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4x4 Controller aber "günstig"

  • maccaldres
  • 23. Dezember 2013 um 20:32
  • maccaldres
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    • 23. Dezember 2013 um 20:32
    • #1

    Hi,

    gibt es gute aber günstige 4in 4out Lautsprecher Controller?

    bislang hab ich nur den XTA DP444 gefunden, der ist aber jenseits von günstig ;)

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • Christian Engel
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    • 23. Dezember 2013 um 22:01
    • #2

    Xilica XA-4080 vielleicht? Hat zwar 8 Outs, aber der Preis ist i.O. Wenn die Features für dich ok sind :?:

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • maccaldres
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    • 23. Dezember 2013 um 22:33
    • #3

    Hi,

    der Preis ist in Ordnung wenn man 8outs brauch ;)

    ich brauch jedoch nur 4 und will demnach nach möglichkeit nur für 4 bezahlen

    ist für 4 wege universal ampracks, also für diverse settings wie
    4 wege monitor
    Stereo 2 Wege PA
    Mono 3 Wege PA


    aber Xilica wär schon vonner qualität und ausstattung recht passend

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • Christian Engel
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    • 23. Dezember 2013 um 22:40
    • #4

    Und wenn bei den 4 Wegen Monitor nun mal ein Drumfill, bestehend aus Sub + Top aktiv getrennt, dabei ist? Bi-Amp Monitore? :D

    Outputs am Controller kann man doch eigentlich nicht genug haben...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • madmax
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    • 23. Dezember 2013 um 23:08
    • #5

    Das ist wie Doppeldecker Party; und du lässt den zweiten auf der Theke stehn.. :wink:

    Dann nimm' doch 2 Behringer. Mist; immernoch zuviele Kanäle. :shock:

    Never stop a running System

  • billbo
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    • 24. Dezember 2013 um 13:29
    • #6
    Zitat

    ich brauch jedoch nur 4 und will demnach nach möglichkeit nur für 4 bezahlen

    Betrachten wir das mal ganz nüchtern. Ein Hersteller legt eine Controllerserie auf. Sagen wir von 2in4 bis 8in8; mehr XLRs passen schlecht in ein 1HE Gehäuse. Ein einzelnes Gerät dieser Serie besteht aus:
    - einem (mehr oder weniger hochwertigen/ stabilen) Gehäuse (für alle gleich),
    - einer darin eingebauten Spannungswandlung/ Stromversorgung (für alle gleich),
    - einem Kleinstrechner (für alle gleich),
    - einer wie auch immer gestalteten Bedienroutine (für alle gleich),
    - einer systemspezifischen Software (für alle gleich),
    - ein paar wenigen Ein – und Ausgangswandlern und – Buchsen.

    Für wie hoch hältst du den Unterschied bei den Herstellungskosten zwischen der 4in4 und der 4in8 Version? Ich stelle mal so 15 bis 20 Euro in den Raum; wer bietet weniger? Das Teuerste daran dürften 4 ordentliche XLR – Einbaustecker sein... :roll: ... natürlich abzüglich der stattdessen entfallenden Blindlochabdeckungen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • ThomasL
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    • 24. Dezember 2013 um 14:17
    • #7

    Die Xillica-Controller sind im Moment wohl wirklich das günstigste (Preis/Leistung), was man 4in8 kaufen kann.

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • sebastian
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    • 24. Dezember 2013 um 14:39
    • #8

    Ist zwar Rumraterei, aber wenn es ein preiswerten 4x4 Controller gibt, dann wird er vermutlich nicht günstiger sein als ein 4 x 8. Aus vergangenen Zeiten würde ich den Übertrag wagen und sagen, dass es für die effiziente "Massenproduktion" Verhältnisse gibt, die kostentechnisch die Platinenherstellung verbilligen. Aber wie angedeutet bin ich draußen aus dieser Baustelle. Insofern besitzt es für mich eine gewisse Logik für einen 4x4 Controller mehr zu bezahlen als für einen 4x8, da es sich hier vermutlich um ein Sonderprodukt handeln wird.

    Gruß
    Sebastian

  • Loloverde
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    • 24. Dezember 2013 um 15:54
    • #9

    Howdy

    Wenn man sich den Chip ADAU1701 (erstbestes Beispiel) von Analog Devices anschaut, dann sieht man, daß dieser zwei analoge Eingänge und vier analoge Ausgänge hat. Alles was man braucht auf einem Käferchen.
    4x4 bedeutet in diesem Fall, nur das weglassen von zwei XLR Buchsen.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • tobias kammerer
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    • 24. Dezember 2013 um 16:39
    • #10
    Zitat von "ThomasL"

    Die Xillica-Controller sind im Moment wohl wirklich das günstigste (Preis/Leistung), was man 4in8 kaufen kann.

    Ich nicht, da würde ich zumindest vom Verhältnis den Pronomic DSM-48 vorne sehen. Allerdings schätze ich die Audioqualität des Xilica schon sehr hoch ein. Ich habe auch selbst so ein Ding und bin damit (bis auf den fehlenden Peak Limiter) sehr zufrieden.

    Schöne Weihnachten
    Tobias

  • Christian Engel
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    • 24. Dezember 2013 um 16:44
    • #11

    Pronomic? Was soll denn das für ein Hersteller sein?

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • skyworker
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    • 25. Dezember 2013 um 00:27
    • #12

    Wie ist denn die Definition von günstig? Gibts da was in Euro?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • e-on
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    • 25. Dezember 2013 um 02:11
    • #13

    Vor dem Pronomic DSM-48 kann ich nur abraten ! Der hat mir einige MH-Treiber und einige Ohren übelst zersemmelt.
    Also Finger weg. Lieber den ADJ LSM480 nehmen, wenns für Xilica nicht reicht.

    :?:

  • sebastian
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    • 25. Dezember 2013 um 08:44
    • #14
    Zitat von "Loloverde"


    4x4 bedeutet in diesem Fall, nur das weglassen von zwei XLR Buchsen.

    Echt? Und Soft- und Firmware ( vom 4x8) passen ohne weiteren pekuniären Aufwand?
    Es wird also nicht unter "neuer Variante" laufen in der man im Fertigungsprozess irgendwas ändern muss, was wiederum ein pekunierer Aufwand wäre?
    Siehste, hab ich wieder was gelernt. Obwohl, das "nur" kann ich nicht ganz glauben.

    Gruß
    sebastian

  • Loloverde
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    • 25. Dezember 2013 um 19:27
    • #15

    Hallo

    Natürlich muß bei der Firm- und Software die zusätzlichen Ausgangskanäle berücksichtigt werden. Aber der Arbeitsaufwand für die zusätzlichen 4 Ausgangskanäle hält sich in Grenzen. Und 4x4 ist wirklich eine Nische, die meisten benötigen mehr Ausgänge als Eingänge.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Jens Droessler
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    • 25. Dezember 2013 um 23:40
    • #16

    Wenn der/die Programmierer es "richtig" gemacht hat/haben, ist die Firmware für alle Modelle eine Serie identisch und lässt sich vom jeweiligen Gerät die Konfiguration mitteilen. Selbst wenn das nicht so funktioniert und für jedes Modell eine eigene Version der Firmware bereitgestellt werden muss, handelt es sich grundlegend hauptsächlich um Copy and Paste. Der Aufwand ist also zwischen Null und Gering.
    Selbst die Platinen bleiben oft identisch. Bei der Bestückung werden dann einfach Bauteile weggelassen...

  • sebastian
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    • 26. Dezember 2013 um 08:47
    • #17

    Das liest ja alles ganz toll. Im SAP könnte man jetzt auf einen Knopf drücken und es kann produziert werden. Mir scheint, dass dies hier auch so sein könnte? Wo ist der Knopf :?:

    Der einzige Umstand - wo ich die Aussagen "nur", "mal eben", "einfach", ..., mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit nachvollziehen kann- ist bei sehr hohen Stückzahlen.
    Und dass ich hier nicht falsch verstanden werde, ich halte die Aufgabe nicht für komplex und würde sogar über einen "Betatest" beim Kunden diskutieren.

    Allerdings sagt mir mein "Gespür", dass bei zu erwartender Wirtschaftschlichkeit, schon andere diesen Weg gegangen wären. So innovativ ist die Idee nun auch wieder nicht, und es arbeiten zu viele Profis in diesem Bereich.

    Gruß
    Sebastian

  • tufkadib
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    • 26. Dezember 2013 um 11:14
    • #18
    Zitat von "sebastian"


    Allerdings sagt mir mein "Gespür", dass bei zu erwartender Wirtschaftschlichkeit, schon andere diesen Weg gegangen wären. So innovativ ist die Idee nun auch wieder nicht, und es arbeiten zu viele Profis in diesem Bereich.


    Genau so funktioniert es aber. Hast Du Dich noch nie über Leiterplatten in Geräten gewundert, wo reihenweise Bauteilplätze frei sind und das Ding funktioniert trotzdem?

    In Unternehmen beschäftigen sich tw. ganze Abteilungen mit der Optimierung der Herstellung. Und wenn man dort zu dem Schluß kommt, die Leiterplatte für Maximalausbau mit weniger daraufgestreuten Bauteilen ist aufgrund größerer Abnahmemenge günstiger als zwei oder drei verschiedene, exakt passende Leiterplatten, nun, dann wird das halt genau so umgesetzt. Da hat man dann möglicherweise anstelle eines 22k Widerstandes auch 2x 10k drin o.ä., weil es halt in der Herstellung billiger ist.


    MfG
    DirkB

  • sebastian
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    • 26. Dezember 2013 um 13:31
    • #19

    @ DirkB

    Irgendwie verstehe ich den Bezug zu meinem Posting (und auch meinen Gedankengängen) nicht. Macht aber nichts.
    Noch schöne Restweihnachtszeit.

    Gruß
    Sebastian

  • billbo
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    • 26. Dezember 2013 um 16:19
    • #20
    Zitat

    Hast Du Dich noch nie über Leiterplatten in Geräten gewundert, wo reihenweise Bauteilplätze frei sind und das Ding funktioniert trotzdem?

    Und das ist keineswegs eine Erfindung der Neuzeit oder gar der Digitalära, sondern war schon vor einem halben Jahrhundert so. Ein 08/15 Billigmittelklassenradio von 1960 enthält das gleiche Chassis wie das Spitzenmodell des Jahrgangs – mit entsprechend vielen leeren Bauteilplätzen. Schon damals war das billiger, als extra dafür ein einfacheres, komplett anderes Grundgerät herzustellen.
    Wo in der Hardwarewelt dabei die eingesparten Bauteile noch einen echten Minderaufwand bedeute(te)n – der das Endgerät entsprechend billiger machen kann - wird’s auf Softwareebene völlig banal. Die 'große' Version muss eh geschrieben werden; das Weglassen bzw. Sperren einzelner Funktionen für die vermeintliche Sparausführung kostet/ spart buchstäblich nichts, folglich beeinflusst es auch deren Preis nicht.
    Und wenn, in diesem ganz konkreten Fall, 4in4 demnach praktisch genau so viel kostet wie 4in8: wer zum Teufel soll ein solches Nischenprodukt dann kaufen? Diese Frage stellt sich sicherlich auch jeder einigermaßen zurechnungsfähige Hersteller...

    Zu dem hier von interessierter Seite gelegentlich propagierten Pronomic DSM: einmal programmiert und gelocked funktionieren die Dinger zuverlässig und unauffällig; bedienen müssen während einer Produktion möchte ich sie allerdings nicht. Und sie beglücken den ahnungslosen Anwender mit einem fürchterlichen 'Feature': eine Art Zwangsnoisegate, welches sich weder beeinflussen noch ausschalten lässt.
    Wir nutzen ein paar davon für den Betrieb eines 24er Satzes steinalter, extrem wirkungsgradstarker 2x12“/2“ Wedges; als Ersatz für alte Analogweichen. Das gab erst mal ein paar erstaunte Blicke als festgestellt wurde, dass fachgerechtes Einsprechen von Monitorwegen (also das vorsichtige, gezielte Aufspüren möglicher Resonanzen und Problembereiche) damit nicht möglich war. Wir haben schließlich die Ausgangspegel um 6dB reduziert und damit sozusagen den Arbeitspunkt des Gates innerhalb der Audiokette verlagert. So geht’s einigermaßen; die Dinger sind (in Verbindung mit ebenso alten Eisenschweinen) laut genug, um trotzdem ohne eingangsseitige Übersteuerungen manch neumodischen Kilowattkram sang – und klanglos von der Bühne zu pusten. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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