Aus dem HiFi Sektor kommt da ein super Trend.
So kriegen die Ihre Moden in den Griff:
http://www.nubert.de/downloads/dba.pdf
Warum machen wir das eigentlich nicht bei Veranstaltungen, man könnte von den HiFi Leuten ja viel lernen ![]()
Aus dem HiFi Sektor kommt da ein super Trend.
So kriegen die Ihre Moden in den Griff:
http://www.nubert.de/downloads/dba.pdf
Warum machen wir das eigentlich nicht bei Veranstaltungen, man könnte von den HiFi Leuten ja viel lernen ![]()
Auch eine Art noch zwei Subwoofer extra zu verkaufen ... :wink:
Die Jungs vom Günther wissen schon was sie tun, ob das in großen Hallen auch noch so tut müsste man echt mal probieren ... und die gehen von parallelen Wänden mit rechten Winkeln aus ... typisches Wohnzimmer bzw. Kinozimmer eben ... trifft man so in unserem Alltag ja auch nicht jeden Tag.
Die Idee ist aber mit Controller/ Digitalpult recht einfach umsetzbar ...
Ich wollte eh noch ein paar Subwoofer kaufen ...
siehe auch:
http://www.nubert.de/downloads/opti…nwiedergabe.pdf
...habe ich mal für eine angedachte clubinstallation mit 8x 15"-aktivbässen aufgebaut. ist schnell gemacht, klanglich eine deutliche verbesserung und ist zudem gut verkäuflich - durch das abschalten der "hinteren" bässe wird der effekt sofort hörbar.
nun muss das auf kundenseite nur noch auf nicht völlig taube ohren treffen (soll´s ja geben).
diese idee ist ein alter hut. aber sie funktioniert. ![]()
was die akzeptanz bei den kunden angeht, ist das sehr vom verkäufergeschick abhängig. mir ist es jedenfalls noch nicht gelungen, das bei grösseren installationen anzubringen ![]()
Und es geht ja um Raummoden in eher kleinen Räumen. In großen Hallen hat man eher ein Diffusschallproblem, also auch keine ganz so einfach nachzuvollziehende Phasenlage. Da müsste man mit der Aktiv-Absorption schon z.B. an den seitlichen Begrenzungsflächen beginnen, um die Reflektionen zu minimieren. Als Experiment und High-End-Installation wäre das sicher interessant aber für typischen GetIn-RocknRoll-GetOut-Alltag eher unpraktikabel. Immerhin gibt es da einiges zu messen und dann auch noch zu überwachen wenn das zusätzliche Dämmfleisch in den Raum kommt.
ich kenne da eine 1500er veranstaltungshalle, die auf ihrem balkon oben in den letzten reihen ein bassproblem hat. diese plätze müssen billiger verkauft werden, weil es dort echt unschön klingt.
ich hab denen schon vor jahren den vorschlag gemacht, das problem mal testweise mit solchen "gegenbässen" anzugehen.
ich bin mir sehr sicher, das man das problem damit in den griff bekommen könnte. doch leider blieb mein vorschlag ohne nennenswerte resonanz...
Zitat von "wora"ich bin mir sehr sicher, das man das problem damit in den griff bekommen könnte. doch leider blieb mein vorschlag ohne nennenswerte resonanz...
wie gesagt, man kann das sehr "anschaulich" vorführen wenn man die hinteren bässe ab- und anschaltet. hört eigentlich jeder depp, nur die beurteilung in die kategorien "besser als/ schlechter als" ist meist schon zuviel verlangt.
na ja, um das demonstrieren zu können müsste man ja erstmal die gelegenheit bekommen, die bässe hinten aufbauen und einstellen zu können...
![]()
Ich hatte mal etwas vergleichbares in folgender Ausgangssituation:
Beachparty in Fahrzeughalle, Extremer schlauch da lang, früher Beschallt mit C4 (4T, 4S, 2x B2) was furchbar war!
Die Aktuelle Lösung sah folgendes Setup vor:
Über der Tanze 4x T10, erstes Delay 2x E3, Danach kamen nochmal zwei einzelne Delaypunkte mit je einer E3 um hinten auch noch etwas gedudel zu haben. Unterm DJ 4x V sub
Uns wars dann hinten beim Wasserfall (20-25M) zu Wummrig. Abhilfe schaften zwei Tsubs etwas EQ´t und einfach um den Abstand zu den Vorderen Bässen Delayt. Ergebniss war ein wieder sehr Präziser Bass ohne den Gesamtpegel nennenswert anzuheben, es war einfach Homogener.
Nichts für ungut, Du beschreibst ein Delayline und kein DBA.
Das eine Delayline in akustisch schwieriger Umgebung Verbesserungen bringen kann ist sicher unbestritten.
Gruß, Michel
Eben. Davon mal abgesehen funktioniert das DBA nur, wenn die Subs auf jeweils 1/4 und 3/4 Breite UND Höhe UND das gleiche auf der Rückwand nochmals dazu. Das kann man in den wenigsten Locations überhaupt so montieren. Dazu sind fast immer auch Bar oder Möbel (FoH-Platz anyone?) oder Bühne, Licht, offene Türen und andere Dinge im Weg, die ein DBA nicht so gut funktionieren lassen. Wen das noch nicht abschreckt, dem wünsche ich viel Spaß beim Aufbau der oberen Subs, was Nubert nämlich verschwigen hat ist, daß bei großen Wänden/Deckenhöhe sich die erforderliche Anzahl an Subs sich leicht vervielfachen kann. Die Anschaffungskosten für die Subs und Amps und das nötige Rigging darf sich jeder gerne selber ausrechnen. So nebenbei: das funktioniert eh nur in rechteckigen Räumen mit gleichmäßig hoher Decke.
Mein erster Tip bei Problemen mit Raummoden wäre, einfach Absorber mitnehmen und bei Bedarf aufstellen. Kostet im Vergleich zum DBA praktisch garnix.
ZitatMein erster Tip bei Problemen mit Raummoden wäre, einfach Absorber mitnehmen...
So leicht ist das leider nicht.
Damit ein (Poröser,-) Absorber für eine bestimmte Frequenz funktioniert muß dieser mindestens eine Bautiefe von einer viertel Wellenlänge der Zielfrequenz haben. Bei Wellenlängen im Meterbereich werden schnell Dimensionen erreicht welche nicht mehr praxistauglich sind.
Zur Absorption von Bässen gibt es diverse Konzepte. Helmholtzresonatoren, Plattenabsorber, Basstraps, DBA, etc....
Das ist eine unendliches Feld mit vielen Tücken. Der Stein der Weisen ist da jedenfalls noch nicht gefunden.
Schöne Bettlektüre zum Thema: Ein Forum für DIY Raumakustik:
http://www.johnlsayers.com/phpBB2/index.php
Gruß, Michel
Zitat von "Michel"So leicht ist das leider nicht.
Damit ein (Poröser,-) Absorber für eine bestimmte Frequenz funktioniert muß dieser mindestens eine Bautiefe von einer viertel Wellenlänge der Zielfrequenz haben. Bei Wellenlängen im Meterbereich werden schnell Dimensionen erreicht welche nicht mehr praxistauglich sind.
Zur Absorption von Bässen gibt es diverse Konzepte. Helmholtzresonatoren, Plattenabsorber, Basstraps, DBA, etc....
Ich schreib nur 'Absorber' und nicht was für einer. Bei mir ist das also automatisch ein anderer als die, die Du aufgezählt hast? Die Basstrap, die Du aufgezählt hast, zählt u.U. zu genau der gleichen Sorte, die in Deinen Augen zu groß wird.
Aber nicht so wild, selbst große Absorber sind immer noch leichter zu transportieren und aufzustellen als die 4-fache (oder noch mehr) Amp-zahl, Subzahl, Kabel und Rigging.
Helmholtzresonatoren kann man übrigens auch sehr gut zerlegbar und sogar abstimmbar aufbauen.
Ich verweise mal auf einen alten Thread von mir, wo wir ähnliches schon mal diskutiert haben:
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=28&t=85295&start=0&hilit=double