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XLR In/Output-Vollbstückung an Digitalpulten vorteilhaft ?

  • guma
  • 1. April 2014 um 18:52
  • wora
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    • 4. April 2014 um 14:04
    • #41

    ach sowas... und ich dachte wir reden hier über mischpulte?
    jesses, jetzt wird mir so vieles klar... :D:D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • schallereignissortierer
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    • 4. April 2014 um 16:09
    • #42

    Das erinnert mich an "Local Hero" und die Szene, in der sich zwei Fischer unterhalten was sie mit dem vielen Geld machen werden, das sie als Abfindung kriegen sollen.

    Der eine will sich eine Ferrari kaufen, worauf der andere sinngemäß entgegnet, dass doch ein Rolls Royce besser wäre, weil da mehr Fischkisten auf die Rückbank passen würden.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • schallereignissortierer
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    • 4. April 2014 um 17:48
    • #43

    Also knappe ins am Pult selber sind schon problematisch, in der Endprobenzeit bei manchen bisher suboptimal verlaufenen proben ist es bestimmt nicht förderlich, wenn der Regisseur (oder Videofritze oder wer auch immer) mit seinem iPAD; iPHONE iWASAUCHIMMER ankommt: "Spielen Sie das doch mal den Akteuren auf der Bühne ein, darauf müssen sie nämlich reagieren!
    Ich hab da nach der Probe vorgestern was geändert."

    Dann ankommen und sagen: "Öööhhh, hhmmm, dafür müsste ich das aber mit auf die Bühne nehmen" dient ganz sicher nicht dem Stressabbau und mal eben einen on-the-fly Einspieler aufs Stichwort oder auf eine bestimmte Szene lässt sich so auch eher nicht realisieren.

    Dafür dann vorab eine zweite Stagebox kaufen (so das Theater oder der Dienstleistende Tonmensch das Geld überhaupt über hat) naja....
    "Jetzt haben wir also das tolle neue Pult, das Summe X gekostet hat und um das zu machen, was wir bisher immer ohne Probleme bei Proben oder Vorstellungen gemacht haben, müssen wir jetzt nochmal extra eine Stagebox kaufen für nochmal 700 Euro??"

    Da wird Freude aufkommen

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • guma
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    • 4. April 2014 um 18:14
    • #44

    Gummiwurst ? Ich hab noch drei 32-er Gummiwürste, Panzerüberfahrqualität, 2 x 100m gecased a 120 Kg , 1 x 70m gecased 95 Kg. Drei Gründe auf gummiwurstfähige Pulte zu bestehen. Da hier in diesem Thread jede Menge Gummiwurstbegeisterte unterwegs sind, nehme ich gerne Anfragen entgegen :wink:

  • simonstpauli
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    • 4. April 2014 um 19:11
    • #45
    Zitat von "schallereignissortierer"

    Also knappe ins am Pult selber sind schon problematisch, in der Endprobenzeit bei manchen bisher suboptimal verlaufenen proben ist es bestimmt nicht förderlich, wenn der Regisseur (oder Videofritze oder wer auch immer) mit seinem iPAD; iPHONE iWASAUCHIMMER ankommt: "Spielen Sie das doch mal den Akteuren auf der Bühne ein, darauf müssen sie nämlich reagieren!
    Ich hab da nach der Probe vorgestern was geändert."

    Dann ankommen und sagen: "Öööhhh, hhmmm, dafür müsste ich das aber mit auf die Bühne nehmen" dient ganz sicher nicht dem Stressabbau und mal eben einen on-the-fly Einspieler aufs Stichwort oder auf eine bestimmte Szene lässt sich so auch eher nicht realisieren.

    Dafür dann vorab eine zweite Stagebox kaufen (so das Theater oder der Dienstleistende Tonmensch das Geld überhaupt über hat) naja....
    "Jetzt haben wir also das tolle neue Pult, das Summe X gekostet hat und um das zu machen, was wir bisher immer ohne Probleme bei Proben oder Vorstellungen gemacht haben, müssen wir jetzt nochmal extra eine Stagebox kaufen für nochmal 700 Euro??"

    Da wird Freude aufkommen


    Daß die meisten hier einige Inputs sinnvoll finden, ist schon herauszulesen, finde ich.

    Brauchst Du für Deine Anwendung aber einen Vollausbau am FOH? Dahin zielte ja gumas Frage irgendwie...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • schallereignissortierer
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    • 4. April 2014 um 19:19
    • #46

    Bis zu 20 Ports standen schon im Saal + Video + Einspielungen sind 24, dazu Regisseur und MD und gerne eine Reserve wären 28.

    Gut, ist eher ein Sonderfall, aber auch beim "kleinen" Märchen zu Weihnachten waren es 14 Kanäle alles in Allem.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • guma
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    • 4. April 2014 um 19:43
    • #47

    Ja, die Frage war 'Vollausstattung mit XLRs' und nicht 'braucht man gar keine am FOH': Die A&H T-Serie ist einfach ein spezieller Fall, die man aber auch, wenn man will erweitern kann.

    Die übliche lokale Analog I/O Ausstattung:
    CL Serie: 8x Mic in, 8x line out, erweiterbar mit line in/outs über die YGDAI Karten und selbstverstänlich nach Belieben über das DANTE Netzwerk mit local Racks
    SD 8: 8x Mic in 8x line out, erweiterbar über MADI BNC/LWL mit local Racks
    SD11: 16x Mic in, 8x line out erweiterbar über MADI BNC/LWL mit local Racks

    GLD Serie 4x Mic in, 4 line out auf XLR + einige line in/out "Hilfs" wege + AR84 Erweiterung 8 Mic in / 4 line out ( wobei für bestimmte Anwendungen der kleine abgesetzte Extender Vorteile hat. Man kann ihn Gummiwurstfrei an einem beliebig anderen Platz als der Bühne z.B. in einem Theater wieder auftauchen lassen ( Regie, Graben, u.s.w. ) ohne Netzwerker sein zu müssen. Wünscht man seine Funken FOH-nah, ist es nicht unelegant einen AR84 Streifen ins Funkenrack zu schrauben und nur ein Netzwerkkabel statt ner 8-er Peitsche zu stecken u.s.w. )

    Man sollte es auch mal so herum sehen: für eine FOH-nahe, Gummiwurstfreie Anwendung ist es nicht ungeschickt, einige Kanäle auslagern zu können und das einzige, was dazu nötig ist, ist den Preis der Erweiterung mental dem Pult zuzuschlagen und sich dann zu fragen, ob einem das das wert ist. :wink:

    Wenn man Gummiwurst möchte, stellt man sein Stagerack an den FOH.

  • guma
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    • 4. April 2014 um 19:46
    • #48
    Zitat von "schallereignissortierer"

    Bis zu 20 Ports standen schon im Saal + Video + Einspielungen sind 24, dazu Regisseur und MD und gerne eine Reserve wären 28.

    Gut, ist eher ein Sonderfall, aber auch beim "kleinen" Märchen zu Weihnachten waren es 14 Kanäle alles in Allem.

    Diesen Job hast Du aber auch nicht mit einem X32 sondern z.B. mit einem M7 gemacht. Dann sind wir in einer Liga, wo man es eine Generation später mit einem CL und einem local Rack im DANTE Netz macht. :wink:

  • schallereignissortierer
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    • 4. April 2014 um 20:42
    • #49

    Viel "schlimmer", den ersten mit einem GL4000 :wink: und das Märchen mit dem X32.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • guma
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    • 4. April 2014 um 20:55
    • #50

    Uiuiuiuiu Respekt ! :wink:

  • Loloverde
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    • 5. April 2014 um 02:14
    • #51
    Zitat von "schallereignissortierer"

    Also knappe ins am Pult selber sind schon problematisch, in der Endprobenzeit bei manchen bisher suboptimal verlaufenen proben ist es bestimmt nicht förderlich, wenn der Regisseur (oder Videofritze oder wer auch immer) mit seinem iPAD; iPHONE iWASAUCHIMMER ankommt: "Spielen Sie das doch mal den Akteuren auf der Bühne ein, darauf müssen sie nämlich reagieren!
    Ich hab da nach der Probe vorgestern was geändert."

    Aber hier gilt doch die gleiche Regel wie bei allen Mischpulte, egal ob analog, digital oder Rauchzeichen: Man hat immer einen Kanal zuwenig.

    Aber eigentlich will ich damit sagen: wähle dein Pult so, daß es nicht schon in der Planungsphase proppenvoll ist. Wenn die Eingänge ausgehen (egal ob am FOH oder an der Bühne) liegt der Fehler nicht am Pult, sondern vor dem Pult.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • audiobo
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    • 5. April 2014 um 03:12
    • #52

    Manchmal sitzt der Fehler aber auch im Büro, hunderte von Kilometern entfernt... :D

  • rockline
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    • 5. April 2014 um 08:44
    • #53

    Ich kann nicht mehr ganz folgen; eine Unterverteilung in Form einer 8/4 Cat5 Stagebox zu 690.- betrachte ich nicht als Vorteil gegenüber eingebauten XLR Eingängen. Und die "Gummiwurst" ist bei einem 8-Kanal Subcore auch noch sehr leicht zu handhaben.
    Man kann das alles beschreiben wie man will: es gibt überhaupt keinen Vorteil wenn ein Mischpult keine Vorverstärker eingebaut hat. Die optionale Anbindung diverser Zubehörstageboxen über Cat5 ermöglichen inzwischen doch fast alle Mischpulte. Preislich ist der eingebaute Vorverstärkersatz nicht zwingend teuer (siehe zb das simple QU16 für 1900.- tuttikompletto). Wozu also darauf verzichten?

  • wora
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    • 5. April 2014 um 09:11
    • #54
    Zitat von "rockline"

    ...
    Man kann das alles beschreiben wie man will: es gibt überhaupt keinen Vorteil wenn ein Mischpult keine Vorverstärker eingebaut hat...

    da geben dir hier alle vollkommen recht.
    denn hier hat ja niemand behauptet, das sowas vorteilhaft wäre ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 5. April 2014 um 11:04
    • #55

    @ rockline
    Überschrift gelesen ?

  • rockline
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    • 5. April 2014 um 11:48
    • #56

    glaube ja...und ich meine schon mehr Eingänge als irgendwie nur 4 oder 8 am Pult.
    Die Soundcraft Si haben bis zu 32 Eingänge, Behringers X32 sowieso, die kleinen Yamahas haben ein Layer komplett autark, und die A&H Qu's auch.
    Auf die Überschrift bezogen sehe ich das als vorteilhaft an.
    Ob man jetzt unbedingt die Vollbestückung braucht, da ist doch eher die Frage "wieviele Kanäle braucht ein Anwender für sein Vorhaben überhaupt"?
    Zusätzliche Stageboxen mit AES50, Madi oder Dante kann man sich ja immer noch anschaffen.

  • billbo
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    • 5. April 2014 um 12:25
    • #57

    Wer mag kann natürlich auch noch ganz anders an die Sache herangehen. Die Installation in einem oft gespielten Proficlub einer spanischen Hauptstadt sieht aus wie folgt:
    - 48ch Kupfercore Bühne/ FOH,
    - PM5D standard, fest verbaut in einer mobilen FOH Kanzel (in solchen Läden folgt oft nach Ende der Liveveranstaltung übergangslos die Disconacht. Da ist der FOH dann schneller verschwunden als man gucken kann; umständlich mit irgendwelchem Kleinkram rumhantierende Gastmischer werden gleich mit rausgerollt),
    - darunter im Rack 6x AD8HR, welche über den PM5 'fern'gesteuert werden,
    - mit selbigem verbunden über ca. 1,5m Datenleitung. 'Remote' ist schick und ein Gebot des Zeitgeistes.

    Hier wurden die Vorteile beider Welten souverän miteinander vereint. Große, schwere Bedienoberfläche incl. aller Analogein- und Ausgänge; teure abgesetzte Stageboxen; dicke, schwere, aufwendige Analogmulticoreanlage, potentiell anfällige Syncmaster/slave Spielereien.

    Na also. Geht doch.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • karel noon
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    • 5. April 2014 um 13:23
    • #58
    Zitat von "rockline"

    Ich kann nicht mehr ganz folgen; eine Unterverteilung in Form einer 8/4 Cat5 Stagebox zu 690.- betrachte ich nicht als Vorteil gegenüber eingebauten XLR Eingängen. Und die "Gummiwurst" ist bei einem 8-Kanal Subcore auch noch sehr leicht zu handhaben.
    Man kann das alles beschreiben wie man will: es gibt überhaupt keinen Vorteil wenn ein Mischpult keine Vorverstärker eingebaut hat. Die optionale Anbindung diverser Zubehörstageboxen über Cat5 ermöglichen inzwischen doch fast alle Mischpulte. Preislich ist der eingebaute Vorverstärkersatz nicht zwingend teuer (siehe zb das simple QU16 für 1900.- tuttikompletto). Wozu also darauf verzichten?

    Und wenn es jetzt das qu16 als Variante mit nur 8 eingebauten XLR gäbe, blieben schon wieder 200-300€ in der Kasse für die abgesetzte stagebox, oder wenn die eh dazu gekauft worden wäre bleibt das Geld für was anderes.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • billbo
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    • 5. April 2014 um 14:10
    • #59

    8x 5-10 Euro ergibt bei dir was genau? In meiner Rechnung nicht mal das notwendige Case für das überflüssige externe 800 EUR Zwangszusatzdings...
    Offenbar haben aber auch Firmen wie A&H dazugelernt und bieten daher so eine Quatschoption in dieser Preisklasse gar nicht erst an. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Peter Jehle
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    • 6. April 2014 um 11:35
    • #60

    jetzt geb ich als Praktiker auch mal meinen Senf (extra scharf)dazu,

    Konzert englische Rockband in kleiner Festhalle:
    Foh: Vi6 +12HE Localbox+10HE RacK mit Wave Gedöns= 22HE :?
    Stage: VI4+12HE Localbox+12HE Stagebox Monitor+12HE Stagebox FOH +12He Analog Splitter=48HE :?
    +2 große XLR Aufsplißungen+CAT Core zum FOH
    Dasselbe mit eingebauten Preamps

    Foh: Yamaha PM5D(alternativ Soundcraft VI 3000)
    Stage:Yamaha M7CL +12HE Analog Splitter + gepflegte 50m Gummiwurst zum FOH :)

    Über was freut sich Backliner +Band :o und mein MIDAS XL4 geschädigter Rücken :D

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