Ich hab da gerade einen Bericht gelesen.
Gestolpert bin ich über die Info von den Bregenzer Festspielen, die da wohl eine Neuerung sehen und dadurch vermutlich in Zukunft unabhängig von Regen und Wind bei ihren Aufführungen werden.
Membranfreies Mikrofon
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Spannendes Konzept !
Interessant wird werden, wie sich für unser Arbeitsfeld mit dieser Technologie die Richtwirkungen, die wir benötigen, realisieren lassen ?
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In der Tat sehr spannend. Was passiert, wenn man viel Nebel oder Staub in einer Location hat?
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Naja der Tot des SM58 wurde hier schon öfters verkündet
Was nutzt es hier das Membran weg zu lassen während der Lautsprecher immer noch nach den gleichen Prinzip funktioniert.Für Messtechnik sicher Interessant mehr aber auch nicht.
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Zitat von "marcoboy"
Naja der Tot des SM58 wurde hier schon öfters verkündet
Was nutzt es hier das Membran weg zu lassen während der Lautsprecher immer noch nach den gleichen Prinzip funktioniert.Für Messtechnik sicher Interessant mehr aber auch nicht.
Wow, Da weiß wer Bescheid :lol:
Es ging nie um ein SM58.
ich hab ja auch geschrieben, das der Link über die Bregenzer Festspiele kam.
Die interessiert das Ganze an Stelle der normalen Headsets und Anschminkmikros.Dort sieht man die Anwendungen mal primär.
Denn da wäre es interessant, für Vorstellungen im Freien und am Wasser in Zukunft ohne die typischen Probleme arbeiten zu können.Und von einem SM58 Ersatz ist nie wo was gestanden oder gemeint worden.........
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ich habe nur noch nicht kapiert, wie Wind und Regen kein Geräusch machen sollen, bei der modernen Bauart.
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Zitat von "LC2412"
ich habe nur noch nicht kapiert, wie Wind und Regen kein Geräusch machen sollen, bei der modernen Bauart.
Regen macht die meisten Mikrofone ganz einfach funktionsuntüchtig. Es gibt ein paar Patente mit Doppelmembran bei Sennheiser oder Besonderes bei Sanken, die helfen - lösen aber nicht die Ursache des Problems. Das klappt natürlich bei "optischer Schallrezeption".
Wind ist eine Extremform von Schalldruck für Mikrofone, sie werden maximalausgelenkt.
Beides echte Probleme seit vielen Jahrzehnten. Es geht also nicht darum, dass der Wind und Regen an sich "Sound" produzieren, wie du es meinst, sondern um die "Nebenprodukte" von den beiden Naturgewalten, die der Membranmikrofontechnologie grundlegende Probleme bereitet. -
Ich weiß, dass AKG vor vielen Jahren mit lasergestützer Auswertung der Membranbewegung bzw. -oberfläche experimentiert hat. Das ist zwar nicht membranlos, allerdings halt schon ein wenig optisch. Weiß hier jemand, warum diese Technologie damals nicht in Serie ging?
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ob sich damit letzenendes sogar bühnentaugliche mikrofone bauen lassen, werden wir sehen. ich finde das ebenfalls höchst interessant.
rückkopplungen wird diese technik allerdings auch nicht vermeiden können. :wink:
aber wenn dieser schallwandler tatsächlich nicht mehr von wind und regen beeinträchtigt wird, könnte das vor allem auch für den filmton extrem interessant werden. -
Zitat von "klauston"
Ich hab da gerade einen Bericht gelesen. [...] http://xarion.com/images/GEWINN_1403.pdf
Hallo Klaus, danke für das Teilen des Links - sehr interessant! -
Zitat von "wora"
aber wenn dieser schallwandler tatsächlich nicht mehr von wind und regen beeinträchtigt wird, könnte das vor allem auch für den filmton extrem interessant werden.
Das kann ich wiederum verstehen. Bei Freilichtspielen will ich aber auch nicht zuhören, wenn's windet wie Sau und regnet. Auch wenn das Mikro das noch könnte, ich werde bei Regen nass. :wink: -
Zitat von "wora"
ob sich damit letzenendes sogar bühnentaugliche mikrofone bauen lassen, werden wir sehen. ich finde das ebenfalls höchst interessant.
rückkopplungen wird diese technik allerdings auch nicht vermeiden können. :wink:
aber wenn dieser schallwandler tatsächlich nicht mehr von wind und regen beeinträchtigt wird, könnte das vor allem auch für den filmton extrem interessant werden.
Und wenn man Wind und Regen aufnehmen will geht das nicht?Naja, da heißt es abwarten, bis die ersten bühnentauglichen Dinger zum Testen erhältlich sind.
4x4mm als Element sind ja nicht so klein + dem Gehäuse und Anschluss wird's doch recht groß und ob die 2,5V eines jeden Mikroport Senders für den Betrieb reichen werden, muss sich zeigen.Hier steht auch noch was zum "Mikro"
http://www.elektroniknet.de/messen-testen/…/artikel/99089/ -
Es ist sicher möglich, digital entsprechende Filter für Wind und Regen zu setzen, was mich aber wieder zur Frage bringt, über welche Latenz sprechen wir hierbei, den irgendwo muss ja hier die Verarbeitung stattfinden. Und gerade wenn wir von Messmikrofonen reden ist Latenz ja das letzte was man möchte z.B. bei einem Zerfallsspektrum. Grau ist alle Theorie.
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Ich denke mal die praktischen Probleme/Eigenheiten werden woanders liegen:
Zitat- Völlig linearer Frequenzgang des Sensors
- Keine Nachschwingungen (keine träge Masse wird bewegt)Den Gesetzen der Akustik unterliegt allerdings auch dieses Gerät, also Beugung, Resonanzen (u.U. stehende hochfrequente Wellen zwischen den Linsen) usw.
ZitatSehr gute Richtwirkung in Array-Bauweise (keine Phasenstreuung)
Ganz ehrlich? Ist genau genommen zumindest z.Z. wurscht, Lautsprechertoleranzen sind eh höher.
ZitatIm Glasfaserdesign: Immunität gegenüber elektromagnetischer Interferenz, quasi-verlustfrei über kilometerlange Distanzen
Das ist in der Tat vorteilhaft für manche Anwendung.
Skeptisch bin ich beim Thema Wasser/Nebel - immerhin hat solches für gewöhnlich auch hohe Auswirkung auf optische Übertragung. Ich bin mir nicht sicher ob ich das hören möchte wenn sich ein Wassertropfen plötzlich in dem Spalt absetzt. Aber interessant ist das Projekt allemal und ich denke dass die vorigen Überlegungen meinerseits mit genug Hirnschmalz in den Griff zu bekommen sind.
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Zitat von "klauston"
Du kannst nur kalibrieren was permanent ist, in dem Fall benötigt es aber eine Auswertung des jeweiligen Störfaktors um die Entscheidung zum eingreifen zu treffen und dann eben die entsprechend passende Aktion. Ich kann mir nicht vorstellen das dieses im immer gleichen, permanenten Zeitfenster geschieht, somit haben wir keine statisch gleichbleibende Latenz und keine Möglichkeit dieses durch Kalibration zu egalisieren ausser man setzt diese gleich so hoch an, das alle Möglichkeiten berücksichtigt wurden und bremst schnellere Prozesse aus.
Was mich auch verwirrt, das Bauelement selber ist recht klein, tiefe Frequenzen haben entsprechende Wellenlängen wie soll hier die Unterscheidung zu anderen Wellenlängen in so einem schmalen Aufnahmebereich stattfinden ohne das sich überlagernde Frequenzen nicht falsch ausgewertet werden? Mir scheint das Thema bewegte Luft mit entsprechenden Druckänderungen je nach Gegebenheit viel zu komplex als das man dieses über optischer Erfassung korrekt auswerten könnte gerade wenn man nur minimale Bereiche aufgrund der Größe der Bauteile auswertet. -
Wie gesagt, beim Messen arbeitest Du immer mit Latenzen, geht durch die Technik und AD Wandlungen schon gar nicht anders.
Das kannst mit der Software ja egalisieren.Und ich nehme mal Beispiel nur die dpa Mikros verschiedener Arten her, der machen auch Bässe
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Vielleicht fehlt mir auch nur die Fantasie, bzw. müsste man die Arbeitsweise viel genauer kennen, aber in einem solch kleinem Aufnahmebereich ist doch alles irgendwie kaum mehr als eine gerade Wellenform und Druckunterschiede optisch zu erfassen??? Warten wir es mal ab bis es das wirklich gibt und es soweit entwickelt ist das es in der Praxis angewendet werden kann.
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Zitat von "schallereignissortierer"
Und wenn man Wind und Regen aufnehmen will geht das nicht?Naja, da heißt es abwarten, bis die ersten bühnentauglichen Dinger zum Testen erhältlich sind.
4x4mm als Element sind ja nicht so klein + dem Gehäuse und Anschluss wird's doch recht groß und ob die 2,5V eines jeden Mikroport Senders für den Betrieb reichen werden, muss sich zeigen.Hier steht auch noch was zum "Mikro"
http://www.elektroniknet.de/messen-testen/…/artikel/99089/
Was das integrierte Mikrofon betrifft, das wird noch relativ lange dauern, erst muß Geld in den Industrie-Anwendungen verdient werden, um überhaupt an eine Wafer-Produktion denken zu können. Die lohnt sich auch erst bei entsprechenden Stückzahlen und die wiederum erreicht man nur über einen entsprechend niedrigen Preis. Ein Henne-Ei-Problem. -
Zitat von "simonstpauli"
... das wird noch relativ lange dauern...
Und bis dahin werden wir alle noch weiter unsere klassischen Oldtimer benutzen, um damit Regen und Wind aufzunehmen :wink:
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