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fliegenden Flügel mikrofonieren

  • c4
  • 23. Mai 2014 um 08:39
  • c4
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    • 23. Mai 2014 um 08:39
    • #1

    Hallo liebe Kollegen,

    was würdet ihr für die Mikrofonierung eines Flügels nehmen, wenn dieser auf die Bühne eingeflogen wird, also keinerlei Kabel verlegt werden können und der Flügel geschlossen ist? Irgendwie hab ich noch was mit auf- bzw. angeklebten Spezialmikrofonen auf der Unterseite eines Flügels im Hinterkopf, leider weiß ich nicht mehr wie das System heißt. Aber ob das ohne Phantomspeisung über Funk läuft? Fragen über Fragen...!!!

    Bin gespannt auf eure Antworten!

    Grüße,
    Dan

  • mellotron
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    • 23. Mai 2014 um 09:16
    • #2

    Es gibt ja Sender, die Phantom liefern, auch zum Aufstecken auf XLR.
    Nun musst Du nur den Flügel ohne Stative mikrofonieren.
    Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Grenzflächen, 4099, C-Ducer (das ist die Klebevariante) und und und.
    Spannende Sache, auch für die Stimmung des Flügels.

  • schallereignissortierer
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    • 23. Mai 2014 um 09:31
    • #3

    Zwei Mikroports und d:vote™ 4099P Stereo Microphone System for Piano

    http://www.dpamicrophones.com/en/products.aspx?c=Item&category=118&item=24378

    Der Satz 4099p kostet runde 950 Euro und Ports selber, naja das dürfte ja bekannt sein.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • Sam Razr
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    • 23. Mai 2014 um 10:05
    • #4

    Zwei Mikros nach Wahl, da gibt's ja 1000 Meinungen (wenn der Flügel geschlossen ist, nehme ich gerne die AKG Grenzflächen (CBL 99), ansonsten mit Gummi gefütterte Claws + Condenser, bei Rock auch gerne mal SM57er.
    Dazu zweimal ein Sennheiser SKP + Empfänger.

  • guma
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    • 23. Mai 2014 um 10:16
    • #5

    c4
    Du meinst den C-ducer ? Wie's da mit der Drahtlosanbindung aussieht, weiß ich nicht. Ansonsten Deine Lieblingsmikrofonie per Drahtlos. Ich habe z.B. Zwei Schoeps auf shure Adapter ( Spezialanfertigung ) mit speziellen Klammern für die Befestigung am Gußrahmen. :wink:

  • marcoboy
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    • 23. Mai 2014 um 10:25
    • #6

    Vorsicht mit der Phantomspannung bei Sendern. Die liegen weit unter dem was ein Pult liefert. Mikrofone mit Vorverstärker versagen bei dieser kleinen Spannung meist. Es gibt nicht ohne Grund Versionen die für Sender geeignet sind. Es ist Ratsam zu prüfen ob das Mikro auch am Sender mit der Spannung funktioniert.

  • guma
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    • 23. Mai 2014 um 10:44
    • #7

    äh ja, wie ich sagte, ... SPEZIALANFERTIGUNG. Allerdings wissen gute Mikrofonhersteller wie's geht und zwar nicht nur die mit den Elektreten :D ... Und natürlich Wirelesshersteller, die viel mit Film zu tun haben, wissen auch wie's geht ( zB Lectrosonics ), denn dort hat man gern mal an einer exotischen Stelle ein richtiges Mikrofon.

  • schallereignissortierer
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    • 23. Mai 2014 um 11:11
    • #8

    Eine batterie/Akku gespeiste Phantompower lässt sich ganz sicher auch noch im Flügel unterbringen, die "normale" Mikros mit 48V versorgt und von der es dann in die Sender geht.

    Wie muss ich mir das Ganze überhaupt vorstellen?
    Ein 3x2m Podest, auf dem Flügel + Pianist stehen/sitzen, oder soll der Flügel nur spektakulär einfliegen und der Rest spielt sich auf dem Boden ab?

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • c4
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    • 23. Mai 2014 um 14:02
    • #9

    danke für die Antworten, das hat mir schon weitergeholfen! :)

    Nach aktueller Planung fliegen Pianist und Flügel auf einer eigens gebauten Plattform via Hubschrauber in die Location... :D

  • audiobo
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    • 23. Mai 2014 um 14:14
    • #10

    Oha. Mir stellen sich da spontan folgende Fragen:

    - Spielt der Pianist während des Fluges? Wenn ja wie tief hängt's unter dem Heli und wie viel Krach macht dieser...? (Vllt. Dann doch lieber ein E-piano nehmen ;) )
    - Entfernung zum Empfänger - danach ist die Sendestrecke zu wählen dass auch genügend RF-Power vorhanden ist
    - produziert der Heli u.U. elektromagnetische Störstrahlung die das Mikrofon/Sendestrecke beeinflussen könnte? (Abstand Heli/RF-Pegel - habe selber keine Erfahrungswerte, würde es auf alle Fälle vorher checken wollen)

    - Ist das Ganze ernst zunehmen oder eher eine Schnapsidee weil noch niemand mit dem Pianisten darüber gesprochen und sich über die Sicherungsmassnahmen Gedanken gemacht hat...?

  • guma
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    • 23. Mai 2014 um 14:16
    • #11

    Das Klavierspiel in der Luft kannst Du dann aber vergessen, denn der Hubschrauber wird in der Mikrofonie, egal welcher viiiieeeel lauter sein als der Flügel. Das wird auch nicht sofort nach der Landung klappen sondern erst wenn der Krachokopter wech is. :lol:

    ... Und nich das der Gute noch nen Infarkt kricht, was würde da sein Mann zu sagen :lol:

  • guma
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    • 23. Mai 2014 um 14:21
    • #12

    .. Ja E-piano ... Gute Idee ...

  • c4
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    • 23. Mai 2014 um 14:57
    • #13

    sicherheitstechnisch ist das alles geklärt und auch nicht meine baustelle und der Pianist weiß auch bescheid... ;)
    e-piano scheidet leider aus, wir werden das im vorfeld testen und dann bin ich mal gespannt auf interferenzen bzw. wie viel krach der heli macht. das ist meiner meinung nach auch das größte problem, daher denke ich, dass wir für die zeit des fluges einfach das piano vom band einspielen und danach umswitchen. der hubschrauber wird auch so genug krach machen. und der pianist bekommt noch nen gehörschutzt verpasst! :D

  • oriolus
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    • 23. Mai 2014 um 15:10
    • #14

    bedenke in diesem zusammenhang auch die DIN 15905-5

  • madmax
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    • 23. Mai 2014 um 15:35
    • #15

    Halte das Ganze für 'ne schlimme Schnapsidee; solange der Pianist kein Bekannter von Colt Seavers ist.
    Mal neben/unter einem landenden/startenden Hubschrauber gestanden? Wenn der die Blätter auf scharf dreht, wehts alles weg inklusive eines Männleins vom Klavierhocker. Und wenn der das oder was ähnliches sowas noch nie gemacht hat, scheißt der sich vor Angst in die Hosen. :shock:

    Aber das soll mal nich dein Problem sein.
    Vom Lärm mal abgesehen; weil solange der Hubschrauber in einem Umkreis von vielleicht 100-300 Metern ist, brauchte nichtmal eine Bandeinspielung.
    Nachdem der das Piano abgesetzt hat; kannst du theoretisch noch in mehr oder weniger aller Ruhe ein Mikro dranmachen...

    Never stop a running System

    Einmal editiert, zuletzt von madmax (23. Mai 2014 um 15:36)

  • nojunk
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    • 23. Mai 2014 um 15:36
    • #16
    Zitat von "audiobo"

    - Entfernung zum Empfänger - danach ist die Sendestrecke zu wählen dass auch genügend RF-Power vorhanden ist
    - produziert der Heli u.U. elektromagnetische Störstrahlung die das Mikrofon/Sendestrecke beeinflussen könnte? (Abstand Heli/RF-Pegel - habe selber keine Erfahrungswerte, würde es auf alle Fälle vorher checken wollen)

    wir (us militär) haben das mal vor jahren ausprobiert, kann nur sagen finger weg! selbst verdrahtet gab's in gewissen helis heftige probleme ... unsere videocrew(s) kann lieder davon singen - jedes mal wenn die gefunkt hatten, hat das bild "die farbe verloren" und der ton war futsch :D:D:D

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • derautor
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    • 23. Mai 2014 um 16:27
    • #17

    Das wird so nicht funktionieren, der Heli ist viel zu laut und der Pianomann wird nicht hören, was er da in die Tasten haut.

    Ev. Flügelattrappe mit integriertem Digitalpiano nehmen und lautes IEM mit superisolierenden Hörern...?

    Auch mit der Beschallung am Boden musst Du über den Fluglärm drüber kommen, und das ist eine ganze Menge, glaub mir!

    Musikalischer Genuss geht anders :D

    Ich hatte vor Jahren mal einen Moderator, der wurde per Heli eingeflogen und hat dabei über den bordeigenen VHF-Funk (mit passendem Empfänger bei mir am Pult) schon zu den Leuten gesprochen. Da hab' ich echt Gas geben müssen.........

    Mal ganz davon abgesehen, ob und wie das technisch und sicherheitskonform (vielleicht einen Rennwagensitz mit 4 Punkt -Gurt vor dem Flügel montieren, damit's den Pianomann nicht wegweht. :D ..?) zu lösen ist, halte das für 'ne ziemlich bescheuerte Idee......

    Obwohl: Was ist das denn für eine Bühne, so ganz ohne Dach.....? :D

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • chris216
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    • 23. Mai 2014 um 16:55
    • #18

    Die einfachste Lösung ist ein längeres Seil am Hubschrauber. Wenn der so gut 200m über dem Boden bleibt, wird der Rest nicht soo wild... ;)

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • guma
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    • 23. Mai 2014 um 17:01
    • #19

    Auch schlecht, denn je Länger das Seil um so größer die Pendelbewegungen :roll:

  • derautor
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    • 23. Mai 2014 um 17:25
    • #20

    Je länger das, Seil, umso schwieriger wird's auch mit der Sicht für den Piloten und den/die Beobachter. Ist immerhin lebendige Fracht, die da transportiert werden soll......

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

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