An das DM 1000 habe ich auch spontan gedacht.
Die 96k diskutiere ich hier wie gewünscht nicht, ich finde auch, das sollten wir in einem anderen Thread tun.
An das DM 1000 habe ich auch spontan gedacht.
Die 96k diskutiere ich hier wie gewünscht nicht, ich finde auch, das sollten wir in einem anderen Thread tun.
Ja, die 96 KHz Diskussion zumindest für alle mit 'Profiboard-Zugang' gerne hier:
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=50&t=84061
Für alle ohne diesen Zugang gerne Beiträge zu diesem Thema per pm an mich.
Ich sehe das auch so, dass 96 kHz für eine Livebeschallung überhaupt keinen Sinn hat.
Daher wäre meine Empfehlung ein Soundcraft Performer 1 mit MSB 32.
Aber bei Monitoranwendungen bringen die 96 kHz auf jeden Fall was. Selbst wenns nur eine 1 ms weniger Latenz als bei 44,1 / 48 kHz wäre, sollte die "bessere Impulswiedergabe" insbesondere bei In Ear einen Untserschied ausmachen ![]()
Gruß radartuete
ich möchte in dem Abschnitt keine 96khz Diskussion lostreten. Neben Livemusik geht es in erster Linie um (Musik von) analoge(n) Plattenspieler(in Verbindung mit A&H Xone 92) und Erfahrungswerte, die trotz aller obigen Ausführungen doch eindeutig für 96khz sprechen.
Und: diesbezüglich besteht wirklich kein Raum für Diskussionen, ist einfach so. Im Zweifel mal ausprobieren. Ganz vereinfacht dargestellt am Fernsehbeispiel: HD-Auflösung ist super und macht grandiose Bilder, aber 4k-Auflösung ist trotzdem nochmal etwas besser, auch wenn man es eigentlich nicht wirklich braucht.
Und nein, dahinter kommt dann nicht DAP-Audio oder irgendwas mit analogem Input, sondern ein Lake LM44 (in 96khz AES) und dann LA8-Amps (dito) und braune Schachteln, also quasi durchgehende 96khz Kette ab Xone bis zum Ampmodul.
Punkt. Bitte 96khz einfach so hinnehmen, wem es persönlich widerstrebt sei es gegönnt, auch darf jeder ne eigene Meinung haben.
Und ja, diverse 48khz Pulte sind auch super und machen sicher einen Weltklassesound, 48khz will ich aber persönlich eben nicht.
Zwischenstand: in der Kompaktklasse nach wie vor drei Pulte (01V+Karte, Sd11+Panel in Stagebox, Pro1+Spezialstagebox).
LG
es ist bekannt, dass es bei den Yammi pulten klangliche verbesserungen bei 96kHz gibt. dazu gibt es einige erfahrungswerte. ich möchte nur darauf hinweisen, das es eben nicht grundsätzlich bei allen geräten so sein muss
ausserdem braucht man für das verstärken von schallplattenspielern ja nicht wirklich viele kanäle, so dass die einschränkung auf weniger kanäle bei höherer taktrate hier überhaupt keine rolle spielt.
und zu guter letzt ist es natürlich nie verkehrt, eine durchgängige taktrate zu haben. wenn die ganze kette mit 96k arbeitet, dann muss an keiner stelle umgerechnet werden, es entstehen auch keine rundungsfehler.
also: ob es wirklich nötig und sinnvoll ist lassen wir mal aussen vor, aber in diesem falle kann man sagen, das der betrieb mit 96kHz tatsächlich eine sinnvolle lösung ist.
Zitat von "wora"es ist bekannt, dass es bei den Yammi pulten klangliche verbesserungen bei 96kHz gibt. dazu gibt es einige erfahrungswerte. ich möchte nur darauf hinweisen, das es eben nicht grundsätzlich bei allen geräten so sein muss
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ausserdem braucht man für das verstärken von schallplattenspielern ja nicht wirklich viele kanäle, so dass die einschränkung auf weniger kanäle bei höherer taktrate hier überhaupt keine rolle spielt.
und zu guter letzt ist es natürlich nie verkehrt, eine durchgängige taktrate zu haben. wenn die ganze kette mit 96k arbeitet, dann muss an keiner stelle umgerechnet werden, es entstehen auch keine rundungsfehler.also: ob es wirklich nötig und sinnvoll ist lassen wir mal aussen vor, aber in diesem falle kann man sagen, das der betrieb mit 96kHz tatsächlich eine sinnvolle lösung ist.
Das bringt es denke ich genau auf den Punkt. Wobei ich das letzte "sinnvoll" im letzten Satz mit "elegant" ersetzen würde.
na ja, "elegant" bringe ich jetzt doch eher mit klamotten in zusammenhang ![]()
elegante Klamotten sind schön, sinnvolle aber oft besser geeignet ![]()
Ich komme noch mal hierauf zurück:
Ich habe im Profiboard mal diese Kiste "Digitaler Mixswitch" losgetreten. Wenn diese Aufgabe wesentlicher Teil der Jobs für 01v96i ist, bleibt das Teil konkurrenzlos:
Alle 'Digital Mixswitch' Aufgaben wie
- AES/EBU Pultumschalte über die Kartenerweiterung ( wenn man möchte auch über die 16er AES Karte 8x Stereo "alle Pulte können Profi-Digital" rein/raus" ) und zwar sinnigerweise hierfür am FOH und nicht in der Stagebox
- Matrix ( das Pult ist in dem Fall die Matrix und braucht keine Matrix )
- Verwaltung von Pausenzuspielern/Moderationen/Ton Videowall u.s.w. ( für die MOD als' fall back' sowieso gerne ein paar Analogstrippen von vorne daher "Inkompatibilität mit Digitalcores/Netzwerken" völlig egal ! )
- Über Szenenautomation/UDKs lassen sich einfach perfekt 'one button' Bediener für 'Pulte aus - MOD/Zuspieler an" u.s.w. stricken.
- kommt ( außer der fest eingebauten Karte ) ohne weitere Zusatzgerätchen, externe Bedienelemente, Interfaces, Wandler, Wandwarzen und andere Betriebssicherheitsrisiken aus.
dazu die legendäre Yamaha Robustheit, die es für so ein zentrales Teil braucht, die Verfügbarkeit, weil "Allerweltsteil", der Preis, die Akzeptanz ( das i Modell soll ja auch "klangverbessert" sein, wobei das in diesem Mixswitch-Betrieb als digitale Kreuzschiene völlig juck sein sollte ... immerhin ist es ja dann kein LS9
... u.s.w.
Fazit: Mischen wollte ich weiter wie schon die letzten 10 Jahre über diese Bedienoberfläche nicht aber für diese Spezialaufgabe werde ich es wohl so lange verwenden, bis es was geschickteres gibt.
Schönen guten Abend,
vielen Dank für deinen Beitrag guma! Ich teile deine Meinung uneingeschränkt.
Ich gebe es offen zu - ich gehöre zu den Leuten die ein 01V96i gekauft haben und für mich ist jeder, von dem ich ein "Aber ein 01V bla bla klingt nicht gut" höre von einem "Das haben wir schon immer so gemacht" (oder eben gesagt...) nicht weit entfernt.
Das 01V96i klingt dank neuer Preamps und neuer Uhr wirklich gut und ist in meinen Augen bezüglich Features, Robustheit, Bedienbarkeit und Preis-/Leistungsverhältnis (ggf. ROI) schwer zu schlagen. Es hat einfach den Vorteil, dass es straight out-of-the-box bei sehr geringem Platzverbrauch schon recht viel kann und das auch noch gut.
Wer will kann es (mit dem auf einer großen Produktion hoffentlich sowieso vorhandenen) externen Clock-Generator verbinden, dann kann man sich einbilden, dass es sogar noch einen ticken transparenter klingt.
Bei mir kommt es mit AES/EBU-, DANTE- und DUGAN-Karte zum Einsatz, wird ggf. mit einem externen 8 Ch. Mic-Preamp über ADAT erweitert und wird als Matrix (volldigital 16x16), für Corporate Events, PKs, aber auch für kleine Bandjobs (die Inserts werden dann gerne mit einem Transient Designer oder DPR 402 oder oder oder genutzt und einen externen Hall kann man prima über den SPDIF einbinden ...) genutzt - und das gerne und erfolgreich.
Soviel von mir! Cheers, Lucas
P.S.: Ach und ... wer meint, dass man ein 01V doch nicht bedienen kann ... der hat sich doch einfach noch nie richtig damit beschäftig ... :wink:
Zitat von "Dudais"...
P.S.: Ach und ... wer meint, dass man ein 01V doch nicht bedienen kann ... der hat sich doch einfach noch nie richtig damit beschäftig ... :wink:
natürlich lässt sich ein 01V auch bedienen.
doch aus meiner eigenen erfahrung heraus (ich habe mal ein 01V96 besessen und auch so einige gigs damit gemacht) darf ich sagen, dass ich damit "nie richtig warm wurde". kurz gesagt: ich fand es für bandmischungen zu umständlich, deshalb habe ich mich auch davon getrennt.
aber das spielt für die hier angegebene verwendung nur eine untergeordnete rolle.