Zitat von "Mister.Lange"Was ist wenn die Band den Mischer mit bringt und der hat ein schönes File bei dem er unbedingt die Gains mit Laden will. Schließlich hat er eh alle Mikros gleich mit und dann stimmen halt auch gleich alle Threshold Werte. Da die Band aus Multiinstrumentalisten besteht, wechseln die bei jedem Lied den Platz auf der Bühne. Dafür hat dann jeder Song eine andere Gainansammlung in der entsprechenden Szene. Diese Gainwechsel möchte der örtliche Monitormann aber nicht haben, weil sie für ihn halt unkontrolliert stattfinden.
Dann soll er seinen Gain für alle Szenen auf einen sicheren Verstärkungsfaktor stellen und die szenischen Unterschiede mit dem Trim-Regler anpassen - ganz einfach.
Ich denke, GainSharing wird erst ab dem Moment in allen Situationen praktikabel in dem das Digitalsignal mit einem festen, nicht regelbaren Verstärkungsfaktor (quasi "analog" dem Eingangssignal) aus der Stagebox kommt und erst im Pult angepasst wird. Dafür braucht es aber entweder supergeile rauschfreie Wandler und hochauflösende Digitalübertragung (32Bit =192dB Dynamikumfang) oder z.B. Automatikgain mit Echtzeit-gekoppeltem Outputtrim und hochauflösender Digitalübertragung in der Stagebox.
Alles andere wird immer irgendwelche Fallstricke und Kommunikationsbedarf mit sich bringen, bzw. ein Techniker wird immer in irgendeiner Art und Weise vom anderen abhängig sein.