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Tips und Tricks für Soundverbesserung in einer Halle?

  • Pappenheim
  • 18. Mai 2015 um 20:37
  • simonstpauli
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    • 19. Mai 2015 um 23:32
    • #21
    Zitat von "zegi"

    Das Buch sollte Pflicht sein für jeden Einsteiger. Das ist extrem gut investiertes Geld!


    +1

    Gute Einsteiger-Lektüre.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • kob1
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    • 20. Mai 2015 um 02:28
    • #22

    --

    Einmal editiert, zuletzt von kob1 (20. Mai 2015 um 03:16)

  • kob1
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    • 20. Mai 2015 um 03:03
    • #23
    Zitat von "kob1"


    Das ist GENAU das was ich als Musiker ohne Tech machen würde. Alles andere ist Lotto. Die Bose Sache ist keine Lösung für das ursprüngliche Problem ("Soundverbesserung in einer Halle?") aber die einzige Möglichkeit als MusiTech zu erahnen was das Publikum so mitbekommt. Also bei der Wahl zw Blindflug und Matsch nehm ich den Matsch.

  • yamaha4711
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    • 20. Mai 2015 um 07:59
    • #24
    Zitat

    Also sowas wie das hier reicht nicht?


    Hat halt nur zwei Kanäle und wie geht es nach dieser Kiste weiter?
    Wenn schon, dann gleich die olle Behringer Kiste DCX2496.

    Bevor ich mir Gedanken über eine Delayline mache, sollten erst einmal die Grundlagen verstanden worden sein. Das Buch ist eine sehr gute Basis hierfür.

    Ansonsten mal bei sengpielaudio.com auf der Homepage blättern. Die Seite ist zwar echt konfus aufgebaut, doch die Informationen sind hilfreich.

    Auch Tante google weiß zu "live mixing" ein paar Anlaufpunkte.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Dosenfutter
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    • 20. Mai 2015 um 13:21
    • #25
    Zitat von "kob1"

    Das ist GENAU das was ich als Musiker ohne Tech machen würde. Alles andere ist Lotto. Die Bose Sache ist keine Lösung für das ursprüngliche Problem ("Soundverbesserung in einer Halle?") aber die einzige Möglichkeit als MusiTech zu erahnen was das Publikum so mitbekommt. Also bei der Wahl zw Blindflug und Matsch nehm ich den Matsch.


    Wie kommst Du darauf, daß das Lotto ist? Es gibt keinen Blindflug. Es ist eine 5-Mann Band. Da gibt es immer mindestens einen, der den Sound sehr wohl beurteilen kann und nicht zwingend dabei spielen und das beurteilen kann.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • wora
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    • 20. Mai 2015 um 14:38
    • #26

    also ich würde mir niemals zutrauen, bei den beschriebenen umständen zu saalakustik und technik von der bühne aus zu beurteilen, wie der sound beim publikum draussen, incl dem übersprechen durch die backline, wirklich ankommt.
    und ich habe wirklich sehr viel erfahrung in sachen livemix.

    für den geschilderten fall gibt es eigentlich nur folgende tipps aufgrund von erfahrungswerten:
    - einen mischer im publikum zu haben, der die sache professionell angeht und auch weiss, welcher filter nötig - und welcher unnötig ist ;)
    - die backline so leise wie möglich zu halten!
    - die lautsprecher sinnvoll auswählen und aufstellen
    - wenn möglich akustische maßnahmen ergreifen (nur viel molton hilft viel!)


    das vorgeschlagene buch von Frank Pieper empfehle ich hiermit übrigens ebenfalls.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Pappenheim
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    • 20. Mai 2015 um 15:24
    • #27
    Zitat von "wora"

    also ich würde mir niemals zutrauen, bei den beschriebenen umständen zu saalakustik und technik von der bühne aus zu beurteilen, wie der sound beim publikum draussen, incl dem übersprechen durch die backline, wirklich ankommt.


    Also es ist so: Ich habe den Gesamtmix auch an meinem Monitor anliegen, wenn ich auf der Bühne stehe, der geht über einen Sabine FBX damit da nichts zu pfeiffen anfängt. Ich hab da glaub ich ein ganz gutes Gerät ausgewählt, denn wenn ich den Bypass-Schalter drücke, ist kaum ein hörbarer Unterschied. Auch der Monitor ist glaub ich ganz gut, es ist ein Dynacord AXM 12a. Damit kann ich den Gesamtmix schon einmal gut im Auge behalten, also ob sich jemand an seinem Instrument unerlaubterweise :wink: lauter gedreht hat oder sowas in der Art. Den Sound im Publikum - noch dazu unter solchen Umständen kann ich natürlich von da oben aus schwer beurteilen, da die beiden RCFs doch in einigem Abstand vor der Bühne standen, links und rechts eben; weit genug weg, damit einem der Bassmulm, der hinter der Box entsteht, nicht auf den Sack geht. So weit, so gut. Bei größeren Sachen, und jetzt geb ich es endlich zu :) haben wir da im Publikum jemanden sitzen, der sich halbwegs auskennt, er ist Student der Tontechnik an der Uni Wien, allerdings erst im 4. Semester ... aber er hat jetzt schon was drauf. Den hatte ich ganz vergessen zu erwähnen... :oops: ... na jedenfalls ist das für ihn Praxis und er kriegt ein paar Bier. Er hat dann auch während des Gigs hinter mir am EQ was gemacht, aber ich weiß nicht mehr genau, was... :oops:

    Also jedenfalls hab ich jetzt schon einiges hier gelernt für das nächste Mal:

    1. Boxen nach unten mittels Boxenschrägsteller auf das Publikum ausrichten, also die Leute beschallen, und nicht die Wände.
    2. Viel Molton aufhängen.
    3. Keine Bose-Säulen mehr in solchen Räumen, da man die nicht ordentlich ausrichten kann, sodass sie nicht auf die Wände strahlen.
    4. Wenn schon mehrere Lautsprecher, dann richtig mit Delay-Lines
    5. Hall ganz raus wenn Hall ohnehin übergenug vorhanden
    6. Hohe Frequenzen etwas anheben, tiefe etwas senken, aber ohne den Grundsound zu killen

    Und wie ich das alles ganz genau mache hol ich mir aus dem Buch.

    Wer weiß, vielleicht kann ich das nächste Mal anderen schon Tips geben... :) ... oder hier jedenfalls halbwegs kompetent mitreden ... :lol: ...

    Danke euch allen!

  • yamaha4711
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    • 20. Mai 2015 um 15:46
    • #28
    Zitat

    Ich habe den Gesamtmix auch an meinem Monitor anliegen...


    Keine wirklich gute Idee und letztendlich auch wieder ein Kardinalsfehler. "Gib mir einfach von allem etwas auf den Monitor" ist da die typische Mukkeraussage.
    Auf den Monitor gehört dein Signal, also Stimme und evtl. Instrument. Dann erst mal nix. Und dann noch mehr nix. Erst dann die notwendigen Instrumente, an welchen du dich noch orientierst und welche nicht sonst so zu hören sind.

    Grundsatz beim Monitor:
    Nur wirklich das drauf geben, was die Person/Gruppe (wenn man mehrere Monitore auf einen Weg legt) benötigt und das auch nur so laut wie wirklich notwendig.

    Das macht den Bühnensound deutlich präziser, ein Zusammenspiel ist deutlich einfacher und der Tonmann im Raum kann dann auch wirklich Ton machen und muss nicht gegen den zu lauten und unpräzisen Bühnensound angehen.

    Gerade bei solch akustischen Trockenfrüchtehallen muss der Bühnensound deutlich im Zaum gehalten werden, noch mehr als normal üblich. Dies trägt dann auch zu einem besseren Gesamtklangbild bei.

    Wenn ihr schon einen Tonmann an der Hand habt, dann setzt den auch konsequenz ein und eben nicht nur für ein Bier sondern bezahlt den Mann vernüftig und schlagt das eben auf eure Gage auf. Er ist schliesslich auch Teil der Band und trägt zum Gelingen der Veranstaltung bei. Wenn der Veranstalter den Geldbeutel hierfür nicht auf macht, dann muss man eben auch mal nein sagen. Wie schon gesagt: Ihr macht euch eueren Namen ansonsten damit kaputt.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Pappenheim
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    • 20. Mai 2015 um 17:02
    • #29

    Nun, bis dato hat das Monitoring bei uns immer bestens funktioniert, bei den kleineren Gigs auf alle Fälle. Ich halte die ganze Kette eigentlich immer so leise wie möglich, keiner von uns will sich von seinem Monitor anplärren lassen. So auch bei der hier thematisierten "großen" Sache (bewusst unter Anführungszeichen gesetzt, aus unserer Sicht war es eher "groß", denn ansonsten spielen wir in der Regel von 100 Leuten). Ich hab jedenfalls das, was bis dato aus dem Monitor kam, eigentlich nie als "unpräzise" empfunden. Wir hören uns alle eigentlich gegenseitig sehr gut, und jeder sich selbst auch. Also bei kleineren Sachen denke ich, dass ich die Mixerei weiterhin allein von der Bühne aus machen kann.

    Aber so gröbere Sachen kommen sicher auch wieder, also für die Zukunft gedacht: Bei uns in der Gegend gilt so quasi der Grundsatz: Anlage und Tonmann für so eine Größenordnung kosten rund einen Tausender. Wie ist das im Norden, ähnlich?

  • audiobo
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    • 20. Mai 2015 um 20:53
    • #30

    Sag mal - wenn du schon alles auf die PA legst; könntest du mal aufzählen was ihr an Backline auf der Bühne stehen habt?

  • Pappenheim
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    • 20. Mai 2015 um 23:46
    • #31
    Zitat von "audiobo"

    Sag mal - wenn du schon alles auf die PA legst; könntest du mal aufzählen was ihr an Backline auf der Bühne stehen habt?


    Wenn ich den Begriff "Backline" richtig verstanden habe: Nichts.

    Einfach alles, also E-Gitarre, Akustik-Gitarren, Bass, Drums, Keyboard; alles geht direkt ins Pult und macht auf der Bühne als Backline keinen Lärm. Es steht kein Röhrenamp für die E-Gitarre auf der Bühne, die geht über ein Effektboard (Boss ME-70) direkt ins Pult. E-Bass spielt in einen Gallien-Krueger direkt in das Pult, die Box des Amp ist stumm. Das Drumset ist ein E-Drumset (Roland), auch die Becken. Auf der Bühne entsteht praktisch kein Lärm durch die Instrumente direkt, alles geht über die entsprechenden Preamps oder Ähnlichem direkt ins Pult. Genaugenommen haben wir also gar keine Backline. Wie gesagt, insoferne ich den Begriff richtig verstanden habe, Monitoring ist ja damit genau nicht gemeint, oder?

  • wora
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    • 21. Mai 2015 um 01:41
    • #32

    ok, das sind natürlich traumhafte voraussetzungen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Pappenheim
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    • 21. Mai 2015 um 09:53
    • #33

    Sag ich doch.

  • SebastianJaeger
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    • 21. Mai 2015 um 10:14
    • #34

    @ Wora wie mans nimmt :)
    Rein akustisch betrachtet sind die Voraussetzungen traumhaft.
    Aber ein e-Drum klingt meiner Erfahrung nach auch in höheren Preisregionen immer nach Plastik wenn akustische Sound emuliert werden.
    Besonders stark macht sich das bei den Becken bemerkbar, da fehlt einfach Dynamik.

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • Pappenheim
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    • 21. Mai 2015 um 10:21
    • #35

    Das stimmt schon. Das ist halt alles ein wenig kompromissbehaftet.

  • audiobo
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    • 21. Mai 2015 um 13:38
    • #36

    Ich habe die Frage dahingehend gestellt, dass es relativ unsinnig wäre bereits ordentlich verstärkte Instrumente nochmal auf die beiden doch eher kompakten Lautsprecher zu geben.

    Bei Hintergrundberieselung plus Ansagen könnte man auch noch nach dezentraler Art mehrere kleine Böxlein im Raum verteilen die ohne Delay quer (besser wäre noch von oben) in den Raum schießen - man verzichtet dann halt auf die Ortung und hat dafür die Schallquellen näher an den Leuten.

    Hm, aber ehrlich gesagt egal wie man dreht oder wendet - bei 400 Leuten in einer schallharten Halle ohne akustische Maßnahmen möchte ich eigentlich keine konkrete Empfehlung aussprechen. Wenn es richtig anständig sein soll braucht es definitiv mehr und das richtige Material.

    Welches das ist, das ist wiederum davon abhängig, wie die Halle genau beschaffen ist (Länge und Breite), welche Möglichkeiten zur Befestigung es gibt (wie gesagt, am besten ist von oben, dazu wiederum müssen entsprechende Sicherheitsrichtlinien beachtet werden) und was genau angestrebt wird.

    Es gibt hier im Forum sicher einige Beschaller, die mit genau dieser Größenordnung von Veranstaltungen ihr morgentliches Butterbrot verdienen.


    Wenn ihr Musizieren in erster Line zum Spaß betreibt, ihr einfach gerne die Leute in eurer Umgebung damit unterhaltet und sich auch keiner der Gäste doch das akustische Dilemma gestört fühlte, dann belasst es dabei und habt Spaß. Man muss nicht alles überall professionalisieren. Und wenn, dann bitte richtig und das bedeutet dass man sich als erstes jemanden zur Beratung vor Ort dazuholt oder gleich engagiert.

    Probiert mal den Schrägsteller für die Lautsprecher aus, aber achtet bitte immer auf maximal sicheren Stand - es bringt alles nichts wenn jemandem eine Box auf die Birne kippt.

    Ach und was den Molton angeht - es bringt so gut wie nichts diesen einfach direkt vor die Wand zu hängen. Wenn dann am besten große, schwere Bahnen unter der Decke ziehen, da wo nun mal die größten Reflexionsflächen sind. Wofür es wiederum stabile Befestigungspunkte braucht.

  • Pappenheim
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    • 21. Mai 2015 um 14:02
    • #37
    Zitat von "audiobo"

    Ich habe die Frage dahingehend gestellt, dass es relativ unsinnig wäre bereits ordentlich verstärkte Instrumente nochmal auf die beiden doch eher kompakten Lautsprecher zu geben.


    Wir haben uns schon länger dafür entschieden, alles direkt ins Pult zu spielen. Anfangs hatten wir für mich (E-Gitarrist) einen Röhren-Combo auf der Bühne stehen; ein richtig lautes Drumset; also wir hatten mal eine Backline. Wir spielen aber manchmal in derart kleinen Lokalen, dass es fast unmöglich war, da einen ordentlichen Sound zusammenzukriegen, ohne taub zu werden. Vor allem unser Sänger saß oft direkt vor dem Schlagzeug mit wenigen Centimetern Abstand, weil es einfach nicht anders ging. Der hörte hinterher durch den Beckenlärm die Engels singen... :) Irgendwann haben wir uns dann entschieden, dem Drummer ein E-Set umzuhängen; ich selber wechselte zum Effektboard, und der Bassist kaufte sich eben auch so ein Teil, mit dem es direkt ins Pult geht. Jetzt können wir das alles viel besser managen, ohne taub zu werden. Wir sind eigentlich recht zufrieden damit, auch wenn sich zugegebenermaßen das Drumset ein wenig synthetisch anhört.

    Zitat von "audiobo"

    Bei Hintergrundberieselung plus Ansagen könnte man auch noch nach dezentraler Art mehrere kleine Böxlein im Raum verteilen die ohne Delay quer (besser wäre noch von oben) in den Raum schießen - man verzichtet dann halt auf die Ortung und hat dafür die Schallquellen näher an den Leuten.


    Welche "kleinen Böxleins" hättest du denn da im Sinn?

    Zitat von "audiobo"

    Hm, aber ehrlich gesagt egal wie man dreht oder wendet - bei 400 Leuten in einer schallharten Halle ohne akustische Maßnahmen möchte ich eigentlich keine konkrete Empfehlung aussprechen. Wenn es richtig anständig sein soll braucht es definitiv mehr und das richtige Material.

    Welches das ist, das ist wiederum davon abhängig, wie die Halle genau beschaffen ist (Länge und Breite), welche Möglichkeiten zur Befestigung es gibt (wie gesagt, am besten ist von oben, dazu wiederum müssen entsprechende Sicherheitsrichtlinien beachtet werden) und was genau angestrebt wird.


    Die Halle ist ca. 20 Meter lang, 12 Meter breit und am Dachfirst ca. 5 Meter hoch, das Satteldach dürfte ein Höhe von etwa 10 Metern haben. Da war also nix mit Molton an die Decke... :wink:

    Zitat von "audiobo"

    Es gibt hier im Forum sicher einige Beschaller, die mit genau dieser Größenordnung von Veranstaltungen ihr morgentliches Butterbrot verdienen.


    Deswegen bin ich ja hier! 8)

    Zitat von "audiobo"

    Wenn ihr Musizieren in erster Line zum Spaß betreibt, ihr einfach gerne die Leute in eurer Umgebung damit unterhaltet und sich auch keiner der Gäste doch das akustische Dilemma gestört fühlte, dann belasst es dabei und habt Spaß. Man muss nicht alles überall professionalisieren. Und wenn, dann bitte richtig und das bedeutet dass man sich als erstes jemanden zur Beratung vor Ort dazuholt oder gleich engagiert.


    Ja, es ist in erster Linie der Spaß, der uns antreibt. Das Publikum fand das Ganze eh gelungen, manche haben sich halt über die Gesamtlautstärke mokiert, gleichzeitig aber eingeräumt, dass sie selber dran schuld sind, weil sie sich eben ständig lauthals bequatschen.

    Zitat von "audiobo"

    Probiert mal den Schrägsteller für die Lautsprecher aus, aber achtet bitte immer auf maximal sicheren Stand - es bringt alles nichts wenn jemandem eine Box auf die Birne kippt.


    Steht auf der Liste!

  • wora
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    • 21. Mai 2015 um 23:46
    • #38
    Zitat von "hunterstudios"

    @ Wora wie mans nimmt :)
    Rein akustisch betrachtet sind die Voraussetzungen traumhaft.
    Aber ein e-Drum klingt meiner Erfahrung nach auch in höheren Preisregionen immer nach Plastik wenn akustische Sound emuliert werden.
    Besonders stark macht sich das bei den Becken bemerkbar, da fehlt einfach Dynamik.


    dein einwand bezüglich des klangs ist sicher richtig.
    aber ich möchte mal die ketzerische frage stellen, ob ein gut klingendes drumset in so einer betonhalle wirklich besser klingen würde als ein elektronisches, das man bei bedarf einfach leiser machen kann? :lol:

    dazu eine kleine geschichte, wenngleich eigentlich auch genau anders herum:
    so habe ich z.b. bei der eröffnung der SAP arena vor 10 jahren (wow, wie die zeit vergeht) vergeblich versucht, den musical director davon zu überzeugen, dass wir den streichersatz mit elektronischen geigen ausstatten sollten. er war aber felsenfest davon überzeugt, dass natürliche instrumente viel besser klingen. er bestand also auf naturinstrumenten.
    natürlich hatte er recht was den klang angeht - aber leider hat die riesenband nebendran dermaßen krach gemacht, dass die mikrofone an den geigen einfach keine chance hatten, zwischen dem bandlärm noch eine geige zu hören (trotz plexiglas!)
    ergo: der streichersatz war eine rein optische ergänzung ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (22. Mai 2015 um 12:26)

  • Loloverde
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    • 22. Mai 2015 um 04:30
    • #39
    Zitat von "audiobo"


    Ach und was den Molton angeht - es bringt so gut wie nichts diesen einfach direkt vor die Wand zu hängen. Wenn dann am besten große, schwere Bahnen unter der Decke ziehen, da wo nun mal die größten Reflexionsflächen sind. Wofür es wiederum stabile Befestigungspunkte braucht.

    Das ein Molton hinter der Band nichts bringt, deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Ein schallharter Bühnenhintergrund versaut mir den Schlagzeugsound und auch die 15-25ms später eintreffende Wellenfront der Monitore (3-5m Weg zur Wand und wieder nach vorne) macht unschöne Effekte. Der Ausschalter für den hässlichen Hall ist in diesem Fall nicht im Effektweg, sondern im Monitorweg zu finden ;)

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • audiobo
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    • 22. Mai 2015 um 07:54
    • #40

    Du missverstehst mein Ansinnen - es geht weniger darum einfach nur die Band weniger krachig klingen zu lassen (ist IMHO mehr ein Problem bei lauten Bands und kombinierter Backline plus Monitore sowie Akustik-Drumset, bedingt durch die Überlagerung mehrerer Schallquellen), sondern vor allem darum den Lärm durch das Gerede der Gäste aus der Halle zu bekommen. Die 400 Leute machen bei "gemütlicher" Unterhaltungweise in solchen Räumen locker 85-90dBA Durchschnittspegel im Diffusfeld, was als "Grundrauschen" nicht gerade leise ist.

    Des weiteren meinte ich den klassischen Kardinalfehler, wo jemand üblichen 300g Molton bis 2m Höhe direkt an die Wand pinnt. Unter 1-2 kHz dürfte Absorption so kaum noch vorhanden sein. Blöd wenn der Tiefmittenbereich der am meisten störende ist...

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