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Fragen bzgl. Brummen / DI-Boxen usw.

  • Wini
  • 18. Juli 2002 um 16:21
  • Wini
    Beiträge
    4
    • 18. Juli 2002 um 16:21
    • #1

    Zuersteinmal ein "Hallo" an alle...

    Ich habe folgendes Problem:
    In meinem kleinen Home-"Studio" brummt es wahnsinnig (und rauscht auch etwas) wenn ich alles Equipment eingeschaltet habe. Ich habe 4 Synths, einen Sampler, 2 PCs und einen CD-Player an einem ROLAND M-160 Mixer dranhängen. Die Kabel habe ich auch schon ausgetauscht, aber daran liegt es wohl nicht (verwende relativ hochwertige Kabel).

    Nun zur Beseitigung dieses Problems kam mir in den Sinn, mittels DI-Boxen auf eine symetrische Übertragung überzugehen und mir einen neuen Mixer (mit symetrischen Eingängen) zuzulegen...

    Meine Fragen:
    1. Kann mir jemand Equipment hierzu empfehlen?
    2. Weiss jemand eine "billigere" Lösung als mir 16 DI-Boxen und einen neuen Mixer zuzulegen?

    Und bei der Gelegenheit:
    3. Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen aktiven und passiven DI-Boxen bzw. welche sollte man wann verwenden?

    Schonmal im voraus ein "Danke" für eure Antworten... :wink:

  • Anonymous
    Gast
    • 18. Juli 2002 um 17:04
    • #2

    Grüsze!

    Brummen komt gerne von den Computern, ist es weg wenn du die aussteckst?
    Wenn ja am besten die Comps per DI-Box anschließen (auch unsymetrisch) und GroundLift betätigen.

    mfg
    JF

  • Wini
    Beiträge
    4
    • 18. Juli 2002 um 17:55
    • #3

    Okay, merci. Habe es gerade mal ausgetestet, also das Brummen kommt anscheinend wirklich nur von den Computern.

    Die restlichen Synths produzieren nur ein moderates Hintergrundrauschen, welches auch nur bei extremer Verstärkung auffällt....allerdings der Sampler (Yamaha A-3000) rauscht schon ziemlich...

  • Hami
    Profi
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    • 18. Juli 2002 um 18:38
    • #4

    du kannst beim schukostecker die erde abkleben (einfach gaffa drauf, ich erwarte die schlaege der kollegen...), hat mir schon oft geholfen, wenn auch nicht die astreine loesung. hast du beim synthie mal probiert, mit dem netzteil weiter wegzugehen usw? liegt meistens an diesem teil. und bevor man alle sachen umstellt (16dis...) sollte man nur mal zwei nehmen und an das gerät packen, was den ärger wirklich macht, nicht prohylaktisch an alle.


    P.S.:naja, um das mal kurz klarzustellen: das habe ich mal mit einem laptop bei einer show machen muessen, wo die einspieler von eben diesem kamen. ich war als gast da und habe auf die gefaehrlichkeit hingewiesen. aber ihr habt recht: besser nicht nachmachen!!! zumindest sieht man dann (wenn es nicht mehr brummt), welcher fehler es wohl sein wird.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hami am 2002-07-18 20:53 ]</font>

  • phil
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    912
    • 18. Juli 2002 um 19:38
    • #5
    Zitat


    du kannst beim schukostecker die erde abkleben (einfach gaffa drauf, ich erwarte die schlaege der kolegen...),

    NO!!!!! NO!!!! NO!!!!

    Verboten und saugefährlich!!!!!

    dann lieber geld für di's ausgeben!!!!

    Phil

  • Christian Engel
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    • 18. Juli 2002 um 19:52
    • #6

    wissen denn eigentlich alle hier, was passiert, wenn man die schutzerde abklebt? ich hab da meine zweifel... das geht so verdammt schnell, dass ein gehäuse unter strom steht. oh oh...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Anonymous
    Gast
    • 18. Juli 2002 um 20:01
    • #7

    An meinem Computergehäuse sind erst vor kurzem über 100V angestanden!
    Viel Spaß mit abgeklebtem Schutzleiter .....

    mfg
    JF

    p.s.: Die sauberste Lösung ist ein Trenntrafo, etwas günstiger sind aber die DI's

  • Kracky
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    • 18. Juli 2002 um 20:17
    • #8

    Also Erdung abkleben sollte wirklich, aber wirklich die allerletzte Aktion sein, wenn garnichtsmehr hilft, aber nie einfach so!!! Und wenn, dann alles was dran hängt abmessen, das wirklich nirgendswo Strom ansteht! Aber im allgemeinen, wenn deine Geräte ok sind, und der Rest auch passt, dann gibt es kein brummen über Erdschleife.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Christian Engel
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    • 18. Juli 2002 um 20:20
    • #9

    das wichtigste ist die stromzufuhr. doppelte erdungen vermeiden, den strom sternförmig verteilen, usw...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Wini
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    • 18. Juli 2002 um 21:05
    • #10

    Dann werde ich mal vermeiden die Erdung abzukleben und mit stattdessen zuerstmal 2 DIs für den einen Comp zulegen und dann weiter schauen.
    Sollten das eigentlich aktive oder passive DIs sein? (falls das ne blöde Frage ist: Ich habe im Detail von Tontechnik nicht so die Ahnung)
    Zum Sampler: Kann das Rauschen(!) von dem Teil auch irgendwie mit der Erdung zusammenhängen oder ist das eher ein anderes Problem?

  • phil
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    • 18. Juli 2002 um 21:26
    • #11

    ist keine blöde frage! ich denke passive sollten reichen.
    entweder 2x IMG DIB 100 (ca. 50 €)
    oder eine stereo DI (IMG DIB 201 oder so..)

    das sollte reichen.

    das rauschen kommt wahrscheinlich direkt aus dem gerät.

  • tthorsten
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    • 18. Juli 2002 um 22:23
    • #12

    Hast du eine saubere und effektive Sternförmige 220V verkabelung gewählt. ??? os brummt es evtl deutlich weniger.

    neue Kable und 3fach Dosen wirken wunder.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Christian Engel
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    • 18. Juli 2002 um 22:40
    • #13

    erst einmal sollte er versuchen, alles an einen stromkreis zu hängen. netz- und audiokabel möglichst trennen. brummts dann immer noch, ist es das computer-problem. auch da gibt es möglichkeiten: einstreuungen durch andere pci-karten, netzteile (scanner z.b.) in der nähe der der soundkarte, usw. das alles erst ausschließen, dann di-boxen kaufen.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Online
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    • 19. Juli 2002 um 09:36
    • #14

    Hallo,
    es müssen nicht immer die 'road-tauglichen', teueren DI-Boxen sein.
    Ich habe meinen Computer über einen 'Line-Entkoppler' am Pult hängen. Das Teil ist unsymmetrisch, stereo und hat Cinch-Buchsen und -Stecker, kostet dafür aber nur 10 EUR aufwärts. Die Dinger gibts im Car-HiFi-Fachhandel.
    Der Frequenzgang ist soweit o.k., das Geräte verträgt auch +6dB. Das Gehäuse ist leider aus Plastik, es muss also weit weg von Trafos oder so.
    Lothar

    perfekt oder gar nicht!

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    • 19. Juli 2002 um 13:53
    • #15
    Zitat

    netz- und audiokabel möglichst trennen.


    Wenn es sich um eine richtige Brummschleife handelt, dann Netz- und Audiokabel möglichst nah zusammen, um die Fläche dazwischen zu minimieren.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Christian Engel
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    • 19. Juli 2002 um 14:35
    • #16

    hm, was genau bringt denn eine verminderung der fläche zwischen nf- und stromkabeln?
    wie auch immer, den brumm wird er dadurch sowieso nicht los.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Wini
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    • 19. Juli 2002 um 14:44
    • #17

    Bzgl. der Stromversorgung: Ich verwende hier 3 Steckdosen an denen jeweils 1-2 Mehrfachsteckdosen hängen. Das ganze läuft aber über eine Phase. Stellt das ein Problem dar? Sollte ich besser nur eine Steckdose und die sternförmige Verkablung wählen oder ist das bei einer Phase sowieso wurscht?

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    • 19. Juli 2002 um 15:44
    • #18
    Zitat

    hm, was genau bringt denn eine verminderung der fläche zwischen nf- und stromkabeln?
    wie auch immer, den brumm wird er dadurch sowieso nicht los.


    Eine Brummschleife ist physikalisch gesehen eine Induktionsschleife, und die Spannung, die dort induziert wird, berechnet sich:

    U = n * A * B'

    n ist die Anzahl der Windungen, hier also 1, A die Fläche und B' die Ableitung der Flußdichte (Magnetfeld) nach der Zeit. Je kleiner die Fläche, desto kleiner die induzierte Spannung.

    Und hat das praktische Auswirkungen? Ja, es hat. Mit konsequenter Reduzierung der Fläche habe ich mal eine Anlage von "nicht einsetzbar" auf "Brummen nicht mehr hörbar" verbessert. Gut, das war sicher ein Extremfall, aber helfen tut's auf jeden Fall.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Christian Engel
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    • 19. Juli 2002 um 17:21
    • #19

    hmm, ich habe eine brummschleife so verstanden, dass sie ein ausgleichsstrom ist, der zwischen zwei geräten fließt, zwischen denen ein spannungsunterschied besteht. durch verbindung der geräte mittels eines nf-kabels (unsymmetr., schirmung=nf-rückleiter) kann dieser ausgleichsstrom fließen. der brumm ensteht dadurch, dass sich der störstrom dem eigtl. nf-strom überlagert.
    das wäre das brummen verursacht durch doppelte erdung. das, was du meinst ist dann brummen, verursacht durch einstreuungen. dann ist das mit der induktion klar.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • f8274
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    • 22. Juli 2002 um 13:27
    • #20

    da das problem bei vielen immer wieder auftaucht (auch bei mir), und den va-erfolg beeinflussen kann, wäre es toll, wenn ihr hierzu einen kleinen helfer-guide mit nicht allzu vielen fachausdrücken (schwierig-schwierig!) reinstellt. Mein bescheidener Beitrag wäre folgender:

    ein elektriker hat mir dazu mal gesagt, brummen einer pa könne 3 ursachen haben:

    1. Zwei Geräte mit unterschiedl. Masse kommen zusammen.
    Lösung: Mal die Ground-Lifts durchprobieren, oder auch mal ein selbst gebautes groundlift-kabel (kurzes mikrokab. xlr/xlr, eine seite erde nicht angeschlossen) einschleifen -> Noch billiger als di-box.

    2. Die Anlage hat überhaupt keine Masse.
    Lösung: Einfach mal einen Ground-Lift rausnehmen!

    3. Weiss nich mehr, was die 3. Ursachen war. Vielleicht die Einstreuungen durch Funkstrecken, Notebooks, Handys etc.?
    Lösung: Entfernung zum Mischpult bzw. Peripherie vergrößern, gelle?

    Da ich auf va stets auf mehrere phasen angewiesen bin, oder auchmal aktivboxen wg. entfernung an einen anderen stromkreis hängen muss, erhalte ich öfter brummen. da brachte auch der ground-lift der aktiven mackie 450 nix. erst das abkleben am netzstecker brachte das megalaute brummen weg. jeder sagt, dass man das nicht tun darf, das habe ich ja kapiert, nur muss ich dann abwägen zwischen va-abbruch und risiko eines stromschlags.

    bin daher an einer praktischen hilfsübersicht interessiert. danke im voraus!

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