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Kunststoffgehäuse im Dry-Hire

  • F.A.Bi.A.N.
  • 24. Oktober 2015 um 15:01
  • F.A.Bi.A.N.
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    • 24. Oktober 2015 um 15:01
    • #1

    Hallo zusammen,

    eine bewusst sehr allgemein formulierte Frage:
    Wer setzt (mit welchen Ergebnissen) Lautsprecher mit Kunststoffgehäuse für Dry-Hire ein?
    Sind sie überhaupt geeignet oder ist die (vermeintliche) geringere Robustheit ein Ausschlusskriterium?

  • 4Art
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    • 24. Oktober 2015 um 16:56
    • #2

    Wir haben neu IQ08 von Turbosound auch für Dryhire im Einsatz. Die Kisten funktionieren erschreckend gut - haben aber auch dieses elende SP-Grundrauschen. Allerdings noch wenig Erfahrung bezüglich haltbarkeit. Die Verarbeitung darf aber als durchaus gegluedkt angesehen werden. Dafür umso mehr Erfahrung mit 2 LEM Plastikkübeln, die nun schon seit 15 Jahren im Dryhire rausgehen. Die Dinger sind absolut unkaputtbar.

  • tufkamar
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    • 24. Oktober 2015 um 17:26
    • #3

    Klassische Plastikkübel, die seit Jahrentausenden im gesamten Universum problemlos unterwegs sind:
    EV-SX300
    Bell-Gedöhns
    irgendwas von JBL

  • julian-k
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    • 24. Oktober 2015 um 18:38
    • #4

    Mit d&b habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht :D Ich hatte mal zwei EONs der zweiten Serie auf dem OP Tisch liegen, die waren nach dem sie im LKW herumgeflogen sind nicht mehr zu gebrauchen. Aktuell habe ich zwei gerissene Opera im Regal stehen. Ansonsten macht das Zeug eigentlich keine Probleme.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • wora
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    • 25. Oktober 2015 um 02:59
    • #5
    Zitat von "julian knödler"

    Mit d&b habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht :D ...

    das kann ich z.b. mit blick auf die T-serie (hat auch kunststoffgehäuse) leider nicht ganz behaupten ;)
    die 12" koaxlautsprecher mit plastikgehäuse (name ist mir gerade entfallen) finde ich dagegen durchaus gelungen.

    zur ausgangsfrage:
    warum sollte kunststoff als gehäusematerial ein ausschlusskriterium für dryhire sein?
    man denke nur mal an tausende Bose 402 / 802, an die bereits angesprochenen EV S300, oder an die ein oder andere JBL Control1, die alle viele jahre lang zuverlässig ihren job gemacht haben, oder immer noch tun.

    oder anders gesagt: wer boxen rumwirft, hat auch mit holzgehäusen keine lange freude... 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Dosenfutter
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    • 25. Oktober 2015 um 02:41
    • #6

    Naja, die Bose 402 und 802 sind mit den heutigen Kisten eigentlich nicht vergleichbar. Die 402 und die Control haben eine sehr gute Stabilität durch die schmalen Wände/kleinen Flächen, die 802 durch die stark verstrebte Innenkonstruktion und das geschäumte Gehäuse, was viel teurer herzustellen ist als die gespritzten Kisten. Die JBL Control sind davon abgesehen auch keine typsichen dry-hire Kisten, die findet man eher in Bars, Clubs usw. als Festinstallation.

    Das Hauptproblem heute ist, daß bei den billigeren Kisten zuviel gespart wurde, zu dünnes Material, das schnell unansehnlich wird und auch mitvibriert. Die Dinger werden schnell unansehnlich weil nach einem Knuff das gestauchte Plastik sich weiß verfärbt oder gar bricht. Und von kratzfest kann man auch nicht wirklich reden, das hat den Ruf der Kunststoffboxen halt versaut. Die 'besseren' sind in genau da meist deutlich aufwendiger konstruiert und bestehen auch meist aus hochwertigerem Material.

    Ich seh das so: Plastik hat halt den Nachteil, die kann man halt nicht so aufmöbeln wie MPX, aber warum keine Kunststoffkisten für dry-hire? Die Dinger sind leicht und meist deutlich billiger. Entweder günstige nehmen, für den Grabbel-Verleih und dann nach 1-2 Jahren notfalls auf den Müll. Oder etwas deutlich besseres kaufen, was auch länger hält.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • zegi
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    • 25. Oktober 2015 um 08:59
    • #7

    Es kommt auch darauf an, wie die Lautsprecher raus gehen. Ich habe mehrere Opera 410d, die sehr oft ohne mich im Einsatz stehen. Die passen präzise in einen Kunststoff-Normbehälter. Dieser hat ein wenig Schaumstoff drinn, auf dem die Box liegt. Das klappt grossartig und ist beim Transport und bei der Lagerung sehr platzsparend.

    Mir ging bisher nur eine Opera kaputt, nachdem sie ein Gast im hohen Bogen auf den Asphalt warf... :evil:

    Der Ton macht die Musik.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 25. Oktober 2015 um 19:09
    • #8

    Ggf. sind es dann ja nur meine eigenen Vorurteile und die (an einer Hand abzählbaren) schlechten Erfahrungen - der grundsätzliche Tenör hier scheint ja zu sein, dass es eben keine nennenswerten Probleme gibt. Nehme ich horizonterweiternd gerne zur Kenntnis.

  • lisa f.
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    • 26. Oktober 2015 um 00:15
    • #9

    Mackie SRM 450, viel. Ohne nennenswerte Probleme (Kaputtfaktor ist auch nicht höher als anderswo, halten recht viel grobes Handling aus). Sehen halt nicht sehr hübsch aus aber tönen ordentlich (und das von mir die Mackie normalerweise aber so gar nicht mag)

  • HenrySalayne
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    • 26. Oktober 2015 um 00:25
    • #10

    Kunststoff als Gehäusematerial stößt bei mir eher auf gemischte Gefühle.
    Die Robustheit gegenüber Holzboxen ist anders, aber nicht unbedingt schlechter. Kunststoffboxen haben keine Lackabplatzer und reagieren relativ gutmütig auf geringe mechanische Einwirkungen. Mit etwas Politur bekommt man dank des durchgefärbten Kunststoffes die Oberfläche auch wieder halbwegs ansehnlich hin.
    Häufig sehen Kunststoffboxen aber leider wie Kunststoffboxen aus. Das wirkt billig und nicht dezent. Das es auch anders geht, zeigt D&B mit der E-Serie.

    Letztendlich ist das Für und Wider daher wohl eine Frage des Kundenkreises.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Dosenfutter
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    • 26. Oktober 2015 um 03:18
    • #11
    Zitat von "zegi"

    Mir ging bisher nur eine Opera kaputt, nachdem sie ein Gast im hohen Bogen auf den Asphalt warf... :evil:


    Da braucht auch eine MPX-Box mehr als eine Politur.

    Zitat von "HenrySalayne"

    Die Robustheit gegenüber Holzboxen ist anders, aber nicht unbedingt schlechter. Kunststoffboxen haben keine Lackabplatzer und reagieren relativ gutmütig auf geringe mechanische Einwirkungen. Mit etwas Politur bekommt man dank des durchgefärbten Kunststoffes die Oberfläche auch wieder halbwegs ansehnlich hin.


    Probleme bereiten gestauchte oder gedehnte Gehäuseteile, die - trotz durchfärbung - oft weiße Stellen hinterlassen, wo die Polymerketten reißen. Auch Kratzer können meist nicht kaschiert werden, polieren kann man die Strukturoberfläche nicht, ohne daß es deutlich auffällt, wogegen man Strukturlack einfach nachgepinselt werden kann, ohne daß es ins Auge fällt, wenn man noch etwas Abstand hat. Dafür kann man gebrochene Plastikkübel super mit Epoxy oder Montagekleber wieder funktionsfähig machen (Optik ist wieder eine andere Sache), bei Holz ist das sehr viel Arbeitsaufwand.

    Zitat von "HenrySalayne"

    Häufig sehen Kunststoffboxen aber leider wie Kunststoffboxen aus. Das wirkt billig und nicht dezent. Das es auch anders geht, zeigt D&B mit der E-Serie.


    Das sind auch keine Kunststoffoberflächen sondern die sind mit Strukturlack gespritzt! Dafür, was die kosten, bekommt man aber auch gut und gerne das gleiche in MPX, in der Regel bleibt dann auch noch was vom Budget übrig. Als Vorteil bleibt ca. 20% Gewichtsersparnis und daß man sie auch wie Holzkisten gut nachlackieren kann.

    Zitat von "HenrySalayne"

    Letztendlich ist das Für und Wider daher wohl eine Frage des Kundenkreises.


    So ist es. (Und des eigenen Geschmacks natürlich)

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  • ThomasL
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    • 27. Oktober 2015 um 15:50
    • #12

    Wir haben Plastekisten der T-Hausmarke für den Partyanlagenkleinverleih. Das Zeug ist quasi ununterbrochen unterwegs, ratzfatz bezahlt und erfreut sich großer Beliebtheit. Dafür - hervorragend.

    http://www.lange-ohlemeyer.de

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