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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

URPS (mal wieder)

  • TheRogue
  • 3. August 2002 um 14:27
  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 19. November 2002 um 00:29
    • #301

    ich meine im sinne vno highedn sinnvolles highend TAD als esoterik abzutuen ist imho ähm ......

    Phasenlage:
    Reglungstechnik das sit mir durchaus serh gut bekannt :smile:
    wenn du da so vertraut bist hast Du sierchlich shcon folgendes druchschaut:
    Phasenlage unter der reso phasenlage über der reso :smile:
    Phasenverlauf 2. ordung phasenverlauf 4. x. ordung
    Phasenschweinereine durch den ach so wichtigen Subsonic filter für Reflexgebilde

    highend digi controller lasse ich mal weg - die stehen nämlcih fast nie rum - gescheige jemand wo mit sowas was vernünftiges anfangen kann

    ferner kann man zwar mit dem tolle ncontroller alle hinbiegen sogar ne strikte gerade im pahsen und amplitudenverlauf - nur die membrna machts trotzdem nicht

    Highspeedkamera etc.: ich nehme was halt gerade so rumliegt

    hörtest dooeplblindversuch: wenn ich das gar nciht machen msus weil wenn jemand kommt und den sub hört und vom hocker fällt ohne vergelich ???


    martin vorsicht: habe sowas schon erlebt: immer brauchbare anlage (in meinen begriffen) response ab und an geile anlage
    aus div. Gründen nur übelster KRempel ("Markenhersteller") da:
    Frechheit, zumutung, Kreischkonzert, kann man bei techno auch mal den bass enischalten?, DJ's die wieder gehen wollen usw...
    das kann böse ins auge gehen ....

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Oliver
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.639
    • 19. November 2002 um 01:25
    • #302

    Es ist echt übel was so für Holzkisten die Geräusche erzeugen gebaut werden. Hab mich schon oft gefragt ob die Person die das Zeug "entwickelt" hat wohl taub war. Da ich auch sehr gerne Techno in fast all seinen Facetten höre wurde ich schon sehr oft enttäuscht von vielen PA's. Naja, es werden halt Lautsprecher gebaut um Geld zu verdienen und nicht um "audiophil" Musik zu hören. Bis jetzt hat mich am meissten die Anlage das Fun 2000 überzeugt. 15 oder 16 Kurzhörner und 8 Tops in 4 Punkt Beschallung. Da ja viele in Hannover sein werden/sind würde ich denen mal einen Besuch im Fun 2000 beim Expo Gelände empfehlen. Wer es bis 3 oder 4 Uhr Nachts durchhält wird mit einer extra Portion Pegel und härterer Musik vom DJ belohnt.


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 19. November 2002 um 08:40
    • #303
    Zitat


    martin vorsicht: habe sowas schon erlebt: immer brauchbare anlage (in meinen begriffen) response ab und an geile anlage
    aus div. Gründen nur übelster KRempel ("Markenhersteller") da:
    Frechheit, zumutung, Kreischkonzert, kann man bei techno auch mal den bass enischalten?, DJ's die wieder gehen wollen usw...
    das kann böse ins auge gehen ....

    naja, ich meinte damit so Resogebilde, die ja sehr beliebt sind. Waehrend die fraglos gut klingende eher abfallende Response mit entsprechenden Werten fuer GP und Phase dann Stacking braucht, und eben auch im stack gut klingt und skaliert, kommt halt bei Kleinstanwendung, 2 pro seite oder so, nix raus. Da freuen sich alle, wenn 2 B2 da stehen, die mit gut 5 db (ohne Controller jetzt) peaken. Macht eben subjektiv nen festen Bumms...
    Das hatte ich im AB Vergleich und der Unterschied war beeindruckend. Allerdings Kommerztechno. Interessant ist, Prodigy, die ganzen anderen Kommerzfuzzis duerften das wissen. Genau im bereich 50Hz liegt da der meiste Content, und unter 45 tut sich schon wieder fast nix. Und da fehlen meinen Konstruktionen 3-5db gegenueber einer Boombox. das ist schon eine ganze menge Holz und Amping. Feste mit dem EQ rein, macht mich halt auch ein wenig nervoes. Wuerde ich mich bei den hoernern trauen, aber bei BR laufen die Chassis hubmaessig ohnehin am Limit. Und irgendwann kommt der Track, der sie ins Nirvana schickt. Oder zumindest den Limiter beschaeftigt, der das hoffentlich verhindert :smile:

    CU
    Martin

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 19. November 2002 um 09:37
    • #304

    was hatt den das horn und BR geblubber im urps thread zu suchen.


    ich will endlich ne chassis empfehlung

    nen bild sehen

    und nen VA termin sehen.


    TBF

    bau doch deinen urps und jammer nicht immer rum.


    und tehcno und einzelheiten ihr habt doch was am ohr.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 19. November 2002 um 11:47
    • #305

    jammer wieso jammern?
    nurklarstellen :smile:

    ähm die Heftig EQ MEtzhode keinesfalls an reflex machen - dafür sind sie nciht gebaut würde schätzen innerhalb von 15 sekundne klinisch tot

    eine Reflex ist kenie hochleistungsbox :smile:

    das geht nat. nur geclosed stummelhorn etc ...

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 19. November 2002 um 11:51
    • #306

    Ja zum thema Stummelhorn und heftig boosten werd ich demnaechst berichten. Das versuch ich mit meinen. Dann aber nicht unbedingt bei program power. Das machen die Chassis auf Dauer wohl nicht mit. Wenn ich mich mal auf die Simu bezgl. Hub verlasse....

    CU
    Martin

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 19. November 2002 um 15:08
    • #307

    wenn massives boosting .......
    keinesfalls nur einen 15er nehmen :smile:

    eher so ab 6 stck. aufwärts - je nach veranstaltungsgröße

    wenn man Xmax deutlich verlässt hört man das auch sehr deutlich :smile:

    _________________________
    Concert Audio ESX - der schwerste ESX Subwoofer der welt

    -------------------------------------------------------
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  • text&ton
    Profi
    Beiträge
    590
    • 19. November 2002 um 18:29
    • #308

    Vor sieben Jahren hatte ich ein URPS-System in den Fingern - nicht von Wellenfront, sondern von Arnie Nudell, dem ehemaligen Entwickler von Infinity.
    Mit seiner damals neuen Firma Genesis setzte er auf ungewöhnliche Teniken - wenigstens in den Topmodellen.

    Wir hatten die Genesis Five im Test, ein 4-Weg Teilaktiv-System, welches unterhalb 100 Hz pro Box vier 20er mit Metallmembran im kleinen geschlossenen Gehäuse einsetzte. Der Membranhub wurde mittels Beschleunigungsmesser an die Regelelektronik weitergeleitet, so dass die URPS-Entzerrung auf die Spitze getrieben werden konnte. So war es möglich, die untere Grenzfrequenz zwischen 16 und 25 Hz zu schieben (was wir nachgemessen und verifiziert haben!) sowie den Phasenwinkel zwischen Bass und dem Rest der Box. Da kann ich mich nicht mehr genau erinnern, ob stufenlos oder wie genau. Der Bassverstärker hatte für jedes Chassis 100 Watt zur Verfügung.
    Der Hörtest artete zur Materialschlacht aus: Jedenfalls hatten wir dreimal(!) beim Importeur Ersatzchassis bestellen müssen (vor allem Hochtöner, einen Mitteltöner und einen Midbass - also keine URPS-Bässe).

    Ein paar Auszüge aus den Klangbeschrieben der drei Tester (wovon ich einer war):
    "Wenn tiefste Bässe einsetzen, bebt die Erde. Was übliche Bassreflex-Boxen nur noch zu Windgeräuschen verleiten lässt, .... werden als klar konturierte Töne hörbar. Und, noch beeindruckender, sie werden als den gesamten Körper erfassende Erschütterung wahrgenommen." - "...solche Druckwellen verbreitet noch immer keine ungeregelte, passive Box." - "Der Verbund aus einem luftig seidigen Hochtonbereich und einer transparenten, verfärbungsfreien Mittellage und dem schnellen, präzisen Bass, der wie bei einem Elektrostaten plötzlich im Raum steht, ..." - "Wenn es um die Reproduktion tiefster Bässe geht, zeigt es sich aber deutlich, dass ein aktiv servogeregeltes Bass-System nicht zu schlagen ist."
    Zitatende

    Klanglich war diese Box eine Offenbarung, pegelmässig vermochte a) der 800Watt-Amp der Bässe irgendwann nicht mehr, und b) mochten dann die Hochtöner auch nimmer....
    Aber dieser Nachteil war eine Eigenart der Genesis Five, nicht des Basssystems.

    Grüsse von einem, der URPS gehört hat

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 19. November 2002 um 18:43
    • #309

    wei ich und andere schon öfters hier und anderen foren angemerkt hatten:
    highend (Örps ist nicht! billig)
    und
    das "problem" verlagert sich nach oben im F-spektrum bass ist immer genug da

    die gegenkopplung des amps bis zur mermbransulenkung auszudehnen sit eine gute idee - regelkreis (tthrosten dürfte sich erinnern) statt steuerkreis wobei im bass wenn die chassis sowieso gut tracken halte ic hes ncith unbedingt für nötig

    und die 800 W amping schallmauer ist längst druchbrochen :smile: ic hglabue sogar konventionelle systeme arbeiten mittlerweile mit größeren amps :smile:

    aber wenigstesn schon wieder einer mi forum der das prinzip kapiert hat

    -------------------------------------------------------
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  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 19. November 2002 um 21:16
    • #310

    An TBF

    Zitat


    ich meine im sinne vno highedn sinnvolles highend TAD als esoterik abzutuen ist imho ähm ......

    Aaah ... nein, ich will jetzt nicht über Pioneer herziehen.

    Zitat


    Reglungstechnik das sit mir durchaus serh gut bekannt :smile:
    wenn du da so vertraut bist hast Du sierchlich shcon folgendes druchschaut:
    Phasenlage unter der reso phasenlage über der reso :smile:
    Phasenverlauf 2. ordung phasenverlauf 4. x. ordung
    Phasenschweinereine durch den ach so wichtigen Subsonic filter für Reflexgebilde

    Ja, ist mir bekannt. Steht auch alles in den AES-Journalen. Und ich traue mich sogar, das zu messen ...
    Hast Du schon mal die AKUSTISCHE (davon rede ich die ganze Zeit) Phasenlage eines Urps MIT Vorverzerrung gemessen?

    Zitat


    ... gescheige jemand wo mit sowas was vernünftiges anfangen kann

    Ja, das ist natürlich ein Problem.

    Zitat


    ferner kann man zwar mit dem tolle ncontroller alle hinbiegen sogar ne strikte gerade im pahsen und amplitudenverlauf - nur die membrna machts trotzdem nicht

    Wie soll denn das gehen? Man mißt die AKUSTISCHEN Größen (Amplitude, Phase, Gruppenlaufzeit ...), und kann sie frei beinflußen, aber die Membran macht´s nicht? Wo kommt der dann der Schall her?

    Zitat


    Highspeedkamera etc.: ich nehme was halt gerade so rumliegt

    Du Glücklicher! Wenn mal ein paar Hochgeschwindigkeitskameras zuviel rumliegen, kannst Du mir gerne eine abgeben. Ich lasse Dir dafür ein 4er Urps Deiner Wahl bauen.

    Zitat


    hörtest dooeplblindversuch: wenn ich das gar nciht machen msus weil wenn jemand kommt und den sub hört und vom hocker fällt ohne vergelich ???

    Jo, sowas ist witzig. Bei mir ist auch schonmal jemand von Stuhl gefallen. Dynamik kann halt manchmal ziemlich erschrecken. Das waren im Bass aber nur 4 18er BR. Ich denke auch, gerade ein System mit relativ kleiner Membranfläche gewinnt in geschlossenen Räumen (Druckkammereffekt). Bei mir war der Raum, indem der Typ vom Stuhl gefallen ist allerdings 250 m^2 groß und stark bedämpft. Dafür saß der Typ auch nur 5 m von der Grundlinie entfernt. Aber jemanden zu beeindrucken fällt ohne Vergleich immer leichter.

    Abschließend (ich klink´ mich jetzt wieder aus):
    Wenn mal irgendwo open air ein Urps steht, das man auch definieren kann (d.h. gleiche, käufliche Speaker, Amps bei denen die Leistung bekannt ist etc.) höre ichs mir gerne mal an.
    Ausklinken tue ich mich deshalb, weil man m.E. nicht über technische Sachverhalte diskutieren kann, wenn jeder Effekt mit dem Stichwort "falsche Speaker" abgetan werden kann, während gleichzeitig gesagt wird, Parameter sind unwichtig und Messungen "halbwichtig".
    Ich kann (in den Simulatoren AkAbak und Bassyst) einbauen, was ich will, bei einem 4 x 10" Urps und 800 W Verstärkerleistung komme ich bei 20 Hz nicht über 105 dB Maximalpegel. Damit wäre das urps - gerade mal so - THX tauglich. Immerhin. Wenn einer von den Urps-Verfechtern hier mir - trotz Widerwillen gegen Parameter - einen Parametersatz mitteilen kann, mit dem man mehr erzielt probiere ichs gerne noch mal.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • martin
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    3.234
    • 19. November 2002 um 21:21
    • #311

    Falls das ein missverstaendnis ist, hier gehts nicht um 4 sondern um 128-256 Chassis im Stack. Je nach Membrangroesse. Der eine mehr der andere weniger Groessenwahnsinnig :smile:

    CU
    Martin

  • Adam Selene
    Profi
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    2.271
    • 19. November 2002 um 21:49
    • #312

    Doch noch was ...
    Falls sich jemand doch noch durchringen kann, Chassisparameter zu definieren, warum fragt ihr nicht bei Ciare an? 8"er bauen die sehr günstig nach Kundenspezifikationen schon ab wenigen 100 Stück (gerade mal 3 128er Arrays!). Und mit Mustern sind sie auch willig und fix. Aber das klappt natürlich nur, wenn man zumindest ungefähr weiß, was man will ..

    Zu den 128er Arrays: es waren verschiedene Sachen im Gespräch, von 4 x 8" bis 516 x 10". Auf den verlinkten HPs waren aber immer nur die kleinsten Teile zu sehen. Und ich wollte was simulieren, was ich bei Interesse schnell nachbauen und durchmessen kann.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 19. November 2002 um 23:30
    • #313

    So, nun habe ich endlich mal ein 128x 10" URPS Array durchgerechnet. Nicht simuliert, sondern per Taschenrechner und etlichen Formeln durchgerechnet für Frequenzen von 10 bis 300Hz.

    Das Ergebnis hat mich selbst sehr verwundert und ist bei weitem nicht das was ich erwartete. Zugunsten des URPS muss man sagen :smile:

    Wellenfront möge mich bitte korrigieren, wenn mir irgendwo ein Fehler unterlaufen ist.

    Das von mir angenommene Chassis hat Re=6Ohm, BL=15,6N/A, Mms=40g, Am=346cm², Vas=100l und fs=33Hz.

    Das ganze habe ich dann für fc=100Hz abgestimmt, das ergibt dann pro Chassis 11,8l. 128Chassis bringt man in ein Array mit 4x2m schön unter. Die Schallwand ist groß genug und läßt sich, meines Wissens nach, somit als Membranfläche verwenden. Also ergibt das eine Membranfläche von 8m² und eine Bündelungsfrequenz von 28,3Hz. Das ergibt dann ab ca. der doppelten Frequenz, also 56Hz, einen inetwa konstanten reellen Strahlungswiderstand von ca. 3400kg/sec.
    Hier die Auflistung der genauen Werte:

    10Hz -> Ras=210kg/sec
    20Hz -> Ras=875kg/sec
    30Hz -> Ras=1932kg/sec
    40Hz -> Ras=2895kg/sec
    50Hz -> Ras=3367kg/sec
    60Hz -> Ras=3507kg/sec
    70Hz -> Ras=3524kg/sec
    80Hz -> Ras=3505kg/sec
    90Hz -> Ras=3479kg/sec
    100Hz -> Ras=3455kg/sec
    200Hz -> Ras=3346kg/sec
    300Hz -> Ras=3322kg/sec

    Die mechanische Nachgiebigkeit des gesamten Arrays ergibt Cmt=0,495µm/N.
    Der extrem hohe und reelle Strahlungswiderstand ist im Vergleich zu den Blindwiderständen von Mmt und Cmt so hoch, dass das URPS Array ein ganz andere Güte wie ein einzelner Lautsprecher hat. Ein einzelner Lautsprecher hätte eine Güte von Qtc=0,57, das ganze Array weist eine mechanische Güte von Qmc=0,015! auf. Also liegt Qtc knapp darunter.

    1.Folgerung -> Das Impulsverhalten verbessert sich mit zunehmender Array Größe und ist mit einer Güte<0,015 sicher ausgesprochen gut.

    Aufgrund der niedrigen Güte ist beim URPS die Resonanz derart stark bedämpft, dass man die Resonanz mit dem Impedanzgang nicht mehr bestimmen kann. Der URPS hat demnach eine lineare und konstante Impedanz, solang bis Le ins Gewicht fällt. Bis dahin wirkt jedoch ausschließlich der Gleichstromwiderstand Re.

    2.Folgerung -> die akustische und elektrische Phase ist selbst im Bereich der Resonanzfrequenz und darunter annähernd konstant und linear. Somit wird der Verstärker weniger Belastet als bei anderen Konstruktionen (außer Horn).

    Da wir nun wissen, dass der URPS Array eine lineare elektrische Impedanz aufweist, ist auch der Strom gegenüber der Frequenz annähernd konstant. Das wiederum ergibt eine Konstante Kraft. Die konstante Kraft wiederum, ergibt zusammen mit der annähernd konstanten mechanischen Impedanz eine konstant Membrangeschwindigkeit. Das wiederum ergibt zusammen mit der annähernd konstanten akustischen Impedanz eine annähernd konstante akustische Ausgangsleistung.

    3.Folgerung -> Das URPS Array liefert ab einer Oktave oberhalb der Bündelungsfrequenz eine konstante akustische Ausgangsleistung.

    Der extrem hohe und reelle Strahlungswiderstand dämpft die Membran derart stark, dass die selbst bei 100W pro Chassis nur Hübe von etwa +-1mm bis +-2mm ausführen muss.

    Nun, das von mir geschrieben ist sicher nichts neues, aber nun ist endlich einmal ein mathematischer "Beweis" für den UPRS erfolgt. Was jedoch sicher nicht alle wussten ist, dass beim URPS die mechanische Güte extrem sinkt und somit die elektrische Impedanz und Phase linear bleiben.
    Aus dieser Betrachtung stimmt die Aussage von TBF, dass ein UPRS wie ein Horn ist. Bei einem idealen Horn ist der Strahlungswiderstand auch extrem hoch und reell, dass Qmc extrem sinkt und somit die elektrische Impedant und Phase, die Membrangeschwindigkeit sowie die akustische Phase und Leistung annähernd konstant bleiben. Der Unterschied liegt allerdings darin, dass ein Horn ein Impedanzwandler ist und somit ein hoher Strahlungswiderstand erzeugt wird und beim URPS erfolgt es durch Stacking von extrem vielen Chassis.

    Allerdings ist dieses Verhalten nicht dem UPRS Prinzip zuzuschreiben sondern es folgt aus dem Stacking. Das Stacking erhöht bei allen konstruktionen der Strahlungswiderstand und senkt somit die Güte. Der Vorteil des URPS liegt allerdings darin, dass die Resonanz sicher in dem Bereich des konstanten Strahlungswiderstandes liegt, somit erfolgt eine maximale Dämpfung. Würde man ein gleich großes Cluster mit 128x10" bauen, allerdings mit fc=30Hz, wäre die Resonanz nicht stark genug bedämpft und somit die elektrische Impedanz und Phase, Membrangeschwindigkeit und akustische Impedanz, Phase und Leistung nicht konstant. Um das zu erreichen, müsste das Array so groß werden, dass die Bündelungsfrequenz weit unterhalb der Resonanzfrequenz liegt.

    Was mir jedoch noch nicht ganz klar ist, wie das ganze entzerrt wird. Bei einem Cluster, dass ein Bündelungsfrequenz von <20Hz aufweist, liefert der URPS ja eine konstant akustische Ausgangsleistung. Der Anstieg des Schalldrucks erfolgt dann nur noch aufgrund der zunehmenden Bündelung bei höheren Frequenz. Ich will Wellenfront ja nichts unterstellen, aber kann es sein, dass du deinen UPRS "überentzerrst" ? Also dass Du den Bass zu stark anhebst und deshalb der UPRS derart mächtig und tief klingt? Letztens habe ich einmal geschrieben, dass beim URPS die Ausgangsleistung nur 6dB/Okt. unterhalb von fc sinkt, weil der Strahlungswiderstand konstant und nur die Membrangeschwindigkeit mit 6dB/Okt sintk, und Du hast mir dabei recht gegeben. Nun wissen wir aber aus meiner Rechnung, dass die Membrangeschwindigkeit konstant bleibt und somit auch Pak. D.h. man müsste, um den Schalldruck konstant zu halten, nur noch die Bündelung kompensieren. Aber wie stark ist die? Auch 6dB/Okt? Die Bündelung hängt doch auch stark von der Membranform ab. D.h. man müsste ein URPS Array zuerst ausmessen. Gibts nun von deinem URPS Messungen oder kann es wirklich sein, dass du denn Bass zu sehr anhebst?

    Ach aber eines ist bei meinen Berechnungen nicht zugunsten des URPS ausgefallen. Wie nicht anders zu erwarten ist bei einem geschlossenen Gehäuse der Wirkungsgrad extrem niedrig, daran ändert auch ein URPS nichts. Der Schalldruck ist dennoch hoch, weil so ein riesen Cluster stark bündelt.

  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 19. November 2002 um 23:44
    • #314
    Zitat


    Adam Selene schrieb am 2002-11-19 21:16 :
    Ich kann (in den Simulatoren AkAbak und Bassyst) einbauen, was ich will, bei einem 4 x 10" Urps und 800 W Verstärkerleistung komme ich bei 20 Hz nicht über 105 dB Maximalpegel. Damit wäre das urps - gerade mal so - THX tauglich. Immerhin. Wenn einer von den Urps-Verfechtern hier mir - trotz Widerwillen gegen Parameter - einen Parametersatz mitteilen kann, mit dem man mehr erzielt probiere ichs gerne noch mal.

    Adam

    Jaja, den Fehler habe ich zuerst auch gemacht. Ich war bis vor zwei Stunden auch noch URPS Gegner und jetzt auf einmal nicht mehr. Wie Du meinem vorgehenden Beitrag entnehmen kannst, weißt Du warum. Die Simu Programme sind alle blöd und die Berechnungen stimmen nur für einzelne Lautsprecher weils dann nicht so komplizierte Algorithmen braucht. Die ganzen Simu Programme berücksichtigen nämlich den Strahlungswiderstand nicht. Da wird einfach ein Chassis berechnet und wenn man 2 oder 4 haben will wird halt dann im gesamten Frequenzbereich 3 oder 6dB hinzugezählt. Das ist aber Blödsinn! Das geht vielleicht im Bereich zwischen fc und fb. Aber darüber gibts dann Interferenzen weil die Schallwellen kürzer als der Abstand der akustischen Zentren wird. Bei großer Chassis Anzahl wie beim UPRS geht es gar nicht mehr, weil der Strahlungswiderstand unberücksichtigt bleibt und der ändert alles! Bei einem einzelnen Chassis ist der reelle Anteil der Strahlungswiderstandes so klein, dass man ihn vernachlässigen kann. Somit bestimmen nur Mms, Cms, Rms, BL, Re und Le die elektrischen und mechanischen Impedanz und Phasengänge. Bei 128Chassis wird der reelle Teil jedoch so hoch, dass Mms, Rms und Cms kaum ins Gewicht fallen. Wenn dein Programm den Strahlungswiderstand berücksichtigen würde, dann müsste die elektrische Impedanz bei 128 Chassis zuerst konstant bleiben und erst wenn Le zur Wirkung kommt müsste sie steigen. Ich traue mir wetten, dass das nicht so ist.

    Eines muss ich noch ergänzen. URPS allein ist öd. URPS Array mit Bündelungsfrequenz um 20 bis 30Hz ist gut. Denn nur dann hat es die guten Eigenschaften wie lineare Phase etc.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: brain am 2002-11-19 23:47 ]</font>

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 19. November 2002 um 23:47
    • #315

    Brain


    würde cih mit nem BR cluster,d as falsch bzw auf eine hohe frequenz abgestimmt sit nicht auch so ein verhalten erreichen.


    kann mann aus nem gegbenen cluster nicht auf das chassis zurück rechen, um das ideale zu bekommen.


    ein Cahssis mit qts o.57 hat ja null wirkugsgrad eigentlich also ein tml chassis.


    die Bündelung wird der wllen front mit sicherheit auf brechen also das ganze dind leich nahc innen oder aussen dcruven, um mehr ausleuchtung und so zu bekommen.

    bzw. dem beaming aus dem weg zu gehen.


    das könnte mann auch elektronisch machen.


    siehe Bass delay diskusiion.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 19. November 2002 um 23:56
    • #316
    Zitat


    tthorsten schrieb am 2002-11-19 23:47 :
    Brain

    würde cih mit nem BR cluster,d as falsch bzw auf eine hohe frequenz abgestimmt sit nicht auch so ein verhalten erreichen.

    Werde ich als nächstes rechnen. Aber aufgrund des Resonators glaube ich kaum, dass die Phase linear bleibt. Aber ich werde morgen mal durchrechnen wie sich das im riesen Cluster verhält. Hast Du irgendwelche Chassis Wünsche? Vielleicht 10Stück ESX?

    Zitat


    kann mann aus nem gegbenen cluster nicht auf das chassis zurück rechen, um das ideale zu bekommen.

    Naja, was ist Ideal? Ideal ist eine Bündelungsfrequenz <20Hz, damit der Strahlungswiderstand konstant bleibt. Und das geht mit jedem Chassis.

    Zitat


    ein Cahssis mit qts o.57 hat ja null wirkugsgrad eigentlich also ein tml chassis.

    Das ist nicht ganz richtig. Der Wirkungsgrad wird durch Fs, Qts und Vas bestimmt. Und da fs sehr hoch ist, ist auch der Wirkungsgrad relativ hoch. Ich habe für meine Berechnungen einfach mal ein paar Daten angenommen. Der Referenzwirkungsgrad dieses Chassis wäre etwa 1,5%. Die Güte von 0,57 hat er ja nur nach dem Einbau in ein geschlossenes Gehäuse mit 11,8l. Das Chassis selbst hat Qes=0,2.

    Zitat


    die Bündelung wird der wllen front mit sicherheit auf brechen also das ganze dind leich nahc innen oder aussen dcruven, um mehr ausleuchtung und so zu bekommen.

    Naja, die Bündelung hat den Vorteil, dass das ganze ziemlich weitreichend ist. Das ist ja oft wünschenswert.

    Zitat


    bzw. dem beaming aus dem weg zu gehen.

    das könnte mann auch elektronisch machen.

    siehe Bass delay diskusiion.

    Ähm, was ist beaming?

  • Anonymous
    Gast
    • 19. November 2002 um 23:58
    • #317

    @ Brain
    Ja...ich entzerre über!


    Erwischt...:sad:


    _____________________________________
    Bass ist geil,.........................wenn er trackt!

  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 20. November 2002 um 00:02
    • #318

    Ist das jetzt ernst gemeint?

    Stimmen meine Berechnungen oder ist da ein Fehler drin?

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 20. November 2002 um 00:02
    • #319

    also erst mal lob an den brain - wenn er das auc hrecht umständlich gerechnet hat - ich höre das einfach :smile: oder simulierte mal kurz (das geht überschlagsmässig wenn man die kurve richtig ansieht)
    die feststellugnne sind nach überlesen des textes imho richtig - bzgl speaker und volumen liegst Du da richtig sofern Du vorausgesetz hast dass die membran stabil! ist - also Konus der nciht reisst, verbeigt oder sonstiges - dann darf ma nauch rechnerisch / PC PRoggy das ganze ansehen udn auf ergebnisse kommen - bei größeren Pappen hat man ja das problem dass die pappe nciht genau das macht was man will

    deshlab steht auch rigednwo oder im anderen forum dass man bei groß arrays eine EQ nimmt man entzerrt normalerweise gar nicht nur "unten" rum bei deiner richtig ermittelten - je nach stack größe frequenz das hört man auch recht deteutlch wie man den bass abstimmt - wenn man einfach "stur" entzerrt" hat man nat. das problem dass man einen Infra (einen echten ) Sub hat
    deshlab das anehben (bzw absenken des höheren bereichs je nach laune) per eq

    was Du anahnd Deiner erhleitungen begründest mit der Güte? also dass das phasen verhalten perfekt ist ist auchein großer vorteil im klang - deshlab mag ich den örps ja so gerne :smile: *liebhab* :smile: es komtm halt absolut ohen störnende Artefakte im bass - trockenbass sozusagen :smile:

    das funktioniert eben am besten mti vielen kleinen chassis die folgen am ehesten der theorie - und dem eingangssignal

    wellenfront hat das vor imho 10 (???) Jahren schon entdeckt

    undi dei hübe dei die mebranen ausführen die gehen so 1:1 ins trommelfell - die luft kann gar nimmer "weg"
    kohärente wellenfront

    dieeffizienz ist nie das tehma es komme pegelraus die jeneit normaler boxen ist

    aber ganz wesentlich viel merh präziser

    das mit Rdcstimmt - aber auch in keinen arrasy ist der impedanzverlauf konstant habe ich shcon öfters angemerkt - vorteil dieamps werden unkritisch belastet

    klingen tut das im groß und kleinstack identisch - bis auf den pegel logischerweise
    und da die auslenkung im großstack nciht so hoch ist (wenig hub!!!!! -> merh effizienz des speakers weniger xmax) ist auch der fehler der chassis nciht so hoch
    langhuber würde imho eher "verbrennen" als schall erzeugen

    tthorsten ich habe ca. 345678x erklärt warum das ganze mit reflex nciht funzt - stichwort wo geht die tuning frequenz hin was sit kohärenz wann koppelts warum kollabieren ie wabbelpappen usw...


    ___________________________________________
    ESX - der obtimale Sprachbeschallungs Subb

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 20. November 2002 um 00:03
    • #320

    Brain


    10stk esx übereinander vs nebeneinander gestellt, das würde mich interessieren


    im verglcih zu ner EAW 750 oder SB 850
    vielleicht.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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