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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

RCF LF18X400

  • CMB
  • 29. März 2003 um 23:26
  • SRAM
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    5.548
    • 30. März 2003 um 22:01
    • #21

    TheRogue:

    hmmm....

    da stimme ich nicht ganz zu:

    Gedankenexperiment:

    Fall 1: Box mit einem speaker und bassreflextunnel. beispielsweise RCF 15/555K mit Lehrbuchabstimmung 120 Liter 48 Hz Tunnel 14D 6.25L --> ohne Hubbel

    Fall 2: vier dieser Boxen aufeinander/nebeneinander, (Annahme: Tunnel genügend weit voneinnander entfernt, daß keine Kopplung auftritt). Wenn alle Gehäuse und speaker gleich und auch keines im stack in bevorzugter Position (geht bei vieren gerade noch), so muß unabhängig von jeder sonstigen Übertragungseigenschaft aus symmetriegründen gelten, daß sich nichts ändert, wenn die trennenden Wände wegfallen und die Boxen zu einer gemeinsamen großen Box mit nun vier speakern und vier Tunneln verschmelzen. Auch hier wieder die Lerbuchabstimmung mit 480 Litern 48 Hz und vier Stück Tunnel 14D 6.25L --> ohne Hubbel (geht mit jeder mir bekannten Art der Berechnung und jedem Programm das einigermaßen vernünftige Mathematik beinhaltet)

    Ändert sich also nichts wenn gestackt wird ?

    Jein:

    die Annahme wurde oben schon genannt --> es ändert sich nur dann nichts, wenn die Tunnel sich nicht gegenseitig beeinflussen !

    Am besten sieht mann das, wenn mann die empfohlene Konstruktion mit dreieckigem Tunnel in der Gehäuseecke betrachtet, um es noch einfacher zu machen mit nur einem in einer ecke des gehäuses.

    Stellt mann nun die Boxen so, dass die Tunnel alle in den äußeren ecken des stacks zu liegen kommen, so beeinflussen sich diese kaum und der obige Fall 2 gilt (angenähert)

    Stellt mann die Boxen aber so, dass alle Tunnel in der mitte des stacks so liegen, dass sie unmittelbar aneinander anschließen, so wird daraus beim gedachten wegfall der Wände wegen des symmetrieprinzips ein einzelner großen Tunnel mit vierfacher Fläche und doppeltem äquivalenten Durchmesser --> d.h. der Tunnel wird nun für eine gute Abstimmung sehr viel kürzer wegen der stärkeren Tunnelverlängerung durch die größere mitschwingende Luftmasse (der Fall läßt sich auch gut rechnen).

    Das Ganze kann mann auch so betrachten, dass die Tunnel in dieser Anordnung, auch wieder wegen des Symmetrieprinzips, auch außerhalb der Box durch die benachbarten Tunnel eine "Verlängerung" wie durch zwei anliegende Gehäuseseiten sehen. (Aus dieser Betrachtung kann mann übrigens die scheinbare erlängerung durch benachbarte Wände auch theoretischherleiten ---> schönes Nebenergebniss, werde ich mal mit den durch Messungen gefundenen Werten für die Verlängerungsfaktoren vergleichen)

    Mein Fazit (muß ja nicht stimmen):

    a) ja, die notwendige Abstimmung von im stack zu nutzenden Bassreflexboxen muß höher sein als bei Nutzung ohne stacking

    b) wieviel höher abgestimmt werden muß hängt davon ab, wie stark die Tunnel koppeln, d.h. wie eng sie im stack benachbart sind. Insbesondere die sinnvolle (weil platzsparende, Tunnellänge sparende und auch noch die box ausstiefende) Anordnung in den vier Ecken des Gehäuses führt für unmittelbar benachbarte Tunnel zu einer sehr starken (dafür aber wenigstens für die direkt benachbarten auch einigermaßen vorraussagbaren) Kopplung und virtuellen Verlängerung der Tunnel.

    c) leider wird gerade für diese Anordnung das Ganze für die Boxen am Rande des stacks unsymmetrisch, da die äußeren Tunnel eben keine Nachbarn haben. --> is nix mit Vorraussage

    d) eigentlich schlechte Nachricht für die gepriesene modularität der Bassreflexlösung (heute eine, morgen zwei und bei open air viele)

    eine oder wenige Boxen --> Abstimmung zu hoch
    je mehr boxen --> Abstimmung wird zunehmend zu tief

    EQing hilft nur bedingt, da ja nicht nur der Schalldruckfrequenzgang sich ändert, sondern auch das Ein- und Ausschwingverhalten; --> so ein Käse :(

    Es bleibt schwierig :wink:

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • martin
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    3.234
    • 30. März 2003 um 22:19
    • #22

    Das was WF immer gepredigt hat :)
    Kann man auch schoen mit der AJ Demo simulieren, allerdings unter der Annahme, dass der Tunnel ueber eine Gehäusekante geht und dann die Boxen entsprechend zusammengestellt werden. Da gehts schon bei 4 ganz schoen runter.
    Daher auch die Geschichte mit den zugestopften Ports bei den Auras im Stack...

    CU
    Martin

  • SRAM
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    6
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    5.548
    • 30. März 2003 um 22:40
    • #23

    martin:

    hey, das ist mal ne gute idee -->

    verschließbare ports und mann kann das gut anpassen ---->

    simulier, rechen, wühl, probier


    Danke !

    Gruß SRAM

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  • martin
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    3.234
    • 30. März 2003 um 23:00
    • #24

    Die "Idee" ist aber nicht meine :)
    Eine alte Notloesung, wobei es da ja Unterhosen, badetuecher etc auch tun.

    Wenn du Perfektionist bist, dann siehst du zu, dass die Portlaenge mit Schrittmotoren variiert werden kann, misst das in allen moeglichen Setups durch, gibst die Daten in ein entsprechendes Programm ein und steuerst das dann von FOH per Laptop. DAS ist dann Speakermanagement :lol:

    Ich glaub ich lass das Bier jetzt lieber zu...

    CU :wink:
    Martin

  • TheRogue
    Verifiziert
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    3.681
    • 30. März 2003 um 23:10
    • #25

    SRAM
    ich habe doch geschrieben, ich betrachte die Membranen und nicht Helmholtz ;)
    Dass die BR-Öffnungen koppeln, halte ich eher für ein "übles" Nebenprodukt, die Membrankopplung ist das schöne am Stack. Und die gibts bei BR genauso wie bei URPS, Horn etc.

    Wenn ich mir das so überlege, wäre dann die normale Abstimmung doch die beste, warum?
    Du hast normalerweise Eine BR-Abstimmung gerade da, wo der direkt durch die Membran abgestrahlten Schall schon weniger ist, es ergibt sich ein halbwegs gerader Amplitudenverlauf.

    Kommt jetzt ein großes Stack, steigt sowohl die Leistung direkt von der Membran "etwas" bei tieferen Frequenzen (durch die größere Membranfläche) als auch das gleiche bei den BR-Öffnungen, vorausgesetzt sie koppeln vernünftig. Also Dreiecke in den Ecken sind angesagt!

    Nun gibt es trotzdem 2 Möglichkeiten:
    1) Die Membranen koppeln besser als die BRs --> Buckel durch Überlappung
    2) du erreichst allein durch die Membranen genug Tiefgang, dass es Blödsinn wäre, bei dem Contentabfall sich den Sound unnötig durch BR zu vermatschen. Ausserdem verschwendet man durch die viel zu tiefe BR-Abstimmung Leistung im Nutzbass, weil das Gehäuse da quasi-offen ist und es unnötig hubt!

    CU

  • martin
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    • 30. März 2003 um 23:23
    • #26

    Rouge, wenn du das zu Ende denkst, bist du wieder beim geschlossenen Gehäuse. Und wenn du DAS zu Ende denkst bist du wieder beim Unwort des jahres 2002 (urps) :)

    CU
    Martin

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 30. März 2003 um 23:41
    • #27

    martin:

    - Schrittmotor: nehme lieber linearmotor und spiele maxwellscher dämon :wink:

    - Unwort des Jahres:


    ich bin für (b)örps


    (wie die plagen)

    Hallo Admin (äh ja Du bist ja der Admin):

    Wie wärs mit ner Umfrage ? (endlich mal ne sinnvolle)

    so und jetzt is gut mit Trunkenheit am keybord,

    Gute Nacht


    Sram

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  • trockenbassfetischist
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    3.555
    • 31. März 2003 um 00:25
    • #28

    und wenn wir beim stack sind .....
    wir haben hohen strahlungswiderstand für was benötigt man noch einen hubentlastenden REsonator? aus maximum wird nicht noch mehr maximum ...

    richtig für Pisa & Small leute die eine box alleine hören

    der REsonator im größeren stack wirausschlieslich! als Oberwellenunterdrücker der 18" klirrpumpen benötigt.

    ach ja interessanter Stackversuch: 6 ESX auf einem Haufen ...
    *gröhl* .... :D

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 31. März 2003 um 00:30
    • #29

    Womit wir dann endgueltig und voellig vom Thema weg sind :)
    TBF ist nun endlich beim geschlossenen Gehäuse im 3x3m Stack.

    Zur erinnerung: hier gehts um einen RCF18" mit 4x5cm Kapillarroehrchen als BR Rohr.

    Prost 8)
    Martin

  • tthorsten
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    17.024
    • 1. April 2003 um 18:48
    • #30

    aber wenn cih ne BR box mit scahum stoff verschliesse habe ich neimals ein völlig geschlossenes gehäuse.

    höchsent eines mit varionvent oder apriodisch gedämpft.

    oder aber auch ne geschlossene box in der das Chassis eine relativ tiefe reso hat und wohl an und nicht unter der reso betroeben wird.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • JF
    Verifiziert
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    2.934
    • 2. April 2003 um 10:19
    • #31

    @ SRAM
    Also zumindest bei den Eck-Kanälen koppelt es kräftig laut meinen Messungen.

    Wäre interessant bei Speakern nahzumessen, die nur einen Kanal als Schlitz ausgeführt haben. Schlitz stehend, 1x zusammen und 1x am Rand.
    Baue so was vielleicht für einen 12"er, wenn es wirklich mal so weit ist (bin gerade im planen, dauert also noch ...) kann ich das ja mal probieren.

    Weiters ergibt sich die größere Länge des Tunnels ja quasi durch den Tunnelkorrekturfaktor, der bei einem Tunnel größeren Querschnitts ja kürzere Tunnel "erzeugt"? Sprich aber auch, ab einer gewissen Stackinggröße (also an allen Ecken steht ein weiterer Speaker) ist der Effekt nicht mehr so groß bzw. gibts eine maximale Größe, da es ja einen maximalen Tunnel"durchmesser" gibt.

    Die Tunnel zwischen den Ecken werden ja nicht koppeln?

    Ach ja, und Tunnel auf dem Boden verlängert sich auch virtuell ....

    So viel zum Thema Reflextunnel auf den cm und Gehäuse auf den Liter genau berechnen :)

    mfg
    JF

  • CMB
    Beiträge
    89
    • 2. April 2003 um 14:27
    • #32

    wenn mal einer fünf minuten zeit hat, kann mir denn vielleicht einer mal ugefähr ausrechnen, welche Kantenlänge und wie tief die Öffnungen in den Ecken für den LF18X400 werden müssen ??????

    vielen dank!!

    Gruß
    Christian

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 3. April 2003 um 10:12
    • #33

    http://www.lsv-achenbach.de/plaene/plan_Sub18.htm

  • CMB
    Beiträge
    89
    • 3. April 2003 um 13:44
    • #34

    JF

    mein Gehäuse ist aber 5cm kürzer, kann ich die Reflexöffnungen in den Ecken trotzdem genau so machen ??

    Gruß
    Christian

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 3. April 2003 um 15:03
    • #35

    probiers einfach cmb.

    heis klber oder silikon und einem hobel lässt sich das super Probieren.

    bei 5cm kürzer hast du min 10- 20l weniger oder ????

    probieren geht über studieren.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • CMB
    Beiträge
    89
    • 3. April 2003 um 19:19
    • #36

    tthorsten
    stimmt, hab ich garnich dran gedacht, Heiskleber kann man ja wieder abmachen, DANKE !! :D

    aber wie is das mit der Dämmung ?? im moment ab ich alle wände gedämmt, ist das richtig oger sollte ich lieber nen bischen rausnehmen ??

    Gruß
    Christian

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 3. April 2003 um 22:38
    • #37

    nimm mal alles raus . und dann wenn es geil tut ein bissle wieder rein was dir dann halt besser gefällt.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • JF
    Verifiziert
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    2.934
    • 4. April 2003 um 09:33
    • #38

    Wenn du's ganz genau wissen willst, mußt du sowieso nachmessen. Ansonsten sind ein paar Liter Gehäusevolumen nicht die Krise, die Abstimmung sollte eben halbwegs passen.
    Verlängern geht recht gut mit (ordentlichem!) Heißkleber, hab' schon ganz schön werken müssen, die Bretter wieder rauszubekommen ....

    mfg
    JF

  • audio-zenit
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    1.293
    • 4. April 2003 um 13:09
    • #39

    Zunächst mal mein Lieblingssatz : Dämmmaterial hat in Subwoofern nichts zu suchen. Die 1. Stehwelle bei 60cm Kantenlänge bildet sich bei ca. 290 Hz, da sollte ein 18"-Woofer wohl Funkstille haben.
    Zum Stacking : Wenn eine grössere Veranstaltung mit vielen kleinen Systemen gefahren werden soll, würde ich ohnehin wegen der homogeneren Schallverteilung die Bässe sofern machbar entlang der Bühne verteilen.
    Dann hat man das Problem des erhöhten Strahlungswiderstandes reduziert und sogar die dicksten Interferenzlöcher egalisiert.

    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • JF
    Verifiziert
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    2.934
    • 4. April 2003 um 14:18
    • #40

    Stacking:
    Ich dimmensioniere meine Single-Woofer auf ein 2er Stack. So werde ich sie wohl meist einsetzen, 2 links, 2 rechts.
    Das funktioniert dann auch alleine noch gut mit etwas mehr "Bums" und auch im 4er Stack ist die Frequenz nicht zu tief.
    Und darüber sollte man eh keine Single-Woofer mehr einsetzen ;)

    mfg
    JF

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