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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Denkanstoss zum Gehäuse selbstbau

  • tthorsten
  • 26. Mai 2003 um 09:11
  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 26. Mai 2003 um 22:52
    • #21

    Nene, in einem Punkt hat der tthorsten schon verdammt recht:
    Ein hässliches Gehäuse klingt schlechter und ist 3dB leiser als was hübsches... ;)

    Diese Erfahrung haben wir nun schon zu genüge machen müssen :-?

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 26. Mai 2003 um 22:57
    • #22

    Die Entwicklung, dass jeder sofort einen Haufen Geld sehen will, wenn er mal einen Tag in der Werkstatt verbracht hat, halte ich schon für bedenklich. Das ist schliesslich Hobby.
    Die meisten Leute hier gehen doch anderer Arbeit nach. Die können nicht alle vom Boxenbau leben.

    Wenn ich z.B Boxen gebaut hätte, die Dinger gehen gut und plötzlich will man was anderes ausprobieren, werden die eben mit 50€ Aufpreis (Spritgeld, Kasten Bier, usw.) vertickert. Dann hat das Ganze eben Spass gemacht und hat auch nichts gekostet. Man ist wieder um Erfahrungen reicher und kann dann vielleicht sogar bessere Boxen bauen und hat nicht jahrelang den gleichen Krempel rumstehen.

    Mangels Werkzeug und Fachkenntnis (die man dafür ja braucht) würde ich die Teile auch beim Tischler machen lassen. So teuer ist das schliesslich auch nicht.

    Selbst wenn, wäre das immer noch viel billiger als die Stangenware. Wenn man da mal die Chassispreise sieht und dann mal schaut, was die kosten, wenn die im Gehäuse verkauft werden...
    Dabei meine ich jetzt ohne den Entwicklungsaufwand. Der dürfte bei z.B. Bassreflexboxen aktiv gefahren wohl eher nicht nenneswert ausfallen.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • aw-audio
    Reaktionen
    47
    Beiträge
    4.243
    • 27. Mai 2003 um 00:13
    • #23

    ein gutes Pro argument für Selbstbau finde ich, ist das kompackte system vom Bazzmonster, wo das Topteil innen Bass passt.
    zudem bei party geschischten lohnt es sich auch nicht teure Multiplex Boxen mit teuren Phl chassis hinzustellen. Sondern da kann man ein Eigenkonstruckt aus K15lf in einer preiswerten und gespachtelten Span box hintsellen, günstig und gut.
    Zudem kann man eigen Firmen logos anbringen, was je nach Fertigungs kunst eine Positive image verbreitung zur Folge hat.
    leztendlich kommts halt immer auf den Anwendungszweck und die Kundschaft drauf an - sollte die box nicht nur privat genuzt werden-
    Selbstbau dient ja eigentlich in erster linie dem Eigenbedarf, und dieser übersteigt ja eigentlich selten die 8 Stück Grenze (von einer Art), dazu jedoch sollte man mal eine Umfrage starten, wiviel stück von einem Gehäuse der durschnittliche Selbstbauer Fertigt.

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 27. Mai 2003 um 00:32
    • #24

    Naja, ich finde der Hauptgrund für den Selbstbau ist schlicht, dass man, egal ob jbl, ks, dynacord oder hk draufsteht, es mit Leuten zu tun hat, die auch nur mit wasser kochen. Jeder Schreinerlehrling baut aufwendigere Sachen als die beste, auf dem Markt erhältliche Bassbox...(sofern sie aus holz ist...). Hinsichtlich verarbeitungsqualität ist doch alles der gleiche müll. es wird gespart, wo es nur möglich ist.

    Mal ehrlich: Die paar Bretter bekommt doch jeder zusammen geschrabut bzw man findet immer einen, der das zeug für 10 Euro die Stunde zusammenbastelt und dabei noch spass hat. Wenn ich mehr zeit hätte, würde ich noch viel mehr boxen selber bauen.

    Warum soll ich für das bisschen mehr "professionallook" den doppelten Preis bezahlen? Klar als großer verleiher braucht man dass, was der kollege 200 km weiter auch hat, damit alles schön riderkompatibel bleibt.
    Aber als kleiner verleiher bzw. als hobbyverleiher lohnt doch kaufen gar nicht.

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 29. Mai 2003 um 01:51
    • #25

    Heute erlebt: Wenn der Schreiner einem dann allerdings einen Kostenvoranschlag über 200 Euro nur für Holz übberreicht, muss man doch schon überlegen. Das wäre für 2x2x15" BR. Da hat der wohl einen schlechten Preis erwischt. Arbeit würde dann noch extra kommen, sonst fänd ich das gar nicht so schlimm.
    Dann kommt noch etwa 4-5kg warnex dazu, Preis für lackieren, Griffe, Stecker, Chassis. Da muss ja echt überlegen, ob sich das lohnt.
    Aber der Schreiner macht wohl Freundschaftspreise.
    Könnte dann knapp billiger als fertig sein. Hat dann aber genau das design und die Farbe, die ich gerne haben will.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • shrooms
    Beiträge
    23
    • 29. Mai 2003 um 13:44
    • #26

    ein gehäuse selbst zusammenbauen is glaub ich nicht das problem .ein paar bretter festschrauben/leimen kann echt jeder das schwierige und auch das prob mit der optik is der zuschnitt ,sobald der zusnitt perfekt is sieht die box 100% gekauft aus ......also ich sag :zuschneiden lassen ....box bauen ,lackieren fertig (wunderschöhn ,hat bis jetzt imma gefunzt und bis jetzt hat noch alles waaaaaaaaaaaaahnsinnig gut geklungen)

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 29. Mai 2003 um 20:22
    • #27

    Zuschneiden lassen könnte ich aber nur im Baumarkt und da ist mir das Holz echt viel zu teuer. Schrauben müssen auch nicht sein. Gepresster Leim hält so bombig, dass eher das Holz als die Klebestelle kaputt geht.
    Das zusammenbasteln wird bei dem Schreiner wohl auch nicht sooo teuer. Dauert ja auch nicht lange.
    Fräsungen könnte ich z.B. auch nicht selber machen. Der Schreiner hat alles da. Da geht das sehr schnell.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 29. Mai 2003 um 22:42
    • #28

    Zusägen unbedingt beim schreiner machen. Beim Baumarkt bekommst du doch gar keine gehrungsschnitte gemacht. Wer will den schon immer nur quadratische Boxen... Zusammenschrauben beim Schreiner ist viel zu teuer, der setzt da 35 Euro Stundenlohn an. Ob das berechtigt ist sei dahingestellt, aber können tut das auch der kleine 17 jährige Nachbar von neben an.

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • chip1000
    Beiträge
    811
    • 31. Mai 2003 um 02:02
    • #29

    Hi

    Selbstbau rentiert sich meiner Meinung nach schon kommt halt immer drauf an ...

    Wenn man zb ne kleine mobil disco hat und sich zb 4 br sub's zusammenschraubt kann man sicher ordentlich sparen und auch nicht wirklich viel falsch machen

    mfg

  • schallereignisssortierer
    Beiträge
    434
    • 31. Mai 2003 um 19:19
    • #30

    hallo zusammen,
    evtl. kann man "Selbstbau" unter verschiedenen Gesichtspunkten sehen.
    - Selbstbau als "Das Entwickeln und bauen von boxen"... ist sicher
    aufwendig und meiner meinung nach nicht wirklich sinvoll. warum
    das Farrad neu erfinden? kaum einer käme auf die Idee sich selbst mal
    ebend ein neues Auto zu bauen.

    - Selbstbau in Form von Nachbau. Es kann durchaus sinvoll sein, eine Box
    oder ein System was einem klanglich "liegt" einfach 1:1 zu kopieren.
    Warum nicht ein Rudel TSE115 / HD15 oder ne Ansammlung Direktor-
    Bässe oder, oder, oder. Natürlich so original wie möglich.

    Mit dem 1. Teil will ich natürlich nicht "Die macher von MuFu" oder dem
    "Limmer 308 Projekt" angreifen, nichts liegt mir ferner! Aber es ist sicher nicht die Masse der Selbstbauer, welche in der Lage ist, solche komplexen
    Sachen zu planen, durchzuführen, zu messen und bei Bedarf zu ändern.


    schönes Rest WE.

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 5. Juni 2003 um 17:08
    • #31

    Muss das noch mal hier auf greifen.


    Bazzmonsters selstbau ist natürlich erst klassig er unbezahlbar mti der ganzen zeit und so die er rein gesteckt hat.
    und er würde heute div details und auch gravierende dinge ändern was einer neu entwicklung gleich kommt.

    das ist auch bei meinen zarges kisten traversen dolly brettern so.
    ( 60x80cm 2x lasiert alle kanten abgefräst und geschliffen mit DD lack drei mal lackiert fräst zeit auf CNC 40min. pro stk entwicklungs zeit 2 leute 12h 4h maschinen zeit und 4 defekte prototypen . material 30mm multiplex spielt da keine rollevon den kosten her. )


    immer wieder geben die leute an , dass sie alles zu hause haben.
    ich habe festgestellt, das das mit nutzen einer werkstatt sehr gut funktionieren kann zumindest eine kurze aber überschau bare zeitlang.
    spätestens bei der 10ten aktion funktioniert das nicht mehr .


    oft wird auch in der garage etc. geschraubt. was auch eine zeitlang gut geht.

    insofern es immer und wirklich immer extrem auf geräumt sein muss nach der aktion.


    ich bin jettzt einen schritt weiter gegeangen die gelegen heit war günstig. , wie so oft in meinem leben udn habe mir eine werkstatt gemietet 60qm 2 stöckig nutzbar also mti der neuen galerie dann 90qm .
    der spass hat wieder vile geld gekostet, da mann die miete an der backe hat und dann noch ca. 10000 euro in den umbau der werksattt investiert hat. ( wärme dämmung , farbe , licht, arbeitsflächen etc. )

    es kommmen dann noch kosten für neue werkzeuge hinzu die noch nciht
    wirklich ab zu sehen sind.


    aber wenn dann will mann das ja schick haben.

    zum glück gibt es bei der locatioon jetzt eine 5jahres perspektive und nicht eine 2-3 jahre perspektive wie das bisher war und mann konnte die investition tätigen.

    wenn ich nun die kosten auf ein bischen basteln rein rechne dann ist selbstbau sehr teuer aber mann braucht wenn mann es richtig mahcen will eben einen ort an dem das 100% funktioniert.

    und nicht immer diese provisorien.


    Es wird in der neuen werksatt möglich sein recht ordentliche messungen im mittelton bereich machen zu können es wird aber immer noch im Paviilion messungen udn probe einsätze geben.


    Die werksatt ist dann vorallem für Prototypen und eine endmontage da.

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