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Hornresp Frequenzgang/Bündelung

  • Fabi
  • 5. Oktober 2003 um 19:11
  • Fabi
    Beiträge
    14
    • 5. Oktober 2003 um 19:11
    • #1

    Ich bin gerade am simulieren mit hornresp. Ziel der Bemühungen
    soll ein vernünftiger Frequenzgang von ca. 150Hz - 1kHz werden.
    Verwendetes Hornflare Monacor 12", Speaker wohl B&C 12MH32.
    Das ganze dann 2x pro Top, also 2x12" + 2"
    Mittel-Hochtonbereich dann ab 1kHz mit DE750.

    Ohne Phaseplug sieht der simulierte Frequenzgang allerdings ziemlich bescheiden aus. Um auch nur annähernd vernünftig bis 1kHz zu kommen,
    müsste man den Speaker per Phaseplug mit Kompression ca. 1:5 vergewaltigen. Kann das sein? Berücksichtigt Hornresp die Bündelung
    des Speakers bei höheren Frequenzen? Soll heißen, ist ein gerader Frequenzgang in der Simulation real auch gerade, oder muß man die Bündelung noch irgendwie Berücksichtigen?

    Gruß
    Fabi

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 5. Oktober 2003 um 21:43
    • #2

    um hoch hinauf zu komme nbrauchst Du:
    leichte MEmbran
    massiven Antreib
    stabile membran
    hohes Kompression ratio

    Klingelts?

    und bei hohen pegeln sollte es immer noch gut klingen .... *G*

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Fabi
    Beiträge
    14
    • 5. Oktober 2003 um 21:59
    • #3

    Soweit klar. Hab die "üblichen Verdächtigen" Speaker mal durchsimuliert,
    12MH32, 12PE32, 18sound 12MB700 bzw. 12MB 1000.

    Ergebnis ist immer recht ähnlich, mit Ratio kleiner als 1:5 kommen
    zumindest der Simulation nach nicht wirklich Mitten raus.
    Trotzdem gibt es ja durchaus Tops 2x12" 2" ohne Phaseplug.

    Daher die Frage, ob ich einen Denkfehler mache, wenn ich versuche
    mit hornresp auf angezeigten geraden Frequenzgang im gewünschten
    Bereich hin zu optimieren. Ist denn Ratio 1:5 überhaupt in Punkto
    Verzerrungen überhaupt noch sinnvoll machbar?

    Gruß Fabi

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 5. Oktober 2003 um 22:04
    • #4

    aus doppel 12 darf man überhaupt keine Mittenwiedergabe erwarten irgendwas kommt immer raus aber keine perfekte Mittenwiedergabe - wie auch?
    entweder industreistandard also doppel12 antreibsstark dazu einen 2 "er der weit runterkann industreistandard DE750 o.ä. oder BMS (meine emfehlung) udn die "Mitten" den machen lassen und mut zur lücke zeigen toll ist sowas nat. nicht das kreide ich auch immer an

    die hohe Compression ratio f+ührtnat. zu verzerrungen logisch das klingt dann etwas nach bahnhofslautsprecher :)

    oder wenjig compression ratio dafür weniger mitten dieder speaker dann aberecht kann und nciht nur partialschwingungsbrei rüberbringt

    eine gute Konstuktion zeigt sich darin dass sie immer gleich klingt egal ob vollanschlag oder minipegel doppel 12 gerade mal im notbetreib mit RCF vorstellbar mti einschränkungen sonst mss man halt kelinere pappen nehmen

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Wulfson
    Verifiziert
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    1
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    3.009
    Marktplatz Einträge
    1
    • 5. Oktober 2003 um 22:15
    • #5

    dann lieber kein horn...und es geht auch :roll:

    warum nur immer wird der inhaltsreichste bereich ständig vergenotwuchtelt :evil:

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 6. Oktober 2003 um 00:56
    • #6
    Zitat von "Wulfson"

    ....
    warum nur immer wird der inhaltsreichste bereich ständig vergenotwuchtelt :evil:

    Gratulation - wenigstens einer meiner Meinung
    deshlab kommen auch konsequent partialschwinnungsarme (eher fast freie) Pappen <=10" im mitteltonbereich zu Einsatz - natürlich in allerhöchster Qualität - auch wenn mein name anderes vermuten lässe - Musik spielt sich im Mitteltonbereich ab und daran messe ich ein PA system - eines was da "nix" kann ist allerhöchstens Mittelklasse - leider leider sind das ca. 95% der "professionellen" (eher provisorischen?) PA-Systeme

    guter Bass ist förderlich gute höhen ebenfalls allerdings kann man mit excellenten höehn Mittenschwäche "vertuschen" - wenn man aber auch das ncht macht ists nur unterste Mittelklasse - das sit leider immer mehr "Normal" :(

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 6. Oktober 2003 um 19:51
    • #7

    Hallo Fabi,

    die Rechnung stimmt so, wenn auch hornresp den Leistungsfrequenzgang und nicht den Schalldruck auf Achse angibt.

    Mal dieses hier betrachten:

    http://www.loudspeakers.de/daten/limmer/lim-300.jpg

    Über die Fähigkeiten des Designers gibt es wohl keinen Zweifel. Doch selbst bei diesem Horn fällt der Schalldruck bei 30° und 1kHz schon auf den des speakers ohne Horn ab.

    Hornresp bildet in der Rechnung den Integralen Mittelwert über den vollen gewählten Raumwinkel ab, also der Mittelwert aus allen den im obigen Beispiel gezeigten Kurven, gewichtet mit dem zugehörigen Raumwinkel. D.h. die tatsächlich abgestrahlte Leistung.

    Neben der Druckkammer mit einer Öffnung, die Du ja angesprochen hast gibt es jedoch noch eine andere Lösung:

    Zerlege erstmal das Chassis in n-Einzelchassis, sagen wir mal zwei (alle Parameter entsprechend umwandeln !), berechne dann ein Horn vor diesem 1/2 Chassis und kombiniere anschließend diese Hörner wieder. Das ist eine einfache Methode um eine Druckkammer mit mehreren Öffnungen (wie sie die meisten kommerziellen phase-plugs nicht ohne Grund und Multicelhörner, auch nicht ohne Grund :wink: ) haben.

    Außerdem: versuche mal den Ciare 12.75 NdMR oder/und den Beyma 122ND, die dürften signifikant höher kommen (auch bei "normaler" Bauweise).

    Wobei 10" Chassis, wie TBF schon ausführte DEUTLICHE Vorteile haben..... und mann darf sie auch ins Horn einbauen :D .
    B&C 10MD26, craaft 10/300 LC, Beyma 102NdMR und Beyma 10MI IMHO.


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Fabi
    Beiträge
    14
    • 7. Oktober 2003 um 00:38
    • #8
    Zitat von &quot;SRAM&quot;


    Außerdem: versuche mal den Ciare 12.75 NdMR oder/und den Beyma 122ND, die dürften signifikant höher kommen (auch bei "normaler" Bauweise).

    Hmm, die liegen allerdings deutlich außerhalb meines finanziellen
    Rahmens, abgesehen davon, daß ich Ndym Speakern gerade im
    Mitteltonhornbereich nicht unbedingt traue (kleine Backkammer,
    thermische Belastbarkeit...)

    Zitat von &quot;SRAM&quot;


    Wobei 10" Chassis, wie TBF schon ausführte DEUTLICHE Vorteile haben..... und mann darf sie auch ins Horn einbauen :D .
    B&C 10MD26, craaft 10/300 LC, Beyma 102NdMR und Beyma 10MI IMHO.

    Mußte ich auch feststellen. Hab mal obige Speaker durchgespielt. Ein 10
    Zöller erreicht den geforderten Frequenzbereich natürlich mit deutlich
    weniger Compression Ratio. Maximalschalldruck ist eigentlich recht
    ähnlich. Der Craaft 10/300 gefällt mir vom simulierten Frequenzgang
    her ziemlich gut. Interessanterweise kommt dabei sogar noch recht
    viel "Bass" aus der Kiste. Ergibt sich die Frage, ob ein derartiges
    2x10" + 2" Top vernünftig bei 150-180Hz getrennt mit vorhandenen 15"
    Hybridbässen funktioniert. Ich habe da in Punkto Chassisbelastbarkeit
    so meine Zweifel.

    Gruß Fabi

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 7. Oktober 2003 um 07:35
    • #9

    Neodym bedenken unbegründet

    ein 2x10" Hornkonstukt kommt nicht bis 150hz
    einfach mal die settings eines EAW 853 angucken.
    evtl wird es dann klar.


    Das Monacor horn vertickeste bei ebay und kaufst die nen gescheites limmer entweder das 308 oder das aus der F2
    das tut wenigstens und der Ralf hat es im griff.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • SRAM
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.548
    • 7. Oktober 2003 um 18:16
    • #10

    tthorsten: schau Dir mal die 920 an......

    Fabi: 150 bis 180 Hz halte ich für machbar, wenn das Horn genügend lang. Siehe die erwähnte EAW 920. Allerdings sehr genau auf den Hub achten beim design und auf jeden Fall den Hub durch die Rückkammer passiv (und damit sicher :wink: ) begrenzen. Dann kannst Du den speaker nur noch thermisch überlasten, aber das ist normales Risiko. Da es etliche 10" mit 75 mm Spule gibt und diese oft dasselbe Antriebsystem wie der entsprechende 12" haben ist der Unterschied minimal. Allerdings habe ich noch keinen mit einer 100 mm Spule gefunden, mit einem RCF,Beyma,PD, etc. 12"-100 mm Chassis kann mann daher wohl nicht mithalten.

    Gruß SRAM

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