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Becken über Front Vocals !?!

  • peckatler
  • 16. Juni 2003 um 19:18
  • peckatler
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    • 16. Juni 2003 um 19:18
    • #1

    Hallo!
    Wir waren am WE mit einer Live Band unterwegs... alles klasse, alles schön, aber keine Bühne für den Drummer da! (und nicht mal für die Band).... ... ... da tat sich folgendes Problem auf... die Becken vom Schlagzeug waren tierisch laut (mit gemuteten Overheads, und restl. Schlagzeugmic's --- es waren 3 Front Vocals (SM 58) an)...

    =>=> kann das sein, das die Becken so heftig über die Front vocals mit gekommen sind... vom Pult her machte es den eindruck,... [es war keine Zei mehr, um mehr auszuprobieren]

    Was kann man dagegen machen?

    Gruß + Danke
    Thomas

    Thomas Möller
    Force-Audio

    ~Mecklenburg/Vorpommern~
    0172/3660450
    Thomas Möller


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    Wer aufhört sich zu verbessern, hat aufgehört gut zu sein!

  • Wulfson
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    • 16. Juni 2003 um 20:05
    • #2

    wie groß war der raum...becken sind von haus aus schon heftig laut; da hilft nur leiser spielen... :lol:

    ansonsten hab ich regelmäßig das gleiche problem. der raum ist halt nicht groß und wenn der drummer gut drauf ist und sein set verprügelt als wärs das letzte mal, dann haste keine chance.

  • peckatler
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    174
    • 16. Juni 2003 um 20:26
    • #3

    habe mich bißchen falsch ausgedrückt, das ist die Band, mit der ich immer "rumziehe" ... aber solche probleme hatte ich sonst noch nicht (sonst war er "drummer" auch immer auf einer kleinen extra Bühne)

    es war Erdbeerfest (1300mann)...aber ein Zelt (Rückwand extrem straff gespannt und eine Seitenwand auch- Zelt größe 100mann)..... ... das Zelt war halt mehr "offen auf der Wiese hingestellt.... und hier und da mal eine Bar und Tische

    Beckengröße, kann ich dir jetzt in cm nicht sagen (aber groß! :o) )

    das gemeine war ja, sogar, wenn die Jungs vor den Mic's standen und wie die bekloppten "Help" reingebrüllt habe,... selbst dann kamen die Becken noch zu extrem rüber...

    es muss doch da irgendwie eine Möglichkeit geben (außer Schallwände und ein elektr. Schlagzeug => finde dieses wiederlich *bähh..*)

    aber erstmal danke!

    thomas

    Thomas Möller
    Force-Audio

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  • Wulfson
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    • 16. Juni 2003 um 20:38
    • #4

    evt. die becken an der unterseite etwas mit gaffa abkleben. ...einfach mal probieren

  • Seven
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    • 16. Juni 2003 um 22:42
    • #5

    Da hilft nur eins. Bzw da hilft am besten eins: Diszipliniert und angepasst spielen. Auch wenns schwer fällt. Aber da sollte man eben so professionell sein und sich ein wenig am Riemen reißen, sonst wirds halt net so pralle.

  • sachsensound
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    • 16. Juni 2003 um 22:57
    • #6

    Hochaufgestellte Marshall Amps führen auch manchmal zu so großem Übersprechen. Wenn Du dann den Gitarrero nicht zum leiser machen bringst, hast Du auch verloren. Oder richtig laute Drummer die mit einem Headset noch die "leisen" Passagen in den Liedern mitsingen als Backing. Und zu einem sagen: "Mach mich ruhig richtig laut, ich singe nur ganz leise!" Dann kannst Du auch gleich die Snare und die Overheads zulassen.

    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • Mister.Lange
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    • 17. Juni 2003 um 22:04
    • #7

    Becken abkleben kann ich auf jeden Fall empfehlen. Nur besser nicht mit Gaffa. Mir würde es jedenfalls nicht zusagen, wenn mir jemand meine ZILDJEN mit Gaffa abklebt. Ansonsten mal die Drummicros in so einer Situation durchhören mit besonderem Augenmerk bei den Tommics. Bei ungünstiger Positionierung liegt hier das Problem. Man trifft ziemlich häufig schlecht Mikrofonierte Drums an. Viele machen sich hauptsachlich Gedanken, wie ein Mic am besten sein Instrument aufnimmt, aber man sollte auch auf möglichst gut Abschirmung achten. Manchmal hilft eine minimale Winkelveränderung um die Lautstärke des Übersprechens zu halbieren.
    Wenn die Becken über die Voc Mics kommen, ziehe ich Sie auch gerne mal runter wenn sie gerade nicht benutzt werden (Backing Vocals). Das ist halt dann ziemlich Konzentrationsintensiv da man dem jeweiligen Sänger immer einen Schritt vorraus sein muss. Wenn das allerdings Deine feste Band ist, solltest du das Songmaterial ja kennen.

  • Throsten
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    • 18. Juni 2003 um 09:21
    • #8

    Mal nur so ein Hirngespinnst:

    Könnte man die Overheads nicht in der Phase drehen und si weit reinfahren, bis das Becken leiser wird? Gut, es wird durch die verschiedenen Positionen der Mics und der zusätzlichen Signale der Toms und so auf den OHs noch einige Nebeneffekte haben, aber ein Versuch wäre doch ok, oder? Wenn es schlechter wird kann man es doch wieder rausnehmen.

    Oder liege ich jetzt ganz falsch?

  • TomyN
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    • 18. Juni 2003 um 09:40
    • #9

    Hi,

    also das mit der Phasenverschobenen zumischen ist so leicht nicht, denn man muss ja erstmal das ganze zeitgleich phasengleich haben, damit man dann was auslöschen könnte. D.h. der Abstand overheads - Becken und Becken Voc Mic müsste gleich sein, und das Voc Mic sollte das gleiche sein wie das OH. Bei mehreren Voc Mics eigentlich schon mal unmöglich.
    Selbst wenn es irgendwei funktionieren sollte, dann hast du bei der geringsten Änderung des Abstands (z.B. schwingendes Becken o.ä) die schönsten Phasingeffekte.
    Ich würde versuchen, die Bühenrückwand und v.a. die Zeltplane über und um das Schlagzeug mit Molton o.ä. zu entschärfen.

    Tomy[/u]

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Throsten
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    • 18. Juni 2003 um 15:20
    • #10

    So in etwa hatte ich mir das auch gedacht. Hätte ja sein können, dass das ja mal jemand ausprobiert hat, denn selbst wenn es nicht ganz Phasengleich ist gibt es ja trotzdem Absenkungen, wenn auch die totale Auslöschung unmöglich wird. Aber die wird ja hier gar nicht verlangt.

  • klecks
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    • 18. Juni 2003 um 15:31
    • #11

    Hmm, da fällt mir ein, dass man auch ein 2. Micro dirket neben das Gesagnsmikro stellen könnte und dies Phasengedreht zumischen. In dieses Micro müsste dann in etwa der gleiche Schall dringen können, wie auch in das Gesangsmikro, bloß eben ohne Gesang. Dann sollte es theoretisch ja möglich sein, dass sich die Beckengeräusche auslöschen. Nur, ob das praktisch geht? Und ob man so eine Bastelkonstruktion wirklich auf der Bühne haben will?

    Hat jemand sowas in der Art schonmal ausprobiert?

    Gruß
    Peer

  • TomyN
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    • 18. Juni 2003 um 16:21
    • #12

    ... schau doch mal die Filme aus den 60ern, da machen sie es andauernd so. Und von Crown gibt es ein Headset nach dem Prinzip, damit die kreischenden Teenies nicht die Stimme überönen.

    Tomy

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  • Mister.Lange
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    • 20. Juni 2003 um 11:35
    • #13

    Ich könnte mir vorstellen, dass das trotzdem nicht ohne weiteres funktioniert. Wenn der Sänger vor seinem Mic steht verdeckt er ja den direkten Schall von den Becken. Folglich ist das Problem am Größten, wenn die Sänger vom Mic weggehen. Dann hast Du nämlich den Effekt genau andersherum. Die Becken nerven so richtig wenn der Sänger gerade singt, und wenn nicht werden sie im optimalen Fall leiser. Ganz abgesehen von dem Rumgephase wenn mal jemand sein Mic bewegt. Wer überhaubt nicht mit so einem Drumset klarkommt, der muss eben in den "sauren Apfel" Plexiglas beißen.
    Was auch gut kommt bei uneinsichtigen Drummern, wenn sie nach dem Soundcheck wieder im Backstage sind, sich dann mal dem Problem quasi in seiner Abwesenheit annehmen. -> Becken abkleben und fester zudrehen. Aber Achtung - klingen muss es trotzdem.

  • tufkawila
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    • 23. Juni 2003 um 11:39
    • #14

    Tja das ist wohl keine Seltenheit, sehr oft sind die Bühnen viel zu klein, die Raumakustik unter aller sau, wenn dann auch noch der Schlagzeuger wie ein Geistesgestörter auf sein Schlagzeug haut dann hat man wirklich ein Problem. Die einzige Möglichkeit ist mehrere Mics auszuprobieren, auf keinen Fall Kondensatormics benutzen für die Vocs, das macht das ganze noch schlimmer, ich bin jedenfalls bei Beyerdynamic fündig geworden, ich kann dir für die Vocs nur die M 59 S Powerversion empfehlen, ganz spezieller Kopf, auch sehr gut wenn du Feedbackprobleme hast, super Power und sehr Clean. Auf jedenfall versuchen alles mögliche zu Gaten was machbar ist, alle unnötigen Mics die nicht gerade im Einsatz sind ausschalten. Auch wenn der Raum noch so klein ist und der Direktsound vom Schlagzeug schon laut rüberkommt, auf jeden Fall verstärken !!! Gerade da liegt meistens das Problem, sehr oft werden die Becken und die Snare unten am Pult kaum hochgefahren da alles von der Bühne schon ziemlich laut rüberkommt. Genau dann tritt dieser Effekt auf, das das Schlagzeug durch die Vocmics durchgeht und einen fiesen Phaseneffekt verursacht. Die einzige Möglichkeit, die Snare und die Becken auf jedenfall unten am Pult öffnen, mindestens so laut das dieser Phaseneffekt so gut wie verschwindet und die PA einfach hochfahren. Es wird dann extrem laut, klingt aber bedeutend besser. Aus Erfahrung kann ich nur sagen, wenn man wirklich einen schönen Sound haben möchte, dann muss die PA einfach lauter sein als der Direktschall von der Bühne. Nur so kann man richtig arbeiten, es wird dann manchmal ein bisschen heftig, das ist aber egal, mfg. FRED.

  • Inselgert
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    • 23. Juni 2003 um 12:49
    • #15

    Wichtig ist auch das man nicht zuviel komprimiert!! Komprimierte Gesangsmikros sammeln mehr Muell ein als einem lieb ist!
    Manchmal lasse ich da die Kompression fuer BVs ganz weg. Drummikros richtig positionieren hilft auch im zusammenhang mit guten Gates.

  • windischs
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    • 24. Juni 2003 um 00:30
    • #16

    Abkleben ist bei sowas wirklich eine Überlegung wert. Aber nicht bloss mit Gaffa, das bringt nicht viel. Lieber ein Zellstofftaschentuch mit zwei kleinen Stücken Gaffa befestigen. Das hat einen ordentlichen Dämpfungseffekt. (3 Stück davon gleichmässig unter dem Becken verteilt und es ist "tot") Man sollte allerdings darauf achten, daß das geklebte nicht so sehr zu sehen ist, da ja die Unterseite des Beckens in Richtung Publikum schwingt und das dann irgendwie albern aussieht.

    Grüsse,
    sven.

  • Seven
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    • 24. Juni 2003 um 00:40
    • #17

    ich bin in meiner funktion als schlagzeuger wirklich kompromissbereit, sicher auch weil ich als techniker weiss, wie es ist, mit nicht kompromissbereiten leuten zu arbeiten. aber NIE IM LEBEN wird mir einer oder ich MEINE BECKEN ABKLEBEN!! :evil: :evil: :evil:
    über toms abkleben lässt sich eventuell noch reden, wenn die zeit drückt und das ding sich net in 30 sekunden stimmen lässt, aber nich mit die becken..
    nisch mit commanda...

  • deepblue
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    • 24. Juni 2003 um 10:14
    • #18

    Na was ist jetzt wichtiger, Becken oder Gesang???

    Natürlich die Becken, keine Frage! 8)

  • tufkawila
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    • 24. Juni 2003 um 12:11
    • #19

    Ich stelle mir natürlich immer die Frage wieso der Schlagzeuger immer so viele Becken aufbauen muss und auch noch dermassen feste draufschlägt das die ganze Bühne von diesen verdammten Becken übertönt wird. Wo liegt dann der Sinn ? Es geht auch dezent, oder ? Schade das die meisten Schlagzeuger das nicht einsehen und direkt sauer reagieren. Wenn man schon im voraus weiss das die Bühne sehr klein ist und alle Musiker ziemlich eng zusammen stehen, dann haben immer alle Verständnis dafür und versuchen halt dann ein wenig leiser zu spielen ausser mal wieder der Schlagzeuger, der das ganze nicht einsieht und absichtlich noch einen Zahn drauflegt. mfg. FRED.

  • deepblue
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    80
    • 24. Juni 2003 um 12:32
    • #20

    Das zu laute Schlagzeug bereitet mir schon immer Probleme. Da ich immer die gleiche Band mische, ist das schon manchmal sehr frustrierend. Unser Schlagzeuger hat in 2-3m Abstand zwischen 115 und 118dB Lautstärke. Hauptproblem ist hier die Snare. Trotz eines Wechsels von tiefer Sonor-Signatur auf flacher Yamaha-Piccolo ist es immer noch ein großes Problem. Speziell auf 5-6m Bühnen :roll:

    Ein Abhören der Voc-Subgruppe und du möchtest heimgehen.....

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