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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

beste lineare Auslenkung in Basshörnern?

  • berot
  • 23. Oktober 2003 um 13:04
  • berot
    Beiträge
    422
    • 23. Oktober 2003 um 13:04
    • #1

    Da ich demnächst vier Selenium - Basshörner nachbauen will, mal eine grundsätzliche Frage:

    Welche Lautsprecher sind generell besser für Basshörner (ohne Reflexöffnung) geeignet - die hart aufgehängten mit wenig Auslenkung ( um 2mm) oder die mit der höheren Auslenkung (um 5 mm).
    Und warum ist das so, wie es ist?

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 23. Oktober 2003 um 15:18
    • #2

    -> verschoben nach "Selbstbau"

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 23. Oktober 2003 um 15:39
    • #3

    oberton 15b450 bis zum 4er package ,darüber dann PD1550
    alleinstehend zu 2er package: RCF 15p200AK oder Oberton XB600

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Wulfson
    Verifiziert
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    1
    • 23. Oktober 2003 um 15:42
    • #4

    leichte aber stabile membran, starker antrieb

    lang huben kann und soll er ja nicht--> geschlossene kammer hinter dem speaker

    weiche aufhängung führt zu blubbern oder abriss-->starke kräfte an der membran

    es gehen irgednwie alle bassfähigen speaker in nem horn...nur wie :-?

  • SRAM
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.548
    • 23. Oktober 2003 um 19:13
    • #5

    (1) welches der Basshörner ?

    (2) Vorgehen:

    - festlegen wieviel Hörner auf einen Haufen sollen

    - Gesamt-Horn (Kombination aus allen Treibern und Einzelhörnern) nachsimulieren, Hornlänge für Simulation um +0.6*äquivalenten Durchmesser des Gesamthornmundes korrigieren (konservativ, ich glaube TBF nimmt so 0.8*äquivalenten Durchmesser, oder TBF ?)

    - für die einzelnen Treiber bestimmen wie tief das ganze dann kommt bei X-Max der speaker, und wie Laut das Ganze dann ist (da es nur um einen Vergleich geht spielen die Unzulänglichkeiten der Simulation erstmal keine große Rolle)

    - auswählen, welche Auslegung den Anforderungen genügt.

    Grundsätzlich tauscht mann für dieselbe Ausführung des Antriebes bei Auswahl eines kleinen Schwingspulenüberhangs maximalen Tiefgang gegen Wirkungsgrad ein --> mann wird schneller laut, ist aber früher am Ende.

    Die speakerempfehlung von TBF bildet das sehr gut ab. Wobei ich B&C und (low end) auch p-audio für möglich halte. --> Es gibt viele Lösungen mit vielen unterschiedlichen Randbedingungen, auswählen mußt Du selber.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • berot
    Beiträge
    422
    • 24. Oktober 2003 um 08:04
    • #6
    Zitat von "SRAM"


    (1) welches der Basshörner ?

    (2) Vorgehen:
    - Gesamt-Horn nachsimulieren...

    Besten Dank schon mal für die Antworten!

    zu 1.: Selenium HB 1505 D1 (geteilt aufgebaut, also nur halb so breit mit je einem 15 Zöller)

    http://www.selenium.com.br/site2000/subgraves/subgraves.htm

    zu 2.: Simulieren ist gut - ich bin froh, wenn ich das Holz gerade zusammenkriege ;)

    Es sollen insgesamt vier Bässe gebaut werden. Als Speaker hatte ich erst den Kappa 15 (ohne LF) vorgesehen, jetzt aber zwei Omega Pro angeboten bekommen. Laut dem Anbieter gehen die auch gut im Horn.
    Das es viel bessere gibt, weiß ich, aber das Budget läßt B&C, Oberton oder gar RCF nicht mal ansatzweise zu. Die PA soll ja auch nur für Veranstaltungen (Partys mit Livemucke) bis ca. 200 Leute reichen.

    Gruß, Robert

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 24. Oktober 2003 um 09:31
    • #7

    Nein, nimm bloß keinen Kappa 15 oder Omega Pro 15 fürs Horn. Die sind nix fürs Horn.

  • berot
    Beiträge
    422
    • 24. Oktober 2003 um 09:45
    • #8
    Zitat von "Brain"

    Nein, nimm bloß keinen Kappa 15 oder Omega Pro 15 fürs Horn. Die sind nix fürs Horn.

    Das habe ich schon von Wulfson so krass gehört. Sind die Emi's denn wirklich so finster?
    Jetzt bin ich erst mal ganz ratlos. :cry:

    Wo, sagtet ihr, gibts die B&C - Töppe?

    Alle sagten: Das geht nicht.
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  • FNR
    Beiträge
    1.224
    • 24. Oktober 2003 um 10:00
    • #9
    Zitat von "berot"

    Hi Berot,

    ne sind se nicht, nur die von dir genannten Chassis sind nunmal NICHT für den Betrieb in Hörnern geeignet, das sind eher Bassreflex (BR) Typen.

    Du musst lernen das Bässe nicht gleich gut ( geeignet ) sind nur weil sie gleichgross sind !

    Da gibt es ganz erhebliche Qualitäts-/ Eignungsunterschiede.

    Manche Bässe klingen nur in bestimmten Gehäustypen.

    Die Basstreiber die dir hier für den Hornbetrieb empfohlen werden sind z.B. als BR Treiber ungeeignet !

    Gruß

    Frank N. Stein

    Ich habe zwar keine Ahnung aber davon jede Menge...

  • berot
    Beiträge
    422
    • 24. Oktober 2003 um 10:59
    • #10
    Zitat von "FNR"

    Du musst lernen das Bässe nicht gleich gut ( geeignet ) sind nur weil sie gleichgross sind !

    Ich weiß, deshalb hatte ich ja (ganz da oben) nach dem Zusammenhang zwischen hart und weich aufgehängt in Bezug auf Hörner, gefragt.

    Der Kappa15 LF ist ein "Weicher" mit einer Auslenkung von ca. 4,5 mm, während der Kappa15 ohne "LF" ein harter ist - Auslenkung ca. 1,8 mm.

    In einem Onlineshop wird eben der harte Kappa 15 ohne "LF" eben wegen seiner geringen Auslenkung für Hörner empfohlen. Mir war eben nur nicht klar, warum eine geringe Auslenkung in Hörnern gut ist. Wie weiter oben steht, hat das wohl was mit der Membranbelastung zu tun. Logisch erscheint mir das trotzdem nicht, denn durch das geschlossene Gehäuse im Horn wird die Auslenkung ja gebremst.

    Ach ja - habe eben mal'n paar B&C - Preise gesichtet...
    Ich wollte eigentlich keinen Kredit aufnehmen ...

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 24. Oktober 2003 um 11:30
    • #11

    die eminences gehen wenn man auf "bastelniveau" bleiben will schon im horn es kommt halt nix raus ihm fehlt die antreibskraft.
    ich sehe Du hast nicht allzuviel Ahnung (soll keine Beleidigung sein) prinzipiell ist es so dass ein Horn als "getriebe" wirkt vereinfacht ausgedrückt. wenn Du einen Emeince - egala welchen sind alle BR - mit wenig kraft in ein horn einsetzt ist das prinzipiell so wie wenn du ein Auto mit 40 PS hast und versuchst mit einem 6.7.und 8. gang die Geschwindigkeit eines Ferrari zu erreeichen - man kann nureine best. Menge an kraft der MEmbran entnehmen mehr geht nicht - das konsturkt wird träge und kann nur noch ganz teife Freqeuzne - die aber auch nur leise weils ihm an kraft fehlt.
    Mein Tipp - der recht universell ist - OBerton 15B450 er hat kraft ausreichend Xmax und ist für Dich evtl. noch bezahlbar - beim PReis soltlest Du bedenken dass du auch ein "preis / PEgel" verhältnis beachten solltest denn wenn eine konstruktion nur 3 dB leiser ist darfst Du doppeltes Amping fahren bei hier eher geschätzen 6....9 dB im vergleich zum eminence .... *G*
    der B&C PL40 geht ebenfalls sehr gut ist noch etwas "kickiger" allerdigns gehst nimmer ganz so tief er kommt recht schnell an seine Grenzen - will da nciht näher ausschweifen das liegt an seiner dünneren Polplatte
    der PL40 hat vorteile wenn Du 6...x Speakerauf einen Haufen wirfst - für deine 200 LEute brauchst Du das eher nicht - selbst bei GAbber Hardcore VA nicht ...

    SRAM:
    ich rechne immer 2/3 Durchmesser zum Hornweg dazu - genauer ich reche eigneltihc nicht ich schätze ab baue und kontrolliere die 2/3 sind allerdings eher "erfahrungswert" für meine Hyperbolische/Expo Multiflaer Konstrukte
    ein 3er Stack mit so 1,8 x 0,9 meter Frontflächen Sackgröße geht bei 1,3 meter hornweg auf 40 Hz (-3 dB) runter ohne "brute Force EQ" 1,8 x 1,8 ist eher schon bei unter 35 Hz udn bei 3,6 x 1,8 meter darf man schon mal (PD1550) Pappen einsammleln weil die KRaft so groß ist dass die höchst beladenen MEmbran einfach druchgestanzt wird :( - geht aber bei homäopatischem Amping durchaus seeeeeeeeeeeeeeehr tief :) und reicht für mehrere k Leute
    wichtig dabei ist imho auch dass die Hornflare von vornheriein auf eben einen tiefe unter Grenzfrequenz ausgelegt wird - bei eher "konservativ" Mund / Flarerate = theorie entsprechend ausgelegten hörnern ist beim stacking erstaml nur weniger welligkeit (die übrigesn "total egal ist") zu eobachten und zunahme Pegel es geht aber nicht weiter runter udn ab der "Kritischen Stackgröße" gibt es das PRoblem dass die obere!!!! Grenzfrequenz abfällt ("kicklose hörner") die untere aber nicht und der PEgel im vergleich zu vorherigem Stackgeqwinn nciht stark zunimmt das ganze wird dann eher "matschig" im sound - ich bin halt bei der Hornauslegung eher "progressiv" :)

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 24. Oktober 2003 um 11:34
    • #12

    Hallo,

    Fuer eine ordentliche Hubbegrenzung muesste das gehäuse aber winzigst sein. Ist es im konkreten fall nicht. Da wird der Hub nur durch die Spinne des Chassis begrenzt :) Was ihm nicht gefaellt. Dem Kappa15 schon garnicht. Hubbegrenzung durch wenig Volumen wird ihm aus anderen Gruenden auch nicht gefallen.

    Will jetzt kein endlos Posting schreiben.
    Weich-hart, viel oder wenig Hub beschreibt ein Chassis nicht wirklich gut. Da sollte man das eine oder andere noch beachten.
    Die 1,8mm Hub des Kappa15 machen ihn fuer den bassbereich aber SOWAS von ungeeignet. Die Hubbegrenzung im horn wird weit ueberschaetzt. Zumindest bei kleineren Ansammlungen von Hoernern vertretbarer Groesse.

    Frag den nikkus wegen der Obertoener.
    Ein bissl was wirst halt ausgeben muessen.

    cu
    martin

  • berot
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    • 24. Oktober 2003 um 12:19
    • #13
    Zitat von "martin"

    Ein bissl was wirst halt ausgeben muessen.

    So eine Sch....! Ist ja wie bei meinem Schlagzeugkram :-?

    Und mir erzählte der hier ansässige PA - Guru: "Bau dir Hörner, am besten dreimal gefaltet, hau Kappas rein und du hast Schalldruck ohne Ende, weil die Hörner das wahnsinnig verstärken und nicht viel Verstärkerleistung nötig ist."

    Ja.

    Hm ...

    Ich seh schon, ist wie beim Schlagzeug - je teurer desto gut. :cry:

    Alle sagten: Das geht nicht.
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  • trockenbassfetischist
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    • 24. Oktober 2003 um 17:08
    • #14

    dein "hier ansässiger PA guru" hat anscheinend null ahnung sprich ist vom Psa Virus befallen :D - den msust Du nicht mehr aufsuchen wenn er schon von so grundlegenden Dingen keine ahnung hat dann siehts bei "kniffligeren" sachen wohl ganz düster aus :( - leider werden die "pseudo Gurus" immer mehr - kein wunder dass es auch immer mehr Murks gibt
    ist jetzt zwar sehr deutlich aber ist leider so

    -------------------------------------------------------
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  • Wulfson
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    • 24. Oktober 2003 um 17:43
    • #15

    wie kommt der auf dreimal gefaltet?? je mehr falten desto sch....

  • berot
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    • 25. Oktober 2003 um 09:24
    • #16
    Zitat von "Wulfson"

    wie kommt der auf dreimal gefaltet?? je mehr falten desto sch....

    Wegen der Hornlänge und unteren Grenzfrequenz.
    Der hat mir auch den Selenium - Plan empfohlen. Sollen wohl so ähnlich sein wie die Visatonhörner und da schwört er drauf.

    Gruß, Robert

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Thomas
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    • 25. Oktober 2003 um 10:58
    • #17

    nochmal zum emmi.

    packt mal nen kappa 15 normal in nen w-bin.
    das ergebnis ist endgeil.
    10 minuten musik bei 200 watt und die membran ist einmal an der sicke rundherrum gefaltet :D
    habs selbst erlebt, das ist ne gaudi.

    sieht ultra lustig aus :lol:

  • Wulfson
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    • 25. Oktober 2003 um 11:17
    • #18

    macht bei 30min eine dreifache faltung...ahh so war das gemeint... :lol: :lol:

  • EDE-WOLF
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    • 25. Oktober 2003 um 11:30
    • #19

    :D:D lol

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 25. Oktober 2003 um 12:07
    • #20

    der kappa 15 lf überlebt das ganze (hat ja auch mehr hub...), klingt aber auch nicht wirklich berauschend... sind halt nicht für sowas geeignet die speaker.

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