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Baubericht Selenium-Baßhorn HD 1505D (halbiert)

  • berot
  • 17. November 2003 um 08:40
  • Wulfson
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    • 20. November 2003 um 23:38
    • #41

    stell einfach mal die kiste gegen einen 15er br. du wirst kaum einen unterschied bemerken. die bässe holt der lf sowie der wpu nicht aus dem horn, sondern vom hub mit entsprechender leistung.

    das ist aber alles andere als das, was man von hörnern erwartet. egal in welcher größenordnung.

  • TBF
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    • 21. November 2003 um 00:17
    • #42

    wurde ja schon dargelegt auf die Pappe kommts an! ferner auf die Stackgröße da das ding für ultragroßstacks (1 LKW Forton voll) als Subgfraves = LowSub (30...60HZ) ausgelegt ist geh das so damit am besten das verpackt der speaker noch und die selelnim pappe auch
    ferner hat das din eine vorkammer man sieht sie nur nicht weil sie "schludrig" ausgefürht ist - der Trenner ist die Montageklappenhalterung trotzdem gekonnt schludrig hat auch seinen reitz

    wenn das ding im stack speilen soll:

    alleine: egal irgendwas kommt immer je schwächer der antreib desto tiefer notfalls mitm Hammer auf den Magneten schlagen und so kraftentnehmen das nennt man dann hammerharte abstimmung :) (Blubb)

    so bis max 4...6 Speaker OBerton 600 RCF P200K gehen da als kompriomiss Tief brauchbar laut und noch brauchbarer nutzbass - klirr durchaus enorm aber angenehmer K2 klingt knochig bei last OBerton B450 ist ein guter komprimiss speaker ist in dieser größen ordnugn gerade noch bassfreudig und äusserst kickfreudig

    >6 OBerton B450, PD1550 B&C PL40 kick plus bass
    >8 heir ist der absolute Grenzfall wo XB600 und p200 AK zum Dröhn blubb desaster werden über 80 hz geht nix mehr

    >12 hier iwrds pappenkritisch also OBacht!
    >18 äusserste vorsicht der OBerton ist im absouluten grenzbereich der PL40 klingt noch knackiger der PD1550 freut sich allerdigns über 350 W sollte man nimmer gehen
    ab 24 kann mans ohne Stackaufbrechen vergessen

    allen gemein je größer der stack desto noch viel größer die pappenprobleme ab stacks von so 2x2 meter bewegt sich die pappe fast nicht mehr

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • berot
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    422
    • 21. November 2003 um 07:36
    • #43
    Zitat von "Wulfson"

    stell einfach mal die kiste gegen einen 15er br.

    Den Gefallen tu ich euch sogar. Sobald die vier Kisten fertig sind und ich noch Zeit und Muße habe, baue ich mal das Achenbach-Schächtelchen nach (darf ich?).
    Ich erwarte dabei folgendes Ergebnis: Der BR wird sicher weiter hoch spielen können und insgesamt vielleicht einen glatteren Frequenzgang hinlegen. Der Pegel dürfte aber um einiges unter dem vom Horn liegen.
    Weiterhin denke ich mal, daß vom BR - Druck in 20 Metern Entfernung nicht mehr viel da sein wird. Da ich kein Freund von Formeln und Mathematik im allgemeinen bin, sage ichs mal so: meiner Überzeugung nach müßte der Vergleich Hörnchen / BR etwa so ausfallen, als wenn man einem Grammophon den Trichter abnimmt.
    Also noch einfacher - wenn alle Hörner Käse wären, warum baut man die dann überhaupt? Ich habe gelernt, daß ein Horn, egal welcher Ausführung, immer zu einer Pegelerhöhung führt. Und nur um die geht es mir.


    ..... und außerdem siehts geiler aus! :lol: :lol: :D

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Wulfson
    Verifiziert
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    3.009
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    • 21. November 2003 um 10:05
    • #44

    pegelerhöhung nur mit geeigneten speakern!!!

    stell deinen sub mal ins freie und hör dir an, was nach 20m noch übrig ist. ausser dröhn wird da nix sein.

    ansonsten...die problematik wurde schon zig-tausendmal besprochen :roll:

  • berot
    Beiträge
    422
    • 21. November 2003 um 11:42
    • #45
    Zitat von "Wulfson"

    pegelerhöhung nur mit geeigneten speakern!!!

    Ich behaupte jetzt einfach mal, daß jede Art von Horn bei jeder Art von Speakern zu einer Pegelerhöhung führt.
    Eine Trompete hat einen hornförmigen Schallaustritt zur Pegelanhebung. Und der Trompete ist das Scheißegal, was da hinten für eine Gusche reinpustet.
    Ich bin einfach davon überzeugt und hatte schon mehrfach Erfahrungen im direkten Vergleich Horn/BR gemacht.
    Kleines Beispiel: 1985, Zone, 4x 50 Watt RFT - Lautsprecher in BR - Kisten an einer 200 Watt - Endstufe. Kein Druck, keine Weite - einfach nix.
    Die gleichen (eigentlich völlig ungeeigneten) Töppe in 4 nachgebauten Wega - Hörnern, mit der selben Endstufe. Schöner Schub und laut genug. Kommentar eines erfahrenen Musikers einer anderen Band dazu: "Na, habter euch nu doch endlich ma e baar Elektrowoiß gekooft, hawwich euch doch immer jesaacht."
    8)

    @Wulf - ich kann nix dafür, daß das hier schon oft besprochen wurde, ich wollte nur meine Selenium-Version vorstellen. Ich geb dir mal ein Bier aus!

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 21. November 2003 um 13:02
    • #46
    Zitat von "berot"


    Ich behaupte jetzt einfach mal, daß jede Art von Horn bei jeder Art von Speakern zu einer Pegelerhöhung führt.
    Eine Trompete hat einen hornförmigen Schallaustritt zur Pegelanhebung. Und der Trompete ist das Scheißegal, was da hinten für eine Gusche reinpustet.

    Hi berot,

    irgendwo kann ich Dir recht geben!

    in dem "Hörnchen ist ein 6" Treiber drin! Wenn ich ne angenehme Zimmerlautstärke auf der Terrasse habe, höre ich den Bass im ganzen Garten! Da stimme ich Dir zu.

    Die Kommentare, die hier kommen gehen von Hornstaks aus, die sicher größer als ne Terrasse sind UND DA funktionieren viele Sachen nicht mehr SOOO wie mit nem Einzeltreiber und das glaub ich denen sogar.
    Scheinbar isset so, wenn man mal 2-5Konzerte für 20T mann gemacht hat, das jemand nur für 100 Leute Mucke machen könnte.... :oops: sorry, musste ich mal los werden.

    MfG
    Peter

  • berot
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    422
    • 15. Januar 2004 um 11:29
    • #47

    So, eine Seite der PA ist fertig, für unsere Clubhausbeschallung reicht das dicke.

    Übrigens tun die "MediaZero" - Boxen guten Dienst als Mid/High - Boxen.
    Ohne Woofer drunter sind sie allerding ziemlich dünn. Für 189 das Stück aber völlig OK.

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Jens Droessler
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    2
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    9.074
    • 17. Januar 2004 um 05:37
    • #48
    Zitat von "berot"

    Ich behaupte jetzt einfach mal, daß jede Art von Horn bei jeder Art von Speakern zu einer Pegelerhöhung führt.
    Eine Trompete hat einen hornförmigen Schallaustritt zur Pegelanhebung. Und der Trompete ist das Scheißegal, was da hinten für eine Gusche reinpustet.

    Das geht irgendwie vorbei an jedweder physikalischen Realität. EIN Horn von dieser Länge und Mundfläche KANN unter 60Hz keine große Wirkung mehr haben. Durch einen langhubigen, für Hornverhältnisse antriebsschwachen LS bekommt man tatsächlich mehr Bass, was auch gut geht, solange es nur ein oder zwei Kisten auf einem Stack sind. Aber dass da wasweißich 40Hz mit richtig Pegel rauskommen sollen, geht einfach nicht.

    Ohne Messung braucht man sich auch garnicht weiter streiten. Vom Hören, besonders mit Popmusik aus der Dose, kann man gerade im Bassbereich ÜBERHAUPT NICHTS ableiten.

    Einmal editiert, zuletzt von Jens Droessler (19. Januar 2004 um 11:18)

  • Get the Base
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    353
    • 17. Januar 2004 um 10:59
    • #49

    berot
    köntest du mir mal den Plan Mailen??

    an mp3eddi@arcor.de thx

    Mfg Get the Base

    Einmal editiert, zuletzt von Get the Base (17. Januar 2004 um 11:41)

  • Kalle112
    Beiträge
    610
    • 17. Januar 2004 um 11:06
    • #50

    berot:

    du sagst, dass es der trompete scheißegal ist, was hinten reinkommt...hast du schonmal trompete oder besser tuba gespielt?

    da muss man, um überhaupt einen ton rauszubekommen richtig kräftig drücken, die luft im trichter (der im verhältnis zur kleinen mundöffnung extrem groß ist) musss ja erstmal begwegt werden.
    da würde ich den mund und die starke lunge eines trompetenbläsers mal mit einem starken treiber vergleichen.
    aber: eine trompete ist halt ein horn in reinform..d.h. bei deinem bp-horn-konstrukt werden sicher nochmal leicht modifizierte gesetze gelten.


    gruß

    kalle

  • berot
    Beiträge
    422
    • 19. Januar 2004 um 10:52
    • #51
    Zitat von "Kalle112"

    berot:

    du sagst, dass es der trompete scheißegal ist, was hinten reinkommt...hast du schonmal trompete oder besser tuba gespielt?

    Naja, gespielt würde ich es nicht nennen :lol:


    Zitat

    da würde ich den mund und die starke lunge eines trompetenbläsers mal mit einem starken treiber vergleichen.

    Stark oder schwach ist doch erstmal Nebensache - es ging darum, daß der Trichter den Pegel verstärkt. Puste doch mal nur ins Mundstück rein und vergleiche dann den Pegel mit dem der kompletten Trompete. Verstehste, was ich meine? Oder nimm doch einfach mal einem Grammophon den Trichter ab, oder säge einer Drucklufthupe oder einem Megaphon den Trichter weg - es wird immer ein kleinerer Pegel dabei rauskommen.


    Zitat

    aber: eine trompete ist halt ein horn in reinform..d.h. bei deinem bp-horn-konstrukt werden sicher nochmal leicht modifizierte gesetze gelten.

    Das ist richtig. Die Seleniumhörnchen sind aber keine Bandpässe sondern schlicht und einfach Falthörner ohne Reflexöffnung.
    Ich sags ja gerne nochmal - der gleiche Kappa in meinem alten 160 - Liter - Proberaum - Bassreflexgehäuse brachte nicht annähernd den Pegel bzw. die Frequenzen rüber. Eher dachte ich, das Ding kackt ab, als ich die Membranauslenkung beobachtet habe.

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • berot
    Beiträge
    422
    • 19. Januar 2004 um 11:02
    • #52
    Zitat von "Get the Base"

    berot
    köntest du mir mal den Plan Mailen??

    an mp3eddi@arcor.de thx

    Mfg Get the Base

    Hier ist der Link zum Plan (HB1505 D1)

    http://www.selenium.com.br/site2000/subgraves/subgraves.htm

    Achtung: die Teile 8, 9 und 11 haben im Plan falsche Maße, beim Bau deshalb das Teil 16 als Schablone verwenden und die Teile 8, 9 und 11 entsprechend ändern Teil 16 selbst, sowie Teil 15 und einmal die 11 fallen beim halbierten Aufbau weg. Breite statt 960 dann 460.

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Get the Base
    Beiträge
    353
    • 19. Januar 2004 um 13:41
    • #53

    berot

    thx

    Mfg Get the Base

  • Farad
    Beiträge
    1.071
    • 19. Januar 2004 um 16:42
    • #54

    Dass ein einzelnes Horn stehts den wirkungsgrad steigert steht ausser Frage. Man erkauft sich das allerdings wie immer durch Nachteile

    * Bündelung (kann man auch als + sehen)
    * Klirr
    * Imulsantwort
    * Untere Grenzfrequenz
    * großes Volumen.
    * Pappenbelastung
    * andere die mir gerade nicht einfallen.

    Das Problem kommt aber erst, wenn die Teile koppeln sollen. Der Antrieb kommt gegen den wachsenen Strahlungswiderstand nichtmehr an. Der effektivwert des Strhalungswiderstandes steigt deswegen nichtmehr an und somit steigt auch Pak nichtmehr weiter. Die oben genannten Nachteile bleiben aber, oder werden verstärkt.

    Man könnte die Bässe einfach so aufstellen, dass sie nicht koppeln. Das ist aber etwas schwierig, bei Wellenlänge im Meterbereich. Ausserdem wird dann der Wikrungsgrad nichtmehr gesteigert und die Grenzfrequenz verschiebt sicht nicht nach unten.


    aber was erzähl ich, so gschwind kann man das Hornprinzip halt nicht erklären, da haben sich Generationen den Kopf zerbrochen...


    farad

  • berot
    Beiträge
    422
    • 20. Januar 2004 um 10:36
    • #55

    Hallo Farad!

    Zitat von "Farad"

    Dass ein einzelnes Horn stehts den wirkungsgrad steigert steht ausser Frage.

    Danke, daß es außer mir endlich auch mal jemand sagt.


    Zitat

    Nachteile

    * Bündelung (kann man auch als + sehen)

    Sehe ich eher als großen Vorteil z.B. wegen Feedback.

    Zitat

    * Klirr

    Ist im Baßbereich eher angenehm, sofern man nicht übertreibt.

    Zitat

    * Imulsantwort

    Ist sicher meßbar, im direkten Hörvergleich kaum zu unterscheiden zwischen Horn/Direktstrahler.

    Zitat

    * Untere Grenzfrequenz

    Kann man equalizen, wenn man will. Unter 40 Hz braucht das aber keiner wirklich.

    Zitat

    * großes Volumen.

    In Bezug auf einen Speaker gesehen vielleicht, wenn ich aber für den gleichen Schalldruck direkt strahlend wenigstens 2 Speaker brauche, nehmen sich die Gehäusemaße kaum was. Preislich ist das aber so, daß ich bei Verwendung von Basshörnern weniger Speaker kaufen muß, da sich durch das Horn der Wirkungsgrad erhöht. (Und jetzt komme mir bitte keiner und sagt, daß der selbe Speaker im BR - Gehäuse genauso Alarm macht - bitte bitte nicht!)

    Zitat

    * Pappenbelastung

    Oder eben bessere Bedämpfung - wie man's nimmt.


    Zitat

    * andere die mir gerade nicht einfallen.

    Mir fällt noch ein, daß der Speaker im Horn gut geschützt untergebracht ist und daß es optisch einfach mal mehr her macht, als ein Quader mit Pappe vorne dran. (Das Auge hört mit :)

    Zitat

    Das Problem kommt aber erst, wenn die Teile koppeln sollen. Der Antrieb kommt gegen den wachsenen Strahlungswiderstand nichtmehr an. Der effektivwert des Strhalungswiderstandes steigt deswegen nichtmehr an und somit steigt auch Pak nichtmehr weiter.

    Kann sein, mehr als zwei Viererstacks Wega-Bins hatte ich bisher noch nicht.
    Mehr als zwei Zweierstacks sind von den Seleniumhörnchen auch nicht geplant. Und mehr werden sich junge Bands, die aufs Geld gucken müssen auch nicht hinstellen (können). Für alles, was größer ist gibt es ja euch, die lieben Verleiher mit den angesagten Systemen. Und das ist auch gut so!

    Zitat

    aber was erzähl ich, so gschwind kann man das Hornprinzip halt nicht erklären, da haben sich Generationen den Kopf zerbrochen...

    Das wäre gar nicht nötig gewesen, schon zu Urzeiten blies man durch ausgehöhlte Rinderhörner und das sicher nicht, weil's schick aussah.

    Gruß, Berot

    Alle sagten: Das geht nicht.
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