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  2. SRAM

Beiträge von SRAM

  • Berechnung des Strahlungswiderstandes von Stacks

    • SRAM
    • 27. Dezember 2003 um 17:30
    Zitat

    Also WIE kann ich diesen perfektenKompromiss berechnen?!

    Steht in der ersten Antwort des Diskussionsfadens: n von 1 bis m variieren und den Wert mit der besten Anpassung --> Wirkungsgrad nehmen.

    Oder für gegebenes n die Einzelanpassung so ändern, daß in der Summe maximales herauskommt.

    Ist halt einiges an Rechenarbeit :wink: .


    Gruß SRAM

  • Warum PA-Bässe für Subwooferanwendungen?!

    • SRAM
    • 27. Dezember 2003 um 16:10

    a) In 25 Liter bekomme ich keine saubere BR-Abstimmung hin. Was mache ich falsch ?

    b) Interessantes Chassis, in 50 Liter ist immerhin eine Eckfrequenz von 40 Hz möglich. Da werden dann aber auch die 180 Watt gebraucht, um x_max auch zu erreichen ! das wird bei 25 Litern wohl eher nicht möglich sein.

    c) Der Kappa ist deshalb ein "schlechter" Vergleich, weil er für ein 40 Hz Eckfrequenz-Chassis ziemlich ideale Parameter hat, wenn mann zugunsten von Wirkungsgrad ein etwas größeres Volumen in Kauf nehmen kann.

    d) grundsätzlich gilt: will ich möglichst kleines Volumen, dann brauche ich für das gleiche Verschiebevolumen eben kräftige Chassis, die dann, um die Resonanz nicht zu hoch kommen zu lassen, auch noch eine relativ schwere Membran benötigen. Oder ich lasse die Membran leicht, habe nach oben einen höheren Wirkungsgrad, falle aber schon bei relativ hohen Frequenzen im Schalldruck ab, was ich dann per EQ richten muss.

    ---> Wenn Du die Frage so stellst:

    Zitat

    Kann mir jemand erklären, wo der Vorteil von PA-Bässen liegt?

    würde ich antworten: mann muß weniger Leervolumen bewegen.

    Wohlgemerkt: ich persöhnlich halte den Kappa LF für den gelungenen Kompromiss für 80% aller Anwendungen (sub/woofer)


    Gruß SRAM

  • Oberton 12L Pro als Tief/Mitteltöner??

    • SRAM
    • 26. Dezember 2003 um 19:14

    Nun gut:

    - Trennung bei 2 kHz beabsichtigt --> JEDER 12" wird schon bündeln

    Damit muß nicht nur der Frequenzgang auf Achse bis ca. 2 kHz reichen, sondern es muß auch die Dispersion und der Frequenzgang off-axis einigermaßen in Ordnung sein.

    Der Oberton hat schon on-axis eine tiefe Delle bei 1 kHz und dann nochmal bei 2 kHz (d.h. ausgerechnet auf der Übernahmefrequenz) eine scharfe Zacke, die sehr nach übler Resonanz aussieht (wenn es eine Resonanz ist, dann wird das auch mit der Weiche sehr schwierig).

    Sieh Dir mal den Frequenzgang des 12MB606 an, so etwa ist das brauchbar. Dämpfung und geringerer Klirr bezahlt mann allerdings mit etwas verringertem Wirkungsgrad.

    Ebenfalls recht brauchbar (insbesondere wegen der geringen Klirrwerte und des sehr ebenen Frequenzganges) scheint mir der Beyma 12K200 zu sein.

    Gruß SRAM

  • Oberton 12L Pro als Tief/Mitteltöner??

    • SRAM
    • 26. Dezember 2003 um 19:14

    Nun gut:

    - Trennung bei 2 kHz beabsichtigt --> JEDER 12" wird schon bündeln

    Damit muß nicht nur der Frequenzgang auf Achse bis ca. 2 kHz reichen, sondern es muß auch die Dispersion und der Frequenzgang off-axis einigermaßen in Ordnung sein.

    Der Oberton hat schon on-axis eine tiefe Delle bei 1 kHz und dann nochmal bei 2 kHz (d.h. ausgerechnet auf der Übernahmefrequenz) eine scharfe Zacke, die sehr nach übler Resonanz aussieht (wenn es eine Resonanz ist, dann wird das auch mit der Weiche sehr schwierig).

    Sieh Dir mal den Frequenzgang des 12MB606 an, so etwa ist das brauchbar. Dämpfung und geringerer Klirr bezahlt mann allerdings mit etwas verringertem Wirkungsgrad.

    Ebenfalls recht brauchbar (insbesondere wegen der geringen Klirrwerte und des sehr ebenen Frequenzganges) scheint mir der Beyma 12K200 zu sein.

    Gruß SRAM

  • Oberton 12L Pro als Tief/Mitteltöner??

    • SRAM
    • 26. Dezember 2003 um 11:43
    Zitat

    da her gehen und einfach die speaker kippen während mann misst udn nen polar plot macht.

    ...erfaßt.


    Zitat

    sonst muss mann ja aus GFK nan flare laminieren

    ...und noch ein Problem erkannt (mann kann auch in Holz arbeiten, oder compound --> sieh einfachh mal bei WOOFA nach)


    Gruß SRAM

  • Oberton 12L Pro als Tief/Mitteltöner??

    • SRAM
    • 26. Dezember 2003 um 11:43
    Zitat

    da her gehen und einfach die speaker kippen während mann misst udn nen polar plot macht.

    ...erfaßt.


    Zitat

    sonst muss mann ja aus GFK nan flare laminieren

    ...und noch ein Problem erkannt (mann kann auch in Holz arbeiten, oder compound --> sieh einfachh mal bei WOOFA nach)


    Gruß SRAM

  • Oberton 12L Pro als Tief/Mitteltöner??

    • SRAM
    • 26. Dezember 2003 um 11:25
    Zitat

    problem kippen der chassis bringt die zentren wieder auseinander.


    ....das ist nicht das Problem, das ist die Lösung. :wink:

    Gruß SRAM

  • Oberton 12L Pro als Tief/Mitteltöner??

    • SRAM
    • 26. Dezember 2003 um 11:25
    Zitat

    problem kippen der chassis bringt die zentren wieder auseinander.


    ....das ist nicht das Problem, das ist die Lösung. :wink:

    Gruß SRAM

  • Oberton 12L Pro als Tief/Mitteltöner??

    • SRAM
    • 26. Dezember 2003 um 10:55

    Welche Probleme treten denn auf:

    - Partialschwingungen: in erster Linie ist die erste Partialschwingung vom Durchmesser der Membran abhängig --> Forderung: kleiner Membrandurchmesser

    - Interferenzen: ist die strahlende Fläche eben und überschreitet sie eine bestimmte Ausdehnung, dann gibt es ab einer bestimmten Frequenz Auslöschungen und Überhöhungen durch Interferenzen. --> Forderung 1: strahlende Fläche möglichst klein; Forderung 2: strahlende Fläche NICHT EBEN (sondern konvex gekrümmt)

    Die letzte Forderung kommt einem nicht sofort in den Sinn, aber mann stelle sich einfach einen Ausschnitt aus einem Kugelstrahler (oder in einer Ebene: Zylinderstrahler) vor, dann ist unmittelbar einsichtig, dass die strahlende Kugeloberfläche auch im Verhältnis zur Wellenlänge BELIEBIG groß sein darf, ohne dass es zu Interferenzen kommt.

    - Strahlungsleistung und möglichst geringe Intermodulation: wird eine bestimmte Schalleistung benötigt, dann ist ein bestimmtes Luftvolumen zu verschieben. Damit dabei der Hub und damit die Intermodulation in Grenzen bleibt, gilt --> Forderung: möglichst große Gesamtfläche

    Alle drei Forderungen sind mit EINEM Chassis nicht unter einen Hut zu bringen (außer es hat die von ADAM zitierte "Löschpapier-Membran" eines 10" EV (was aber auch Nachteile bringt).

    Ordnet mann aber viele kleine Chassis AUF EINER GEKRÜMMTEN FLÄCHE an, dann kann mann alle drei Forderungen recht gut erfüllen.

    Daß das von den Kosten her Luxus ist --> einverstanden. Aber MACHBAR ist das.


    Zur Verminderung des Interferenzeinflusses durch Neigen der Strahlungsachsen zueinander dieses Beispiel:

    http://www.loudspeakers.de/daten/limmer/lim-312i.jpg

    und hier das einzelne Horn:

    http://www.loudspeakers.de/daten/limmer/lim-312.jpg

    Das funktioniert mit Konuschassis, da näher zueinander montierbar, noch besser.

    Gruß SRAM

  • Oberton 12L Pro als Tief/Mitteltöner??

    • SRAM
    • 26. Dezember 2003 um 10:55

    Welche Probleme treten denn auf:

    - Partialschwingungen: in erster Linie ist die erste Partialschwingung vom Durchmesser der Membran abhängig --> Forderung: kleiner Membrandurchmesser

    - Interferenzen: ist die strahlende Fläche eben und überschreitet sie eine bestimmte Ausdehnung, dann gibt es ab einer bestimmten Frequenz Auslöschungen und Überhöhungen durch Interferenzen. --> Forderung 1: strahlende Fläche möglichst klein; Forderung 2: strahlende Fläche NICHT EBEN (sondern konvex gekrümmt)

    Die letzte Forderung kommt einem nicht sofort in den Sinn, aber mann stelle sich einfach einen Ausschnitt aus einem Kugelstrahler (oder in einer Ebene: Zylinderstrahler) vor, dann ist unmittelbar einsichtig, dass die strahlende Kugeloberfläche auch im Verhältnis zur Wellenlänge BELIEBIG groß sein darf, ohne dass es zu Interferenzen kommt.

    - Strahlungsleistung und möglichst geringe Intermodulation: wird eine bestimmte Schalleistung benötigt, dann ist ein bestimmtes Luftvolumen zu verschieben. Damit dabei der Hub und damit die Intermodulation in Grenzen bleibt, gilt --> Forderung: möglichst große Gesamtfläche

    Alle drei Forderungen sind mit EINEM Chassis nicht unter einen Hut zu bringen (außer es hat die von ADAM zitierte "Löschpapier-Membran" eines 10" EV (was aber auch Nachteile bringt).

    Ordnet mann aber viele kleine Chassis AUF EINER GEKRÜMMTEN FLÄCHE an, dann kann mann alle drei Forderungen recht gut erfüllen.

    Daß das von den Kosten her Luxus ist --> einverstanden. Aber MACHBAR ist das.


    Zur Verminderung des Interferenzeinflusses durch Neigen der Strahlungsachsen zueinander dieses Beispiel:

    http://www.loudspeakers.de/daten/limmer/lim-312i.jpg

    und hier das einzelne Horn:

    http://www.loudspeakers.de/daten/limmer/lim-312.jpg

    Das funktioniert mit Konuschassis, da näher zueinander montierbar, noch besser.

    Gruß SRAM

  • Berechnung des Strahlungswiderstandes von Stacks

    • SRAM
    • 26. Dezember 2003 um 04:25

    Das Klipschhorn ist ein gutes Beispiel: Treiber RE 3.5 Ohm, Nennimpedanz fertiges Horn 8 Ohm

    Hier noch ein link:

    http://www.isi.ee.ethz.ch/education/lect…_link/va2-5.pdf

    Zum Ersatzschaltbild: das VOLLSTÄNDIGE Ersatzschaltbild nehmen (Seiten 9 - 12) und überlegen, was passiert, wenn mann die akustischen Widerstände verändert :wink: .

    NICHT das vereinfachte Ersatzschaltbild verwenden !

    Gruß SRAM

  • Oberton 12L Pro als Tief/Mitteltöner??

    • SRAM
    • 25. Dezember 2003 um 20:37
    Zitat

    TBF will damit sagen, dass seiner meinung nach 12"er nur bis max 600hz nutzbar sind

    erste Partialschwingung 12" (Pap-Membran): ca. 570 Hz

    Will mann sehr hohe Qualität --> drunter bleiben.


    Gruß SRAM

  • Oberton 12L Pro als Tief/Mitteltöner??

    • SRAM
    • 25. Dezember 2003 um 20:37
    Zitat

    TBF will damit sagen, dass seiner meinung nach 12"er nur bis max 600hz nutzbar sind

    erste Partialschwingung 12" (Pap-Membran): ca. 570 Hz

    Will mann sehr hohe Qualität --> drunter bleiben.


    Gruß SRAM

  • ??

    • SRAM
    • 25. Dezember 2003 um 20:24

    a) 10 Ohm elektrisch und 1 Ohm (umgerechneter Strahlunswiderstand aus Ersatzschaltbild) akustisch --> 11 Ohm --> bei 10 Volt --> 0.8 Watt an den Lastwiderstand abgegebene Leistung, dabei Gesamtimpedanz 11 Ohm

    b) 10 Ohm elektrisch und 10 Ohm akustisch --> 20 Ohm --> bei 10 Volt --> 2.5 Watt abgegebene Leistung, dabei Gesamtimpedanz 20 Ohm

    --> gebe ich mehr Energie an der AKUSTISCHEN LASTWIDERSTAND ab, ist die Gesamtimpedanz höher


    .....wo liegt das Problem :wink:

    Gruß SRAM

  • ??

    • SRAM
    • 25. Dezember 2003 um 20:24

    a) 10 Ohm elektrisch und 1 Ohm (umgerechneter Strahlunswiderstand aus Ersatzschaltbild) akustisch --> 11 Ohm --> bei 10 Volt --> 0.8 Watt an den Lastwiderstand abgegebene Leistung, dabei Gesamtimpedanz 11 Ohm

    b) 10 Ohm elektrisch und 10 Ohm akustisch --> 20 Ohm --> bei 10 Volt --> 2.5 Watt abgegebene Leistung, dabei Gesamtimpedanz 20 Ohm

    --> gebe ich mehr Energie an der AKUSTISCHEN LASTWIDERSTAND ab, ist die Gesamtimpedanz höher


    .....wo liegt das Problem :wink:

    Gruß SRAM

  • Berechnung des Strahlungswiderstandes von Stacks

    • SRAM
    • 25. Dezember 2003 um 20:12
    Zitat

    (... und bei gaaaanz tollen Hörner fließt dann womöglich gar kein Strom mehr ...)

    na ja, garkein Strom wohl nicht.

    Gibt es aber tatsächlich, nennt sich Überanpassung.

    Eine rein elektrotechnische Analogie (die auf das Ersatzschaltbild eines Hornlautsprechers auch tatsächlich passt !) hilft vieleicht etwas weiter:

    Angenommen ich habe eine Quelle mit einem gewissen Innenwiderstand, sagen wir mal 10 Ohm, die 10 Volt Spannung liefern kann. Die Aufgabe sei nun diese Quelle so mit einem Lastwiderstand so abzuschliesen, daß maximale Leistung an den Lastwiderstand abgegeben wird.

    Zunächst die Grenzfälle:

    - Lastwiderstand 0 Ohm: der Strom ist hierbei zwar maximal (1 A), aber leider fällt am Lastwiderstand keine Spannung ab, die an den Lastwiderstand abgegebene Leistung ist daher null. --> das entspricht einem Lautsprecher, der auf einen sehr kleinen Strahlungswiderstand arbeitet, dabei zwar viel Hub macht, aber leider keine Wirkleistung abgibt.

    - Lastwiderstand unendlich: Hier fällt zwar die volle Spannung am Lastwiderstand ab, aber leider ist er Strom gleich null, daher auch hier die abgegebene Leistung null.--> entspricht einem Lautsprecher, der auf einen so hohen Strahlungswiderstand arbeitet, dass er zwar die volle Kraft diesem entgegenstemmen kann, aber keinen Hub mehr macht und damit auch keine Wirkleistung mehr abgibt.

    Die Wahrheit liegt natürlich in der Mitte, will heißen, die maximale Leistung wird dann abgegeben, wenn das Produkt aus Strahlungswiderstand und daraus resultierendem Hub maximal wird. Ist der Strahlungswiderstand höher liegt Überanpassung vor, die genauso zur Leistungseinbuße führt, wie die (häufigere :wink: ) Unteranpassung.

    Überanpassung wird nur bei hohen Druckkammerübersetzungsverhältnissen an (akustisch) langen Hörnern erreicht, in diesem Fall hilft dann nur noch brachiale Gewalt, will heißen massivster Antrieb.

    Die bei guter Anpassung auftretende Impedanzerhöhung des Treibers ist eigentlich nur das Abbild dieser Anpassung auf der elektrischen Seite des Systems --> nur ein Horn ist gut, das auch die Impedanz erhöht (siehe Ersatzschaltbild), ja, den Wirkungsgrad kann mann recht gut anhand dieser Impedanzerhöhung abschätzen.

    Gruß SRAM

  • Berechnung des Strahlungswiderstandes von Stacks

    • SRAM
    • 24. Dezember 2003 um 09:09

    [quote="SRAM"]Ich meinte auch eher mid-bass-hörner mit GUTER Anpassung, etwa so:

    http://lsb1.free.fr/caisson/MyFirstHorn.gif

    ..mann beachte den Absatz über die Impedanzerhöhung.


    Gruß SRAM

    P.S.: danke ADAM

  • Klipschhorn welche Bestückung

    • SRAM
    • 23. Dezember 2003 um 19:18

    pfui, das kommt ja gleich nach Gotteslästerung :wink:

    ......ne, den hier:

    http://www.visaton.de/deutsch/artikel/art_712.htm

    gabs damals günstig im Ausverkauf. Der RCF L15P200LOW gefällt mir aber besser.

    Gruß SRAM

  • Klipschhorn welche Bestückung

    • SRAM
    • 23. Dezember 2003 um 19:18

    pfui, das kommt ja gleich nach Gotteslästerung :wink:

    ......ne, den hier:

    http://www.visaton.de/deutsch/artikel/art_712.htm

    gabs damals günstig im Ausverkauf. Der RCF L15P200LOW gefällt mir aber besser.

    Gruß SRAM

  • Berechnung des Strahlungswiderstandes von Stacks

    • SRAM
    • 23. Dezember 2003 um 19:06

    Ich meinte auch eher mid-bass-hörner mit GUTER Anpassung, etwa so:

    http://www.geocities.com/loudspeakerguru/MyFirstHorn.gif

    ..mann beachte den Absatz über die Impedanzerhöhung.


    Gruß SRAM

    P.S.: ich gebs auf, dat Bild geht nur über die site, also von Hand eingeben --> burn all gif´s :x

    http://burnallgifs.org/

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