Die neue Abrüstung:
Nato-Draht zu Lautsprechergitter (statt Schwert zur Pflugschar)
weiter Adam, ich krieg nen Lachkrampf....
Gruß SRAM
Die neue Abrüstung:
Nato-Draht zu Lautsprechergitter (statt Schwert zur Pflugschar)
weiter Adam, ich krieg nen Lachkrampf....
Gruß SRAM
Hallo,
2"Treiber haben rein aufgrund der Bündelwirkung der 50mm Öffnung schon an dieser Öffnung den Abstrahlwinkel >10 kHz festgelegt, das Horn kann den dadurch definierten Winkel nur noch einschränken.
Erzeugt der Treiber eine ebene Wellenfront in der Treiberöffnung, dann beträgt der Abstrahlwinkel des Treibers bei 9.5 kHz nur noch 60° und wird darüber sehr schnell schmaler.
Dem kann mann nur entgegenwirken, indem schon durch den phase-plug des Treibers eine "gekrümmte" Wellenfront (Laufzeit Rand etwas höher als Mitte) erzeugt wird, ist aber schwierig und aufwendig (glaube JBL macht das bei den neuen Treibern). Oder eben die BMS-Lösung: Treiber mit kleinerem Munddurchmesser im großen Treiber (die ja eigentlich beide Ringradiatoren sind).
Oder aber die klassische Lösung: Multizellularhörner (echte, nicht der Ramsch, der zuletzt produziert wurde). Das Visaton-Holzhorn ist übrigens so ziemlich der letzte Vertreter und es lohnt sich mal das Polardiagramm anzuschauen. :wink:
Gegen den Schlitzstrahler spricht eigentlich nichts, außer dem für einige Anwendungen zu große Abstrahlwinkel, der übrigens sehr wohl definiert ist, aber eben frequenzariabel. (kleiner Trick: vor den Schlitzstrahler kleines Horn mit den gewünschten Abstrahlwinkeln setzen, konisch 50mm lang reicht). Bei entsprechender Absicherung und passiver Trennung gibt es auch recht belastbare Ringradiatoren (JBL, Beyma).
Gruß SRAM
Hallo,
2"Treiber haben rein aufgrund der Bündelwirkung der 50mm Öffnung schon an dieser Öffnung den Abstrahlwinkel >10 kHz festgelegt, das Horn kann den dadurch definierten Winkel nur noch einschränken.
Erzeugt der Treiber eine ebene Wellenfront in der Treiberöffnung, dann beträgt der Abstrahlwinkel des Treibers bei 9.5 kHz nur noch 60° und wird darüber sehr schnell schmaler.
Dem kann mann nur entgegenwirken, indem schon durch den phase-plug des Treibers eine "gekrümmte" Wellenfront (Laufzeit Rand etwas höher als Mitte) erzeugt wird, ist aber schwierig und aufwendig (glaube JBL macht das bei den neuen Treibern). Oder eben die BMS-Lösung: Treiber mit kleinerem Munddurchmesser im großen Treiber (die ja eigentlich beide Ringradiatoren sind).
Oder aber die klassische Lösung: Multizellularhörner (echte, nicht der Ramsch, der zuletzt produziert wurde). Das Visaton-Holzhorn ist übrigens so ziemlich der letzte Vertreter und es lohnt sich mal das Polardiagramm anzuschauen. :wink:
Gegen den Schlitzstrahler spricht eigentlich nichts, außer dem für einige Anwendungen zu große Abstrahlwinkel, der übrigens sehr wohl definiert ist, aber eben frequenzariabel. (kleiner Trick: vor den Schlitzstrahler kleines Horn mit den gewünschten Abstrahlwinkeln setzen, konisch 50mm lang reicht). Bei entsprechender Absicherung und passiver Trennung gibt es auch recht belastbare Ringradiatoren (JBL, Beyma).
Gruß SRAM
Polsterwatte, schwere Qualität (die für die heavy user :wink: )
--> gut, billig, und staubt nicht.
Gruß SRAM
Polsterwatte, schwere Qualität (die für die heavy user :wink: )
--> gut, billig, und staubt nicht.
Gruß SRAM
Hallo,
bei welcher Leistung wurde denn gemessen ?
Der von maha angesprochene Effekt der Nichtlinearität der Einspannung, bzw. Hubabhängigkeit der Dämpfung ist ja nur dann ausgeprägt, wenn nennenswert Hub da ist.
Wurde aber mit homöopathischen Wattzahlen gemessen tu ich mich da mit der Vorstellung schwer.... :-?
Gruß SRAM
Hallo,
bei welcher Leistung wurde denn gemessen ?
Der von maha angesprochene Effekt der Nichtlinearität der Einspannung, bzw. Hubabhängigkeit der Dämpfung ist ja nur dann ausgeprägt, wenn nennenswert Hub da ist.
Wurde aber mit homöopathischen Wattzahlen gemessen tu ich mich da mit der Vorstellung schwer.... :-?
Gruß SRAM
@malareen:
Das hängt sehr von der Dicke der Dämmplatte ab, kleines Beispiel:
Mineralfaser 5 cm dick:
0.25 (125Hz), 0.95 (500Hz), 0.94 (2000Hz)
(Werte waren grade greifbar, gilt aber für Schalldämmwatte entsprechender Dichte und Dicke sinngemäß)
Klar, bei tiefen Frequenzen nicht so effizient wie bei hohen, aber 0.25 ist nicht schlecht.
Außerdem ist das Verhalten, daß tiefe Frequenzen, die mann ja wiedergeben will, nicht so stark bedämpft werden wie hohe, die ja nur aus Klirr bestehen, da Box vorher schon abgetrennt, ja garnicht schlecht :wink: .
Mann betrachte sich die Klirrgrade K2, K3, KN .... für die Basschassis, dann sieht mann, daß bei sagen wir mal 120 Hz Trennfrequenz doch noch einiges bei 300 Hz aus der Box kommen kann ...... und diesen "Müllschall" kann und sollte mann wegdämpfen.
(Na ja, vieleicht nicht immer, manchmal ist ja der "Eigenklang" = Klirr eines Chassis durchaus gewünscht --> Instrumentalbox)
Sollte mann ausprobieren (Abfallstücke Schalldämmmaterial gibt´s ja auf jeder Baustelle für umme), Polsterwatte (die dichte !) ist allerdings vorzuziehen.
Gruß SRAM
@malareen:
Das hängt sehr von der Dicke der Dämmplatte ab, kleines Beispiel:
Mineralfaser 5 cm dick:
0.25 (125Hz), 0.95 (500Hz), 0.94 (2000Hz)
(Werte waren grade greifbar, gilt aber für Schalldämmwatte entsprechender Dichte und Dicke sinngemäß)
Klar, bei tiefen Frequenzen nicht so effizient wie bei hohen, aber 0.25 ist nicht schlecht.
Außerdem ist das Verhalten, daß tiefe Frequenzen, die mann ja wiedergeben will, nicht so stark bedämpft werden wie hohe, die ja nur aus Klirr bestehen, da Box vorher schon abgetrennt, ja garnicht schlecht :wink: .
Mann betrachte sich die Klirrgrade K2, K3, KN .... für die Basschassis, dann sieht mann, daß bei sagen wir mal 120 Hz Trennfrequenz doch noch einiges bei 300 Hz aus der Box kommen kann ...... und diesen "Müllschall" kann und sollte mann wegdämpfen.
(Na ja, vieleicht nicht immer, manchmal ist ja der "Eigenklang" = Klirr eines Chassis durchaus gewünscht --> Instrumentalbox)
Sollte mann ausprobieren (Abfallstücke Schalldämmmaterial gibt´s ja auf jeder Baustelle für umme), Polsterwatte (die dichte !) ist allerdings vorzuziehen.
Gruß SRAM
dann versuch ich mal zu übersetzen:
systemimmanent
riesige
nicht dem Signal folgende
anti-musikalische
bass-Maschine
(richtig so WF ? :wink: )
Ist doch zu verstehen, oder ????
Na ja mit einen m^3 (1000 Liter !!!), wenn das die Vorgabe ist würde ich auch was anderes als 21" bauen.....
Aber warten wir doch einfach das Ergebniss ab.
Gruß SRAM
dann versuch ich mal zu übersetzen:
systemimmanent
riesige
nicht dem Signal folgende
anti-musikalische
bass-Maschine
(richtig so WF ? :wink: )
Ist doch zu verstehen, oder ????
Na ja mit einen m^3 (1000 Liter !!!), wenn das die Vorgabe ist würde ich auch was anderes als 21" bauen.....
Aber warten wir doch einfach das Ergebniss ab.
Gruß SRAM
- Sind das vieleicht alles Chassis mit Kurzschlußring ? (oder mit hinterdrehten Polen mit Kurzschlußring ?)
- Könnte das mit dem Ring und der Phasendrehung rund um die Resonanzfrequenz zusammenhängen ?
- Ist die Kurve ober- oder unterhalb der Resonanzfrequenz steiler ?
***** nur Spekulation *****
Gruß SRAM
- Sind das vieleicht alles Chassis mit Kurzschlußring ? (oder mit hinterdrehten Polen mit Kurzschlußring ?)
- Könnte das mit dem Ring und der Phasendrehung rund um die Resonanzfrequenz zusammenhängen ?
- Ist die Kurve ober- oder unterhalb der Resonanzfrequenz steiler ?
***** nur Spekulation *****
Gruß SRAM
in Klammern ? (Version 4.02 ?)
Ich nehme an Du meinst die rot unterlegten TSP´s, die nicht eingegeben werden: Der normalerweise angegebene TSP-Satz incl. anderer Angaben wie BXL ist redundant. Daher eignet sich unibox auch gut dazu TSP-Sätze
a) zu ergänzen (wenn nötig halt iterativ eingeben, Lösung findet sich :wink: )
b) (dummen) Herstellern die Ihre TSP´s in der Werbeabteilung erstellen auf die Schliche zu kommen (allerdings gibt´s auch die nicht so Dummen, die den Parametersatz mit dem Programm erstellen
)
Der Korrekturfaktor bei den Bassreflexrohren berücksichtigt die virtuelle Kanalverlängerung durch die an den Enden des Kanales mitschwingende Luft. Er ist stark von den Randbedingungen (anliegende Wand, mehrere anliegende Wände, freies Ende, mit der Frontwand abschließendes Ende,....) und der Kanalform (rund, quadratisch, Dreieck, Rechteck schmal,...) abhängig.
Gute Zusammenstellung im VISATON-Lexikon online. Für symmetrische Grenzfälle ist auch gut WinISD zu gebrauchen.
Kanal vor die größte Tiefe, durch die Versteifungen kannst Du ja leicht die Menge an Dämmmaterial variieren um die Dir angenehmste Abstimmung zu finden. (ruhig auchmal den Kanal verschließen)
Das Ohr des Benutzers ist IMMER die letzte Instanz, nicht irgendein Programm (das sollte mann dazu benutzen den größten Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, mehr geht nicht, wenn mann nicht gerade ein akustisches FE-Programm und eine schnelle workstation sein eigen nennt :wink: )
Gruß SRAM
in Klammern ? (Version 4.02 ?)
Ich nehme an Du meinst die rot unterlegten TSP´s, die nicht eingegeben werden: Der normalerweise angegebene TSP-Satz incl. anderer Angaben wie BXL ist redundant. Daher eignet sich unibox auch gut dazu TSP-Sätze
a) zu ergänzen (wenn nötig halt iterativ eingeben, Lösung findet sich :wink: )
b) (dummen) Herstellern die Ihre TSP´s in der Werbeabteilung erstellen auf die Schliche zu kommen (allerdings gibt´s auch die nicht so Dummen, die den Parametersatz mit dem Programm erstellen
)
Der Korrekturfaktor bei den Bassreflexrohren berücksichtigt die virtuelle Kanalverlängerung durch die an den Enden des Kanales mitschwingende Luft. Er ist stark von den Randbedingungen (anliegende Wand, mehrere anliegende Wände, freies Ende, mit der Frontwand abschließendes Ende,....) und der Kanalform (rund, quadratisch, Dreieck, Rechteck schmal,...) abhängig.
Gute Zusammenstellung im VISATON-Lexikon online. Für symmetrische Grenzfälle ist auch gut WinISD zu gebrauchen.
Kanal vor die größte Tiefe, durch die Versteifungen kannst Du ja leicht die Menge an Dämmmaterial variieren um die Dir angenehmste Abstimmung zu finden. (ruhig auchmal den Kanal verschließen)
Das Ohr des Benutzers ist IMMER die letzte Instanz, nicht irgendein Programm (das sollte mann dazu benutzen den größten Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, mehr geht nicht, wenn mann nicht gerade ein akustisches FE-Programm und eine schnelle workstation sein eigen nennt :wink: )
Gruß SRAM
ERICH: (hab was vergessen)
Wenn Du die speaker-kammer 300 tief machst bekommst Du bei ca. 580 Hz eine ordentliche Gehäuseresonanz. Diese kann mann (vieleicht) wegdämmen, aber wieso nicht vermeiden ?
Durch Unterteilung des Kammervolumens (für einen speaker) in Einzelvolumina mit kleinerer Abmessung kann mann übrigens die Resonanzfrequenzen normalerweise nach oben aus dem gewünschten Übertragungsbereich schieben. Das ist recht einfach durch geschickte Anordnung der Versteifungsbretter möglich.
Gruß SRAM
ERICH: (hab was vergessen)
Wenn Du die speaker-kammer 300 tief machst bekommst Du bei ca. 580 Hz eine ordentliche Gehäuseresonanz. Diese kann mann (vieleicht) wegdämmen, aber wieso nicht vermeiden ?
Durch Unterteilung des Kammervolumens (für einen speaker) in Einzelvolumina mit kleinerer Abmessung kann mann übrigens die Resonanzfrequenzen normalerweise nach oben aus dem gewünschten Übertragungsbereich schieben. Das ist recht einfach durch geschickte Anordnung der Versteifungsbretter möglich.
Gruß SRAM
Bei WinISD: weis ich auch nicht.
Das hier runterladen, ist umständlicher und aufwendiger, dafür auch mit deutlich mehr Möglichkeiten.
http://www.danbbs.dk/~ko/ubmodel.htm
Ecktunnels geht damit nur beschränkt, etweder Korrekturfaktoren aus den VISATON-Lexikon besorgen oder (quick and dirty): einen Kanal mit quadratischem Querschnitt in WinISD simulieren und dann in vier Eckkanäle diagonal teilen, berücksichtigt wegen Symmetrie die Tunnelverlängerung im Gehäuse exakt und auf der Schallwand dann mit guter Näherung, wenn diese etwas in das Gehäuse zurückversetzt ist.
Gruß SRAM