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  2. Beffel

Beiträge von Beffel

  • Motorsteuerung gehäuse

    • Beffel
    • 28. Februar 2009 um 19:53

    Da fällt mir noch was ein!

    Eine "Schildkröte" wäre natürlich eine passable Lösung, aber da kriegt man meist nicht zuviel auf die Schiene drauf. Und bei Motorsteuerung denke ich eigentlich auch auf Schütze oder sowas.
    Wenn ich da an meine erste selbstgebaute SPS-Kiste denke, dann wären da etliche Gummiverteiler im Case gelandet.

    Ich denke da ist der Bau eines Metalgehäuses billiger und effektiver.

  • Motorsteuerung gehäuse

    • Beffel
    • 28. Februar 2009 um 19:48
    Zitat von "chris neumann"

    Aber was ist dann z.B. mit einem Vollgummi Verteiler der z.B. auf Baustellen und im Freien eingesetzt wird?
    Auch dieser hat keinen Metallkern. Ich bin mir mom. allerdings nicht sicher ob er der Klasse B1 entspricht und somit die Forderung erüllt.

    Normalerweise muss er B1 haben und Gummi ist das auch nicht mehr. Das sind zumeist B1-Gemische.

    Nur zum Verständnis. Ich will kein Oberpolizist sein und ich werde auch keinen hier wegen einer anderen Meinung angreifen. Ich hatte leider schon mit Stromunfällen zu tun und möchte möglichst andere davor bewaren.

    Ich muss aber auch zugeben, dass die VDEs und deren Auslegung nicht immer einfach sind. Zumal man nicht immer klar erkennt was der Hintergund für die Vorgabe nun wirklich ist.

    P.S. Alle von mir direkt oder indirekt erlebten Stromunfälle resultierten aus menschlichem Versagen und Fehleinschätzung und zwei Menschen hat das Ihr Leben gekostet! Und beide habe ich sehr gut gekannt. Da denkt man einfach anders.

  • Tesla Transformator ;-)

    • Beffel
    • 28. Februar 2009 um 19:36

    Wir haben solche Tesla-Spulen im Studium für Hochspannungsmeßtechnik und Energiesysteme im Hochspannungspraktikum genutzt.

    Ich sehe im Moment aber keinen wirklichen Nutzen für unsere Branche. man könnte vielleicht einen Pyroeffekt für die Bühne entwickeln, aber Felder und Strahlungsemission bei der Entladung sind nicht ganz ohne! Ich könnte mir vorstellen, dass PA und DMX da was abkriegen können.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • Beffel
    • 28. Februar 2009 um 19:26

    Zuerst versuche ich folgende Fragen zu erörtern:

    1. Was für eine Darbietung ist es? (Hintergrundmusik, Live-Act, Tanz, im Rahmen einer Show etc.)
    2. Was möchte der Auftraggeber erreichen?
    3. Wer mischt?
    3a. nur FOH oder gibt es auch einen Monitormix
    4. Welche Location?
    5. Gibt es einen Rider?
    6. kann ich den Techie der Truppe erreichen?

    Meine grundsätzlichen Regeln wenn ich FOH mische:

    1. bei Klassik, Jazz, Orchester, Theater und Sender möglichst linear und teilweise nur OH, je nach Örtlichkeit und gewünschtem Sound
    2. bei Bands mit zusätzlichem Monitormix und/oder Summe für lokalen Radio-/Fernsehsender möglichst linear , weil ich mir einbilde, dass nur so ein sinnvoller Sound auf der Bühne, bzw. für den Sender möglich ist. Zumindest bestärken mich meine bisherigen Erfahrungen in dieser Richtung!
    3. Bei Frischlingen und lokalen Matadoren stelle ich die Shure-Riege hin, weil das am wenigsten Streß mit den Bands verursacht. Hier spielt ja die Psychologie eine wichtige Rolle.

    Wenn ich Monitormix mache, dann kann ich ziemlich ungemütlich werden und setze mich teilweise gegen FOH-Mann und Band durch. Allerdings hatte ich hier bisher nur mit unerfahrenen und lokalen Bands zu tun und hatte bis auf eine Ausnahme damit auch am Ende immer bei Künstlern und Auftraggeber am Ende hörbaren Erfolg.

  • Motorsteuerung gehäuse

    • Beffel
    • 28. Februar 2009 um 17:17

    Das ist ganz einfach!
    Es handelt sich in jedem Fall um eine ortsveränderliche Unterverteilung in einem Transportkoffer. Der Einsatzzweck ist für den veranstaltungstechnischen Gebrauch. Du hast bereits selbst darauf hingewiesen, ein normaler Kunststoff-Verteiler darf nicht in Brandschutzwände und/oder zwischen Brandabschnitten eingesetzt werden. Nun ist eine Versammlungsstätte ein Ort mit besonderem Brandrisiko und alle elektrischen Betriebsmittel müssen deshalb zusätzlich zur 0100 auch noch die 0108-Teile berücksichtigt werden. Und hier wird klar gefordert: (DIN VDE 0108 Teil 1 Abschnitt 5.2.2.1) "... Verteiler müssen eine allseitige Verkleidung aus Blech oder stoß- und durchdringungsfesten Isolierstoff mit einer Entflammbarkeit nach DIN VDE 0304 Teil 3von mindestens Stufe BH 1 haben. Sie sind gegen den Zugriff unbefugter zu sichern."

    Ich habe mich vielleicht ein bischen blöd ausgedrückt, aber es geht im wesentlichen darum, dass da ein Teil rumstehen kann, welches im K-Fall umgeschmissen oder beschädigt werden könnte, auch nicht wenns da drin heiß wird. Du wirst kaum einen Hersteller finden, der Dir bestätigt, dass sein normaler Auf- oder Unterputzkasten für mobilen Betrieb und evtl. mechanischer Beanspruchung zugelassen ist. Deshalb ist´s besser gleich ein Metalgehäuse zu machen. Übrigens bei einem Baustromverteiler ist´s aus dem selben Grund ja auch so!


    Edit sagt: sch.... Laptop-Tastatur!!!!! :evil:

  • crewspace

    • Beffel
    • 27. Februar 2009 um 19:52

    Hallo Chris!
    Das würde mich auch interessieren.

  • Erdung 19"-Gehäuse

    • Beffel
    • 27. Februar 2009 um 06:37

    Sehr gut erkannt! :wink:
    Falls es übrigens interessiert, die ein zu haltende Grundnorm ist die DIN VDE 0100 Teil 540 : Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel Erdung, Schutzleiter, Potentialausgleichsleiter.

    Später müssen dann noch 0701 und 0702 beachtet werden.

  • Pa - und Familie / Frau

    • Beffel
    • 27. Februar 2009 um 06:33

    Hehe! Warum sollte es nur mir so gegangen sein! :D
    Aber warte mal ab, wenn der Tag kommt an dem Du realisierst, dass die schon eigenen Liebeskummer haben, oder Deine Klamotten tragen (bei mir sinds immer die Arbeitsschuhe) und mein Großer hört seit neuestem meine alten Led Zeppelins, und ich suche die dann immer. :cry: :cry: :cry:

    Man, da merkt man, dass sie groß werden. Die haben dann nicht nur Ihren Dickschädel, dann wissen Sie auch ihn zu benutzen. :?

  • Motorsteuerung gehäuse

    • Beffel
    • 26. Februar 2009 um 15:35

    Die Steuerung kannst Du selbstverständlich auch in einem Case unterbringen. ABER!
    Als Brandschutzmaßnahme muss die Verteilung in einem ganzen Metalgehäuse untergebracht sein. Ich habe dazu bisher immer entweder mehrer Leergehäuse umgebaut oder einen normalen Metal-Aufputzschrank auf eine Metalplatte im Case gesetzt. Dadurch kann man alles herausnehmen und hat keine aufwendige Installation im Case.

  • Erdung 19"-Gehäuse

    • Beffel
    • 26. Februar 2009 um 15:31

    Bei Alu hast Du immer das Problem, dass außen eine Oxidschicht entsteht. Deshalb darf man Schutzleiteranschlüße auf ALU auch nicht Nieten. In sehr kurzer Zeit würde hier ein erhöhter Übergangswiderstand entstehen und damit der Ableitstrom entsprechend begrenzt werden. Deshalb muß bei ALU entweder geschweißt oder eben mit zulässigen Erdungszahnscheiben gearbeitet werden.

  • 32A auf 16A Adapter

    • Beffel
    • 26. Februar 2009 um 14:05

    Die blauen Dinger gehören übrigens auch zu den Kragensteckverbindern.
    Aber nicht dass jetzt einer einen Adapter CEE-32A 2P Stecker auf Schukokupplung bauen möchte! Dann werd´ich langsam hier zum Ngrh.......! :evil::evil::evil::evil::evil:

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • Beffel
    • 26. Februar 2009 um 13:13

    Jetzt kommen wir langsam zu einem Punkt, den noch gar keiner so richtig angesprochen hat! Die eigentlich Schallerzeugung und die damit notwendige Abnahmetechnik!
    Schlagwerk ist da ein schönes Beispiel. Landläufig denken ja viele dynamik ist da gleichbedeutend mit laut. Weit gefehlt! Eine ordentliche Mischung aus Rebouncetechnik und Fingercontrol kann da Pegelunterschiede erzeugen, da stehen einem die Haare zu Berge.

    Die eigentliche Schallerzeugung und die damit zwingend erforderlichen Kritierien für ein Mikro spielt für mich eine nicht unwesentliche Rolle.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • Beffel
    • 26. Februar 2009 um 12:18

    Irgendwann zerrt jedes Mikro und ich kenne das auch vom Livebetrieb. Vor Allem aus den Bereichen Sänger, Drummer und Bläser.
    Ich kenne da ein paar Jazzer, die können ganz schön Schalldruck erzeugen!

    @ Klauston:

    Wie definierst Du guter Drummer?
    Hier spielt ja die Technik eine nicht unerhebliche Rolle und beeinflusst dadurch bei mir das Miking

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • Beffel
    • 26. Februar 2009 um 09:26

    Nur nochmal zur besseren Erläuterung.
    Ich werde zu 98% von Veranstaltern gebucht und nicht von Bands. So mache ich z.B. eine Live-Geschichte die sich "Live-Jam" nennt. Hier spielen Anfänger und Newcomer aus der Region. Das Frontholz steht fest in der Location. Ich muss "nur" Mischer und Mikros stellen. Aber dafür bekomme ich auch "nur" meine Arbeitszeit bezahlt. Unten im Publikum sitzen zumeist einige andere Veranstalter und Kunden von mir, die zum Einen technisch einiges drauf haben und zum Anderen normalerweise auch die technische Dienstleistung richtig bezahlen. Wenn ich dann mein bestes Mikromaterial aufstelle, widerlege ich meine eigene Argumentation, warum es bei denen mehr kostet!
    Zudem ist es auch die reine Angst vor Schäden und Verlust vorhanden. Wenn da am abend 5 Bands spielen, von denen manche gerade mal die Sticks oder Ihre Klampfe halten können, dann stelle ich bestimmt kein C414 vor die Bassdrum. Ich hatte da mal ein Erlebnis:
    Live-Jam. Der Gitarerro der zweiten Band hat aufgebaut und schraubt seelenruhig mein Rode ab, steckt es in eine Mikrotsche und wirt es von der Bühne in ein offenes Case, nimmt ein Samson vom T...-Sechserpack und ruft: "Ich hab extra was gescheites gekauft und da will ich nicht so ein komischen Teil hier nehmen!" Glaubt mir so schnell bin ich vorher noch nie über 20m gelaufen!
    Dann muss ich mir beim Mischen halt mehr Mühe geben, aber das habe ich dann in der Hand.
    Bei anderem "Künstlermaterial" ist das wieder ein ganz andere Sache!

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • Beffel
    • 25. Februar 2009 um 20:51

    Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich vor Ort auch nach dem erreichbaren Profit entscheide! Schließlich muss ich von was Leben und das Material gibt´s auch nicht umsonst. Das ist zwar vielleicht nicht immer im Sinn des besten Qualitätsergebnisses, aber ich sehe halt auch nicht ein das ich meine guten Teile (schon wieder so eine doppeldeutige Aussage!) verrammsche.

  • Müssen Fluchtwegleuchtschilder dauerhaft in Betrieb sein?

    • Beffel
    • 25. Februar 2009 um 20:46

    Die Ausnahmen gibt es für Discotheken natürlich in keinem Fall! Ich hatte nur schon die Situation, dass Hallen umgebaut wurden, parallel aber VAs gefahren werden sollten. Da hat es unter Auflagen Ausnahmegenehmigungen gegeben und auch nur für einzelne VAs! Im konkreten Fall, waren die alte Verteilung und USV noch nicht vollständig ersetzt. Deshalb konnte das Konzert nur stattfinden, weil zusätzliche Evakuierungshelfer und Notfallleuchten installiert wurden. Die Fluchtwegsbeschilderung musste dann von Hand in Betrieb genommen werden, weil die Bauverteilung sonst überlastet gewesen wäre. Wie gesagt nur für ein Konzert der VSJB in einer Halle in unserer Gegend vor 2 Jahren. Für ständigen Betrieb wird es keine Ausnahmen geben und das ist meiner Meinung nach auch richtig so.

    Ach ja, die Helfer wurden natürlich vorher unterwiesen und kapiert hätten Sie es spätestens wenn ich Sie durch die Interkom angebrüllt hätte!

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • Beffel
    • 25. Februar 2009 um 19:32

    Gott sei Dank inzwischen die mit der "schwingenden" Kapselaufhängung.....

    Da muss ich schon wieder an was denken... "locker schwingende Kapselaufhängung".....
    Ist das auch ausschlaggebend?

    Vielleicht sollte ich auch langsam zum Seelenklempner :lol: :lol: :lol:

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • Beffel
    • 25. Februar 2009 um 19:26

    Auch wenn ich dafür an den Pranger gestellt werden sollte! Das hab ich auch schon probiert!
    Aber hauptsächlich nutze ich es wegen der verschiedenen Charakteristika. (sind übrigens die B-XLS)

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • Beffel
    • 25. Februar 2009 um 18:24

    Also aus der Praxis wollt Ihr was hören!
    Ich dachte Ihr seid schon alte Hasen? Oder ist vielleicht deshalb der eine oder andere noch Single? :lol: :P

    Nun gut, dann was aus meiner Praxis.

    Wir haben 3 Fahrzeuge mit Material ausgestattet und in allen ist folgendes enthalten:

    4 x Beta58
    4 x Beta57
    4 x SM58
    4 x SM57
    2 x Rode NT1
    2 x Rode NT5
    2 Neumänner (KM184)
    1 x AKG C414
    16 Funkstrecken je mit Hand- und Taschensender, Headset und Lavalier
    Und je zwei billige Thomann 5-er-Sets für Drums

    Warum diese Mikros?
    Nun der Laden ist ohne jegliches Fremdkapital im Laufe der Zeit entstanden und wir machen mehr in Richtung Theater, Orchester und ab und an auch mal Bands. Zudem komme ich mit diesen Mikros gut klar, wobei ich bei Aufnahmen völlig anders arbeite als im Live-Betrieb.

    Wenn ich genügend Schotter hätte, dann würde ich sicherlich anders ausstatten, aber ich finde es durchaus nicht schlecht, dass ich eben manchmal das Beste aus dem machen muss was da ist. Dafür stehe ich ja am Pult!

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • Beffel
    • 25. Februar 2009 um 16:28

    Und ich dachte immer es kommt auf die Technik an?!?!

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