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  2. LechnerTom

Beiträge von LechnerTom

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • LechnerTom
    • 2. Mai 2013 um 18:54

    Ich denke mal, wenn man sauber misst und das Ergebnis sachlich protokolliert und publiziert (Spannung, Strom, Widerstand, Frequenz, dazu vl ein Bild vom Oszilloskop als "Beweis"), ohne dabei einen bestimmten Hersteller absichtlich schlecht oder absichtlich gut darzustellen, hat dieser auch rechtlich keine Handhabe, dagegen vorzugehen.
    Ich würde diverse Messungen kostenlos machen und publizieren, wenn mir jemand ein Gerät zuschickt und die Rück-Versandkosten bezahlt. Juni oder Juli würde ich dafür Zeit finden.
    Kann auch Power Factor / Wirkungsgrad / Spitzenströme im Netz usw. messen....

  • Gisen Audio FP10000Q

    • LechnerTom
    • 26. April 2013 um 15:25

    "Ob diese Endstufen in Lab.gruppen Optik funktionieren, oder nicht, da will ich mir kein Urteil erlauben."

    Wenn man die Foren durchforstet, kommt man zu dem Ergebnis, daß offenbar eine 2stellige Prozentzahl der Clone-Geräte DOA (Dead on Arrival) ist, die Chinesen machen also offenbar nicht mal einen Final Test, sondern schicken fehlerhafte Geräte hinaus. Oft kann man das Gerät dann zum Laufen bringen, wenn man Geduld und Fachwissen hat. Mir hat der "Johnson Tang" seine Geräte folgendermassen angeboten:

    "Attached is my complete pricelist of FP+ series amps with details, their sound quality and reliability are almost same as labgruppen, please tell me which you would like to order, then give you details info separately."

    LOL
    (muß wohl nicht erwähnen, daß ich nichts von denen gekauft habe)

  • Gisen Audio FP10000Q

    • LechnerTom
    • 25. April 2013 um 16:30

    Augen auf - beim Endstufen-Kauf!
    Bei der VA Ohren zu - sonst hast vom Tinnitus ka Ruh'! ;)

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 25. April 2013 um 12:24

    Habt ihr auch so ne kleine Signaldiode im Elektronikteil auf der Hauptplatine neben dem kleinen Eigenversorgungstrafo, welche nur einseitig eingelötet ist? Ein rework?...

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 25. April 2013 um 12:22

    Die Drossel, welche den Elko aufheizt, is ne Common-mode-EMI-Drossel. D. h.
    1. nur der Draht, nicht der Kern, produziert Wärme,
    2. Für die Funktion ist diese Drossel und die andere nicht notwendig und können kurzgeschlossen werden, WENN man nicht am öffentlichen Stromnetz hängt, welches dadurch versaut würde (z. B. am Dieselgenerator). Dadurch sinkt die Wärme und der Wirkungsgrad steigt ein wenig.
    Zumindest könnte man den Kupferquerschnitt vergrößern, also neu wickeln mit z. B. 2 Drähten in parallel...

  • TSA 4-700 Gain

    • LechnerTom
    • 24. April 2013 um 22:45

    "Genau das hat sich in der Praxis als nicht zielführend erwiesen wenn man das Material verleiht. Der Anwender dreht dann die Potis wieder voll auf. Deine ganze Limiter Einstellungen sind damit dahin. Deswegen alle Verstärker immer voll aufgedreht. Das bisschen rauschen ist beim Pro Audio weniger relevant."

    Nicht wenn der Limiter nach dem Attenuator im Amp-eigenen DSP sitzt (Crown XTI2, Behringer iNuke,....)

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 24. April 2013 um 13:21

    So hab nachgeschaut, es sind genau die: 200V, 3300µF, 85°C. Hersteller "RM" (?).

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 23. April 2013 um 23:06

    "Welche genaue Type (Hersteller & Serie!) ist bis jetzt drin verbaut?"

    Kann ich jetzt nicht sagen, da wir ihn kurz getestet und nix gefunden haben - dann wieder Deckel drauf und zurück zum DJ.
    Erst nachher hab ich entdeckt, daß bei dem TSA2200 offenbar aufgeblasene / geploppte Elkos üblich sind - dieses Exemplar war schon geploppt - daher nicht mehr "aufgeblasen", daher optisch nichts zu sehen. ;)

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 23. April 2013 um 21:16

    Werd ich wohl auch nen 105° Typen einbauen... mal schauen was ich auftreiben kann..
    Billigstklasse der Amp - da wird auf Dinge wie Ripplestrom / Erwärmung nicht besonders viel Rücksicht genommen..

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 23. April 2013 um 16:33

    Die kaputte Stufe hat übrigens gleich funktioniert - obwohl sie angeblich einen Knall und Geruch gemacht hat.
    Nach längerem Herumsurfen glaub ich, daß das Problem folgendes war:

    http://www.hifi-forum.de/viewthread-182-9304.html#1

    -> die primären Elkos sind offenbar strommässig überlastet (oder temperaturmässig) und platzen auf - das war bei dem Gerät nicht so offensichtlich zu sehen, könnte aber trotzdem der Fall gewesen sein...

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 23. April 2013 um 13:47

    So noch ein letzter Versuch:

    "Mal kurz darüber nachgedacht. Ladestrom fließt nur wenn die Spannung des Elkos niedriger ist als die Eingangsspannung. Entladestrom fließt dann wenn die Eingangsspannung niedriger ist wie die des Elkos. Würde das Netzteil die Spannung konstant halten. Bräuchte man gar keinen Elko bzw. weniger. Nur so viel was die Totzeit des Netzteils ausgleicht. Darauf kann man schließen das die Elkos nur für die Spitzenleistung relevant sein könnten. Strom kommt Kurzzeitig aus dem Buffer ansonsten muss das Netzteil den Strom liefern."

    In dem besagten Amp liegt ein Schaltnetzteil-Trafo zwischen dem vom Netz gleichgereichten 300V-Bus und dem sekundären (vom Netz isolierten) DC-Bus, aus dem die Endstufe die Leistung bezieht. (bzw: "aus denen", weil es 4 Spannungen sind: +55, +120, -55, -120.)
    Die maximale Leistung / Strombegrenzung dieses DC-DC Wandlers bestimmt, wieviel Leistung nachgeliefert werden kann in den sekundären Bus. Vor allem für kurze, vereinzelte, aber extreme Leistungsspitzen bei niederohmiger Lastimpedanz kann der Elko helfen, Leistung bereitstellen. Er wird dann halt wieder nachgeladen vom Schaltnetzteil, wenn im Programm weniger "los" ist. Merke: Meist sind es kurze vereinzelte Spitzen in der Musik, denen statistisch gesehen fast immer relativ bald niedrigere Pegel folgen - und genau dafür ist ein Elko da. Z. B. bei einem minutenlangen 12kHz - Dauerton mit voller Leistung würde eine Elko-Vergrößerung überhaupt nix bringen (aber auch nicht schaden - das is mein Argument). Dieser Fall ist jedoch unrealistisch, ausser für extrem starke Moskito-abwehranlagen. ;)

  • TSA 4-700 Gain

    • LechnerTom
    • 23. April 2013 um 12:39

    Auch interessant ist es, zu wissen, wieviel Signal der Eingang verträgt, bevor er übersteuert (kann man mit Oszi herausmessen: Attenuator auf minimum, dann Eingangssignal erhöhen, bis das Ausgangssignal verzerrt). Kann ich dem Amp nämlich ein höheres Signal zur Verfügung stellen (z. B 3Vrms geht meist problemlos), dafür aber den Attenuator zurückdrehen, so erhalte ich besseres S/N - Verhalten.

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 22. April 2013 um 23:20

    Zur Elko-Sache: Ich stehe mit meinen Messgeräten bereit und warte auf den ersten, der mir beweisen kann, daß mit mehr Elkos bei einem mit Schaltnetzteil versorgten Gerät weniger rauskommt.

    "Am Ende kommt hinten dann sogar weniger raus weil die Sollwert nie erreicht wird. Denn die Ladekapazität ist mit dem Netzteil abgestimmt."

    Nur mal um meine Position abzustecken (überzeugen kann ich offenbar niemanden): Mit mehr Elkos wird nicht zwingend und in allen Lebenslagen mehr rauskommen (besonders dann nicht, wenn eh schon genug Elkos vorhanden sind!) - A B E R !!: Mehr Elkos sind zumindest nie von Nachteil (wenn man von Volumen und Kosten absieht), man kann also nur zuwenig Kapazität haben, nicht zuviel. Das einzige Problem, das bei riesigen Elkos auftreten kann ist irgendeine Art von "Latch-Up" beim Hochfahren - kann man aber beseitigen)
    Los - auf gehts wer beweist mir das Gegenteil und ich lasse mich öffentlich auspeitschen!! ;)

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 22. April 2013 um 17:06

    Per heutiger Messung:

    Brücke an 10 Ohm: 116Vrms @40Hz (1350W) , 125Vrms @1kHz (1550W) - hatte leider nur 10 Ohm zur Verfügung

    Soooo schlecht is er also nicht im Bassbereich - nen 8-Ohmigen 18er in Brücke könnte er also mit ca. 1600W befeuern

    Er limitiert "soft" bzw. dreht die Verstärkung zurück - kein hartes Anschlagen.

    Verwendete Linear-Transistoren:
    http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/NJW0281-D.PDF

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 22. April 2013 um 12:05

    Nochmal: Ein Elko ist kein Perpetuum mobile, richtig. Wenn das Netzteil aber fähig ist, für die Zeit t genug Leistung für die Ausgangsleistung P (z. B t=100ms, P=1.5kW) bei 1kHz zu liefern, sollte genau das (und nicht mehr!) bei entsprechend (viel!) größerer Elko-bestückung auch für z. B. 40Hz möglich sein. Da bei niedrigen Frequenzen sowohl die "Berge" als auch die "Täler" der Leistungskurve länger dauern, hat das Netzteil mehr Zeit, die (während der Berge stärker entladenen) Elkos nachzuladen. Also Nullsummenspiel für das Netzteil, da insgesamt im längerfristigen Durchschnitt nicht mehr und nicht weniger Leistung benötigt wird. Ob das kosten- und volumenmässig sinnvoll machbar ist - ist eine ganz andere Frage.

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 21. April 2013 um 20:42

    Aha - sagenhafte 2 x 1500 Burstleistung an 4Ohm für 300 Euro! Hammermässig.
    Aber nicht bei tiefen Frequenzen, siehe:

    "Für Bass ist das nicht ganz so die erste Option, zumindest nicht wenn Infra mit hoher Leistung gefragt ist.
    Das ist absolut richtig, ich hoffe aber ehrlich gesagt auch niemand kommt auf diese glorreiche Idee."

    Wenn der Amp im Bassbereich in die Knie geht (bei gleicher Lastimpedanz), dann ist das ein typisches Beispiel für: Zu wenig Kapazität im DC-Zwischenkreis.
    Die durchschnittliche Leistung (die das Netzteil liefern muss) ändert sich ja nicht, wenn man nur die Frequenz runterdreht - nicht mal die Peakleistung der Endstufe - das einzige, was sich ändert, ist die Dauer der Peakleistung - die wird länger und länger, bis die Elkos "leer" sind...
    Ich sage mal (ohne bisher was gemessen zu haben): Den Amp könnte man mit größeren Elkos "aufrüsten" und Bass-tauglich machen.

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 19. April 2013 um 12:00

    Aha Class H - is ja irre so ein Kraftzwerg für unter 300 Euro!

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 18. April 2013 um 23:10

    Ja schaut auf den ersten blick "sauber" aus - keine dicken Staubablagerungen...
    Werd ihn nächste Woche mal näher untersuchen......

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 18. April 2013 um 19:35

    Hab nur kurz mal reigeguckt - optisch nix zu erkennen ...
    Eingangsstufe mit Brückengleichrichter, dazu ein switch-mode-DC-DC-Trafo....
    Die 4 DC - Bus-Elkos haben 80V Nennspannung, wie man daraus "2 x 900 an 4 Ohm" generieren kann, ist mir nicht ganz klar - es sei denn jew 2 sind in Reihe geschaltet für H-Betrieb - das glaub ich aber auch nicht.... hmm.....

  • T Amp TSA 2200

    • LechnerTom
    • 18. April 2013 um 19:17

    Hallo ich soll für nen Kollegen einen TSA2200 reparieren. Wer hat einen Schaltplan / service manual dazu? Er arbeitet eigentlich noch ganz normal, stinkt aber irgendwie nach verbrannter Elektronik...

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