Ich meine jetzt eher Dinge wie Schuhe, die ich nach einem statt 10 Jahren wegschmeiße und die nicht 10 mal weniger gekostet haben oder Gegenstände aus Kunststoff, die nach 2 Monaten zerbröseln statt nach möglichen 10 Jahren u.s.w. Da gibt es jede Menge Dinge, die komplett für'n Arsch sind und für die es inzwischen nur schwer oder überhaupt kein nachhaltiges Alternativprodukt mehr gibt.
Das ist ein echtes Problem. Wir hatten für unsere Kinder bei Ikea den gleichen Schrank im Abstand von ein paar Jahren gekauft. Da gibt es so ein Standard-Teil, das wohl bei fast jedem Ikea-Möbel zum Einsatz kommt. Es war früher ein metallisches Rundschraubending, mit dem man in einer halben Drehung eine Schraube stramm zog. Beim ersten Schrank war dieses Ding auch metallisch. Beim nächsten identischen Schrank waren diese Teile dann aus Plastik.
Die Ikea Möbel waren seit jeher nicht geeignet, x-mal auf- und abzubauen. Aber wenn man sich Mühe gab, konnte man sie 1-2 mal zerlegen und neu aufbauen. Mit diesen Plastikdingern war das erste Teil bereits beim erstmaligen Aufbau kaputt. Man hat jetzt bereits Glück, wenn man es aus der Verpackung heraus einmal schafft.
Bei Ikea wird man einen Nachkommastellenbetrag pro Möbel sparen, aber wenn man x-tausende Möbel pro Tag verkauft, wird sich das wohl auswirken. Wir Kunden und die Umwelt ziehen die Arschkarte