Beiträge von zegi
-
-
Zitat von "Thorsten Erpel"
... ich kann beide meinungen nachvollziehen - aber das thema hobby- oder profi dj find ich schon recht grenzwertig - da gehe ich eher mit michaels meinung konform - denn der tollste profi (der damit seinen lebensunterhalt verdient) kann ja nun auch grottenschlecht sein - der hobbyist der an sich selber professionelle maßstäbe anlegt kann die hütte unter umständen besser rockenDa gibts eigentlich gar nichts zu debatieren. La profession = der Beruf (französisch), profession = der Beruf (englisch). Auch im deutschen Sprachgebrauch ist die Aussage dieselbe.
Gemäss Definition ist einer Profi-DJ, wenn er das als seinen Beruf macht. Das sagt nicht direkt etwas über die Qualität seiner Arbeit aus. Mindestens ist er offensichtlich so gut gebucht, dass man davon leben kann :grin:
Ein Hobby-DJ kann theoretisch sogar besser sein. Das macht ihn aber bei aller Qualität nicht zum Profi.
BTT: Papier und Schreibzeug ist immer ganz nützlich.
-
Nimm doch als Grundlage das empfohlene Setup von JBL. Ein Top mit 15" kann in der Regel auch schön tief. Danach kannst du ja noch ein paar andere Setups programmieren und vergleichen.
Den besten Vergleich machst du, indem du alles mono fährst. Das linke Stack immer im Grundsetup von JBL, das rechte Stack mit den jeweiligen "Experiment-Setups". Dann hast du den Direktvergleich und kannst entscheiden, welches Setup dir am besten gefällt.
-
Die beste Erfolgsgarantie für den DJ-Job ist eine gute Absprache mit dem Veranstalter. Im Vorgespräch kläre ab, welcher Sound gewünscht wird, wie mit Wünschen der Gäste umgegangen werden soll, ob Mikrofoneinsatz gewünscht wird, etc..
Bei privaten Feiern habe ich schon öfters die Erfahrung gemacht, dass ich dank Musikwünschen den Geschmack der Gäste besser verstanden habe und den Nerv der Meute besser treffen konnte (teilweise entdecken die wieder Songs, die für sie eine spezielle Bedeutung haben - sie gehen dazu ab und stecken den Rest an).
Bei öffentlichen Feiern versuche ich meistens, Wünsche sinnvoll einzubauen. Wenns voll abgeht, schreibe ich mir auch mal eine "Wunschliste", damit ich den Kopf frei habe. Ausserdem ist es manchmal inspirierend im Nachhinein zu sehen, was die Leute so wünschen.
Besonders schön sind immer die Momente, wenn Leute begeistert fragen, wie der Song heisst, der läuft.
Den Gästen gebe ich das Mikro nur, wenn das im Sinne des Veranstalter ist.
Wichtig ist auch die Frage, was zu tun ist, wenn es zu einer Schlägerei kommt. Hier kann eine gute Vorbereitung die Veranstaltung retten...
Als zusätzliches Tool habe ich meistens eine Taschenlampe und ein kleines (batteriebetriebenes) LED-Tischlämpchen dabei. Ich war schon oft froh darum, weil es sonst zu dunkel war, Titel auf den Tonträgern lesen zu können.
(Tut mir leid, wenn die Gedanken etwas zusammenhangslos sind - aber es passt zum Thema)
-
Ich finde, dass hier schon auf ein paar wichtige Punkte hingewiesen wurden, die irgendwie untergehen.
- Was war vorher in der Aula verbaut?
- Was war an der alten Anlage gut / was müsste besser werden?
- Warum brauchts eine neue Anlage?
- Wärs ein Problem, Bilder zu machen?Wie hoch ist denn nun das Budget?
Wie einige schon treffend bemerkt haben, ist die Frage "wie wird die Installation realisiert?" sehr viel wichtiger als "welchen Hersteller wähle ich?".
Wenn es primär um Sprachbeschallung geht, leuchtet bei mir immer "Delay-Alarmleuchte". Konzerte sind ja eher die Ausnahme, darum könnte man mit der geschickten Positionierung einiger Delaylautsprecher schon viel erreichen. Je nachdem, was an Budget noch vorhanden ist, könnte man zwei potente Tops und zwei Subs für die Front kaufen.
Nachtrag: für Installationen gibt es bei grossen Herstellern in der Regel spezielle Installations-Linien. Diese sind oftmals günstiger, weil die Lautsprecher keine Griffe haben und nicht "roadtauglich" sind.
-
Noch ein Nachtrag. Ein dickes Lob an Thomann und DB Technologies. Beide Firmen haben schnell eine brauchbare Antwort auf meine Anfrage geschrieben. Das finde ich toll und leider nicht selbstverständlich.
Falls es noch jemanden interessiert; die neue db Opera Digital Serie ist nicht mit Flugpunkten ausgerüstet. Jedoch werden voraussichtlich bis Dezember des laufenden Jahres zwei Flugrahmen für die Serie angeboten. Somit wird die Modellreihe auch flugfähig.
-
Das sind, wie du richtig beobachtet hast, Ösen. Mit viel gutem Willen kann jede Box geflogen werden. Ein Stück Schnur oder Kabelbinder und dann mit dem Griff ans Truss geknotet... :wink:
Im Ernst - die 6 Ösen waren der Grund, warum ich mich überhaupt für die Box interessiert habe. Ich dachte, dass es einzigartig sei, in dieser Preisklasse eine Box zu finden, die ein so einfaches Flugsystem integriert hat. Ich habe bei Thomann nachgefragt, um Gewissheit zu haben. Ich habe nun Gewissheit: die Box ist nicht für den Flugbetrieb geeignet. Die Ösen sind nicht vom TÜV abgenommen. Wer die Box also fliegt, geht ein Risiko ein, dass sich nicht lohnt. Also Finger weg!
-
Ich danke euch für die Erfahrungsberichte. Nach langem hin- und her habe ich mich gegen die TA-12 (T-12) entschieden. Die Eigenschaften der Box überzeugen mich zu wenig.
Vorteile:
+ super Preis
+ gute Garantieleistung
+ relativ Laut
+ als Top gut zu gebrauchen
+ ansprechende Optik (finde ich)Nachteile:
- nicht fullrangetauglich
- nicht flugfähig
- extrem schwer
- relativ grossDas hohe Gewicht (=suboptimal für die Stative und für den Rücken) und die nicht vorhandene Flugfähigkeit waren für mich die wichtigsten Argumente gegen den Kauf der Box. Es wird jetzt wohl eher auf eine db technologies Opera digipro hinauslaufen, sofern die geflogen werden kann (warte noch auf eine Antwort von db technologies). Die sind wesentlich leichter bei einem hohen Output. Die Optik ist leider nicht berauschend, aber es geht ja primär um den Sound.
-
Vielen Dank für die Einschätzungen. Bisher habe ich bewusst keine Markennamen genannt, da ich befürchte, dass sonst die Diskussion abschweift. Aber ich könnte die technischen Daten der betroffenen Elemente mal posten (alle Daten vom Hersteller):
Topteil (voll horngeladen):
- wird bei 125Hz mit BW 24dB getrennt
- macht 139dB Maximal (@1m)
- doppel 12" / 2" BestückungSubwoofer (Bassreflex):
- Lowcut je nach Location
- macht 129dB Maximal (@1m)
- obere Trennfrequenz maximal 135Hz
- doppel 18" BestückungSubwoofer (Bassreflex):
- Frequenzbereich +/-3dB, 40Hz - 2100Hz
- Output: 137dB Max / 131dB Continuous
- doppel15" Bestückung -
Liebe Gemeinde
Ich überlege mir, ein kleines PA-Set mit den TA-12 (oder T12) zusammenzustellen. Es soll als DJ-Monitoring und als Feld/Wald/Wiesen PA für Lowbudget und Allroundanwendungen zum Einsatz kommen. Vielleicht mache ich damit auch mal eine Delaylinie oder ein kleines Setup für Sprachbeschallung.
Meine Frage in die Runde: wie klingen die Lautsprecher? Sind die für den genannten Zweck sinnvoll/ausreichend? Im Prinzip wären mir der Einfachheit halber die TA (=aktiv) lieber. Gibt es (abgesehen von den prinzipbedingten Unterschieden) einen Grund, warum man die passive Variante wählen sollte?
Besten Dank für eure Einschätzungen.
-
Danke für die Antworten.
@ kalaus: Es "stört" mich im Prinzip nichts an meinem System. Es würde mich bloss interessieren, ob ich aus meinem System noch mehr herausholen könnte und ob ich damit mehr Headroom bekommen kann. Mit der beschriebenen Konstellation konnte ich ca. 800 Nasen gut beschallen. Ich denke, dass auch 1000 möglich sind. Ich vermute den Engpass des Systems am ehesten bei den Subs. Wenn ich den 18"ern die Frequenz ab 80Hz erspare, müssten die weniger Leistung bringen. Wenn ich die 15" höher trennen kann als die 18"er vorher, wären auch die Tops im Low-Mid/Bassbereich entlastet. Das müsste dem System mehr Druck geben und besser klingen - das wäre meine Theorie...
Die Topteile sind übrigens doppel12"/2" horngeladen, bzw. 12"/1.4" direktgeladen - je nach Einsatzzweck.
andy006: Danke! Ich hoffe, dass sich die Suche nach dem perfekten Sound auszahlen wird

-
Liebe Gemeinde
Oft arbeite ich mit einem PA Setup, das aus doppel18" Subs und Tops besteht (Trennfrequenz so um die 100Hz). Das klingt schön und hat auch respektablen Output. Meine Frage wäre jetzt, ob es mit hoher Warscheinlichkeit den Sound verbessert, wenn ich das PA mit doppel15" Subs ergänze und drei Wege aktiv trenne. Ich hätte gedacht, die 18" so bis 80Hz, die 15" bis +/- 140Hz und dann die Tops.
Mir ist klar, dass nur ein Test im Einsatz eine eindeutige Antwort liefert. Falls aber zu viele Argumente dagegen sprechen, brauche ich den Versuch nicht zu starten.
Deshalb:
1. Würde logischerweise der Sound mit den 15" besser?
2. Wäre der Output des PA-Systems insgesamt grösser mit den 15"?Bin euch dankbar um Erfahrungen und Gedanken zum Thema!
-
Ich kenne das Pult auch nur von Bildern. Was mir spontan gut gefällt:
- Master mit Drehpoti
- Zoneausgang mit Routingoptionen
- Mic-Effekte
- Einige "alte" Dinge wie LED-Ketten pro Kanal, Crossfader-Zuordnung, etc.Was mir weniger gefällt:
- Zone und Master Regler direkt nebeneinander
- keine Phono-Eingänge
- schon wieder keine XLR-Ausgänge für den Monitor (wer verbindet den Monitor ohne XLR?!)
- Den Power-Schalter hätte man endlich mal auf die Rückseite verbannen können
- irgendwie finde ich das Pult relativ unaufgeräumt -
Ich schliesse mich gerne an: Besten Dank für die schöne Anleitung! Der MEP-7000 steht auch auf meiner Anschaffungsliste und da bin ich froh, wenn ich den kleinen Service selber machen kann.
-
Gonzo: 95dB entspricht der Pegelspitze? Du schreibst, dass das System einmal aufgebaut wird und dann stehen bleibt. Wie wird es gegen Witterungseinflüsse geschützt? Finden die Aufführungen auch bei schlechtem Wetter statt?
Wärs nicht vielleicht klug, mal zwei, drei Lautsprecher ins Theater zu nehmen und mal ein paar Feldversuche zu starten? -
Ja, danke soweit! Die Beiträge helfen mir schon weiter und ich sehe auch die eine oder andere Vermutung bestätigt!
-
Die Theater wurden gebaut, um eine möglichst hohe Sprachverständlichkeit zu erreichen. Natürlich hatten die Erbauer/Architekten der Theater keine PA-Technik. Ich hätte direktstrahlende Tops gewählt, weil die von der Abstrahlcharakteristik eher einem Menschen entsprechen als ein Horntop. Meiner Überlegung nach, würde man so das Theater am ehesten Beschallen, wie es ursprünglich gedacht war.
Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
-
Frag das nicht "laut"

Toa selber nennt das Ding nicht "Linearray", sondern sinngemäss "einen Lautsprecher mit variablem Abstrahlwinkel". Man kann ihn - ähnlich wie ein Linearray - zu längeren Bananen verlängern und auch curven. Aber es erfüllt nicht die Kriterien eines Linearrays. So viel ich weiss, ist auch nicht die Idee, mehr als zwei Elemente untereinander zu hängen (müsste ich nochmals genau nachlesen).
Der Lautsprecher wäre aber gemäss Berichten (im Thema weiter unten) für Sprache und Musik ganz anständig. Der variable Abstrahlwinkel und die vielen Aufstell- und Hängemöglichkeiten machen ihn aber sehr dankbar für schwierige Beschallungsanforderungen. Ein 4-Teiliges Element kann sogar auf einem normalen Stativ hingestellt werden.
Nachtrag:
Wenn ich mal "Mischpultschorsch" zitieren darf: "Ich habe diese HX-5 neulich nach ein paar Bier im Lager eines befreundeten Verleihers gehört. Das spielte recht ordentlich, auf die schnelle fiel einem nichts nerviges/störendes auf.
Als Sprachkiste sicherlich keine falsche Entscheidung, für den kleinen Liveclub dürften zu wenig LowMids rauskommen..."Link zum Thema: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=26&t=76651
-
Vielleicht wäre das hier gar nicht so schlecht für den Zweck:
http://www.toaelectronics.com/spec_sheets/hx-5_spec.pdf
Die Box wurde weiter unten schon durchgekaut. Der horizontale Abstrahlwinkel ist 100°, der vertikale Winkel lässt sich einstellen und würde so relativ grossen Spielraum lassen. Vom Konzept her könnte der Speaker ideal sein.
-
Habt ihr das schonmal ausprobiert. Die Amphitheater haben naturgemäss eine sehr gute Akustik, was primär der Sprachverständlichkeit zu gute kommt. Dazu hier noch zwei Links:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/g…sen/276629.html
http://schul-plattform.info/2007/06/04/aku…r-amphitheater/
Falls also die Frequenzen unterhalb von 500Hz nicht sehr wichtig sind, könnte es mit zwei guten Tops - alternativ mit einem sehr breit abstrahlenden Top in der Mitte funktionieren. Im Gegensatz zu den Vorrednern würde ich möglichst zu direktstrahlenden Tops raten. Die Architektur der Theater ist nicht für Hörner gedacht.