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Beiträge von zegi

  • Traktor 3, ein Deck erheblich leiser

    • zegi
    • 25. November 2007 um 14:16

    Ich hab zwar die Anordnung nicht verstanden, aber vielleicht kann ich dir trotzdem helfen.

    Mit Hercules hatte ich ein ähnliches Problem.

    Ein Ausgang war laut, der andere fast nicht hörbar. Das Problem lag an der Einstellung der Software (Virtual DJ Pro). Schau mal nach, ob in der Software eingestellt ist:

    - Externer Mixer
    - Kein Mixer

    Diese Einstellung bewirkt genau das Problem. Nachher musst du in der Hardewaresteuerung für die Peripherie die Parameter anpassen - also das selbe tun: auf Mixer, bzw "kein Mixer" einstellen.

    Dann läufts wies soll.

  • ...mal die Luft rauslassen

    • zegi
    • 25. November 2007 um 14:06

    Das Ideal wäre natürlich, alle grossen Hersteller mit den wichtigsten Produkten in einem Labor zu messen, alle unter gleichen Umständen und dann ein "unabhängiges Datenblatt" zu erhalten. Das wäre übrigens mal ein Vorschlag für die Industrie... :roll:

    Da das aber kaum möglich sein wird (hat jemand zu Hause ein Labor und alle wichtigsten Lautsprecher der grossen Hersteller?), war die Frage nur, ob man wenigstens einen groben Anhaltspunkt ausmachen könnte.

    Das Abstrahlverhalten zu messen würde wohl definitiv zu ungenau, selbst für einen Hobbyversuch. Aber wenn jedes Top auf der 0° Achse gemessen würde, evtl. bei drei oder vier verschiedenen Frequenzen und beim Rauschen, dann gäbe das doch Stoff für grobe Vergleiche? Ist die Idee so weit weg vom Machbaren? :cry:


    PS: Ein fettes DANKE an Volker! Ist mir jetzt klar wie das mit Empfindlichkeit und Wirkungsgrad gemeint ist. Grob könnte man das ja so sagen: Wirkungsgrad bezieht sich auf den Treiber und Empfindlichkeit beschreibt, was beim Abstand 1m aus der Kiste kommt.
    Auf jeden Fall bist du hier mein Forums-Held! Besten Dank!

  • ...mal die Luft rauslassen

    • zegi
    • 25. November 2007 um 10:45

    Es geht nich primär darum, dass man aufgrund der Ergebnisse über einen Hersteller her zieht, sondern dass man die Hersteller grob einordnen kann. Hersteller A gibt die Daten eher zurückhaltend an, Hersteller C übertreibt immer masslos...

    Mir ist klar, dass Datenblätter keine heilige Schrift sind und als Haupt-Kaufkriterium dienen sollten. Aber das Zünglein an der Waage könnten sie schon sein, oder?

    Hätte ich beispielsweise 2 Topteile in der engeren Wahl, die beide meine Anfroderungen an Tonqualität, Handling, Grösse, Gewicht, Preis erfüllen dann würde ich mich schon für diejenige entscheiden, die mit weniger Schub mehr leistung bringt. In einem anderen Beitrag wird gerade über Carhifi gelästert und über die mieserablen Empfindlichkeiter der Lautsprecher, die dort verbaut werden. Und ich denke, nur ein kleiner Prozentsatz der PA-Käufer wird vorher unter eigenen Laborbedingungen eine Empfindlichkeit messen.

  • ...mal die Luft rauslassen

    • zegi
    • 24. November 2007 um 20:24

    Lieber Volker

    Bitte entschuldige meine unwissenschaftliche Ausdrucksweise. Ich war tatsächlich der Annahme dass Wirkungsgrad und Empfindlichkeit auf das gleich hinauslaufen. (OT: was ist denn genau der Unterschied? Hat denn nicht ein Lautsprecher mit einer hohen Empfindlichkeit einen hohen Wirkungsgrad?)


    Zum Versuch. Mir ist schon klar, dass es praktisch nicht möglich ist, eine absolut klare Aussage aus den Vergleichen zu erhalten. Ich mache mal ein Beispiel, wie ich mir das gedacht habe:

    Ich generiere mit dem Tonegenerator (siehe Link oben) ein Rauschen, das ich mit einem beliebigen Pegel auf die Endstufe sende. Auch die Endstufe stelle ich so ein, wie ich gerade Lust habe, aber so, dass sie nicht zu stark für den schwächsten Lautsprecher meiner Testserie ist. Dann gehts los. Ich habe vier verschiedene Topteile (A, B, C und D), die ich immer gleich aufstelle und im gleichen Abstand messe.
    Ich erhalte vier dB-Werte. Diese Werte kann ich mit den Datenblättern der Hersteller vergleichen. Ich hätte folgendes Ergebnis der Messungen:

    A: 98 dB
    B: 102 dB
    C: 100 dB
    D: 87 dB

    In den Datenblättern würde stehen:

    A: 95 dB @ 1W @ 1m
    B: 95 dB @ 1W @ 1m
    C: 100 dB @ 1W @ 1m
    D: 100 dB @ 1W @ 1m

    Schlussfolgerung: Theoretisch müssten Box A & Box B je 5dB leiser sein als Box C & Box D. Der Test hätte gezeigt, dass die Box D übertreibene Werte im Datenblatt angibt, Box B ist offenbar eher zurückhaltend beschrieben worden.

    Absolute Daten würden natürlich dabei nicht herauskommen, aber das eine oder andere Datenblatt würde vielleicht trotzdem in einem anderen Licht erscheinen.

  • ...mal die Luft rauslassen

    • zegi
    • 24. November 2007 um 09:45

    ...bei den Datenblättern der Hersteller?


    Es ist nichts neues, dass viele Herstellerdaten beschönigt sind, teils sogar richtige Schwindelei oder auch unter sehr unterschiedlichen Umständen erhoben werden.

    Meine Frage in die Runde: Könnte man nicht mal unter gleichen Bedingungen verschiedene Produkte von unterschiedlichen Herstellern vergleichen? Speziell interessant wäre in meinen Augen der Wirkungsgrad von Passivlautsprechern.

    Im Prinzip wäre das nicht so kompliziert. Jeder, der verschiedene Fabrikate bei sich rumstehen hat, baut eine Endstufe auf und misst alle Boxen im gleichen Abstand mit gleichem Signal.

    Diese Messungen sind natürlich nicht wissenschaftlich und eine Emfpindlichkeit 1W @ 1m ist nicht möglich. ABER es ist möglich zu vergleichen:

    - Welches Produkt hat beim identischen Signal den höchsten Output (=bester Wirkungsgrad)
    - und wie sieht das auf den Datenblättern aus? Sind die Unterschiede zwischen den Boxen auf den Datenblättern gleich gross, wie bei den Messungen?


    Was haltet ihr davon? Könnte man sowas machen? Das fände ich zumindest noch interessant.


    Für den Test könnte man mit dieser Software ein Rosarauschen generieren:

    http://www.nch.com.au/tonegen/index.html

  • Probleme mit DJ´s, usw.

    • zegi
    • 23. November 2007 um 18:42

    Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man beim Bass auf Bass mixen dazu neigt, lauter zu werden. Beim Vorhören des Mixes ist es einfacher, wenn man den "neuen" Track etwas lauter hat, als den laufenden Track. Während dem Mix gleicht man die Pegel der beiden Kanäle wieder an. Trotzdem kann es dabei vorkommen, dass der "Gain-Pegel" etwas zunimmt.


    Bisher hatte ich aber nur schlechte Erfahrungen mit DJ-Anfänger im Zusammenhang mit Schulveranstaltungen. Die drehen einfach alles in den Anschlag, bis der Sound so klingt, wie aus ihrem Mobiltelefon :roll:

  • Größtmögliche Diskrepanz zwischen Material und Ergebnis

    • zegi
    • 22. November 2007 um 13:16

    Um auf die Raumakustik zurückzukommen. Da hatte ich mal ein schönes Erlebnis.

    Ein Kunde bestellte bei mir für eine Firmenfeier mit DJ ein HK Lucas inklusive Aufbau/Installation. Als ich am Veranstaltungsort ankam war ich erst etwas schockiert. Der Saal war etwa so gross wie eine mittlere Turnhalle, hatte Parkettboden und Milchglaswände. Ich erwartete also eine schlechte Raumakustik und befürchtete, dass ein HK Lucas für diesen Zweck massiv unterdimensioniert wäre (für Unwissende: HK Lucas = 300W RMS für einen 15" und 2x 150W RMS für 8"/HT Tops).

    Mit mulmigem Gefühl baute ich das Ganze auf und schaltete ein. Die Überraschung: der Sound war absolut unglaublich toll! Es klang wie eine High-End Stereoanlage mit endlos Druck...
    Ich kenne die Lucas Systeme gut. Und keines hat je ähnlich geil geklungen und so viel (subjektive Wahrnehmung) Druck gehabt wie da.

    Später habe ich gesehen, dass eine ganze Breitseite des Saals mit einer speziellen Akustik-Wand ausgestattet war. Ich vermute, der Saal wurde sehr aufwändig für gute Akustik optimiert.

    Mit der Akustik dieses Raums könnte man dort jedes PA verkaufen :lol:

  • Probleme mit DJ´s, usw.

    • zegi
    • 17. November 2007 um 08:15

    Ich kenne beide Seiten.

    Zitat von "ImmerLauter"

    ich stell den DJ immer ein Monitor auf Ohrhöhe und reiße alles über 2000 Hz +6 db wild auf, einfach Berg- und Talfahrt, also das es richtig kreischt und zischt und zum weglaufen ist. Dieser Monitor ist an dem Masterausgang gekoppelt und lässt sich vom DJ nicht getrennt regeln. Beschweren sich zwar manchmal über den "unangenehmen" Monitor, aber wenn ich denen erkläre was ich damit bezwecken will und ich ihm sage, dass ich den auf "schön" stelle wenn er artig bleibt, dann klappt es meistens. Wenn er dann doch aufdreht, gibt es wieder kreisch und zisch auf die Ohren. Einer Wahl mal so taub, der sagte endlich mal ein Monitor bei dem die Höhen rüber kommen und er hat die ganze Nacht richtig Gas gegeben :evil:

    ...und würde mir jemand den Monotor so hinstellen, hätte er ein Problem mit mir. Der Monitor ist genauso ein Werkzeug wie das Mischpult oder die Quellengeräte. Ich MUSS ihn selber regeln können. Wenn mir da ein Brüllwürfel die Ohren kaputt macht, ist das Körperverletzung. Wird das nicht schnell geändert, packe ich meine Koffer und der Tech darf sich um die Musik kümmern. Das ist keine Lösung!

    Ein dB-Messgerät beim DJ ist eine sinnvolle Lösung. Ausserdem ist mir doch als Tech völlig egal, ob der erste DJ die Anlage schon ans Limit fährt. Ich stelle die Anlage so hin, dass sie sauber funktioniert. Wie die DJs ihr Programm gestalten und wie sie sich absprechen ist das Problem der DJs oder des Veranstalters.
    Ansonsten hilft vielleicht ein Gespräch mit dem Veranstalter, kurze Klärung über den Zusammenhang zwischen roten LEDs und schlechtem Sound. Wenn das nicht hilft, wirds schwierig.

  • 6000W RMS 15" Subwoofer?

    • zegi
    • 13. November 2007 um 17:39

    sorry, hab zu schnell geklickt :oops:

  • 6000W RMS 15" Subwoofer?

    • zegi
    • 13. November 2007 um 17:39

  • 6000W RMS 15" Subwoofer?

    • zegi
    • 13. November 2007 um 17:36

    Liebe Gemeinde

    Folgendes Angebot findet sich auf einer Schweizer Auktions-Plattform, hier die technischen Daten:

    15" (38 cm) SPL-Subwoofer
    6.000 Watt RMS, 12.000 Watt Peak
    Impedanz 4 x 1 Ohm
    Aluguss-Korb mit Silber-Epoxy-Beschichtung
    Hocheffizienter 540 oz. Triple-Ferritmagnet
    Alu-Membran mit verstärkter FEA-Struktur
    25mm Santoprene Gummi-Breitsicke
    Dual Conex Spider mit eingewebten Litzen
    1 Ohm 100 mm Quad-Schwingspule
    Einbau-Durchmesser: 356 mm
    Einbau-Tiefe: 255 mm
    Garantie 2 Jahre

    ...ich frage mich, wie das funktionieren sollte. Und ich habe bisher noch keine 1-Ohm-taugliche Endstufe gesehen :shock:

    Sehe ich das richtig, dass es sich hier um "Marketing" in einer Grauzone handelt?

  • WARNUNG! CHECKBETRUG!

    • zegi
    • 1. November 2007 um 11:01

    Liebe Kollegen

    Auf ein Inserat (PA zum Verkauf) bekam ich ein Mail eines Interessenten. Er bekundete Interesse am PA und wollte es kaufen. Es folgte ein Email hin und her, bis er schliesslich einen Check per Post schickte.

    Ein Kollege warnte mich vor Checkbetrügern, worauf ich die Sache nochmals prüfte. Beim genauen Durchlesen der Mails des Interessenten entdeckte ich Widersprüche. Zuerst sagte er, er wolle das PA zu sich nach Irland bestellen. Später bekam ich eine Lieferadresse in den USA aber sein Check hatte den Absender in der Ukraine.

    Die Sache stinkt also zum Himmel. Dazu habe ich einen Artikel auf der schweizer Konsumentenschutz-Homepage gefunden (http://www.Kassensturz.ch), welchen ich hier einfüge:

    --------------------------------------------------------------------------------------
    Internet-Handel: Die miesen Tricks der Check-Betrüger
    Check-Betrüger treiben auf Internet-Handelsplätzen ihr Unwesen und ziehen arglose Kunden mit einer perfiden Masche über den Tisch. Sie täuschen Kaufinteresse vor und bezahlen mit einem überhöhten Check. Wer darauf reinfällt, verliert viel Geld.

    Wer etwas über das Internet verkaufen will, einen alten Töff etwa, oder einen Mikrowellenherd, und dann von Interessenten aus dem Ausland einen Check erhält, muss vorsichtig sein. Und zwar äusserst vorsichtig, wie das Beispiel von Sandro Linder aus Thun zeigt. Er hatte sein Motorrad auf einer Internet-Seite zum Verkauf ausgeschrieben. Ein Interessent namens David Cornell aus England meldete sich per Email. Er schlug vor, mit Check zu bezahlen. Käufer und Kunde wurden einig. Bald darauf erhielt Sandro Linder einen Bankcheck über 4000 Euro. Seltsam: Er wollte umgerechnet nur 2700 Euro für sein Motorrad.

    Der Käufer erklärte ihm, die Differenz von 1300 Euro sei für die Transport-Firma, welche das Motorrad nach St. Petersburg bringe, wo sein Sohn studiere. Linder solle die Differenz von 1300 Euro, umgerechnet rund 2100 Franken, mit Western Union nach Russland überweisen. Sandro Linder informiert sich bei der Berner Kantonalbank über die Bezahlung mittels Check und löst dann den Bankcheck ein. Linder glaubt, er habe das Geld auf sicher und hebt von seinem Bankkonto 2100 Franken ab - die Differenz zum Verkaufspreis seines Töffs, die er an den Transporteur nach Russland überweisen soll. Er bringt den Betrag zum Geldtransfer-System Western Union im Bahnhof Thun und überweist ihn nach Russland. Wenig später findet Sandro Linder heraus: der Check war gefälscht, er hat das Geld verloren.

    Obwohl er sich zuvor bei der Berner Kantonalbank informiert hatte, war er auf die Gauner-Masche herein gefallen. Hätte die Bank den Kunden vor den eigentlich bekannten Methoden der Betrüger warnen müssen? Hanspeter Merz der Berner Kantonalbank, geht davon aus, dass Sandro Linder auf die Gefahren aufmerksam gemacht wurde. Trotzdem: «Der Fall hat uns sensibilisiert auf die Problematik. Unsere Kundenberater weisen unsere Kunden in Zukunft wieder vermehrt daraufhin, dass Checkzahlung nicht die sicherste Überweisungsart ist.»

    Die Checkbetrüger sind in Banden organisiert und manipulieren Bankchecks. Systematisch kontaktieren sie Konsumenten, die auf Internet-Portalen etwas verkaufen wollen. Auch Fotograf Stefan Zürrer aus Steinen im Kanton Schwyz fiel auf die Check-Betrüger herein. Zürrer wollte einen alten Mikrowellen-Ofen verkaufen. Ein ähnlicher Ablauf auch hier: Der Interessent meldet sich per Email mit dem Vorschlag, den Transport über Russland abzuwickeln. Der russische Transporteur müsse auch einige Sachen in der Schweiz abholen, da könne er die Mikrowelle gleich mitnehmen. Der Check, der bald darauf bei Zürrer eintrifft, ist auf 900 Dollar ausgestellt, rund 1000 Franken mehr, als für die Mikrowelle verlangt. Stefan Zürrer bringt den Check auf die Schwyzer Kantonalbank. Diese löst ihn ein und schreibt ihm mit dem Vermerk «Eingang Vorbehalten» einen Betrag von 1150 Franken gut. Das bedeutet: Der Kunde kann zwar über das Geld verfügen, die Bank kann die Gutschrift aber wieder rückgängig machen, falls der Check nicht gedeckt ist. Zürrer überweist 1000 Franken - die Differenz zum Kaufpreis - mit Western Union an den angeblichen Lieferanten des Käufers nach Russland. Nur wenig später erfährt er von der Bank, dass der Check ungültig sei und die Gutschrift rückgängig gemacht werde. Zürrer hat 1000 Franken verloren.

    Heinrich Guggenbühl, Chef der Abteilung Wirtschaftsdelikte bei der Kantonspolizei Zürich, kennt diese Checkbetrugs-Masche. Allein im Kanton Zürich ergaunerten die Betrüger im letzten Jahr 100'000 Franken. «Das A und O ist, das man sofort hellhörig wird, wenn einem jemand einen Check schickt über einen Betrag, der höher ist als man zugute hat», sagt Guggenbühl, «bei Check überhaupt: nicht als Zahlungsmittel verwenden.»

    Die Berner Kantonalbank hat sich bereit erklärt, den Schaden, den Sandro Linder in Kauf nehmen musste, zu ersetzen. Die Schwyzer Kantonalbank will ihren Kunden Stefan Zürrer richtig informiert haben. «Wichtig im Umgang mit Checks ist, dass diese auch nach einem Jahr noch zurückgezogen werden können. Aus diesem Grund sollten keine Gegengeschäfte mit Checks eingegangen werden.»

    Die SBB, Lizenznehmerin der Western Union, schreibt in ihrer Stellungnahme: «Seitens Western Union wurde das Geschäft mit der nötigen Sorgfalt, den nötigen Abklärungen und exakt nach den Wünschen der Kunden abgewickelt.»

    Kassensturz, 8. Mai 2007

    ---------------------------------------------------------------------------------------

    Bitte nehmt die Sache ernst und akzeptiert keine Checks! Offensichtlich geht man auch auf Inserate in diesen Foren ein...


    Liebe Grüsse und viel Glück beim Handeln


    Matthias Sigrist
    Hochhüsliweid 11
    6006 Luzern

  • (Zahlungs-)Moral von Kunden

    • zegi
    • 29. Oktober 2007 um 13:08

    Mechwerkandi: "Die Branche ist über-vollgestopft mit un- bzw. geringqualifizierten, technikgeilen Heissluftgeneratoren und Dampfplauderern.

    Was das für ein Klientel an sich zieht, ist unschwer zu überblicken."


    In wie fern hängt das zusammen mit "meinen" Kunden? Dass es viele Möchtegern gibt, ist mir bekannt. Ich würde mich jedoch nicht zu dieser Gruppe zählen, wobei die Diskussion dann schon bald philosophisch würde.

  • (Zahlungs-)Moral von Kunden

    • zegi
    • 29. Oktober 2007 um 13:04

    Danke soweit. Einige Anregungen werde ich mir zu Herzen nehmen.

    Die Diskussion verlagert sich offensichtlich auf zwei Ebenen: Die Grundsatzebene wie Abmachungen, Mahnungen, etc. gehandhabt werden und das eine Thema mit den Subs.

    Zum Grundsätzlichen: Sofern es möglich ist, werde ich künftig alle Jobs nur noch mit schriftlichen Vereinbarungen von A-Z durchführen. Ich verspreche mir dadurch eine Verbesserung der genannten Probleme. Allerdings bin ich mir sicher, es wird immer noch viele Aufträge geben, wo das schwierig wird.

    Zum Subwoofer-Thema: Warum der Kollege nicht einen Limiter/Controller im Signalweg hatte, ist mir auch unerklärlich. Wenn ich selber ein PA aufbaue, hat es entweder entsprechende Schutzschaltungen integriert (bei aktiven Komponenten) oder wird per Controller gefahren.

    Zu der Grauzone zwischen Grossverleih und Hobbyverleih: Ich würde mich in der Grauzone ansiedeln. Ich habe das Privileg, den Job nicht machen zu müssen. Das hat grosse Vorteile - ich kann mir die Rosinen aus dem Kuchen picken und kann die Offerten so gestalten, dass die Rechnung für mich aufgeht. Und oftmals sind es kleinere Veranstaltungen mit +/- 100 Personen, die für mich am lukrativsten sind, da sie mit relativ wenig Aufwand verbunden sind und gut bezahlt wird. Paradebeispiel sind Hochzeiten und Geburtstagsfeiern. Mein Gewinn in Relation zum Aufwand ist dabei oft grösser als bei Veranstaltugen mit +/ 1000 Personen.
    Und meistens sind die Veranstaltungen auch angenehm und viele Kunden sind nett und dankbar. Jetzt ging es mir einfach darum, mal zu fragen, was ihr mit den anderen Kunden macht, die halt nicht angenehm sind.

  • (Zahlungs-)Moral von Kunden

    • zegi
    • 29. Oktober 2007 um 07:51
    Zitat von "Jack"

    Vertrag
    Limiter
    Mehr Subs
    Umschulung


    ...wieso nur habe ich geahnt, dass so eine Antwort kommt... :roll:

    Im Prinzip wollte ich nicht so ins Detail gehen, aber was solls. Verträge sind schön und gut. Auch eine mündliche Abmachung ist ein Vertrag. Aber ob schriftlich oder mündlich, gibt es immer die Möglichkeit, sich zu drücken. Und wenn sich ein Kunde von seiner Pflicht drücken will, wird es aufwändig und (zu) teuer, sein Recht einzufordern. Das ist nunmal so. Hier in der Schweiz sagt man, wenn es nicht mindestens um 20'000 CHF geht, soll man es lassen (vom finanziellen Standpunkt her gesehen).

    Bei dem einen Ereignis (war nur ein Beispiel), wo die Subs in Staub aufgegangen sind: Da waren genügend Subs vorhanden, der Pegel war bereits höher als erlaubt und ein Limiter wäre sicher sinnvoll gewesen. Der Kollege macht das übrigens schon lange Zeit hauptberuflich und erfolgreich - war also nicht ein "Raveland-Jünger", der seine Taschengeld-Anlage aufgebaut hatte. Aber wie es halt so ist, wenn man viele Angestellte hat, kann es in der Hitze des Gefechts mal vorkommen, dass dann jemand das eine Case mit dem Limiter im Lager gelassen hat. Es geht mir nicht darum, diese Situation zu zerpflücken - es war dumm, den Limiter nicht holen zu lassen, jedoch wäre das meistens kein Problem, solange die Anlage gross genug dimensioniert ist und der DJ weiss, was er tut.


    "Umschulung" finde ich den wertlosesten Kommentar. Ich berichte von Problemen und hoffe auf (etwas kreativere) Ideen, wie man diese in den Griff bekommen könnte und man legt mir nahe, die Branche zu wechseln. Es sind nicht die Probleme, die dominieren. Trotzdem möchte ich Erfahrungen austauschen um das Unangenehme auf ein Minimum zu reduzieren.

  • (Zahlungs-)Moral von Kunden

    • zegi
    • 28. Oktober 2007 um 22:48

    Liebe Gemeinde

    Immer wieder erlebe ich, wie Abmachungen seitens der Kunden schlecht eingehalten werden, oder gar nicht erfüllt werden.

    Man offeriert für einen Anlass und wartet Ewigkeiten auf eine Antwort. In "letzter Minute" kommt dann eine Zusage und verursacht so viel Stress (da keine Vorbereitungszeit mehr), dass man sich gewünscht hätte, er hätte abgesagt.

    Oder es wird vereinbart, dass der Kunde Helfer für Auf-/Abbau stellt, die dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nie auftauchen. Bei einmaligen Aufträgen (Geburtstage oder Hochzeiten) hat man dann auch nicht mehr die Möglichkeit, diese Dienste in Rechnung zu stellen, weil man dann befürchten muss, gar keine Kohle zu sehen. Betreiben lohnt sich (zumindest in der CH) nicht, es sei denn, es ist einem egal, dass das Betreiben an sich mehr kostet als der geschuldete Betrag, mal abgesehen davon, dass es viel Zeit und Nerven kostet.

    Wenn abgemacht ist "zahlbar in bar an der Veranstaltung" ist die Kohle oftmals auch nicht da: "Ach in bar war abgemacht? Hast du nicht einen Einzahlungsschein dabei? Ich werde es dir noch diese Woche überweisen." Und mit Glück ist es innerhalb von 2 Monaten auf dem Konto.

    Die Dienstleistung ist ausserdem "schon sehr teuer". Obwohl dem DJ gerne 400 Euro und mehr bezahlt werden, ist es dann halt schon fast frech, dass die Techniker nebst der Miete für das Material auch noch einen Stundenlohn haben möchten.

    So was nervt. Und leider hat man nicht allzu viele Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun. Klar könnte man abschalten und abräumen, wenn das Geld nicht wie abgemacht bar bezahlt wird - nur ob man dann überhaupt noch etwas bekommt, ist fraglich. In der Praxis ist man als Vermieter leider am kürzeren Hebel.

    Einem Kollegen wurden aufgrund grob unsachgemässer Bedienung des Mixers (DJ drehte das Bass-Poti auf rechtsanschlag und Gain ebenso) zwei Subs abgeschossen. Kommentar der Veranstalter auf die Frage, wer für den Schaden aufkomme: "Das war wohl keine gute Anlage. Das ist nicht unser Problem." --> Für den Kollegen hiess es, ausser Spesen nix gewesen.


    Klar sind nicht alle Jobs so mies. Aber habt ihr auch solche Probleme? Gibt es Möglichkeiten, dem aus dem Weg zu gehen?

  • Frage welcher DJ Mixer hat den besten Klang

    • zegi
    • 28. Oktober 2007 um 10:10

    "Urei" ist keine exotische Marke sonder die DJ-Mixer Linie von Soundcraft. Und Soundcraft würde ich nicht als Exoten bezeichnen.

    Wir haben ein Urei 1603 im Verleih. Die Geister scheiden sich an diesem Pult. Ich finde es geil, weil es einige durchdachte Details hat. Die DJs finden es teilweise super, andere gar nicht gut.

    Die Hauptkritikpunkte sind:

    - EQ-Nullstellung nicht auf 12Uhr
    - keine Kanal-LEDs wie bei Pioneer Pulten

    Gelobt wird:

    - der Monitorausgang, der einen 2Band EQ hat
    - Verarbeitung/Handling (Potis, Fader)
    - XLR Ausgänge für Monitor (von Techs)

  • suche kleine pa für proberaum

    • zegi
    • 23. Oktober 2007 um 17:49

    Hallo Dennis

    Willkommen im PA Forum. Deine Einträge werden leserlicher, wenn du zwischendurch mal Punkte oder Absätze machst, das wäre schonmal sehr hilfreich.

    Für deinen Proberaum würde ich eine DVR Mac2 oder DVR Mac3 empfehlen. Die sind aktiv, klingen schön und haben auch fullrange schön Saft.

    Ansonsten vielleicht einen HK Audio Fast fürs erste. Ich weiss nicht, wie viel Druck du haben möchtest. Aber der Fast ist schon lauter, als es für deine Ohren gut wäre...
    ...ausserdem beliebig erweiterbar bis zur kleinen PA für unterwegs. Aufgrund fehlender Flugpunkte und MDF Holz aber eher Semipro-Bereich.

  • Immer diese Hochzeiten!

    • zegi
    • 20. Oktober 2007 um 21:01

    Kürzlich wurde ich für ein Hochzeit in einem Hotel gebucht. Die Technik werde zur Verfügung gestellt, hiess es. Vorsorglich habe ich mit dem Haustechniker des Hotels telefoniert, der allerdings keine Hilfe war. Es habe einen CD-Wechsler, einen DVD-Wechsler und ein Mischpult - und die Anlage sei sehr gut, es habe viele Boxen und Verstärker... :roll:

    Mit einem mulmigen Gefühl im Magen teile ich dem Auftraggeber meine Bedenken mit - das Equipment eigne sich nicht zu "richtig" auflegen zu können. Er meinte, es sei nicht so wichtig, dass es professionell sei, nur Musik müsse laufen. Er wolle keine zusätzliche Technik mieten. Ich wies ihn darauf hin, dass ich mit dem Material keine Garantie für einen reibungslosen Ablauf geben könne.

    Für den Abend habe ich mir dann noch mein "Sound-Laptop" eingepackt, da ich mir von den Playern nicht viel versprochen habe.

    Am Abend dann die Überraschung. Keine Zeit für Soundcheck (war abgemacht, dass dieser stattfinden würde), ein kleines Live-Mischpult ohne Kopfhörer-Funktion, die Mischpult-Verstärker-Einheit in die Ecke gerichtet (Gäste im Rücken) und der DVD-Wechsler war so eingebaut, dass sich die Schublade nicht öffnen liess...

    Es war sehr mühsam. Ohne Laptop hätte ich es ganz vergessen können.

    Die Bildqualität ist grottig (mit dem Handy gemacht). Auf Bild1 sieht man die Schublade des DVD-Wechsler, Bild2 das "Mixer-Player-Verstärker-Rack"


    :D

  • Vernünftige Club Anlage für max. 350 Pax

    • zegi
    • 18. Oktober 2007 um 22:04

    du hast PN!

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 21:00 – 23:00
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026

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