Ich glaube, da gibt es so viele Möglichkeiten das zu lösen, wie es Bands gibt. Hängt auch mit den finanzielle Möglichkeiten und dem Probelokal zusammen. IMHO gibt es auch kein Richtig oder Falsch. Aber man kann es sich natürlich schon einfacher machen, wenn die Probesituation einigermassen vergleichbar ist mit der Live-Situation.
Beiträge von zegi
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Ich finde es wenig hilfreich, einem erfahrenen Kollegen sagen zu wollen, was besser gewesen wäre. Vor allem, wenn der Kollege da war und man selber die Situation nur indirekt über ein Forum kennt.
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IDN: arrogante Gasttechniker
War als Haustechniker vor Ort, um eine Gastproduktion zu unterstützen. Mit dem Lichttechniker gab es einen Austausch, dessen Wünsche konnten wir abklären und vorbereiten. Mit dem Tontechniker wollte das nicht klappen.
Der Kollege hat am Tag vor der Show mit dem Management telefoniert, um noch offene Fragen bezgl. der Tontechnik zu klären (ich war dabei, habe das Gespräch gehört). Alles easy, hiess es am Telefon, man spiele über die Hausanlage. Die Techniker seien sehr easy drauf.Der Lichttechniker war tatsächlich die Ruhe selbst, ein netter Mensch, pragmatisch und lösungsorientiert. Als der Tonmensch ankam, ging erstmal durch die Decke. Die Hausanlage war ihm offensichtich nicht gut genug (was ich objektiv verstehen kann, denn die Hausanlage ist eher ein Multimedia System als eine ausgewachsene PA).
Was imho aber nicht geht, ist, den Frust an andern auszulassen. Das hat bei uns vom Haus jedenfalls direkt dazu geführt, dass die Stimmung komplett gekippt ist. Man hätte das auch einfach sachlich lösen können. Wir hatten die Info, dass die Hausanlage ok wäre. Er hatte wohl (keine Ahnung von wem) die Info, dass etwas Anderes dastehen würde. Ist unschön. Aber nicht unser Fehler. Wir hätten u.U. auch kurzfristig eine PA organiseren können. Aber nach diesem Verhalten war für mich klar, dass wir ab jetzt nur noch verlieren können. Also haben wir das Feld geräumt und die Kollegen mussten halt selber schauen.
Schade.
Zum Glück ist das die Ausnahme. Meistens ist es bereichernd, mit Gästen zusammen zu arbeiten.
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Wenn der interne DSP stirbt, ist es je nach System auch mal ruhig. Ist ein wenig ähnlich wie die Frage, ob es sicherer ist, selfpowered Boxen oder Boxen mit Amps zu betreiben. Wenn en mega System an einer fetten Systemendstufe hängt, kann das blöd sein, wenn diese abraucht. Auf der anderen Seite ist mit einer Spare-Endstufe das Problem schnell gelöst.
Stirbt die Aktivbox, wird an dem Abend eher nix mehr mit Sound aus dieser Box.
Ich habe bisher schon mehrere Endstufen sterben sehen (auch teure Markenprodukte), aber noch keinen einzigen DSP.
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Sind bei mir ähnliche Überlegungen. Ich hab' zwar in meinem Beschallungsuniversum selten 74 Endstufenkanäle (= nie
), aber ich finde das Setup bei etwas grösseren Sachen einfacher und wenn mal eine Endstufe schlapp macht, steckt man kurz auf einen Backup-Amp um, der dann im Notfall auch ein anderes Fabrikat/anderer Typ sein kann. Ausserdem finde ich, dass grössere Setups einfacher handelbar sind, wenn man z.B. einen 4In 8Out Controller einsetzen kann, als das mit DSP Endstufen möglich wäre.Die DSP Endstufe finde ich cool für kleinere Setups, wo es klein und aufgeräumt sein muss.
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DSP on Board oder extern - mir gefällt letzteres besser. Aber da gibt es für beide Varianten gute Gründe.
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Wenn du das auf die EAW beziehst, ist das zwar korrekt für die Gehäuse, aber die Treiber zu ersetzen ist mitunter extrem teuer.
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Die Theorie von marce finde ich einleuchtend. Wenn man daran denkt, wie schlecht manche Produkte bei den Chinesenshops beschrieben sind, kann das schnell passieren.
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Was bedeutet das Symbol mit den 1m Abstand auf der Rückseite? 1m Abstand zu was?
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Aus meiner Erfahrung würde ich sagen, dass man theoretisch in jeder Location einen halben Tag lang nur Bassaufstellungen durchprobieren könnte, bis man die ideale Aufstellung für das eingesetzte System und den Raum gefunden hat.
Ob das akustisch beste Ergebnis und die praktikable Lösung eine Schnittmenge bilden, ist dann noch eine andere Frage.
Deshalb entscheiden oft praktische Gründe, wo es bei einem kleinen System dann au L/R hinausläuft, weil man die Subs braucht, damit die Tops auf eine brauchbare Höhe kommen, ohne dass es wackelig wird.
Ich denke auch nicht, dass es auf die Frage (beide Bässe auf eine Seite stellen oder nicht?) eine Antwort gibt, die grundsätzlich stimmen kann.
Das HK Audio R-Serie Manual ab Seite 71 finde ich auch heute noch eine gute Lektüre: https://manualzz.com/doc/59422934/h…enutzerhandbuch
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Spannend ist auch der neue zugehörige Bass, der Linear 5 MK2 118 Sub HPA, auf den sind wir besonders stolz

Was macht den denn so spannend?
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Bei uns in der Schweiz sind die Utz Boxen meiner Erfahrung nach die besten und halten gefühlt ewig: https://www.utzgroup.ch/stapelbehaelte…ASAAEgLPA_D_BwE
Ab und zu gibt es mal einen Deckel, den man ersetzen muss. Ist auch nicht die Lösung für eine Tour mit Truck und grosser Crew, aber für die kleinen Sachen ist es platzsparend, preiswert und leicht.
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Das Konzept geben wir als Veranstalter vor. Es soll visuell wuchtig sein. Wir haben bei der Ausschreibung explizit nach vielen Effekten und Licht verlangt. Es ist auch nicht ein Konzert/Festival im klassischen Sinne geplant. Die Acts performen nur 15-20 Minuten in einem eng definierten Rahmen und müssen auch ganz klar ihre eigenen Konzepte ein Stück weit zurückstecken (egal wer das technisch umsetzen würde). Das wäre dann auch Teil des Deals, auf den sich die Acts bewusst einlassen müssen.
Die Künstler*innen/Acts kennen (afaik) die Offerten nicht. Sie wissen wissen lediglich, wer die potentiellen Anbieter sind.
Der technisch kleinste gemeinsame Nenner der Offerten ist in etwa (für 1000 Nasen):
- Line Array mit min 8 Elementen pro Seite
- 24x 18" Subs
- Nearfill
- 8 Monitore
- 8 Spot MH
- 16 Beam MH
- 4 Blinder
- 16 LED Pars
- 2x 1m Spiegelkugel
- rund 100m Truss mit Motoren
- FOH
- DMX Pult
Sowie weitere Dinge, die von Angebot zu Angebot unterschiedlich sind.
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Wir sind Veranstalter.
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Das ist klar. Auch ich kann nur vermuten, obwohl ich konkret in der Situation bin.
Es geht mehr um Erfahrungen zur Thematik im Allgemeinen. Es gibt ja durchaus die Liga, in der ein Act und der technische Dienstleister untrennbar zu buchen sind (und auch hier sind die Gründe vermutlich multidimensional). Und weil das nicht meine Liga ist, kann ich nicht genau beurteilen, bis zu welchem Level sowas üblich ist.
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Danke für eure Meinungen. Das deckt sich soweit mit meinen Eindrücken. Ist halt manchmal schwierig, aus seiner "Blase" heraus zu beurteilen.
DIE Wahrheit wird es ja auch in meinem Beispiel nicht geben, bzw. da spielen möglicherweise diverse Faktoren mit.
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Von Ablehnung war bisher nicht die Rede, nur von bevorzugen. Ob es Gründe gegen den einen Dienstleister gibt, ist mir nicht bekannt.
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Mein Eindruck ist auch, dass es eher eine psychologische, denn eine Frage ist, wen man besser findet.
Ich arbeite ja auch lieber mit jemandem zusammen, den ich gut kenne und soweit ok finde. Ist ja auch bei den PA-Rider Fragen so. Lieber ein gutes, bekanntes System als ein potentiel hervorragendes, unbekanntes System.
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Hallo zusammen
Mich beschäftigt aktuell eine Frage.
Ausgangslage: es wird ein Konzert veranstaltet mit nationalen Stars aus der Musikszene. Es sollen 3-4 Acts sein, die man in der Schweiz kennt, deren Songs am Radio zu hören sind und die zu den Headlinern von regionalen Festivals gehören. International werden sie vermutlich unbekannt sein.
Nun hatten wir 3 Offerten von professionellen Anbietern, die für ein vorgegebenes Budget ein Angebot unterbreiten durften. Das Budget bewegt sich in einem Rahmen, mit dem schöne Sachen möglich sind.
Vom Equipment her wäre die Sache klar. Ein Anbieter hat unbestritten am meisten Equipment im Angebot.
Von der Künstlerseite her sähe man lieber einen Anbieter, der deutlich weniger bringt. Jedoch kenne man den (wohl primär als FOH Mann) und arbeite gerne mit ihm zusammen.
Meine Position ist klar. Ich will den besten Anbieter haben, würde aber den Acts den FOH Mann hinstellen, den sie möchten. Also das Equipment der Firma A mit dem FOH Menschen der Firma B.
Mich interessiert jetzt: ist es üblich, dass Acts in der genannten Liga auch die VA-Firma vorgeben oder liegt das in der Kompetenz des Veranstalters, solange er die Rider berücksichtigt?
...wir sprechen hier explizit nicht über HKS Firmen, sondern über Anbieter, die seit mehr als 20 Jahren genau solche Events machen.
Bin dankbar um eure Aussensicht.