Wenn man schonmal die Erfahrung gemacht hat, wie zickig ein Pult sein kann, wenn Editor, Showfile, etc. nicht zusammen passt, kann man verstehen, dass Leute einfach alles selber bringen wollen.
Beiträge von zegi
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Gestern war Durchlauf 2 im Vorführraum. Kritik vom ersten Durchlauf beschränkte sich auf Details (die ich allerdings nicht nachfühlen kann, aufgrund der Situation).
Es ist schon so, dass ich für einzelne Songs 5 Snippets habe und taktgenau drücken muss. Auch bin ich nonstop am Schieben.
Aber nun habe ich eine Idee, wie es auf dem Monitor klingen muss, damit es im Saal passt (auch hier kann ich mich nur auf Rückmeldungen des Regisseurs abstützen).
Wie es dann mit vollem Saal klingen wird, werde ich u.U. gar nie erfahren.
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Eigentlich wollte ich in den Snippets nur das notwendigste Minimum speichern. Aber das wurde mit der Zeit immer umfangreicher.
Es kommt vor, dass auch Effekte, Monitorsends & Co. hinterlegt sind, da je nach Song die Solisten wechseln, Chorpassagen von andern Gruppen gesungen werden.
Im Minimum sind in den Snippets nur "Mutes", im Maximum sind es Level, Mutes, Monitor sends, EFX Sends.
Bezüglich des Standortes der Technik hatte ich meine Bedenken ausgedrückt, dass wir dort nichts hören und nur schlecht sehen, aber Seitens der Regie wollte man das so gelöst haben.
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Musical mischen
Seit Jahren begleite ich eine Musicalcrew als Lichttechniker. Dieses Jahr wurde die Produktion deutlich grösser und wir haben das Team erweitert. Licht macht nur ein Kollege und ich fahre zum ersten Mal den Ton.
Das Budget ist, wie immer, sehr begrenzt.
Das Setup ist über eine Woche hinweg gewachsen und sieht nun zwei Tage vor der Premiere so aus:
Equipment
Zwei doppel-15" Subwoofer und zwei horngeladene 2* 12" Tops bilden die Main-PA, 4 Segemente 4" LA Schnitze kommen als Frontfill zum Einsatz. Auf dem Balkon sorgen zwei 10" Tops für die nötige Abdeckung.
Die Bühne hat zwei Coax-Monitore und zwei Gassen-Monitore (Sidefill) für die Darstellerinnen und Darsteller. Die Band hat 4x einen Inear-Mix und für eine Szene gibt es einen zusätzlichen 8" Monitor auf der Bandbühne (zusätzliches Podest).
Inputseitig gibt es 34 Kanäle, davon 2 Linesignale für Einspieler, 15 Headsets, 1 Handfunke und 16 Kanäle für die Band (bestehend aus Drums, Keys, Bass, Git).
Hausintern sind wir über Funk verbunden (2x Technik, 1x Stagemanager, 1x Band, 1x Regisseur).
Die Funkstrecken werden alle mit AA-Akkus gespiesen, welche in zwei Sätzen abwechslungsweise in die Ladestationen kommen und im Einsatz sind.
Das FOH befindet sich in einer kleinen Kammer über dem Balkon. Das Theater war früher auch ein Kino und die Technik ist aktuell im ehemaligen Projektionsraum.
Bei den bisherigen Proben konnte ich die Snippets im Saal programmieren. Gestern war ich mit dem Lichttechniker zum ersten Mal im FOH-Raum. Es war akustisch ein kompletter Blindflug. Zwar konnte ich über einen Monitor und Kopfhörer sehr gut hören, was über das Pult geht, aber einen Eindruck, wie das im Saal klingen würde, hatte ich überhaupt nicht.
Deshalb hatte ich mich sehr eisern an konkrete Werte gehalten (Master-Position und Faderstellungen von den Snippets – am Ende waren es knapp 100 Cues, die so zusammenkommen), aber was akustisch passierte gestern, muss ich heute bei der Nachbesprechung rausfinden.
Soviel für heute zu meinen ersten Musical-Sound Gehversuchen.
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Ich glaube, hier geht gerade Backup und Redundanz etwas durcheinander.
Nur für mein Verständnis. Was ist denn nun der Unterschied?
Ich hätte das jetzt so formuliert, dass Redundanz eine Lösung ist, die trotz Ausfall eines Pultes dann weiter spielen kann (also z.B. 2 Pulte gleichzeitig am Start).
Backup wäre für mich ein zweites Pult, das irgendwo innert 20 Minuten am Start sein könnte, wenn es denn nötig wäre.
Das neue Pult, das der gebuchte Techniker organisieren müsste, falls sein eigenes Pult schwächelt, wäre imho weder Backup noch Redundanz, sondern einfach ein Ersatz.
In meinen Augen gibt es immer ein Restrisiko, dass wegen Ausfall eines wichtigen Teils (kann auch Personal sein) ein Event nicht stattfinden kann oder abgebrochen werden muss. Das wäre für mich "höhere Gewalt", sofern es nicht absehbar war (z.B. durch eindeutige Anzeichen, dass das Pult langsam den Geist aufgeben wird).
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Manchmal ist "Bugfix" auch einfach, mit dem verbleibenden Material die Situation irgendwie zu retten.
Es gibt ja i.d.R. dort ein Problem, wo man keinen schlauen Ersatz am Start hat.
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Ich arbeite derzeit an einem Musical und muss dort aufgrund der Umstände ein Stück entfernt vom X32 über ein Tablet im Editor die Snippets programmieren.
Heute war es so, dass nach dem Hochfahren auf dem Tablet (Sync vom Mixer zum Tablet) nur noch ein Teil der Snippets angezeigt wurde. Nach ein paar mal synchronisieren (zwischendurch war das Tablet dann auch im Standby-Modus) waren dann am Ende fast alle Snippets auch wieder auf dem Editor.
Wieso wird das nicht sauber synchronisiert? Kann man das forcieren? Oder braucht das einfach eine relativ lange Zeit? Es geht aktuell um knapp 40 Snippets.
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Das mit dem Wlan-Passwort scheint mir schon leicht veraltet...
Abgesehen davon, geht das in die Richtung der PA-Techniker-Sprüchesammlung (gabs doch mal hier?).
- Ja, die Anlage war sehr teuer
- Ja, das ist viel Aufwand für 90 Minuten Show
- Nein, das wäre nichts für Heimkino
- Nein, auch nicht für Car-Hifi
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Nachdem ich mir die Lautsprecher angesehen habe, würde ich das so lösen:
The Box Kisten verkaufen
15" Top verkaufen und gegen die 12" Variante tauschen
Der Kombi aus 2x Sub und 2x 12" Top würde ich bei gemässigtem Pegel so ca. 150 Personen zutrauen.
Danach ist Schluss, auch wenn man dann noch zwei weitere baugleiche Sub oder weitere Tops dazu kaufen würde. Damit geht kein Kuchenverkauf, keine Yacht-Beschallung ... auch nicht, wenn man es neu gekauft hätte. Wirklich nicht!
Alternative - einmal eine gute Kompakt-PA beim netten Verleiher um die Ecke mieten und testen. Vielleicht ergeben sich daraus dann auch logische Konsequenzen?

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Oder Monitor für nen halben DJ.
Neee... Keine Chance! Siehe: DJ-Mixer Umschaltbox während Live-Gig?
Watt = Anzahl Personen geht afaik nur im Zusammenhang mit der Wärme, die Personen abgeben. Ich meine, so eine Diskussion gab es hier mal in den Anfängen des Forums.
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Stell' doch mal 'n Foto rein

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Ich finde, dass die intuitive Bedienung das Ui so spannend macht. So gehen die Meinungen auseinander.
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Das war mal ein HK-Merchandise-Shirt, oder?
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Das KS-Konstrukt wird allerdings ganz sicher sauber funktionieren (das unterstelle ich dem Hersteller, auch ohne den Sub gehört zu haben).
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Ok. Dann mal an Schorsch:
Das URPS hatte hier im Forum einmal eine Anhängerschaft, die das Konstrukt als allen anderen hoch überlegen einstufte. Die Diskussionen rund um das URPS verliefen dann so, dass die Geschichte im dunklen Verliess des PA-Forums landeten.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt durchaus Fans, dieser Art von Subwoofern.
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hell&dunkel: dein Link lässt sich für mich aufgrund mangelnder Berechtigung nicht öffnen. Für den Schorsch besteht sicher ein ähnliches Problem...
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Du möchtest also das URPS wieder mal neu erfinden?

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Und wie nutzt du den Splitter mit dieser Blende?

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Vielleicht könnte man auch eine halbe Blende lasern und drüber ins Rack schrauben. So wären die Taster vor versehentlicher Fehlbedienung geschützt.
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übrigens:
es gibt auf der homepage von DPA ein nettes schaubild mit verschiedenen handhaltungen und dem sich daraus ergebenden frequenzgang.
danach kann man sich sehr gut einen passenden "gegen-frequenzgang" basteln

Was ist mit dem Mic-Pattern, das verloren geht? Ein gecuppedes SM58 entwickelt sich doch fast zur Kugel, so viel ich weiss
