1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Hörnli

Beiträge von Hörnli

  • AURA 18" NRT 18-8

    • Hörnli
    • 4. Oktober 2006 um 12:44

    Moin,

    @ F.A.Bi.A.N. >>mir persönlich wärs egal welches chassis nun mehr schwabbel nach vorne und nach hinten kann...<<

    wie kommst Du auf "Schwabbel"? Keines der 3 genannten Chassis wird innerhalb der "elektrischen Reichweite" des Antriebs "schwabbeln".

    @ ukw: Der Aura ist ganz sicher ein interessantes Chassis, wenn die TS- Parameter zum Gehäuse-Konstrukt passen. Beim Aura geht die Hälfte der Magnetkraft ins Leere (Chassisgewicht/Preis), beim BMS geht einige Antriebskraft in die höhere Mms, dafür lässt sich sinnvoll eine CB, oder eine sehr kleine BR realisieren. Und das BL von 31,7 macht der Mms des 18N850 "Beine".
    Ohne nachgerechnet zu haben glaube ich weder die 96dB Aura, noch die 97dB BMS Sensivity- Angabe. Da hat die Gehäusekonstruktion einen großen Einfluß, womit wir wieder bei den passenden TS- Parametern wären...

    Langhubchassis lohnen nur für "Ausnahmekonstruktionen", sobald Truckspace und Gewicht kein Kriterium sind sollte man tatsächlich auf Membranfläche setzen.

    Wenn bei der Hubangabe Kundendesinformation betrieben wird, UND schlicht falsche Angaben zum Vergleichskriterium werden, gibts von mir ein :roll: .

    Gruß

  • AURA 18" NRT 18-8

    • Hörnli
    • 3. Oktober 2006 um 23:30

    Moin,

    Der Aura NRT 18-8
    - hat eine reale Auslenkung von 12,5 mm.

    Der BMS 18N850
    - hat eine reale Auslenkung von 13 mm.

    Der Oberton 18XB700
    -hat eine reale Auslenkung von 6,5 mm.

    Zitat von &quot;willaudio&quot;

    Ich habe bisher noch kein vergleichbares Chassis gefunden was dem Aura ähnelt. 18mm Xmax ist enorm !!!

    :roll:

    Gruß

  • Monacor so schlecht ??

    • Hörnli
    • 3. Oktober 2006 um 04:05

    Moin,

    @ Thorsten Günther (MI Acoustics): Respekt, willkommen in der Höhle der Löwen :wink: und ein herzliches willkommen von mir. Ein in der Chassisentwicklung erfahrener Forenteilnehmer ist mir sehr willkommen (und Anderen sicher auch)

    Sicher ist ein geschlossenes Lautsprechergehäuse nicht die Lösung für alle Bedürfnisse. Der Nachbau der BMS- Meßanordnung mit dem 18N850 wird ja auch kontrovers diskutiert, die Frage was eine derart schwere Menbrane macht wurde öfter gestellt. Glücklicherweise sind 150 Liter, und ein 18" nicht wirklich eine Lösung fürs Auto, sonst wäre ich unter CarBoomAudio eingestuft worden. :D Einfach so, weil die Mms etwas über der "üblichen" liegt.

    Mit einigen als Exoten betrachteten Forenmitgliedern teile ich die klangliche Vorliebe für CB, einzig ein Mangel an geeigneten Chassis ist festzustellen. In Zeiten von Klippel gibts wohl noch mehr Argumente, Chassis speziell für CB zu designen. Ich setze meinen CB18 anstelle der sonst üblichen BR18 ein. Bis auf die etwa doppelte nötige Endstufenleistung in jeder Hinsicht vorteilhaft. Da wir hier gerade beim Thema Hub, und womöglich beim DC- Offset sind... So eine geschlossene Box ist unglaublich resistent gegen Fehlbedienung. Es gibt eine einzige Maximalleistung für den kompletten Frequenzbereich. Das ist doch sehr überschaubar. Zudem setzt das geschlossene Volumen auch dem immer verbleibenden DC- Offset Grenzen, es dürfte recht einfach sein den x- max symmetrisch zu nutzen. Die Einspannungsnotbremse darf knapp über x- max mit einem heftigen Geräusch das Chassis vor Zerstörung schützen.

    Dann die Sache mit dem Residuumhören... klappt nur mit CB.

    Was wünsche ich mir also...
    Einen Hersteller, der Chassis für CB nach Klippelkriterien designed, und von diesen Chassis Meßschriebe (Amplitude und Klirr) unter Maximalpegel innerhalb des x- max veröffentlicht, zusammen mit Gehäuse- Volumenangabe und Spannungsangabe (das kann jeder mit Zollstock und Multimeter nachmessen)

    Ein speziell auf 32*10"- CB- Array designtes Chassis ließe sich im 32 er Pack bei gutem Preis einige Male verkaufen.
    Blechkorb, 50mm- Spule, enger Spalt, hoher BxL linear über x- max, tiefstmögliche konische Membrane, Gummisicke und Spinne mit Notbremse, aber innerhalb x- max linear (das Chassis soll nur innerhalb x- max betrieben werden), 80 Hz Reso bei etwa 25 Liter Volumen... und auch unter 32-fachem Strahlungswiderstand DC-Offset-frei bis 120 Hz...

    Vielleicht kann ein bestehendes Chassis mittels Neodymantrieb (hoher BxL nötig) gepimpt werden.

    Genauere Parameter könnten hier im Forum erarbeitet werden.

    Gruß

  • Monacor so schlecht ??

    • Hörnli
    • 1. Oktober 2006 um 03:53
    Zitat von &quot;Bassti&quot;

    Das liegt aber eher daran in was die LS reingebastelt sind, welche Resonanzen da zum Vorschein kommen

    Das ist wie bei einem Geldschein, eine Fälschung klingt anders, jedes Papier klingt anders, jede Pappe klingt anders, so auch das zu einer Lautsprechermembran verarbeitete Stück...

    Selbst in einem Gehäuse behält die Pappe ihren Klang, zusätzlich klingen natürlich die Gehäuseeigenschaften, von der Abstimmung, über die Dimensionen, und das Resonanzloch.

    Zur Schwebungsgeschichte, das ist nun schwer zu beschreiben, Linkwitz hats getan, ich zitiere bei Gelegenheit.
    Aber ich kann ein weiteres Beispiel von merkwürdig klingenden Schwebungen nennen, 51, oder 49 Hz Sinuston knapp im Ampclipping, Auch da hört man eine Schwebung. Hier mit der Netzteilnachladefrequenz gewöhnlicher Endstufen. Da passiert viel mehr, als nur eine 1 Hz Schwebung...

    So stelle ich mit das bei einem Lautsprecher bei Hubüberschreitung vor. Die Obertöne einer Saite sind aufgrund der Einspannung, welche keinen idealen Schwingungsknoten darstellt nie völlig rein, doch der Klirr des Lautsprechers sind Obertöne mit einem festen mathematischen Verhältniss (Rechteckschwingung). Da gibts einige entstehende Mischtöne.

    Gruß

  • Korrektheit von TSP

    • Hörnli
    • 29. September 2006 um 20:39

    Moin,

    die schönen Simus, ganz umsonst... Nein , so ist das nun auch wieder nicht. Als Anhaltspunkt taugen die ganz gut, zumal die Abweichungen der Parameter bei guten Chassis eher gering sind zwischen den Methoden. Bei ganz miesen ist das so wie in SRAMS Beschreibung, sobald Großsignal kommt wird alles total nichtlinear, aber so ein Chassis hat sicher nie einen Klippeltester gesehen, und taugt sowieso nicht zu Beschallungszwecken.

    Gerade bei BRs staune ich immer wieder über die Simulationen. Klanglich wirkt sich die Lage der Tuningfrequenz weit mehr aus als der resultierende Amplitudenfrequenzgang. Auch die Portfläche/Form hat starken Einfluß auf der Klang, nicht nur untenrum, sondern auch der Klang des Klirrs. Programme wie WinISD berücksichtigen das garnicht, und auch die beliebten Messungen werden in der Regel bei praxisuntauglichen Pegeln durchgeführt. So betrachtet sind viele Forenbeiträge wertlos.

    Sehr sinnvoll finde ich zum Beispiel die Meßschriebe unter Vollast, wie sie BMS veröffentlicht, gleich mit Klirrmessung dabei. Abgesehen davon, daß ich mir auch hier mehrere Varianten wünschte, kann man so zumindest die Optimalbedingungen, für die ein Chassis entwickelt wurde ableiten. So ja auch bei meinen CB18, die der "Herstellerapplikation", bzw. dem Meßaufbau entsprechen, und tatsächlich tun was der Herstellerschrieb verspricht.

    Ich denke hier liegt die Zukunft auch im Selbstbau. So schade das auch um hitzige Forendebatten ist, es werden sicher mehr Chassisbauer auf die Idee kommen Chassis auf einen Bauvorschlag hin zu designen, um im Bassbereich bis hin zur Lastgrenze sicher betreibbare und gutklingende Ergebnisse sicherzustellen.

    Zumindest im Bassbereich...

    Gruß

  • Hörner und Bassreflex - Vertragen die sich?

    • Hörnli
    • 29. September 2006 um 12:47

    Moin,

    also mischen würde ich (eigentlich) nicht, und auf Hörner zugunsten von BR verzichten auch nicht.

    Bis auf den Bereich ganz unten spielen Hörner jede Bassreflex gründlich platt, und das bei bezahlbaren Endstufenleistungen. Für die meisten Musiken reicht eine Wiedergabe bis 50 Hz runter aus, aber ich verstehe die Tiefbassucht doch ganz gut...

    Eventuell wäre es eine Lösung die Hörner mit einem 30 Hz Bandpass 4. Ordnung schmalbandig zu ergänzen. Sowas könnte dem Wirkungsgrad von Hörnern entsprechenden Schalldruck bringen, halt nur schmalbandig. So spielt die Anlage auch die in manchen Stücken enthaltenen Subbasseffekte mit hinreichend Wackel-Pegel, allerdings ähnlich unpräzise wie BR auch. Der Vorteil dieser Anordnung ist ein guter wirkungsgradstarker Nutzbassbereich, auf den ich zugunsten von Subbassgewackel niemals verzichten würde.

    Bau erstmal die Hörner. Vielleicht kommst Du ja zu dem Schluß, daß 2 SK- Hörner doch für Deinen Geschmack tief genug können, man vertut sich da leicht mit den Anforderungen die das Musikmaterial stellt.

    Gruß

  • RAM Audio und t&m... Karton auf Kühlkörper??

    • Hörnli
    • 29. September 2006 um 12:06

    Moin,

    Pappluftführungen... dann schraubt mal eine QSC PLX auf, da muß man das Pappzeugs sogar vorsichtig zerlegen (totales Gefummel), um die Staubteufel rauszubekommen. Bei der RAM braucht man das Gehäuse nichtmal öffnen, einfach Pressluft, zurErfolgskontrolle durchschauen...

    Pappe gibts auch bei Camco...

    Gruß

  • Korrektheit von TSP

    • Hörnli
    • 29. September 2006 um 11:45

    Moin,

    @20Hz: :D schon klar. Mit dem Zuckertest (denke ich) findet man auch das heraus. Vielleicht lautet meine Angabe zum BL in Zukunft: Chassis X hebt bei einem Ampere X kg Zucker über X mm und X kg Zucker max in der Mittellage... :wink:

    Gruß

  • Korrektheit von TSP

    • Hörnli
    • 29. September 2006 um 02:45

    Moin,

    Das liegt an der Fortentwicklung der Messverfahren, klassisch gemessene und somit in sich konsistente TS-Parameter gelten nur für Kleinstsignal und auch da gibts 2 Verfahren, die nicht den identischen Parametersatz ergeben.Heute wird mit Klippeltester gearbeitet:
    http://www.klippel.de/background/default.asp
    viel lesenswerter Stoff... so kommt es zu inkonsistenten TS-Parametern. Sind eben sinnvoll gemessen...

    ich habs ausprobiert, die Installation ist sehr simpel:
    TSP check
    Nettes Spielzeug...

    Aber wie schon erwähnt Heute ist Klippel..., und ich mache in Zukunft den Zuckertest mit allen Chassis, dann weiß ich das reale BL.

    Das Phänomen TS- Inkonsistenz war mir garnicht so klar, danke für Euren Anstoß zur Nachforschung. Letztendes entscheidet heute die erfolgreiche Arbeit des Entwicklers mit dem Klippeltester über die tatsächliche Großsignaltauglichkeit eines Chassis. Die vielen unterschiedlich beliebten Chassis erklären sich aus den Großsignal- Praxiserfahrungen, Thiele und Small waren und sind hier wenig hilfreich...

    Gruß

  • Korrektheit von TSP

    • Hörnli
    • 27. September 2006 um 11:26

    Moin,

    das weiße Lacktröpfchen erhöht die Sichtbarkeit der Umkehrstelle der Membranschwingung. Man schaut von der Seite auf die Membran, hält das Lineal in 90° zur Schallwand, so gibts bei Lineal und Membranbewegung den selben Sichtwinkelfehler. Wenn man den Punkt auf die gegenüberliegende Konusschräge macht kann man bei großen Chassis des Lineal auch in die Sichtlinie davorhalten...

    Ein Fitzelchen helles Klebeband/Post-It... ich hab nen Lackstift und der weiße Punkt darf bei mir draufbleiben

    Gruß

  • kleiner Sub für Acoustic line A1 (chassis? frequenzweiche?)

    • Hörnli
    • 26. September 2006 um 21:06

    Moin,

    das ewige Problem mit Vollpassivanlagen und den vermeintlich nötigen 2 Spul- Bässen, oder 2 Chassis... dabei ist das ganz einfach...

    Man nehme:
    - eine gewöhnliche PA- Endstufe mit symmetrischen Eingängen, und löte einen XLR- Polungstauscher:
    Pin1=Pin1
    Pin2=Pin3
    Pin3=Pin2
    Auch Phasenwender genannt.

    - ein 4- poliges Speakonkabel, dieses steckt man in den Ausgang des Amps, welcher beide Kanäle enthält und in den Bass.

    - im Bass werden 1+ und 2+ angezapft, und über eine Bassweiche dem einzig nötigen Basschassis mit einer Schwingpule zugeleitet. Der Bass läuft nun an der Brückenleistung des Amps, wir haben ja eine externe Brückenschaltung gebaut.

    Von der selben Basseingangsbuchse werden abgegriffen:
    Pin1+ und 1- und über eine Weiche der Top- Ausgangsbuchse 1+/- zugeleitet.
    Pin 2- und 2+ (hier verpolt, um die Verpolung am Eingang der Endstufe rückgängig zu machen) über eine Weiche der Top- Ausgangsbuchse zwei 1+/- zugeleitet.

    Vorteil dieser Schaltung ist auch die höhere Leistung am im allgemeinen 8Ohm Basschassis, das ja an der Brückenleistung läuft, und der damit vor allem im Bassbereich nötigen wirtschaftlichen Nutzung der Ampleistung.

    So kannst Du jeden beliebigen Basskisten-Vorschlag des Forums nachbauen. Ich empfehle natürlich den CB18.

    Gruß

  • Beschichtung von Lautsprechern

    • Hörnli
    • 26. September 2006 um 20:21

    Moin,

    Prilblume zur Bedämpfung der Membrane :lol: DER ist gut.

    Gruß

  • Korrektheit von TSP

    • Hörnli
    • 26. September 2006 um 20:14

    Moin,

    jein... vor allem bleibt häufig unbeachtet, daß TS- Parameter im hier angestrebten PA- also Großsignalbereich ohnehin wenig Aussagekraft haben. Zusammen mit verschleierten, oder gar erlogenen Hubangaben bleibt nur der Versuch beim Boxenbau. Leider machen sich Forenmitglieder nie die Mühe wenigstens den real nutzbaren Hub zu erforschen und zu berichten, so bleibts bei BlaBla...

    Der x-max Hubtest ist recht einfach: das Chassis in ein geschlossenes Volumen bauen, oder BR- Löcher verschließen, dann sauberen Sinus deutlich unterhalb der Einbaureso drauf, Pegel erhöhen bis Klirr wahrnehmbar wird. Dann abschalten um die Spule nicht zu verbrennen. Der Übergang von reinem Sinus zum Klirr spielt sich innerhalb eines Millimeters ab.... Mit hellem Licht und einem weißen Lacktröpfchen lässt sich dann der Hub gut mit einem Lineal vergleichen und recht genau ablesen.

    Der 18N850 macht 26mm, der Beta10 macht 5 mm Peak to Peak, wie war nochmal die Katalogangabe? Was macht der 18XB700? :D

    Dann lohnt sich der DC-Offset test mit Sinus bei 2-facher Einbaureso, EVX180A... das war vor Klippel...

    Gruß

  • Korrektheit von TSP

    • Hörnli
    • 26. September 2006 um 18:55

    Moin,

    Waschhausernst meint wohl, daß sich die Herstellerangaben in sich widersprechen, also nicht alle Parameterangaben zusammen korrekt sein können.

    Gruß

  • Beschichtung von Lautsprechern

    • Hörnli
    • 25. September 2006 um 20:01

    Moin,

    ich habe schon Lautsprecher beschichtet, mit dem Ziel die Pappe wasserfest zu machen. Veränderungen des Membrangewichts und der Biegeeigenschaften sind hörbar.

    Der Witz dabei ist, daß es erstmal anders klingt, ob besser oder schlechter wird kein seriöser Händler behaupten. Visaton verspricht eine Linearisierung des Frequenzganges, ich halte das für höchst unseriös. Daß das Zeug ausgeblichene Pappe schwärzt ist wohl richtig.

    Ein nicht ganz unseriöser Hersteller wirbt im Consumer- Range mit Wetlook- Membranen... nasse Membranen :shock: was soll ich da assoziieren :D

    Gruß

  • Monacor so schlecht ??

    • Hörnli
    • 25. September 2006 um 19:32

    Moin,

    wie nett, da lerne ich sogar was zur Musik :D

    Prophet... das ist ja schon eine merkwürdige Angelegenheit mit der Identität im Cyberspace, die entsteht einfach mit dem was man schreibt. Im realen Leben gibts mehr Kommunikationskanäle, und auch meine Identität ist dort weit irdischer :wink:

    Ich finde es sehr gut, daß hier im Forum die "Instrumentenbox" entzaubert wird. Instrumentenlautsprecher unterliegen den selben Gesetzen, nur die Zielsetzung weicht ab. Sicher wird zu Beschallungszwecken angestrebt Lautsprechermembranen außerhalb des Partialschwingungsbereiches zu betreiben, doch die Praxis... Also nur her mit Berichten welche Pappen im Partialschwingungsbereich musikalisch klingen.

    @ BASSBOSTER: Irgendwie steige ich noch nicht ganz durch was da bei Dir geklirrt hat, und wie. Vielleicht listest Du uns mal die Chassis, das Box- Volumen, die Abstimmung, und eine Kurzbeschreibung des Gehörten auf.

    Die aus Hubüberschreitung resultierende K3 einer Box weicht doch mit sicherheit um Bruchteile eines Hertz von der Quinte einer Saite ab, Die Einspannung der Saite ist ja nicht ideal.
    Die eine durch Partialschwingungen entstehende K3 liegt sicher wieder woanders... und so könnte man sich auf musikalischem Wege mit "Musikerohren" dem idealen Chassis nähern.

    Vielleicht liegt es ja an der Hörgewohnheit, oder an der natürlichen Musikalität des Gehörs, daß Pappmembranen (holzähnlich) bis heute genutzt werden. Wenn ich auf die Membrane eines Chassis klopfe finde ich den "Klang" derselben in der wiedergegebenen Musik wieder... Klopft man mit einen dünnen Holzstäbchen auf das Metalldiaphragma eines 2"ers...

    Nochwas irdisches: Der Vorteil getrennter Gehäuse ist auch die Havariesicherheit. Löst sich ein Chassis auf kann man das andere noch spielen. Selbst bei 4*X" Boxen bleiben (je nach Schaltung) 2 Chassis übrig. Sitzen die nun in getrennten Volumen, bleibts bei einem defekten Chassis. Im gemeinsame Volumen hubt sich ein nicht angeschlossenes Chassis tot.
    Die stehenden Wellen im Gehäuse sind natürlich bei gemeinsamem Volumen länger, es wird also verschieden klingen.

    Gruß

  • Monacor so schlecht ??

    • Hörnli
    • 24. September 2006 um 17:05

    Moin,

    sobald ein Chassis den x-max überschreitet entsteht Klirr, vor allem K3. musikalisch betrachtet ist das die Quinte? (Bin Nichtmusiker) 30 Hz Grundton, 60 Hz K2/Oktave, 90 Hz K3/Quinte?. Und da die K3 nie genau der Harmonischen der Saite entspricht gibts eine eklige Interferrenz.

    Die 90 HZ Resonanz ist URPS- Kriterium, und die Resonanz, welche sich mit praktikablen Box- Abmessungen und dem Beta 10 ergibt. mit dem Q von 0.8 ergibt sich ein gerade noch erträgliches Schwingverhalten, also eine gerade noch erträgliche Rersonanzüberhöhung im F- Gang und ein noch relativ kurzes Ausschwingen.

    etwas vereinfacht kann man sagen, daß unterhalb der Einbauresonanz bei gleicher Leistung der Hub nicht größer wird. Macht Deine Box also bei der Einbau- Resonanz 5 mm Auslenkung bei voll ausgesteuertem Amp, bleibt es auch die Oktave drunter bei 5 mm, das gilt bei einem Q um 0.7. Diese einfache Kalkulierbarkeit des Hubes ist ein weiterer Vorteil von CB.

    Nein, ich wohne etwas weg von der Schweiz. Das soll Dich nicht davon abhalten den Sound von CB zu erforschen, Chassis hast Du ja, Box auch. Sobald Du den Chassishub überschreitest ist das Vergnügen vorbei, egal ob BR oder CB. Letztendlich musst Du dem Amp genügend hubfähige Membranfläche zur Verfügung stellen, oder leise spielen...UND auch die Softclip- Funktion des Amps führt zu Klirr. Testweise kannst Du die beiden 12"er auch in Reihe verdrahten, dann hast Du rechnerisch nur ein Viertel der Leistung auf den Chassis. In diesem Versuch kannst Du also den Zusammenhang von Leistung des Amp am Clip und dem x- max erforschen. Bin mal gespannt wieviel Hub Du bei dann knapp über 100 Watt an 2 12"ern hast.
    Die Vermeidung von Hub- oder Ampklirr ist viel wichtiger als der Amplitudenfrequenzgang. Für einen linearen Frequenzgang bis 30 Hz runter wirst Du sehr viele 12"er brauchen...

    Stehst Du auf der Bühne brauchst Du vor allem Kontrolle über Dein Spiel. Dazu brauchst Du eine Bassanlage, die alle Töne und Obertöne in gleichmäßigem Verhältniss zu Deinen Ohren bringt und das Residuumhören nicht stört. BR fällt also aus. Ein sanfter Abfall ganz unten von 12 dB/Oktave ist kein Schaden. Ein Proberaum oder eine Clubbühne ist unter 100 Hz eine Ansammlung informationsloser stehender Wellen mit Bassüberhöhungen, und -Löchern, Matsch ist der Begriff ders schnell erklärt. Das Residuumhören kennt keinen Präzisionsmangel durch raumakustische Matschphänomene. Wenn Du also die Macht Deines Spiels zeigen möchtest, versenke diese nicht im Matsch... :wink:

    Was empfehle ich Dir also...
    Bau 4 12"er in eine/zwei CBs. Achte darauf, daß der Einbau-Q deutlich unter 0,6 liegt, so erhälst Du den sanften "Rolloff" unten.

    UND ! Siele diese Bassanlage innerhalb der Hubgrenze und gänzlich ohne "Softclipping"

    Und noch eine Anmerkung. Auch wenn Tiefstimmen, genauso wie 5/6 Saiter Mode sind, zeigt sich gerade hier musikalische Ratlosigkeit gepaart mit Praxisferne. Kaum eine PA, keine Stereoanlage, keine Clubbühne, kein Wohnzimmer, nichtmal die Ohren selbst taugen für 30 Hz. Daß wir dennoch 30 Hz und tiefer hören ist ausschließlich der Rechenleistung unseres Gehirns zu verdanken, welches den Grundton aus der Obertönen errechnet. Auch eine Kirchenorgel hat einen Rolloff unten, und 16 Hz werden zuweilen garnicht mit einer 16 Hz Pfeife gespielt... sondern zumeist mit zwei Pfeifen, 32 und 48 Hz :wink:

    Gruß

  • Akzeptanz von Filzboxen

    • Hörnli
    • 24. September 2006 um 07:27

    Moin,

    Britisch Mattschwarz, erst nach der 20ten Schicht sieht man den Erfolg 8) :wink:

    Gruß

  • Monacor so schlecht ??

    • Hörnli
    • 24. September 2006 um 05:17

    Moin BASSBOOSTER,

    da ich hier angerufen wurde... und wohl wirklich niemand erwarten wird, daß BASSBOOSTER meine 840 irre langen Posts ließt um die 3 wichtigen Sätze zu finden...

    Erstmal, kein 2*12" Direktstrahler der Welt kann bei 30 Hz 400 Watt elektrische Leistung in Schall verwandeln. Jedenfalls nicht linear zu 100 Hz...

    Ich habe einem befreundeten Musiker eine Bassbox gebaut. Er wollte "viel tief", ich wollte meinem Spieltrieb folgen und URPSen. Also habe ich je 4 Eminence Beta 10" in 2 geschlossene Boxen mit je 100 Liter gebaut. Das resoniert bei 90 Hz mit einem Q von 0,8. Simulieren brauchst Du das nicht, der F- Gang sieht sch**** aus. Ich dachte, wenn ich meinen URPS- Spaß hatte, und er nicht zufrieden ist, säge ich eben BR- Löcher rein, machen alle anderen ja auch.

    Zu meiner nicht allzugroßen Überraschung (er fand auch eine 18" CB "im Bassbereich nicht schlecht") ist er mit einer geschlossenen 4*10" an impedanzbezogen 170 Watt sehr zufrieden, denn das Residuumhören wird nicht gestört, es klingt tatsächlich tief und sauber. Daß der x-max nicht reicht hat er bemerkt, und kauft mir die 2te ab sobald das Budget da ist. Natürlich habe ich ihm gesagt, daß er den Hub auch mit dann 8 10"ern an 300 Watt überschreiten kann, er meinte ein bissl mehr reicht ihm schon.

    Bassreflexboxen zerstören den zeitlichen Zusammenhang des Verlaufs der Hüllkurven zwischen Grundton und Harmonischen. Geschlossene Boxen zerstören die Zusammenhänge weit weniger und wirken dank Residuumhören bassstärker, als Simulationen und Messungen vermuten lassen. Musikalischer klingen CBs allemal.

    Den Vorschlag von Little Punish finde ich gut: >>nimm einen oberton 15b450 und einen eminence alpha 6 getrennt bei 300 hz. beide in geschlossene gehäuse, 1-2 der speaker pro box. ich denke das dürfte für eine gittarre das nonplus ultra sein... mit dröhnen hast auf jedenfall keine probleme mehr...<<

    lediglich auf der Bühne gibts einen Nachteil, die Mehrwegebox lässt sich schlecht mikrofonieren, und nicht jeder Sound wird mit DI "eingefangen".

    Also empfehle ich 10", die "oberen Mitten" eines "Leichtmembranigen" könnten auch ohne Zusatzkreischer ausreichen (wenn die Box auf Ohrhöhe ausgerichtet wird!) Der Beta ist etwas hubschwach, es gibt von Eminence einen wiederaufgelegten Bassinstrumenten 10" mit 5 mm X- max.

    Doch als erstes empfehle ich die vorhandenen Monacors in CBs zu bauen und gründlich im Proberaum zu testen, und mir zu glauben, daß BR- Instrumentenboxen auf der Bühne nicht sinnvoll sind. Letzteres begründe ich bei Bedarf...

    Gruß

    PS Eine auf 30 Hz abgestimmte BR macht bei 55 Hz Hub wie eine CB, ob das sinnvoll ist...?
    >>Was mir noch auffiel ist, das eine CB enen sehr ähnlichen Frequenzgang hat wie eine "zutief" abgestimmte BR.<< hör Dirs an! Versuch macht kluch!

  • welcher treiber für EV-Eliminator?

    • Hörnli
    • 20. September 2006 um 04:04

    Moin,

    naja, "klassisch" meinte, überhaupt über den heutzutage üblichen "120 Hz" zu trennen. Da gabs doch auch mal eine Version mit Konusmitteltöner und Ht? Mit sowas läge man nicht weit weg von heutigen Klangvorstellungen, gut, der Bass wäre "ein wenig" knackiger... die Mitten besser aufgelöst, und echte Hochtöner einsetzbar...

    Gruß

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  2. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  3. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  4. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  5. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  6. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  7. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  8. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  9. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  10. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™