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Beiträge von Hörnli

  • "agressiver" Hochmittelton bei SK212 /anderem a. M

    • Hörnli
    • 19. Juli 2006 um 20:51

    Moin,

    Zitat von "unknown_artist"

    Jaja den Ht absenken und dann boosten - das macht Sinn *löl*
    Und verbessert nebenbei noch die Abstrahlung... Sorry aber das ist ja nur noch peinlich...

    @ unknown_artist: lesen!

    Zitat von "Hörnli"

    Der vertikale Abstrahlwinkel (der zwei 12"er) schnürt in der Nähe der Trennfrequenz stark ein. Das HT- Horn dagegen übernimmt dann mit dem Nennabstrahlwinkel. So wird das Publikum vorne unterhalb der Achse mit einer Präsenzanhebung traktiert, hinten stimmts. Fehlt das Publikum steuert die Bodenreflexion die Präsenzanhebung auch hinten bei.

    Daran lässt sich nichts ändern, außer man filtert den unteren 12" weit unterhalb der Trennfrequenz weg.

    Der Vorschlag nochmal präziser: Um die >> außerhalb<< (Leute!, an dieser Stelle steht Publikum, und es ist bei Groundstacks hier ohnehin zu laut) der vertikalen Achse bei auf Achse linear abgestimmten 2*12"/X", hörbare Stufe zwischen den 12"ern und dem HT zu vermeiden schlage ich vor, diese Stufe durch leichtes Absenken des HT- Horns an der Trennfrequenz zu vermindern. Damit entsteht natürlich eine umgekehrte Stufe im Fernfeld (auf Achse). Setzt man nun ein breites anhebendes Filter auf die Trennfrequenz stimmt die Reichweite wieder und die kleine Stufe ist im leisen Fernfeld kein Hinderniss für eine gute Beschallung. Im lautstärkemäßig ohnehin überlasteten Nahfeld wird es dadurch zwar nicht leiser, aber die tonale Balance stimmt wenigstens, der abstoßend beißende Charakter verschwindet, zumal das Gehör empfindlicher auf den Präsenzbereich reagiert und selbst Hörschadenmäßig im Bereich der 12"er unempfindlicher ist.

    Wer die vertikale Charakteristik dieser 18S- Hörner kennt könnte auch auf die Idee kommen, daß diese sich nicht für 2*12" Konstrukte eignen. Abgesehen davon, daß 50° vertikal für parallelgeschaltete 12"er zuviel ist, überschreitet dieses Horn diese vertikalen 50° im Bereich der Trennfrequenz besonders krass:
    http://www.x-max.de/pdf/XT1464.pdf

    Falls es Euch nicht aufgefallen ist:
    bis auf unknown-artists unüberlegte Bemerkung waren alle Reaktionen auf meinen Post OT

    Gruß

  • "agressiver" Hochmittelton bei SK212 /anderem a. M

    • Hörnli
    • 19. Juli 2006 um 14:41

    Moin,

    es gibt noch eine andere Sicht...

    Vorweg: Ganz sicher kann man mit Lautsprechern, die eine konstruktive Präsenzsenke haben nicht beschallen. Zumeist haben diese Lautsprecher Bassmitteltöner, welche in der Nähe der Trennfrequenz zum Ht nur undetailierten Mist liefern, und einen Ht, der im Bereich der Trennfrequenz nichts kann.

    Optimal ist ein Lautsprecher, der innerhalb seines Abstrahlwinkels bei allen Frequenzen linear abstrahlt, also auch außerhalb der Achse. Das kann eine 2*12" nicht. Der vertikale Abstrahlwinkel schnürt in der Nähe der Trennfrequenz stark ein. Das HT- Horn dagegen übernimmt dann mit dem Nennabstrahlwinkel. So wird das Publikum vorne unterhalb der Achse mit einer Präsenzanhebung traktiert, hinten stimmts. Fehlt das Publikum steuert die Bodenreflexion die Präsenzanhebung auch hinten bei.

    Zudem klingen partialschwingende Pappmembranen eher weich und ab der Grenzfrequenz traktiert die "Blechmembranquetsche" mit hartem Klang das Gehör. Im Grenzleistungsbereich vor allem bei gewagt tiefen Trennungen noch zusätzlich mit scharfem Kompressionsklirr. Im PA- Bereich ist diese Abstimmung beliebt, die lauteste Anlage siegt, und wenn diese nur im Präsenzbereich lärmt, wo das Gehör noch am ehesten eine Lautstärkeempfindung hat.

    Bei der SK 2*12" ist der Übergang zwischen den 12"ern und dem 1,4er besonders mißlungen. Um die grundsätzliche 2*12" Fehlkonstruktion ohne Präsenzsenke zu optimieren müssten die 12" vor der Trennfrequenz auch mehr sauberen Pegel liefern, um den vollständigen Zerfall musikalischer Klänge zu verhindern, doch das ist passiv nicht möglich, man müsste ja alles Andere absenken.

    Muß man nun auf einer solchen Konstruktion arbeiten bleibt die Möglichkeit die 12"er in der Nähe der Trennfrequenz zu boosten, doch damit verschiebt man die reale Trennfrequenz des HT nach unten und riskiert üblen Klirr. Passiv ist es besser den HT im unteren Bereich abzusenken, und dann am Controller den gesammten Übergangsbereich zu boosten. Im Gegensatz zu Ladenboxen ala PR:Null gibt das bei ordentlich bestückten Boxen gute Ergebnisse.

    So plärrt die SK 212 munter im Chor mit anderen Doppelzwölfern, und zerfrisst die Ohren des Publikums.

    Gruß

  • BMS 15n840

    • Hörnli
    • 13. Juli 2006 um 22:05

    Moin,

    Achtung, von wegen 200 Gramm, die aktuelle V2- Version ist auf 155 Gramm abgespeckt.

    Ich habe den 18N850 (V1) in Betrieb, und der hält was er verspricht und in den Daten steht, Ich habe mir allerdings erlaubt den in CB zu bauen weil ich Lochsound nicht mag. BMS können also nicht nur Hochtöner bauen. Wenn Transportvolumen teuer ist, dann lohnt sich ein solcher Langhuber auch in BR, sonst nicht. Gewarnt sei vor unseriösen Hubangaben. BMS gibt bis heute den realen Spulenüberhang an. Und nein, die Polplatten bei 18S sind nicht dicker als bei BMS :wink: .

    @ Tube- Tom: Besser kicken, naja, da spielt die Größe garkeine Rolle, und das Membrangewicht ist auch nicht alles denn bei einem Langhuber will die Membrane ja auch weit ausgelenkt werden....

    Den Unvoreingenommenen unter Euch empfehle ich Experimente mit dem 15N840 in CB, das könnte ein Erlebniss werden...Bei mindestens gleichem SPL- max, verglichen mit üblichen BRs dem 15LW1401 zum Beispiel.

    Gruß

  • Baßreflexrohr,wohin???

    • Hörnli
    • 12. Juli 2006 um 11:19

    Moin,

    BR zur Anhebung zwischen 120Hz? Trennung und 200 Hz ergibt einen Schallerzeuger, noch schlimmer als jede Notfullrange. Vielleicht findet sich ja jemand, der Ohren hat und das schon versucht hat. Ich mache mir jetzt nicht die Mühe respektierte Forenteilnehmer zu zitieren.

    Ich stand bei meinen Tops vor derselben Problemstellung, im identischen Frequenzbereich... ich habs gelöst...und weitere Probleme gleich mit..."Suchen" brauchst Du nicht mehr...

    Ich bin es sooo leid mich von Forenmitgliedern ohne jede Hörbildung in Bezug auf Lautsprecher, und ohne jeden Willen das nachzuholen anfurzen zu lassen. Bau Deine Krachschachtel, viel Spaß :lol:

    Gruß

  • Pimp my Power (Amprack)

    • Hörnli
    • 12. Juli 2006 um 01:17

    Moin Stefan,

    also die Erklärung mit dem Bassdrumimpuls ist zweifellos logisch, auch Musik ist eher unsymmetrisch, wenn man kleine Zeitabschnitte betrachtet.

    Daß sich der Effekt sogar mit Sinustönen nachvollziehen lässt hätte ich nicht vermutet. Irgendwie logisch, so werden beide Trafowicklungen belastet, Der Nachlade(spitzen)strom wird "gerecht" verteilt und sollte sich so halbieren. Was Deine Messung perfekt bestätigt. Auch die Gegenkopplung wird so entlastet, was wohl mit eine Erklärung für bessere impulsfreude sein könnte.
    Irgendwie machen doch allein die 4 Volt mehr auf den Rails den Kohl noch nicht fett?

    Doch Endstufen mit 2 Trafos, oder getrennten Kanalwicklungen...ok, die sind selten. Gibts noch weitere Endstufenschaltungen wo das vielleicht eher nicht wirkt?

    Danke Stefan, klasse Thema!

    Als Anregung, ich finde Experimente mit der "100 Hz- Ladepause" immer spannend: 24/26 Hz, 49/51 Hz, 99/101 Hz. Damit wäre wohl auch den Spezialschaltungen von Studio R, Maintronik, Carver... näherzukommen.

    Gruß

  • Baßreflexrohr,wohin???

    • Hörnli
    • 12. Juli 2006 um 00:29

    Moin,

    ja, nun, schreibe ich jetzt was über die Position von Bassreflexrohren, obwohl ich die bekanntermaßen für überflüssig halte?

    Ich tus.

    Zunächst die Überlegung was denn aus dem Bassreflexloch rauskommt. Zum einen das gewünschte, also Bass. So ein 12" Böxli ist klein genug, daß sich aufgrund des Weges zwischen vorne und hinten keinerlei Problem ergibt, ist meiner Ansicht nach wurstegal.
    Aber es kommt eine unfassbare Menge Lärm raus, also werden die Löcher üblicherweise vorne angebracht, damit der gerichtet abgestrahlte Nutzschall den Lärm maskiert. Nicht auszudenken, was Menschen die zufällig hinter dem Lautsprecher vorbeikommen über den aus den Loch quellenden Lärm denken würden.

    Ich habe sowohl bei 2*15" Bassboxen, als auch bei meinen früheren 12"/2*Bulllet die seitlichen Grifflöcher als Bassreflexports im Brettstärke genutzt. Ohne zu wissen, daß das zum "Notrellex" ((TM) von TBF) - Prinzip führte, einer sehr akzeptablen Abstimmvariante. Bei einem 12" Top brauchts meiner Ansicht nach überhaupt kein Rohr, denn auch ein dann relativ kleines Loch in Brettstärke macht bei dem bisschen Luftbewegung kaum Strömungslärm. Und derart kleine Löcher passen immer auf die Front. Zumindert beim Top weiß ich heute nicht mehr warum ich da überhaupt Bassreflex eingebaut habe, die liefen seit ich sie hatte nicht Fullrange, und auch der heutige Besitzer nutzt die nie Fullrange. Aber ich habe viel über thermische Last gelernt, ein Griff ins Loch und ich wusste was ich dem 12"er zugemutet hatte. Und das Gefrickel mit der Griffschale hatte ich mir gespart, was bei einen ultrakompakt- Top auch was wert ist.

    Ich finde man baut etweder eine Fullrange mit hubfähigem Chassis, dann zur Not auch mit Notreflex (TM). Oder man baut ein Top, dann ohne Löcher. Mit dem Kappa gibts eher ein Top, mit lächerlichen Fullrange- Eigenschaften. Für eine 120 Hz- Trennung gibts kein sinnvolles Loch, ohne Loch bleibt der Lärm in der Box...

    Gruß

  • Bassist sucht Bassbox

    • Hörnli
    • 9. Juli 2006 um 21:03

    Moin,

    @ Fabian: tja, beim Kontrabass die Decke, beim E- Bass die Pappe, wahre Kunst.

    @ Guido Pigorsch: >> Ich könnte einen Kondensator mit 100 microfarad davor Löten ( 6db bei 8 ohm @200Hz ....früher "kommt" der 10er eh nicht. <<
    An sowas dachte ich, ohne "Lowcut" für den 10" leiert der sicher aus, oder die Einspannung reißt irgendwann.....

    Gruß

  • Advantage Sub

    • Hörnli
    • 9. Juli 2006 um 16:14

    Moin,

    na, steifer, fester, stabiler halt. In so einem Bassgehäuse herrschen extreme Wechseldrücke, die nicht extra stabilisierte Bretter zum Schwingen anregen. Bei Thomas' Kostruktion sind Deckel, Boden und Seitenwände schon durch die Eckports versteift, kein Extraholz kein Extragewicht, keine Extraarbeit....und ganz sicher auch mit 15mm dicken Platten sehr stabil.

    Nach den Daten ist der Monbacor also ein ganz normaler 18"er. Ich finde den kannst Du bedenkenlos in den unveränderten Bauvorschlag von Thomas einbauen.

    Ich empfehle Dir dennoch das Experiment mit dem geschlossenen Gehäuse aus 22mm Spanplatte, das ist auch ohne Versteifungen stabil genug, also schnell gebaut, das gibt ein völlig anderes, in meinen Ohren wesentlich geileres Basserlebniss. Dann den Versuch mit dem Bassreflexloch in Brettstärke, also einfach ein Loch mit 10 cm Durchmesser reingesägt. Diese vom ehemaligen Forumteilnehmer TBF als Notreflex (TM) veröffentlichte Reflexbauweise hat ein wesentlich saubereres Verhalten bei hohen Pegeln zum Ergebniss.

    Gruß

  • Advantage Sub

    • Hörnli
    • 9. Juli 2006 um 13:43

    Moin,

    verstehe ich auch nicht. Der Vorschlag von Thomas ist, bedingt durch die Bauweise leichter und steifer, denn die Eckports versteifen die Seitenwände und nur die Rückwand ist extra zu verspanten.

    Gruß

  • Advantage Sub

    • Hörnli
    • 9. Juli 2006 um 06:33

    Moin Nitro,

    ein richtig gutes Basserlebniss bekommst Du nur, wenn Klänge zeitrichtig und mit den original Hüllkurven wiedergegeben werden.

    Ein Ton von einem Musikinstrument, oder auch dessen elektronische Simulation besteht immer aus einem Grundton und Obertönen. Am Beispiel tiefe E- Saite Bass:
    41 Hz Grundton, 82 Hz erster Oberton, 123 Hz zweiter Oberton, und noch einige darüber. Nur wenn alle diese Teiltöne unverfälscht, also zur richtigen Zeit und im richtigen Lautstärkeverhältnis wiedergegeben werden klingt das trocken, knackig UND tief.

    Ein Bandpass 4ter Ordnung wie der Advantage kann sowas garnicht, völlig ausgeschlosen!

    Monacor hat die Daten des SP46 500 nicht auf der Site, poste mal die Daten. So schlimm kann der garnicht sein, daß man damit keine brauchbare(re) Bassbox bauen kann. Eine simple Bassreflexbox funktioniert schon besser, aber richtig gut klappt das Basserlebniss nur mit der simpelsten aller Konstruktionen: einer geschlosenen Box.

    Zitat von &quot;Nitro&quot;

    HAb an jeder nen T-Amp 2400.
    Ist schwer zu beschreiben es kommen keine trockenen harten bässe.
    Man merkt zwar das die Bässe laufen aber der tiefe druck fehlt.

    Damit beschreibst Du gut was passiert. Der tiefe Druck (Grundton) macht keinen Spaß ohne den trockenen harten Anteil (Obertöne). Zu allem Überfluß kommen die Teiltöne noch zeitlich verschoben aus den Resonatorröhren, nichts passt, kein Spaß.

    Ich kenne Deine Experimentierfreude nicht, aber ein 60x60x60cm Würfel (150 Liter) aus 22mm Spanplatte ist schnell zusammengeleimt, eines der Chassis reingeschraubt, und Du hast eine geschlossene Box für 20 Euro Experimentierbudget. Diese Box wird zwar nicht alle hier im Forum begeistern, aber ich bin sicher, daß Du weit näher an Deinen Wunschsound rankommst, ohne gleich wieder 100te Euros zu verbraten. Diese Box kannst Du dann auch ohne weitere Kosten mit einer Bassreflexabstimmung versehen, und dann entscheiden was Dir besser gefällt.

    Zitat von &quot;RaumKlang&quot;

    So aus der Hüfte:
    ~120 liter
    Port: 10cm Durchmesser, ca. 2cm lang


    Passt auch für 150 Liter, grob...
    Für Insider: das ist Notreflex (TM) von TBF, hat er doch was hinterlassen, vorm Rauswurf.

    Liebe Monacors, das Advantage- Ding ist Mist, aber an den vielen teuer verkauften Plaste- Reflexrohren habt Ihr gut verdient, oder? Die Ansammlung verschiedener Griffe in der Box zeugt vom reichhaltigen Sortiment....Ich fasse es nicht, was eine Konstruktion...
    Eine hochwertige 5- Wege :shock: PA auf Seite 3, maximierter Vertriebsgewinn, unfassbar genial, klingen tut das nur im Geldbeutel vom Vertrieb.:
    http://www.monacor.com/global_img/advantage_sub.pdf

    Gruß

  • Bassist sucht Bassbox

    • Hörnli
    • 9. Juli 2006 um 04:46

    Moin,

    @ Guido Pigorsch: Tja, den Kappa 18 gibts nicht mehr. Damit ist ein weiterer Low- Power/ leichte Membrane 18er vom Markt verschwunden. Falls Du meinen Findling haben möchtest bitte ich um Dein Angebot per PN, ist benutzt aber nicht gebraucht.

    Irgendwie möchte ich dich von Mehrwege- (auch ohne Weiche)- Konstruktionen abbringen. Wenn der Fane 10" ohne Gehäuse parallel mit dem 18" betrieben kaum Hub macht.... was für einen Amp nutzt Du? Hast Du das mit Bühnenlautstärke probiert? Wieviel Betriebshub macht der Goodmans 18" dabei?
    Gibts vom Goodmans Daten?

    Gruß

  • Bassist sucht Bassbox

    • Hörnli
    • 8. Juli 2006 um 17:02

    ......

  • Bassist sucht Bassbox

    • Hörnli
    • 8. Juli 2006 um 03:54

    Moin,

    @ Inspiron: >> Ziel eines Lautsprechersystem ist die LINEARE und IMPULSTREUE Übertragung <<

    hier geht es um einen Instrumentenlautsprecher, und die sind traditionell selbst Instrumente, nämlich der Klangkörper, der einem E- Bass fehlt.

    >> Vor allem für elektronische Musik (sind 18"er) völlig insuffizient. <<

    Warum denn?

    >> Wenn ein 18"er eine Klangmodifikation hervorruft, die für dein Hörempfinden angenehm ist, gehst du den falschen Weg. <<

    Wenn jemand einen Lautsprecher findet, der für sein Hörempfinden angenehm ist, so war er in jedem Fall auf dem richtigen Weg. :wink:
    Ich baue nie wieder Boxen mit Reflexlöchern. VÖLLIG UNABHÄNGIG :!: von der Pappengröße... Sobald ein Loch drin ist klingts scheiße! :D

    Gruß

  • Bassist sucht Bassbox

    • Hörnli
    • 7. Juli 2006 um 20:31

    Moin,

    Zitat von &quot;A. Tetzlaff&quot;

    Die alten Ampeg-Brummer sind auch alle CB und dennoch kommt ein saftiges Pfund raus - so schlecht scheint die Bauweise nicht zu sein, zumal es hier ja auch eher um Sound geht.

    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    ... wenn Du die 8x10"-Kiste meinst: Klanglich sicher sehr "pfundig" ... nur groß und schwer.
    Und wenn man sowieso über PA spielt (und auf der Bühne zugunsten einer besseren Kontrolle keine Lautstärkeorgien feiert), reicht auch eine 2x10" oder 2x12" aus.

    Ich war einige Jahre mit einer Band unterwegs, deren Bassist den Transport der Backline mit der Ampeg 8*10 "belastete". Wir waren in Clubs um 200 Pax unterwegs. Ich war am Pult immer froh einen potenten sauberen Bassound direkt von der Bühne zu bekommen. DENN die wie die Pest verbreiteten Einfrequenzbasslautsprecher der PAs können definitiv nicht gleichzeitig Bassgitarre und Schlagzeugtrommeln wiedergeben. "Irgendeine" Bassdrum habe ich immer rausbekommen. Zusammen mit dem sehr sauberen Bass der 8*10 von der Bühne ließ sich dann halbwegs Sound machen. Auch der "Lärm" auf der Bühne hielt sich in Grenzen, denn eine CB lärmt nunmal nicht sinnlos rum.

    Der Bassist meiner momentan betreuten Band bekommt gerade zwei 4*10" CB gebaut. Um seine Wünsche zu erforschen habe ich ihm testweise eine 1*18" CB mit Kappa18LF hingestellt. Er wollte "tief und tiefer", "dick und dicker" und hat sich begeistert über diese CB geäußert, die meßtechnisch untenrum garnichts kann. Aber das was kommt ist eben herrlich sauber und musikalisch beeindruckend. Trotz fetterem Head, und definitiv besser hörbarer Bassgitarre ist der Klang im Proberaum nun aufgeräumter als mit dem 1*15"BR, oder der 4*10"BR, auch beides zusammen wurde probiert.


    Gruß

    EDIT: Tippfehler....

  • ....

    • Hörnli
    • 2. Juli 2006 um 04:29

    Moin,

    CB/BR, und schon wird fleißig simuliert.

    @ SRAM: Das habe ich schon vor über einem Jahr mit Erich diskutiert, nachdem sein 12" in CB nicht klingen wollte. Fazit: Er konnte sich keinen Reim drauf machen warum. Damals wurde einfach konstatiert CB ginge nicht, das war jedem recht. Ob schlicht das kunstvoll trichterförmig ausgeführte Volumen ungünstig war...er hat dann das Volumen vergrößert, wodurch es natürlich eine andere Geometrie bekam und Löcher reingesägt. Ob er jetzt durch die Löcher, oder aber die geänderte Geometrie zur gewünschten Box kam ist ungeklärt.
    >> BR muß im Mid-Bass nicht schlecht klingen, EV hatte sogar mal einen Mitteltöner mit integriertem BR Topf........<< hast Du den mal gehört ??


    Danke A. Tetzlaff für das Einstellen der Simu. Man erkennt den sagenhaften Zuwachs des SPL- max mittels Loch von 3 dB um 55 Hz recht gut. DAS ist was ich meine. Um die BR wirklich als Fullrange nutzen zu können muß man ein seehr langhubiges Chassis verwenden, sonst verhungert die bei 55 Hz.
    100dB SPL- max :lol:
    Ein sinnvoll langhubiges Chassis hat jedoch eine geringere Sensivity. Und ist somit, als Top genutzt, deutlich leiser. Schiebt man mittels Endstufenleistung nach, brennen die Schwingspulenenden ab. Ein echter Fullrangelautsprecher eignet sich also nicht für Topbetrieb.

    Ein lautes Top wird durch das Einbringen eines Helmholtz- Resonators nicht fullrangetauglich, denn der SPL- max reicht nur auf der Abstimmfrequenz für Kinderdisko, schon knapp obendrüber ist nur noch Wohnzimmerbeschallung denkbar.

    Als Bühnenmonitor...das bisschen Bass, was aus dem BR- Loch kommt geht im Bühnenlärm unter. Über der Abstimmfrequenz, naja... 3 dB höherer SPL- max.

    Als AV- Utility- Lautsprecher kann man so ein Top nutzen, doch für den real nutzbaren Pegel gibts billigere, leichtere Lösungen.

    Den Lärm, der aus dem Loch dringt zeigt die Simulation nicht...
    FF hat Schaumstoff vorgeschlagen, gute Idee...

    Gruß


    PS schiebt man die Abstimmung des Resonators nach oben geht nicht nur die Fullrangetauglichkeit flöten... insofern ist die Simu mit 40 Hz die einzig sinnvolle für die Fullrangenutzung.

  • günstige und Benutzerfreundliche Anlage gesucht

    • Hörnli
    • 1. Juli 2006 um 14:01

    Moin TechnoFan,

    hmmm, wie groß sind denn Deine Bässe?

    Die Schwierigkeit ist doch das reale "Stack". Du wirst Deine Bässe zu zweien unter das 2*12"- Top stellen, damit das hoch genug ist. Lässt Du einen Bass weg ist das Top zu tief, und fürs Stativrohr wieder zu schwer.

    Aber Bässe brauchst Du ohnehin, denn gute Fullrangetops sind wieder zu schwer für LS- Stative, und die sind für Party ohnehin eine gefährlich wackelige Angelegenheit.

    Also brauchst Du kompakte Bässe, als "Stativfuß", die sind also ohnehin nötig. Und dann darf ein Top her, das keinen Bass können muß. Soamit kannst Du ein echt lautes Top bauen, mit lautem Mitten- 10", klein, leicht, ohne BR.

    Gruß

  • ....

    • Hörnli
    • 1. Juli 2006 um 11:47

    ....

  • d&b c4-top und c4-bass im selbstbau

    • Hörnli
    • 30. Juni 2006 um 20:22

    Moin,

    das C4- System hat keine Senseleitungen :wink:

    Gruß

  • Subwoofer/Bassbox für PS12

    • Hörnli
    • 24. Juni 2006 um 04:19

    Moin,

    aber gibt es vielleicht nicht doch einen Unterschied zwischen "trocken klingen" und signalfolgender Wiedergabe?

    Glocken klingen :D

    Mag sein , daß sich ein Lautsprecher, der einer klanglichen Vorstellung des Käufers entspricht gut verkaufen lässt. Zum Beispiel das Attribut "trocken" lässt sich mit verschiedenen "Designtricks" erreichen. Dazu zählt neben Mehrfachresonatoren, also nicht nur einer ganz unten, auch die Tiefbassarmut, und der Klirr. So ist es ja Usus BRs und BPs soweit zu überfahren, bis der Klirr die fehlende Wiedergabe der "höheren" Bässe ersetzt.

    Ich habe auch nichts dagegen mit Tricks und "Aromatisierung" zu arbeiten, das mache ich am Mischpult ja auch. Am einfachsten ist diese Arbeit, wenn der Lautsprecher einfach das Signal wiedergibt.

    Und hier ist die Trennlinie. Mit irgendwie >>klingenden<< Lautsprechern kann man im Verkaufsraum Erfolg, oder bei Partymucke Spaß haben. Sobald man aber am Mischpult Sounds frei designen möchte braucht man Werkzeug, das dem Signal folgt. Bei gegebener Bassreflexbox bestimmt diese, wie die Bassdrum klingt. Nicht der Musiker oder die Trommel, und auch ich am Pult nicht. Ich bin es einfach Leid immer dieselbe Bassdrum zu nutzen, meint den immer gleichklingenden Bumm derselben. Bassdrum und Bassreflex sind hier nur Beispiel, das gilt für alle Instrumente und auch den kompletten Frequenzbereich.

    Weiter am "Klang" von Bassreflexbässen zu "feilen" bringt mir also nichts. Und Hybride sind noch weit eigenwilliger.

    Nachdem ich unbeabsichtigt einen URPS gebaut hatte, und damit natürlich Musik gehört habe wars geschehen. Ein überwältigendes Erlebniss, wie gut bekannte Aufnahmen neue Details offenbarten. Dieses Detailreichtum wollte ich auch auf meine Beschallungsanlage übertragen. Da ich wie viele hier keinen ÖRPZ brauche bin ich nun mit CB :D

    Gruß

    PS Durch "Gebetsmühlenartige" Wiederholung der Behauptung CB sei nicht effizient wird der CB18 nicht leiser. Braucht keiner zu vermuten, daß ich mich mit schwachbrüstigen Kisten abschleppe, 13mm Auslenkung bei 60 Hz sind nunmal lauter als 6,5mm. :wink:

  • Subwoofer/Bassbox für PS12

    • Hörnli
    • 22. Juni 2006 um 14:53

    Moin,

    @ ukw & all: Die PS- Bass Bemaßungsfraktion ist ja bereits in einen weiteren Thread umgezogen. Daß meine Erwähnung des CB18 ausgerechnet hier eine derartige Wallung zur Folge hat, habe ich nicht vermutet, war ja bisher eher ruhig um das Thema CB in PA- Anwendung.

    Wer meine Posts im PA- Forum verfolgt hat wird feststellen, daß ich schon einige Male durch kopieren versucht habe Threads "aufzuräumen", zumeist mit dem Ergebniss dann in zwei Threads zum gleichen Thema Antworten zu müssen, und letztenendes das Thema starb, weil das auch Anderen keinen Spaß gemacht hat.

    Also bleibe ich im falschen Thread, eröffne keinen Neuen und ziehe auch nicht zu den "Kriterien" um. Dort sind zwar jede Menge Lautsprecherkonstruktionen besprochen worden, doch OT war das auch dort.


    Manfreds Kritik bezieht sich wohl auf meine mangelnde Einsicht, daß eine PA- Box ohne Resonator keine wirtschaftlich nutzbare PA Box sein kann. Das ist Gesetz, oder? Doch wessen Gesetz? Das Gesetz des Marktes? Oder der Physik? Muß ich jetzt in einen neutral klingenden Bass Löcher sägen, oder darf ich mich darüber freuen, daß es auch ohne Löcher möglich ist gut und beeindruckend zu beschallen?

    Was ist denn nun mit SRAMs 24dB- Flanken- Einwurf? Ein theoretischer Mangel des CB18, oder müsste ich da auch was hören? Sagt mir was ich hören müsste, vielleicht fällts mir dann auf....

    Gruß

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