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  2. Hörnli

Beiträge von Hörnli

  • Band-PA

    • Hörnli
    • 14. Januar 2006 um 09:32

    Moin,

    @ schorsch: Die aktive Trennung des Tops bringt ganz sicher Vorteile. Im Falle der PS12 ist die Weiche gut dokumentiert und wenig umstritten, deshalb sehe ich bei diesem Bauvorschlag weniger Notwendigkeit. Es ist allerdings viel leichter ein Projekt zu dem die Passivweiche fehlt, mittels aktiver Trennung und den Möglichkeiten eines Digitalcontrollers, zu gutem Klang und Betriebssicherheit zu bringen, die Abstimmung von Passivweichen ist ungleich schwieriger, bis unmöglich. Dazu eröffnet die Aktivtrennung Möglichkeiten, die passiv nicht wirtschaftlich erreichbar sind.

    Die Verluste an der Spule, die ja immer vor dem Tiefmitteltöner Leistung verbrät ist ein schlagendes Argument. Doch ein definierter Vorwiderstand (der Spule) hat bei richtiger Anwendung auch Vorteile, dann stellt dieser Vorwiderstand die Q- Abstimmung der Box ein. Bei der HT- Weiche ist das "verbraten" von Leistung in der Weiche ohnehin nötig um die Lautstärke desselben anzupassen.

    die (Leitungs-/Spulen-)Verluste sind lautstärkemäßig unter 1 dB, das merkt kein Mensch, allerdings wird der Sound unbedämpfter bis dröhnig, darum sind übermäßig dünne und lange Lautsprecherleitungen zu vermeiden.

    Also im Falle der PS12 passiv trennen. In allen anderen Bastelfällen rate ich zur Aktivtrennung.

    Gruß

  • Band-PA

    • Hörnli
    • 13. Januar 2006 um 06:48

    Moin,

    Die "reicht das" Frage ist auch etwas vom "mixing" abhängig. Der "Lustschrei" des Sängers wird ohne Kompression die größte Anlage ins Clipping (leuchtende Soffitten) treiben. Auch die untenrum sinnlos geboostete Bassdrum hebt jeden Bass "aus den Angeln". Mit 4 ARLS und 2 PS12 (weit über Kopfhöhe!) ist eine Kapelle gut ausgestattet und wenn die Limiter im empfehlenswerten Digitalcontroller richtig eingestellt sind hält das auch durch. Mixfehler landen dann im Limiter.

    Gruß

  • "Spezial" Subwoofer für Peavey Hisys2 oder Yamaha

    • Hörnli
    • 13. Januar 2006 um 06:29

    Moin,

    Diese Art von Auftritt kenne ich gut- als Techniker eines Hauses der solche Sitzungen zuhauf betreut hat.

    Mit welcher Instrumentierung und welchen Instrumentenverstärkern (Halbplayback?) stürmt Ihr die Bühne? Das möchte ich wissen um sinnvolle Antworten geben zu können.

    Eine Möglichkeit den Aufbau zu beschleunigen wäre Monitoring und PA "zusammenzustacken"

    Von unten nach oben je Stack:

    großes Rollbrett (größer als der Basswürfel)
    Basswürfel
    2 Stativrohre
    1 Top Publikum, 1 Top Sidefillmonitor

    Das Sidefillmonitoring beschallt Euren kompletten Spielbereich besser als 2 Wedges.

    Ich habe sowas im Lager und würds verkaufen. Läuft an einer Stereoendstufe, ein Kanal Monitor, einer Front und wird komplett ohne Nachdenken mit 4 Pol Speakon durchverkabelt =>PN

    Gruß

  • Bestimmung der Belastbarkeit von Lautsprechern

    • Hörnli
    • 11. Januar 2006 um 04:21

    Moin,

    @ Soundklinik: Beschreibe mal mit welchen Verfahren Du solche Klirrmessungen durchführst. Mit welchen Messignalen arbeitest Du.

    Gruß

  • Bestimmung der Belastbarkeit von Lautsprechern

    • Hörnli
    • 10. Januar 2006 um 08:09

    Moin,

    Gefragt ist ja die Belastbarkeit, um diese Frage zu beantworten, muß man in der heutigen Zeit der quasikeramischen Kleber den Klang außer Acht lassen. Schon sehr weit vorm Zusammenbruch meldet sich der LS mit "Überlastartefakten". Doch zweifle ich die Konsistenz der subjektiven Wahrnehmung an. Überlastartefakte klingen in den Ohren "aller" DJs geradezu geil. Nur bei sehr guten Lautsprecherkonstruktionen kommt man ohne ätzenden Klang überhaupt in den Bereich der thermischen Kompression. Möchte man also einen Lautsprecher, der die Grenzen des Machbaren erreicht, sollte man die akustisch- physikalischen Hausaufgaben machen. Dann macht auch der von mir durchgeführte Test Sinn. Danach weiß ich ob die Pappe fest mit dem Spulenträger verklebt ist und ob die thermische Kalkulation stimmt. Konstruktionen, die schon weit vorher müllig klingen teste ich erst garnicht auf Belastbarkeit, Lärm ist nicht mein Job.

    Gruß

  • Bestimmung der Belastbarkeit von Lautsprechern

    • Hörnli
    • 10. Januar 2006 um 07:20

    Moin,

    @ Inspiron: >>Ansonsten heißt es mindestens ein Chassis den Hitzetod sterben zu lassen.<<

    Vielleicht stirbt es ja auch den mechanischen Tod?

    Ich habe noch nie ein Chassis "on Job" verloren, was bedeutet das? Entweder ich bin zu zaghaft, oder ich weiß was ein LS kann. Dazwischen liegt die "sinnige" Wahrheit :wink:

    Gruß

  • Was sollte/muss ein Bewerber als Fachkraft f. VT mitbringen?

    • Hörnli
    • 8. Januar 2006 um 06:21

    Moin,

    ausnahmsweise muß ich mal die Unternehmer mit Ausbildungskapazitäten schelten. Ihr überseht die richtigen Leute!

    Ich bilde aus, genau so eine "Knalltüte" wie Sascha. Warum? Weil sich diese "Knalltüte" in mein Unternehmen gedrängelt hat. Ich hatte nie darüber nachgedacht auszubilden. Schulnoten? Was ist das? Es gibt Menschen, die sind Praktiker, die ticken analog, falls ihr das versteht. Aus der Berufsschule höre ich nur positive Meldungen. Es wird gelernt weils einen Bezug hat. Die Auftraggeber sind zufrieden mit der Arbeit des Azubi (Darunter einer, der selbst VT ausbildet). Ein Azubi muß nerven, auch mit dem Conradkatalog in der Hand. Sonst lernt er nichts. Ich werde lieber ausgefragt als daß ich an eine Wand rede. Ich kann eine Frage in 60 Sekunden beantworten. Ein Fachbuch braucht 1 Stunde. So hat mein Azubi 59 Minuten die Hände frei. Und wenn ich keine Antwort habe sage ich: finds raus und brings mir bei. Auftreten vorm Kunden, wo ist das Problem? Azubi und Kunde werden einander vorgestellt, in 90% der Fälle regeln die das miteinander, und in 10% gibts menschliche Unverträglichkeiten, dann erfahre ich das vom Azubi selbst. Dafür ist der Mund da, zum miteinander reden. Ich finde es bedauerlich, wenn Menschen wie Sascha keinen Ausbildungsplatz finden. Sascha hat mit seinen Posts bei mir Pluspunkte gesammelt, Mundwerk lose, Gott sei Dank! Wenn ich die Schlurfis anderer Unternehmen sehe, perfekte Noten aber Taugenichtse. Und sowas bekommst Du dann zum Lehrlingstausch angeboten. Ein unbeschriebenes Blatt ist auch brotdumm, wenn so ein unbeschriebenes Blatt auf Kosten Eurer Nerven rausfinden darf ob der Job der richtige ist, bitteschön.

    @ Sascha: Bildung ist ein hohes Gut, wenn Du das Abi machen kannst, mach es, es ist nicht umsonst, ich habs auch. In 3 Jahren stehst Du wieder vor der Frage, was für eine Ausbildung. Warte nicht so lange. Es gibt dutzende kleiner Unternehmer in Deinem Umkreis, die nicht in den gelben Seiten stehen, wo findest Du die? Klar auf den dutzenden von Kleinveranstaltungen. Kauf Dir gute Arbeitsschuhe oder poliere die, die Du hast etwas auf, das ist sogar besser als neu. Dann hin zum Aufbau (nicht zum Abbau). Dort fragst Du nach dem "Vorarbeiter" und den, ob Du beim Aufbau zuschauen darfst. Nimm Dir Zeit und ne Flasche Cola mit und schau zu, mehr nicht, wenn dort Menschen arbeiten wirst Du angesprochen und wenns Dir passt, aber nur dann, frägst Du nach der Adresse um Dich für ein Praktikum zu bewerben. Und die Antwort: nee Praktikas gibts bei uns nicht konterst Du mit: ich werde wohl bei Euch einen Tag Kistenschieben dürfen. Dann Kistenschieben, Fragen stellen. Das geht auch während der Schuljahre. Ach ja, Praktikas über 7 Arbeitstage sind Ausbeutung...Du mußt für die Schule lernen. :wink: . Die korrekte Bezeichnung für längere Praktikas ist Ferienjob und wird bezahlt.

    Das Grundgerüst einer Bewerbung auf dem Computer ermöglicht Dir schnelles Bewerben. Die Form machst Du frei Schnauze, den Inhalt nach Anleitung, da darf nichts fehlen. Lass den Bewerbungstext von Leuten gegenlesen die Lebenserfahrung und Dein Vertrauen haben, das sind selten die Eltern, die wollen Dein Bestes, aber was willst Du? Telefonisch nachhaken, verloren hast Du erst wenn jemand den Hörer auf die Gabel knallt. Meine Knalltüte hat auch das geschafft und nicht aufgegeben, wusste halt, daß das passt. Es passt.

    Viel Glück im Leben!

    Gruß

    PS Ich habe schon 50% Azubiquote, zwei sind vielleicht etwas viel.

  • Warnex > Alternativen bzw. billigere Struckturlacke

    • Hörnli
    • 8. Januar 2006 um 02:31

    Moin,

    total off topic:
    http://www.tassoaudio.com/article.asp?id=95
    :grin:
    "For worldwide success!" (3. Bild von oben) 8) :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

    Gruß :wink:

  • 2 Ports (versch. Reso)

    • Hörnli
    • 7. Januar 2006 um 20:56

    Moin,

    Inspiron:

    Zitat

    Gegen die Auslenkung unterhalb der Portabstimmung hilft sowieso nur ein Hochpassfilter, und darüber ist es ja nicht Sinn und Zweck Xmax zu überschreiten.



    Aber genau das machen selbst anerkannte Hersteller deren LS mit Controllerendstufen, also manipulationssicher, angesteuert werden. Und hier im Forum gibt es auch Einige, die z.B. einen 18"er mit 2 kW befeuern. Ist dann die x-max Bremse irgendwann ausgeleiert...peng...reconen...."des is doch normal" .

    Wie das klingt habe ich gerade gestern wieder erlebt, töck, töck, töck, K2/3- Partysound, wers mag.....War eine Controllerendstufenanlage aus den obersten Marktsegment. Der Hersteller ist für die Anwendung pegelvariabler Lowcuts bekannt. So kann mans natürlich machen, doch für die Livearbeit ist eine solche Anlage das Grauen eines jeden Mischers.

    Das Wissen, wies besser und billiger geht ist aus diesem Forum verbannt worden und ich halte mich zurück. :wink: Bigportdröhn- Forum, die Industrie freut sich :D

    Gruß

  • 2 Ports (versch. Reso)

    • Hörnli
    • 7. Januar 2006 um 09:32

    Moin,

    Inspiron:

    Zitat


    Es ist wichtig zu wissen, dass es Portverluste und Kompression gibt.
    Aber nur aus einem Grund: Um sie zu VERMEIDEN.

    Man kann dadurch zwar eine größer Auslenkung bei tiefen Frequenzen vermeiden, hat allerdings auch keinen Tiefgang mehr.
    Spricht man baut ein BR-Chassis in ein großes geschlossenen Gehäuse.

    Ich sags mal so: Im PA- Bereich rutscht die Schwingspule schonmal heftig, und gerne >> unsymmetrisch! << aus dem linearen Spalt. Diese unkontrollierten Bewegungen sind das das "Wesen" der Bigports. Versucht man das mittels Controller zu verhindern verschenkt man extrem viel Leistung, denn der Controller kann nicht sehen wo die Membrane vor überschreiten des Threshold war. Schön, daß die heutigen Chassis zumeist (zumindest einige Bertriebsstunden) eine funktionierende X- max Bremse haben. Schade nur, daß das Geräusch die BWL- überlastete Box sofort entlarvt.

    Inspiron:

    Zitat

    Hörnli hat sicher damit recht, dass ein wesentlich tiefer abgestimmter Port eine sehr hohe Einschwingzeit hat. Von da her kann das schon garnicht gut funktionieren.
    Abgesehen davon, dass andere Probleme durch Phasenverschiebung auftreten.

    Deine Folgerung daraus?

    Gruß

  • Richtiger Hochton-Schutz für Fane CD 150

    • Hörnli
    • 4. Januar 2006 um 13:06

    Moin,

    es geht wohl um die 3 Sekunden Auslösezeit, das wäre zu lang, da ist die leichte kleine Schwingspule des HT längst verdampft. Durch die Halbierung löst das Element schneller aus. Ich würde sogar testweise noch weiter runtergehen, wenns dann zu früh auslöst kannst Du immer noch erhöhen. Besser als wieder eine neue Spule kaufen.

    Gruß

  • Richtiger Hochton-Schutz für Fane CD 150

    • Hörnli
    • 4. Januar 2006 um 02:33

    Moin,

    schau mal bei:
    http://www.lautsprechershop.de/

    >> Bauelemente >> Schutzelem.

    da ist ein Online- Rechner und die PTC- Schutzelemente werden dort angeboten. Strassacker empfielt dort auch die Leistungsangabe zu halbieren also 25 Watt eintippen.

    Gruß

  • 2 Ports (versch. Reso)

    • Hörnli
    • 3. Januar 2006 um 06:21

    Moin,

    wenn die Ports die gleiche Länge haben ist die Betrachtung ja noch recht einfach, die arbeiten wie ein Port mit der Gesammtfläche, aber mit mehr Kantenlänge, was mehr Wirbelverluste erzeugt.

    Spannernder wirds schon, wenn Ports verschiedener Längen und Flächen verbaut werden.
    ich bastle mal ein Beispiel:
    Port 1 große Fläche, der alleine eine Abstimmung von100 Hz ergeben würde.
    Port 2 kleine Fläche, der alleine eine Abstimmung von 30 Hz ergeben würde.

    Was passiert bei 100 Hz: der 100 Hz- Port resoniert, im 30 Hz Port steht die Luft
    Was Passiert bei 30 Hz: akustischer Kurzschluß über denn 100 Hz Port.

    Weiter umgekehrt...

    Port 1 große Fläche, der alleine eine Abstimmung von 30 Hz ergeben würde.
    Port 2 kleine Fläche, der alleine eine Abstimmung von 100 Hz ergeben würde.

    Was passiert bei 100 Hz: der 100 Hz- Port resoniert, im 30 Hz Port steht die Luft. AAAAAaaber bei großen Signalen kommts zu Luftverwirblung, evtl.Zischeln, resultierend also einer Schwingungsdämpfung.

    Was passiert bei 30 Hz: akustischer Kurzschluß über denn 100 Hz Port? Nicht ganz denn, bei großen Pegeln reicht der Druck nicht um alle Luft durch den kleinen 100 Hz Port zu pressen, also resoniert auch der 30 Hz Port. Der 100 Hz Port zischt gewaltig. Bei kleinen Pegeln wird sich das dem akustischen Kurzschluß nähern.

    Portkompression ist ein interessantes Spielfeld. Damit lässt sich die Resonanzgüte Signalgrößenabhängig beeinflussen, kleine Ports werden bei Großsignal breitbandiger durch Luftreibungsdämpfung, also verlustbehaftet.

    ein weiteres Spielfeld ist die Anpassung der Strahlungsimpedanz durch hornförmige Ports, wie zum Beispiel beim ARLS (schräges Brett) was ebenfalls den Port breitbandiger arbeiten lässt, allerdings durch Strahlungswiderstand und somit ohne Verluste.

    Zwei verschiedene Ports als Spielfeld?

    Dann müsste man sich zuerst Gedanken machen, wo man hinwill. Nehme ich also eine Box, Geschlossener Q 0,7, Resonanz 50 Hz.

    Ziel soll sein eine bei jeder Frequenz gleiche Impulswiedergabe zu erreichen.
    bis 50 Hz runter ist alles ok solange der Großsignalberieb meinen Q nicht erhöht...

    Setze ich jetzt den riesigen, langen, runden, schön simulierten 30 Hz Port ein, dröhnt das Ding bei 30 Hz mit Qs jenseits der 2,0.... bis der eingeschwungen ist....


    Jetzt seid Ihr dran :wink:

    Gruß

  • Angabe der verbauten Treibermarke bei Serienfertigung?

    • Hörnli
    • 2. Januar 2006 um 14:02

    Moin,

    nö, wieso?

    Gruß

  • Beschallungsanlage für Night-Club

    • Hörnli
    • 2. Januar 2006 um 03:31

    Moin,

    Zitat

    Meinte ihr man könnte da was mit der JBL Control oder EV Eviv Serie machen ?

    Ich würde schon auf "echte" Beschallungsboxen und nicht auf "aufgeblasenes" Home- Audio setzen.

    Die grobe Kelle muß das ja nicht sein, mit 4 Stück 10"1" und 2*15" Reflexbass, Weiche und 2 Endstufen bist Du schon dabei. Bei einem Budget von 5000 sehe ich da keine Not auf Müll ausweichen zu müssen. Wende Dich doch mal z.B. an Audio Zenit, ordentliches Material, angemessene Preise....

    Den restlichen Laden kann man durchaus mit Control 1 "auffüllen"

    Die größten Schwierigkeiten mit Lautstärkegrenzen sehe ich bei den DJs, nur harte Vertragliche Regelungen (Kündigung bei roten LEDs am Pult) können da wirtschaftlich helfen.

    Inwieweit Schallbrücken die Nachbarwohnung zudröhnen ist im Einzelfall zu klären, nachträgliche Maßnahmen sprengen jedes Budget. Beschallungstechnisch kann man Gebäuderesonanzen mit Notchfiltern mildern, dazu muß man allerdings Messungen in der zu schonenden Wohnung machen, bei Bedarf PN.

    Gruß

  • Digitale Amps bzw. PWM Enstufen

    • Hörnli
    • 31. Dezember 2005 um 07:46

    Moin,

    @ wora: :!:8)

    EDIT: @ Manuela: Danke für die ausführliche Erklärung.

    Gruß

  • Info zu Bass Lautsprechergehäuse gesucht

    • Hörnli
    • 31. Dezember 2005 um 05:59

    Moin,

    ELA- Technik werkelt zumeist im Verborgenen. Da die Lautsprecher zumeist keinen Markenaufdruck haben, können nur sehr wenige Menschen wissen, daß zum Beispiel die komplette Durchsagebeschallung auf dem Messegelände in Frankfurt/Main und großer Teile des Flughafens mit ANT- Technik betrieben wird. Alles schön analog mit Relais Matrixen, EQ- Modulen, Mischmodulen, Alarmton Modulen, digitalen Sprachsequenz- Modulen...... Ich bin mir sicher, daß absolut jeder hier im Forum schon von ANT ELAs angequäkt wurde. Die Besonderheit dieser Technik ist neben der 100V Übertragung bei den Endstufen zu finden, die durchweg mit 24V Notstromversorgung direkt aus riesigen Batterieanlagen betreibbar sind.

    Andere haben den Umstieg auf Digitale Steuerungen rechtzeitig geschafft und konnten bald billiger anbieten. Die für heutige Verhältnisse unfassbare Relais- und Modulschlacht zusammen mit dem Aufwand diese zu verdrahten ist eben den Weg der Dinosaurier gegangen...

    Wobei die konstruktive Auslegung uns wohl auch in 20 Jahren noch zuverlässig bitten wird, kein Gepäck unbeaufsichtigt stehenzulassen oder die Transportwege freizuhalten.

    An Beschallungstechnik gab es eine bemerkenswerte 12"1" Box, der 12" mit extrudierter Styrodur- Membrane, beidseitig bitumenbeschichtet. Leider nicht haltbar... und eben das hier gezeigte 2*15" Monster, das mit 2" und Ringstrahler ergänzt wurde. Der Ringstrahler war in einen 25 kg schweren eigenen Gehäuse montiert, das beschreibt anschaulich die völlige Realitätsentkopplung der Entwickler.....

    Gruß

  • Lautsprecher mit verdellter Membran noch brauchbar?

    • Hörnli
    • 31. Dezember 2005 um 04:27

    Moin,

    hast ja Recht, Manuela, gerade war Weihnachten und ich bin schon wieder bissig und knapp angebunden.

    Ich kann meine Antwort fundiert begründen. Bei meinen ersten 1"ern war ich beim Austausch der Membraneinheit etwas ungeschickt, das waren EV DH 1506 ?? mit Metallmembrane. Die kleine Delle in der Membrane war Ausgangspunkt eines Ermüdungsbruches. Der Treiber wurde immer leiser und als ich Ihn aufschraubte fiel die Membrane in kleinen Fitzelchen aus dem Treiber....

    Das war die längere Version....

    Gruß

  • Digitale Amps bzw. PWM Enstufen

    • Hörnli
    • 30. Dezember 2005 um 16:56

    Moin,

    Nuancen oder Welten, das ist eine Frage der Pingeligkeit. Ich kann zum Beispiel keinen 2"er mit Blechdeckel- Membrane als Hochtöner ertragen, wegen des unvermeidlichen Eigenklangs. Und doch werden diese Konstruktionen gelobt. Müsste ich einen PWM- AMP mittels xx/xx/2" Lautsprecher gegen Bipolar vergleichen, ich würde mich schlicht weigern.

    EDIT: @ Wora: bin mir nicht sicher ob ich Dir da zustimme :wink:

    Gruß

  • Lautsprecher mit verdellter Membran noch brauchbar?

    • Hörnli
    • 29. Dezember 2005 um 22:31

    Moin,

    jede Beschädigung der Membrane führt im Beschallungsgebrauch zum Ausfall. :D . Wie das bei Boom- Audio ist weiß hier keiner :wink: .

    Gruß

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