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Beiträge von Hörnli

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • Hörnli
    • 28. Mai 2005 um 03:34

    Moin,

    @ TBF: Meine Antwort findest Du beim richtigen Thema, hier gehts um Hub :wink:

    Gruß

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • Hörnli
    • 28. Mai 2005 um 03:34

    Moin,

    @ TBF: Meine Antwort findest Du beim richtigen Thema, hier gehts um Hub :wink:

    Gruß

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 20:53

    Moin,

    @ unknown_artist:
    :lol: Daß im "Profibrett" nicht mehr Wissen versammelt ist als unter "gewöhnlichen Fachleuten" habe ich schon bemerkt. Ich weiß ja auch nichts :wink: . Und darum Poste ich hier bei den "gewöhnlichen Fachleuten", die in der Summe das Weltwissen des Lautsprecherbaus repräsentieren. Wie die anderen "Profiberechtigten" auch.
    Daß jedoch nicht 20 Forumteilnehmer 20 mal das gleiche Ergebnis liefern zeigt, daß nicht nur ich meine Defizite habe.....

    Gemeint habe ich folgende Deiner Formeln:

    "Aber was wir wissen(Randbedingungen: unendlich große Schallwand, Kolbenstrahler) >>>>> Pak=(a^2*r^4*f^4)/(24*10^10)"

    Diese Pak entsteht unter Halbraumbedingung, die doch einen anderen Strahlungswiderstand darstellt als der Vollraum. Damit müsste die unter diesen Bedingungen berechnete Pak um 3 dB über der Vollraum- Pak liegen ? Dann müsste man doch zum Weiterrechnen mit der Vollraumkugel diese Pak halbieren ? Diese Formel scheint auch den Bündelungseffekt des Kolbenstrahlers zu berücksichtigen, da der Membranradius mit einfließt ? Das bedeutet zumindest bei höheren Frequenzen, daß sich eine Übertragung auf die Kugelbetrachtung von vornehinein verbietet ?

    Ich denke zumindest, daß letzteres bei 200 Hz vernachlässigbar ist, aber genaugenommen ??

    Gruß

    PS wenn mein Sonnenstich abgeklungen, und ich mich mal wieder konzentrieren kann tippe ich mal alles in den Taschenrechner, dann sehe ich ja. Ich gebe jedenfalls keine Ruhe bis ich auf 2 Wegen das selbe Ergebnis habe...... :wink:

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 20:53

    Moin,

    @ unknown_artist:
    :lol: Daß im "Profibrett" nicht mehr Wissen versammelt ist als unter "gewöhnlichen Fachleuten" habe ich schon bemerkt. Ich weiß ja auch nichts :wink: . Und darum Poste ich hier bei den "gewöhnlichen Fachleuten", die in der Summe das Weltwissen des Lautsprecherbaus repräsentieren. Wie die anderen "Profiberechtigten" auch.
    Daß jedoch nicht 20 Forumteilnehmer 20 mal das gleiche Ergebnis liefern zeigt, daß nicht nur ich meine Defizite habe.....

    Gemeint habe ich folgende Deiner Formeln:

    "Aber was wir wissen(Randbedingungen: unendlich große Schallwand, Kolbenstrahler) >>>>> Pak=(a^2*r^4*f^4)/(24*10^10)"

    Diese Pak entsteht unter Halbraumbedingung, die doch einen anderen Strahlungswiderstand darstellt als der Vollraum. Damit müsste die unter diesen Bedingungen berechnete Pak um 3 dB über der Vollraum- Pak liegen ? Dann müsste man doch zum Weiterrechnen mit der Vollraumkugel diese Pak halbieren ? Diese Formel scheint auch den Bündelungseffekt des Kolbenstrahlers zu berücksichtigen, da der Membranradius mit einfließt ? Das bedeutet zumindest bei höheren Frequenzen, daß sich eine Übertragung auf die Kugelbetrachtung von vornehinein verbietet ?

    Ich denke zumindest, daß letzteres bei 200 Hz vernachlässigbar ist, aber genaugenommen ??

    Gruß

    PS wenn mein Sonnenstich abgeklungen, und ich mich mal wieder konzentrieren kann tippe ich mal alles in den Taschenrechner, dann sehe ich ja. Ich gebe jedenfalls keine Ruhe bis ich auf 2 Wegen das selbe Ergebnis habe...... :wink:

  • Daten zum 2x 12/2 er Topteilbau

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 18:49

    Moin,

    Zitat von "Thomas"

    ich nehm einfach 10 mm multiplex, mach auf der einen seite 1,5" auf der anderen 1,4" und gut hab das schon des öfteren probiert, ist ziemlich unkritisch.

    :idea: 8)

    Gruß

  • Daten zum 2x 12/2 er Topteilbau

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 18:49

    Moin,

    Zitat von "Thomas"

    ich nehm einfach 10 mm multiplex, mach auf der einen seite 1,5" auf der anderen 1,4" und gut hab das schon des öfteren probiert, ist ziemlich unkritisch.

    :idea: 8)

    Gruß

  • 12"/1" Top ab 200 Hz

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 18:31

    Moin,
    3dauuusend600 fedde Waaaaat, krrraaaaas !8)
    keine Ahnung wie oft ich schon geschrieben habe, daß es mirausschließlich ! um den maximalen Output bei gutem Klang, aus einem unter 10 kg leichten Minitop geht. Die Beurteilung des Aufwandes außerhalb der Box ist OT >>>Thema verfehlt !

    Gruß

    PS Ich brauche das doppelte Amping und 2 Widerstände mehr, verglichen mit Thomas. Selbst bei gesammt -Gewicht, -Transportvolumen und -Kosten liege ich vorne. Verglichen wird Klang und Output ab 200 Hz und wenn sich eine gute Meßmethode findet, die Schwingspulentemperatur
    Ich erwarte ein Patt beim Output und gewinne beim Klang :wink:

  • ....

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 18:31

    ....

  • HD15 dämmen?

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 18:02

    Moin,

    wie sieht denn der Raum aus in dem Du das HD15 betreibst ?

    Gruß

  • HD15 dämmen?

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 18:02

    Moin,

    wie sieht denn der Raum aus in dem Du das HD15 betreibst ?

    Gruß

  • Spec von 2x12" Horn

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 17:51

    Moin,

    Das Vließ bedämpft stehende Wellen in der Rückammer, damit die nicht, oder zumindest weniger, auf die Membrane zurückwirken. Hab ganz vergessen zu schreiben, daß Vließ über dem Lautsprechermagneten ein guter Wärmeisolator ist. Vielleicht ist es besser dieses Stück an den Wartungsdeckel zu tackern...

    Filter: Bessel soll besser klingen da weniger Phasenverschiebungen im Nutzband auftreten. Wenn aber das Timealignment bei den Übergangsfrequenzen korrekt ist tut Butterworth oder LR auch. Selbst der billige Behringercontroller hat auch 24 dB Besselfilter.

    Was aber sicher kein Votum für Digitalcontroller ist. Allein die schnelle Möglichkeit alle Parameter per Knopfdruck, somit ohne Bauteilberechnung und Löterei ändern zu können macht sie populär. Das gewünschte Filter für 150+ Hz könntest Du mit nem Digitalding einfach mal programmieren und anhören........Akustische Vorteile gegenüber Analogtechnik sind kaum zu erwarten. Die digitalen Nachteile sind aber auch eher nicht zu hören......

    Die große Kunst besteht darin, die Hörphysiologie zu begreifen und die jeweilige Technik entsprechend zu nutzen :wink:

    Gruß

  • Spec von 2x12" Horn

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 17:51

    Moin,

    Das Vließ bedämpft stehende Wellen in der Rückammer, damit die nicht, oder zumindest weniger, auf die Membrane zurückwirken. Hab ganz vergessen zu schreiben, daß Vließ über dem Lautsprechermagneten ein guter Wärmeisolator ist. Vielleicht ist es besser dieses Stück an den Wartungsdeckel zu tackern...

    Filter: Bessel soll besser klingen da weniger Phasenverschiebungen im Nutzband auftreten. Wenn aber das Timealignment bei den Übergangsfrequenzen korrekt ist tut Butterworth oder LR auch. Selbst der billige Behringercontroller hat auch 24 dB Besselfilter.

    Was aber sicher kein Votum für Digitalcontroller ist. Allein die schnelle Möglichkeit alle Parameter per Knopfdruck, somit ohne Bauteilberechnung und Löterei ändern zu können macht sie populär. Das gewünschte Filter für 150+ Hz könntest Du mit nem Digitalding einfach mal programmieren und anhören........Akustische Vorteile gegenüber Analogtechnik sind kaum zu erwarten. Die digitalen Nachteile sind aber auch eher nicht zu hören......

    Die große Kunst besteht darin, die Hörphysiologie zu begreifen und die jeweilige Technik entsprechend zu nutzen :wink:

    Gruß

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 17:14

    Moin,

    @ maha:

    Zitat

    Was anderes erscheint problematischer:
    10 watt Pak bedingen bei einem zweiprozentigen WG 500 elektrische Watt.
    Ein Abrauchen der Coil dürfte vorprogrammiert sein.

    Das von mir vorgesehene Chassis 18S 12ND610 bringt es immerhin auf einen Wirkungsgrad von 100 dB ~ 6%, der auch mögliche Beyma 122ND bringt es auf 8,6%. Damit das Chassis einen zum mechanisch möglichen Gehäusevolumen passenden Qts bekommt nutze ich einen Vorwiderstand von 6 bzw. 8 Ohm. Nicht elegant jedoch muß nur der Lautsprecher ansich leicht und klein sein.

    Kurzinfo: Ich brauche aus statischen Gründen ein superleichtes, dennoch ab 200 Hz lautestmögliches Top. 12" bleiben erstmal die einzige Möglichkeit.....

    Zitat

    Diese 500 Watt müssen aber auch auf die Membrane "übertragen" werden.


    Durch den Vorwiderstand ergibt sich eine Strombegrenzung und damit auch eine Begrenzung der Maximalkräfte, die an der Membrane zerren. Durch diese Zurücknahme der Dämpfung sollte sowohl die Wärme aus "Bremsaktionen" reduziert werden, als auch sinnlose Belastungen der Membrane, die sich im Partialschwingungsbereich ohnehin schlecht von der Schwingspule aus beruhigen lässt. Bei einem Versuch habe ich subjektive Klangverbesserungen bemerkt. Klar ist, daß jede Verbiegung der Pappe mit Klirr verbunden ist. Klar ist auch, daß ein ungedämpftes System solange schwingt bis es die Energie losgeworden ist. Gottseidank gibt es ja die Strahlungsimpedanz, die im Frequenzbereich in dem die Partialschwingungen auftreten ja nicht mehr nahe Null ist. Klingen tuts jedenfalls sehr gut mit dem entdämpften JBL E120....

    Zitat von "maha"

    PS: Mit meiner Witzmethode komme ich mittels Kopfrechnung bei Sd=500cm² und +/-2,5mm Hub auf etwa 5 watt Pak. (also etwa 121db im Meterabstand)


    ?? Wie geht Die Witzmethode ?

    Zitat von "20Hertz"


    Sind das nicht 112dBs?


    Grüße
    Matthias

    @ 20Herz & maha :
    Halbraum? Vollraum ? Quellenangabe ? Bin ich zu pingelig ?

    @ unknown_artist: Die Pak, die von einem Lautsprecher in einer unendlichen Schallwand abgestrahlt wird ist doch "Halbraum" also mit der Strahlungsimpedanz des Halbraums entstanden ? , oder kann man diese Pak einfach mit der Pak am akustischen Ausgangspunkt der Vollraumkugel gleichsetzen ?

    Den Rest bearbeite ich heute Nacht...

    Danke :!:

    Gruß

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 17:14

    ....

  • Schwingspulentemperatur messen

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 05:18

    Moin,

    Also für 240V/50 Hz gibts Leistungsmesser die Wirk und Scheinleistung anzeigen, Das Problem ist die Frequenz.
    Wenn man den Strom und die Spannung mißt kann man sicher auch den Phasenrichtigen Quotienten bilden. Der müsste dann ohne weiteres RMS- Effektivwertgedöns schon den RDC ergeben.

    Ich kenne leider niemanden mit Zweistrahl- Speicheroszi. Beide Werte zum gleichen Zeitpunkt ablesen und in den Taschenrechner tippen kann ich. Finden will ich aber ein handliches Gerät, dessen Rechner das für mich ausrechnet und direkt anzeigt. Einen Schalter benutzen der den Verstärker abtrennt und den LS auf ein Multimeter schaltet ist mir etwas zu Steinzeitlich, und wegen der kurzen Zeitkonstanten zu ungenau :D

    Gruß

    PS Du meine Güte, die beiden wichtigsten Fragen der Beschallungstechnik ungelöst: Schwingspulentemperatur und der nötige Hub eines LS in einer geschlossenen Box nach SPL und Frequenz, ich halts nicht aus.... :D

  • Beim ARLS bauen gibts en Problem

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 04:33

    Moin,

    Jezt korrigier doch mal einer den Plan, bemaße die Gehrung richtig und überlasse es dem Wastler ob er das zurechtraspelt, schleift, wegkaut..... Das muß denn doch nicht aw-audio sein. Ich kanns nicht mit meinem Computer nicht.

    Und dann wird das unter "ARLS- unmißverständlicher Plan" in den Selbstbaulinks festgepinnt.

    Die einfachste Variante ist beide Brettmaße wegzuradieren. :oops: Das kann ich, also mache ichs auch....:

    http://img146.echo.cx/img146/7318/19154015arls8ho.jpg
    So, fertig, wer pinnts fest ?

    Gruß

  • Beim ARLS bauen gibts en Problem

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 04:33

    Moin,

    Jezt korrigier doch mal einer den Plan, bemaße die Gehrung richtig und überlasse es dem Wastler ob er das zurechtraspelt, schleift, wegkaut..... Das muß denn doch nicht aw-audio sein. Ich kanns nicht mit meinem Computer nicht.

    Und dann wird das unter "ARLS- unmißverständlicher Plan" in den Selbstbaulinks festgepinnt.

    Die einfachste Variante ist beide Brettmaße wegzuradieren. :oops: Das kann ich, also mache ichs auch....:

    http://img146.echo.cx/img146/7318/19154015arls8ho.jpg
    So, fertig, wer pinnts fest ?

    Gruß

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 03:24

    Moin,

    immerhin begreife ich langsam warum das nicht so einfach ist.

    Nach meinem schlauen Buch ist die Richtwirkung von zwei Dingen abhängig, dem Membrandurchmesser und der Schallwandgröße. Beide Faktoren liegen bei meiner Box deutlich im Bereich der Bündelungsfreiheit, auch bei 200 Hz. Jedenfalls nach dem Chart in meinem Buch. Die Box ist einfach deutlich zu klein um was anderes als ein Kugelstrahler zu sein. Darum sollten Berechnungen als Kugelstrahler bzw. Formeln für Subwoofer hinreichend genaue Ergebnisse liefern.

    Jetzt mal zu den Formeln von unknown_artist:


    Schallpegel Lp=20lg (p/p0) mit p0= 2*10^5 Pa

    Damit kann ich für den von mir gewünschten Schallpegel von 125 dB/1m den nötigen Schalldruck errechnen, Formelzeichen p, Einheit Pa = Pascal ? Was ist p0 ? der atmosphärische Druck ?


    Schalldruck p=sqrt(J/(2,4*(10^-3)m³/(Ns))

    daraus kann ich die Schallintensität errechnen, Formelzeichen J, Einheit ??


    J= Pak/A

    Damit errechne ich die im Ausgangspunkt des Schalls nötige Akustische Leistung, Formelzeichen Pak, Einheit ??


    A ist in meinem Fall die Kugeloberfläche Formelzeichen Ak, Einheit m^2:

    Ak=4*pi*r^2


    Pak=(a^2*r^4*f^4)/(24*10^10)

    Das ist die akustische Leistung einer Kolbenmembran in einer unendlichen Schallwand,
    passt also nicht zu meiner Box die ja ein Kugelstrahler ist?
    Was ist a ? Der Hub ?
    Wenn man die Membranfläche des 12" einer Kugeloberfläche gleichsetzt und diese Atmen lässt, könnte man die nötige Volumenänderung mit dem Verschiebevolumen der Membran gleichsetzen, und so die Auslenkung berechnen ?

    Dann könnte man sich auch gleich über die nötige Teilchen(Molekül)Amplitude aus dem Raum dem Lautsprecher nähern :lol:

    Oder man verdoppelt einfach die Akustische Leistung ? Ich denke aber das geht schief wegen den sich ändernden Druckverhältnisse.


    Ich bin ja nun einerseits neugieriger Theoretiker aber auch pragmatischer Tontechniker. Darum erweitere ich mal die Aufgabe:

    Die Aufgabenstellung lautet:
    Ein 12" Lautsprecher, Außenabmessungen 56*34*28, 200 Hz, Freifeld. Welche Auslenkung muß der machen für 125dB (bei 200 Hz, Vollraum)?
    Nach der von FF geposteten Formel:
    Geschlossen: SPL-max(f) = 20 x LOG (0,37 x Sd x Xmax x f²)
    Benötige ich: 20*LOG(0,37*522cm²*0,25cm*200Hz²)=125.7dB/1m
    Also eine Auslenkung von 2,5 mm.

    Welche Simus oder praktische Erfahrungen/Messungen ( !! ) Bestätigen diesen Wert ?


    Gruß

  • SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 03:24

    Moin,

    immerhin begreife ich langsam warum das nicht so einfach ist.

    Nach meinem schlauen Buch ist die Richtwirkung von zwei Dingen abhängig, dem Membrandurchmesser und der Schallwandgröße. Beide Faktoren liegen bei meiner Box deutlich im Bereich der Bündelungsfreiheit, auch bei 200 Hz. Jedenfalls nach dem Chart in meinem Buch. Die Box ist einfach deutlich zu klein um was anderes als ein Kugelstrahler zu sein. Darum sollten Berechnungen als Kugelstrahler bzw. Formeln für Subwoofer hinreichend genaue Ergebnisse liefern.

    Jetzt mal zu den Formeln von unknown_artist:


    Schallpegel Lp=20lg (p/p0) mit p0= 2*10^5 Pa

    Damit kann ich für den von mir gewünschten Schallpegel von 125 dB/1m den nötigen Schalldruck errechnen, Formelzeichen p, Einheit Pa = Pascal ? Was ist p0 ? der atmosphärische Druck ?


    Schalldruck p=sqrt(J/(2,4*(10^-3)m³/(Ns))

    daraus kann ich die Schallintensität errechnen, Formelzeichen J, Einheit ??


    J= Pak/A

    Damit errechne ich die im Ausgangspunkt des Schalls nötige Akustische Leistung, Formelzeichen Pak, Einheit ??


    A ist in meinem Fall die Kugeloberfläche Formelzeichen Ak, Einheit m^2:

    Ak=4*pi*r^2


    Pak=(a^2*r^4*f^4)/(24*10^10)

    Das ist die akustische Leistung einer Kolbenmembran in einer unendlichen Schallwand,
    passt also nicht zu meiner Box die ja ein Kugelstrahler ist?
    Was ist a ? Der Hub ?
    Wenn man die Membranfläche des 12" einer Kugeloberfläche gleichsetzt und diese Atmen lässt, könnte man die nötige Volumenänderung mit dem Verschiebevolumen der Membran gleichsetzen, und so die Auslenkung berechnen ?

    Dann könnte man sich auch gleich über die nötige Teilchen(Molekül)Amplitude aus dem Raum dem Lautsprecher nähern :lol:

    Oder man verdoppelt einfach die Akustische Leistung ? Ich denke aber das geht schief wegen den sich ändernden Druckverhältnisse.


    Ich bin ja nun einerseits neugieriger Theoretiker aber auch pragmatischer Tontechniker. Darum erweitere ich mal die Aufgabe:

    Die Aufgabenstellung lautet:
    Ein 12" Lautsprecher, Außenabmessungen 56*34*28, 200 Hz, Freifeld. Welche Auslenkung muß der machen für 125dB (bei 200 Hz, Vollraum)?
    Nach der von FF geposteten Formel:
    Geschlossen: SPL-max(f) = 20 x LOG (0,37 x Sd x Xmax x f²)
    Benötige ich: 20*LOG(0,37*522cm²*0,25cm*200Hz²)=125.7dB/1m
    Also eine Auslenkung von 2,5 mm.

    Welche Simus oder praktische Erfahrungen/Messungen ( !! ) Bestätigen diesen Wert ?


    Gruß

  • 8" oder 10" pappe gesucht, die auch bass kann.

    • Hörnli
    • 27. Mai 2005 um 00:15

    Moin Thomas,

    Dieser Vorschlag ist vorbehaltlich meiner Versuche mit dem 12 ND 610 :wink: :
    10":
    http://www.sica.it/prodotti/pdfsica/z005790.pdf
    Mit 3,0 Ohm Vorwiderstand hat der ein Qts von 0,35 , in 30l Volumen, 50 Hz Tuning, -3 dB bei 54 Hz, SPL incl. Widerstand bezogen auf No ca. 92 dB. Und man kann laut Hersteller schon ohne den Widerstand 150- 200 Watt drauftun. Die Spitze oben ist sicher nicht nach Deinem Geschmack...Der Buckel unten ist von der IEC- Baffle.

    Gruß

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