Moin,
MikeMcFluke:P.P.S.:
ZitatWarum kann ich nicht mit einem sinnvoll gesteckten Fenster die Reflexionen aus der Berechnung rausnehmen? Wenn jede Reflektierende Fläche mind. 1m weg ist, dann hab ich doch 3ms "Zeit" oder nicht...???
Naja, in großen Räumen, wo der Lautsprecher einen Vollraum sieht kann das prima klappen. Aber nahe Grenzflächen ändern die Strahlungsimpedanz, meint es gibt eine Rückwirkung auf die Membrane, die das "gefensterte" Wiedergabeverhalten beeinflußt. Noch extremer ist das bei stehenden Wellen. Das ist dann vergleichbar mit rücklaufenden Wellen in einem Horn, die sich im Impedanzschrieb niederschlagen.
Bei Deiner Messung:
http://www.mb-soundsysteme.de/sonstige_bilder/MB1010ND-Imp.gif
sehe ich Unruhe im Impedanzschrieb, bei 250 und 350. 350 ist schonmal die stehende Welle im 50 cm Gehäusemaß. Aber was ist bei 250 los ????
Ich empfehle dringend die Messung im Freien, damit Du nicht "fenstern" mußt. Du "fensterst" ja auch das gesammte Ausschwingen weg, wenn das "Fenster" extrem eng ist und unter Umständen verschwindet Dein Bassreflexport, der ja immer verzögert abstrahlt aus der Messung.
Die Tendenzen sehe schon ich in den TS-Paras :wink:
Gruß