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Beiträge von Hörnli

  • 12" SW (neo-sub/ciare 12.00SW?) zu turbosound tcs-56?!

    • Hörnli
    • 9. Mai 2005 um 02:25

    Moin,

    wenn Du die Tops voll ausfahren willst reicht der natürlich nicht, aber das willst Du ja nicht. Und wenn so eine 150 Leute Hochzeit mal zur wirklichen Tanzfete wird bist Du völlig aufgeschmissen o d e r mußt Dich mit weniger Bass zufriedengeben in Relation zu den Tops. Durch den niedrigen Wirkungsgrad brauchst Du einen großen AMP ( Edit: der 270W in Brücke reicht eigentlich) und die relativ kleine Membrane schiebt natürlich nicht viel Luft. Aber für die gediegene "Coctailparty" mit kleiner Tanzfläche auf der 20 Leute Stehblues tanzen und Sub in der Raumecke steht, oder eben im Wohnzimmer, zu Deiner Home- Anlage kann das reichen. Meine Hauptsorge ist, daß der Sub durch trunkene Fehlbedienung binnen weniger Sekunden kein Sub mehr ist, hat halt keine Reserven....

    Eine andere gute Möglichkeit ohne Säge ist eine aktive Bassanhebung auf der Tuningfrequenz Deiner Tops. Die sind auf 50 Hz abgestimmt, haben dort also ihr Hubminimum und solange Du die Endstufenleistung nicht erhöhst (270W/8) und aufs Clipping achtest kannst Du dort problemlos die fehlenden 10 dB boosten und eine Wiedergabe bis 40 Hz runter erreichen. Dazu benutzt Du ein parametrisches Filter bei 50 Hz ~ eine Oktave breit und einen Lowcut bei 35 Hz. Zum Ausprobieren auch einen Terz EQ, nur damit Du ungefär weißt was sich erreichen lässt. 20 Hz Regler ganz nach unten, 50 Hz Regler ganz nach oben und dann vorsichtig lauter machen.

    Ich erwarte ähnliche Ergebnisse wie mit einem 12"Sub zusätzlich, jedenfalls Pegelmäßig..... Und wenn die Party mal "zur Sache geht" drehst Du die Anhebung wieder weg, so wie Du ja auch den NEOSUB runterdrehen müsstest.

    Das wird bei allen Controllertops so gemacht, allerdings ist da das runterdrehen automatisiert :D

    Gruß

  • 12" SW (neo-sub/ciare 12.00SW?) zu turbosound tcs-56?!

    • Hörnli
    • 9. Mai 2005 um 02:25

    Moin,

    wenn Du die Tops voll ausfahren willst reicht der natürlich nicht, aber das willst Du ja nicht. Und wenn so eine 150 Leute Hochzeit mal zur wirklichen Tanzfete wird bist Du völlig aufgeschmissen o d e r mußt Dich mit weniger Bass zufriedengeben in Relation zu den Tops. Durch den niedrigen Wirkungsgrad brauchst Du einen großen AMP ( Edit: der 270W in Brücke reicht eigentlich) und die relativ kleine Membrane schiebt natürlich nicht viel Luft. Aber für die gediegene "Coctailparty" mit kleiner Tanzfläche auf der 20 Leute Stehblues tanzen und Sub in der Raumecke steht, oder eben im Wohnzimmer, zu Deiner Home- Anlage kann das reichen. Meine Hauptsorge ist, daß der Sub durch trunkene Fehlbedienung binnen weniger Sekunden kein Sub mehr ist, hat halt keine Reserven....

    Eine andere gute Möglichkeit ohne Säge ist eine aktive Bassanhebung auf der Tuningfrequenz Deiner Tops. Die sind auf 50 Hz abgestimmt, haben dort also ihr Hubminimum und solange Du die Endstufenleistung nicht erhöhst (270W/8) und aufs Clipping achtest kannst Du dort problemlos die fehlenden 10 dB boosten und eine Wiedergabe bis 40 Hz runter erreichen. Dazu benutzt Du ein parametrisches Filter bei 50 Hz ~ eine Oktave breit und einen Lowcut bei 35 Hz. Zum Ausprobieren auch einen Terz EQ, nur damit Du ungefär weißt was sich erreichen lässt. 20 Hz Regler ganz nach unten, 50 Hz Regler ganz nach oben und dann vorsichtig lauter machen.

    Ich erwarte ähnliche Ergebnisse wie mit einem 12"Sub zusätzlich, jedenfalls Pegelmäßig..... Und wenn die Party mal "zur Sache geht" drehst Du die Anhebung wieder weg, so wie Du ja auch den NEOSUB runterdrehen müsstest.

    Das wird bei allen Controllertops so gemacht, allerdings ist da das runterdrehen automatisiert :D

    Gruß

  • Basswiedergabe zu drucklos

    • Hörnli
    • 9. Mai 2005 um 01:04

    Moin,

    Blackgate:

    Zitat

    kaum Dämpfungsfaktor

    ein Dämpfungsfaktor von 30 wäre schon genug, den hat der NAD sicher. Das Kabel ist auch mit 4^2 mehr als dick genug für 13 Meter.

    Gruß

    PS: Ins Freie damit, aber wenigstens an die Hauswand stellen! Bei ein bis zwei Rutschen wirds sonst nichts mit Bass.

  • Basswiedergabe zu drucklos

    • Hörnli
    • 9. Mai 2005 um 01:04

    Moin,

    Blackgate:

    Zitat

    kaum Dämpfungsfaktor

    ein Dämpfungsfaktor von 30 wäre schon genug, den hat der NAD sicher. Das Kabel ist auch mit 4^2 mehr als dick genug für 13 Meter.

    Gruß

    PS: Ins Freie damit, aber wenigstens an die Hauswand stellen! Bei ein bis zwei Rutschen wirds sonst nichts mit Bass.

  • Basswiedergabe zu drucklos

    • Hörnli
    • 9. Mai 2005 um 00:21

    Moin,

    Von allen, die hier mit Treiberempfehlungen um sich werfen hätte ich gerne die Skizze des Innenaufbaus seiner Rutsche, mit den genauen Maßen :!: :D:evil:

    Blackgate:

    Zitat

    Ach noch zum Raum: Ich sagte 6*8m, ca. 2,80m hoch. Hat aber viele Ecken und Kanten und hinten rechts noch eine ca. 3*4m Vergrößerung mit Sofaecke komplett in Holz. Die Theke ist mit Panelen verkleidet. Die Wandflächen sind bis in Thekenhöhe mit Schwartenholz ohne Borke beschlagen. Wirkt alles wie Biegeschwinger.

    Stimmt, wenn hintendran mindestens1m Luft ist u n d die Spalten dazwischen nicht zu groß sind dämpft sowas auch im Bass :D Und eine 3x4x2,8 Orgelpfeife richtet das auch nicht. :D

    In so einem Loch hilft nur dämpfen, dämpfen, dämpfen. Und nix an den Speakern machen.

    Die sind vielleicht nicht toll, aber ohne Dämpfung brauchst du erstmal nicht drüber nachzudenken. :wink:

    Gruß

  • Basswiedergabe zu drucklos

    • Hörnli
    • 9. Mai 2005 um 00:21

    Moin,

    Von allen, die hier mit Treiberempfehlungen um sich werfen hätte ich gerne die Skizze des Innenaufbaus seiner Rutsche, mit den genauen Maßen :!: :D:evil:

    Blackgate:

    Zitat

    Ach noch zum Raum: Ich sagte 6*8m, ca. 2,80m hoch. Hat aber viele Ecken und Kanten und hinten rechts noch eine ca. 3*4m Vergrößerung mit Sofaecke komplett in Holz. Die Theke ist mit Panelen verkleidet. Die Wandflächen sind bis in Thekenhöhe mit Schwartenholz ohne Borke beschlagen. Wirkt alles wie Biegeschwinger.

    Stimmt, wenn hintendran mindestens1m Luft ist u n d die Spalten dazwischen nicht zu groß sind dämpft sowas auch im Bass :D Und eine 3x4x2,8 Orgelpfeife richtet das auch nicht. :D

    In so einem Loch hilft nur dämpfen, dämpfen, dämpfen. Und nix an den Speakern machen.

    Die sind vielleicht nicht toll, aber ohne Dämpfung brauchst du erstmal nicht drüber nachzudenken. :wink:

    Gruß

  • Mal wieder: Horn vs. BR

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 20:23

    Moin,

    @ Sound-Klinik: Das Zeitverhalten eines direkt gekoppelten einseitig offenen Rohres ist nicht besser als ein über Luftfeder gekoppeltes Resonanzrohr ?

    Gruß

  • Bose 802

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 20:11

    Moin,

    802 ? =>> fundiertes Kopfschütteln. Auch für "nur" Sprache schlecht und teuer.

    Gruß

  • Basswiedergabe zu drucklos

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 19:59

    Moin,

    liebe Leute, für den merkwürdigen Bass kann die Rutsche in diesem Raum nichts (6x8 Meter :lol: ) das ist immer eine Hölle aus stehenden Wellen. In kleinen Räumen bestimmen stehende Wellen die Basswiedergabe, das ist mit anderen LS nicht zu lösen.

    Ich empfehle Bassabsorber, billig und gut sind alte Federkernmatratzen (nicht schaum!), diagonal in die Wand/Decken- Ecken geschraubt, ringsum luftdicht. Federkernsofa von Oma...

    Einzig raumunabhängig mögliche "Basswiedergabe" wäre eine Tanzfläche mit Bassshakern :wink:

    Gruß

  • Basswiedergabe zu drucklos

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 19:59

    Moin,

    liebe Leute, für den merkwürdigen Bass kann die Rutsche in diesem Raum nichts (6x8 Meter :lol: ) das ist immer eine Hölle aus stehenden Wellen. In kleinen Räumen bestimmen stehende Wellen die Basswiedergabe, das ist mit anderen LS nicht zu lösen.

    Ich empfehle Bassabsorber, billig und gut sind alte Federkernmatratzen (nicht schaum!), diagonal in die Wand/Decken- Ecken geschraubt, ringsum luftdicht. Federkernsofa von Oma...

    Einzig raumunabhängig mögliche "Basswiedergabe" wäre eine Tanzfläche mit Bassshakern :wink:

    Gruß

  • 18LW1400 im Horn?

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 19:33

    Moin,

    ich habe eher grundsätzliche Bedenken. Das Kompressionsverhältniss ist sehr hoch (2,7 / 1) Da entstehen hohe Drücke mit denen jeder 18" gefordert ist, vielleicht überfordert. Zudem werden die Meßwerte tatsächlich nicht von einem alleine erreicht.
    was die Membranbelastung durch Stacking weiter erhöht.

    Das LAB- Horn ist mit 2 12"ern Aufgebaut, von den Werten ähnlich und erprobt.

    Gruß

  • 18LW1400 im Horn?

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 19:33

    Moin,

    ich habe eher grundsätzliche Bedenken. Das Kompressionsverhältniss ist sehr hoch (2,7 / 1) Da entstehen hohe Drücke mit denen jeder 18" gefordert ist, vielleicht überfordert. Zudem werden die Meßwerte tatsächlich nicht von einem alleine erreicht.
    was die Membranbelastung durch Stacking weiter erhöht.

    Das LAB- Horn ist mit 2 12"ern Aufgebaut, von den Werten ähnlich und erprobt.

    Gruß

  • Mal was endültiges- Der richtige Bauplan Elimintor?

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 19:05

    Moin,

    @ Thorgy: Nach den Bildern der "ELI- nur- Bass- User" im Forum hier nutzen alle die Bauform der ELI, was ich an der Breite (stehend) ableite.

    Ich habe die TL6025, die der ELI ähnlich ist genutzt und immer, fälschlicherweise, als ELI- Basshorn bezeichnet. Der technische Hauptunterschied des TL6025 zur ELI ist das deutlich höhere Kompressionsverhältniss. Von außen sichtbar ist nur die geringere Breite. Die von außen sichtbare Bauweise (nicht die Maße ! ) ist gleich. (das W, das eher ein U ist).

    Wenn Dir der Klang des Fane zu dünn war u n d Du nicht über 150 Hz trennen musst ist vielleicht das SK- Bastelhorn interessanter für Dich.

    @ Mechwerkandi: Danke !

    Offenbar gibt es mehrere "original" Versionen mit geringen Maßabweichungen und eben die "nicht-ELI" TL6025. Der Fane/speakerstore.nl - Plan hat mit keiner von beiden was zu tun.

    Gruß

  • Mal was endültiges- Der richtige Bauplan Elimintor?

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 19:05

    Moin,

    @ Thorgy: Nach den Bildern der "ELI- nur- Bass- User" im Forum hier nutzen alle die Bauform der ELI, was ich an der Breite (stehend) ableite.

    Ich habe die TL6025, die der ELI ähnlich ist genutzt und immer, fälschlicherweise, als ELI- Basshorn bezeichnet. Der technische Hauptunterschied des TL6025 zur ELI ist das deutlich höhere Kompressionsverhältniss. Von außen sichtbar ist nur die geringere Breite. Die von außen sichtbare Bauweise (nicht die Maße ! ) ist gleich. (das W, das eher ein U ist).

    Wenn Dir der Klang des Fane zu dünn war u n d Du nicht über 150 Hz trennen musst ist vielleicht das SK- Bastelhorn interessanter für Dich.

    @ Mechwerkandi: Danke !

    Offenbar gibt es mehrere "original" Versionen mit geringen Maßabweichungen und eben die "nicht-ELI" TL6025. Der Fane/speakerstore.nl - Plan hat mit keiner von beiden was zu tun.

    Gruß

  • Simulation von Hörnern mit Finiten Elementen

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 18:36

    Moin,

    Emigament:

    Zitat

    das mit den hörnern klingt natürlich um einiges spannender als so ne kiste zu simulieren

    :oops: Ja, Bei Basslautsprechern jedenfalls, da kann man Gehäuseschwingungen gut "ertasten", manchmal sogar sehen. Bei Mitteltongehäusen sieht die Welt anders aus. Kleine Amplituden, große Wirkung... zudem ist dort die Gewichtseinsparung (Bässe hängt man selten auf, Tops besser schon) weit interessanter. Es gibt viel zu tun....

    Dringenden Optimierungsbedarf sehe ich im PA- Bereich bei Bässen in der Musikalität (Einschwingvorgang) und bei Tops im Gewicht. Wenn als Nebeneffekt leichte Bassgehäuse entstehen und besser klingende Tops (stehende Wellen im Gehäuse) ist das schön.

    @ Winterheart : Ich habe jetzt endlich die Gifs runtergeladen um sie offline in besserer Geschwindigkeit anzuschauen. Jedes Bit war die Modemlaufzeit wert :) Ich bin völlig fasziniert, vor allem, daß Du den wichtigen Einschwingvorgang dargestellt hast.

    Man sieht deutlich, daß das HD15 ein Bandpass mit Hornstummel ist, Ich bin völlig platt.

    Ich habe meine Bücher durchgeschaut, finde aber auch nur elektrische Ersatzschaltbilder. :cry:
    Beim Anschauen eines elektrischen Ersatzschaltbildes einer BR-Box habe ich die Luftreibung/Wirbelverluste im Port vermisst :lol:

    Gruß

  • Simulation von Hörnern mit Finiten Elementen

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 18:36

    Moin,

    Emigament:

    Zitat

    das mit den hörnern klingt natürlich um einiges spannender als so ne kiste zu simulieren

    :oops: Ja, Bei Basslautsprechern jedenfalls, da kann man Gehäuseschwingungen gut "ertasten", manchmal sogar sehen. Bei Mitteltongehäusen sieht die Welt anders aus. Kleine Amplituden, große Wirkung... zudem ist dort die Gewichtseinsparung (Bässe hängt man selten auf, Tops besser schon) weit interessanter. Es gibt viel zu tun....

    Dringenden Optimierungsbedarf sehe ich im PA- Bereich bei Bässen in der Musikalität (Einschwingvorgang) und bei Tops im Gewicht. Wenn als Nebeneffekt leichte Bassgehäuse entstehen und besser klingende Tops (stehende Wellen im Gehäuse) ist das schön.

    @ Winterheart : Ich habe jetzt endlich die Gifs runtergeladen um sie offline in besserer Geschwindigkeit anzuschauen. Jedes Bit war die Modemlaufzeit wert :) Ich bin völlig fasziniert, vor allem, daß Du den wichtigen Einschwingvorgang dargestellt hast.

    Man sieht deutlich, daß das HD15 ein Bandpass mit Hornstummel ist, Ich bin völlig platt.

    Ich habe meine Bücher durchgeschaut, finde aber auch nur elektrische Ersatzschaltbilder. :cry:
    Beim Anschauen eines elektrischen Ersatzschaltbildes einer BR-Box habe ich die Luftreibung/Wirbelverluste im Port vermisst :lol:

    Gruß

  • Mal was endültiges- Der richtige Bauplan Elimintor?

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 02:14

    Moin,

    Thorgy:

    Zitat

    Ich dachte immer, es sei ein einfacher W-Bin. Auf gut deutsch, der Speaker schallt auf die Rückwand und der Schall wird dann jeweils "oben
    " und "unten" umgelenkt und tritt dann aus dem Horn aus.

    Also, der erste Link zeigt eine ELI, jedenfalls das Basshorn davon, waren ja original noch verschiedene Mittel und Hochtöner drin.

    Auch der 2. Link (den man in die Browserzeile kopieren muß) zeigt eine ELI sogar mit den Haltern für Mittel und Hochtöner.

    Es gibt aber kleine Unterschiede beim Innenaufbau, nicht nur bei der Serviceklappe, sondern auch bei funktionsrelevanten Maßen. Der Abstand der Schallwand zur Rückwand.... Als absolute Originale sind beide nicht bestätigt.

    Gruß

  • Mal was endültiges- Der richtige Bauplan Elimintor?

    • Hörnli
    • 8. Mai 2005 um 02:14

    Moin,

    Thorgy:

    Zitat

    Ich dachte immer, es sei ein einfacher W-Bin. Auf gut deutsch, der Speaker schallt auf die Rückwand und der Schall wird dann jeweils "oben
    " und "unten" umgelenkt und tritt dann aus dem Horn aus.

    Also, der erste Link zeigt eine ELI, jedenfalls das Basshorn davon, waren ja original noch verschiedene Mittel und Hochtöner drin.

    Auch der 2. Link (den man in die Browserzeile kopieren muß) zeigt eine ELI sogar mit den Haltern für Mittel und Hochtöner.

    Es gibt aber kleine Unterschiede beim Innenaufbau, nicht nur bei der Serviceklappe, sondern auch bei funktionsrelevanten Maßen. Der Abstand der Schallwand zur Rückwand.... Als absolute Originale sind beide nicht bestätigt.

    Gruß

  • Simulation von Hörnern mit Finiten Elementen

    • Hörnli
    • 7. Mai 2005 um 21:25

    Moin,

    Winterheart:

    Zitat

    Vas is ja soweit klar, aber es gibt doch mehr, wie die Sickeneinspannung etc. Is das alles in Vas enthalten? Und wie komme ich von Lieter zu N/mm ? Kann man sowas einfach statisch ausrechnen? Also einfach Vas in das ein Kolben mit Membranfläche reindrückt?

    Ja, ich meine, wenn Du ohnehin schon Luft simulieren kannst ist das der einfachste Weg.

    Die Antriebskraft ist vor allem bezüglich ihrer Phasenlage zur Membranebewegung wichtig. Dort die Gleichungen des Chassis anzusetzen dürfte kein Problem sein. Wenn Du also:

    Membranemasse Mms
    Fläche Sd
    VAS mit Luft simuliert
    Und die Antreibende Kraft nach Betrag und Phasenlage zur Membranebewegung in der Simu hast lässt sich der Rest leicht "ankoppeln".

    Membranverformungen: langsam, langsam, Wenn erstmal der Luftdruck auf die Membrane, gegen den Antrieb bekannt ist, kann man reale Gehäuse rannehmen, die aus Erfahrung Pappmembranen überlasten und sich so empirisch dem realen Chassis nähern. Zum Beispiel das Martinbin mit dem EV15B ist als Pappenkiller bekannt.

    Wenn es mittels Deiner Simu gelingt Hörner auf eine flache Membranlast/Frequenzkurve zu trimmen, ohne Lastmaxima, ist viel gewonnen.

    Sound-Kliniks Vorschlag mit einer CB zu beginnen ist plausibel. Aber eine Bassreflexbox, die vollständig erforscht ist, jedenfalls in allen praxisrelevanten Kriterien... Musikwidergabe mit Bassreflexboxen ist unmöglich, die weitere Erforschung sinnlos und überflüssig. Ich würde mich sehr langweilen wenn Du die Luftwirbel der Ports untersuchst und simulierst. Bitte nicht damit aufhalten.


    Jetzt mal Überlegungen zu Zielsetzungen:

    Die größte Macht der Finiten Elemente beim Entwurf von BeschallungsLautsprechern sehe ich in der Simulation von Luftschnelle und Druck bei der Schallausbreitung innerhalb und außerhalb von Lautsprechern. Innerhalb gerade bei Hörnern.

    Darum spare nicht mit dem (Luft- ) Raum um die Box. In der PA- Technik sind Entfernungen von 0- 100 Meter relevant.

    Berücksichtigt der Datensatz Luft alle Kriterien des Gasgemisches Luft (Dämpfung, Vakuum, Stoßwellen/Aufsteilung) ?

    Wenn Du Basshörner, auch im Stack, mit einer 100 Meterkugel Luft drumrum visualisiert bekommst. Und die mit Mikrofon meßbaren Druckwerte übereinstimmen bist Du weit. Wenn unmessbare Effekte wie das Kribbeln der Körperbehaarung durch Luftbewegung darstellbar werden bist Du weiter.

    Die Darstellung logarithmisch auszulegen finde ich sehr plausibel. Die TeilchenAmplitude bezüglich der Körperbehaarung finde ich auch spannend.

    Gruß

    PS: An Lautsprecherchassis wird schon lange geforscht, da ist man allein durch Versuch und Irrtum schon recht weit. Die 100 Meter Halbkugel Luft ist eine vergleichsweise junge Entdeckung und in der Praxis kaum jemals vollständig vermessen.

  • Simulation von Hörnern mit Finiten Elementen

    • Hörnli
    • 7. Mai 2005 um 21:25

    Moin,

    Winterheart:

    Zitat

    Vas is ja soweit klar, aber es gibt doch mehr, wie die Sickeneinspannung etc. Is das alles in Vas enthalten? Und wie komme ich von Lieter zu N/mm ? Kann man sowas einfach statisch ausrechnen? Also einfach Vas in das ein Kolben mit Membranfläche reindrückt?

    Ja, ich meine, wenn Du ohnehin schon Luft simulieren kannst ist das der einfachste Weg.

    Die Antriebskraft ist vor allem bezüglich ihrer Phasenlage zur Membranebewegung wichtig. Dort die Gleichungen des Chassis anzusetzen dürfte kein Problem sein. Wenn Du also:

    Membranemasse Mms
    Fläche Sd
    VAS mit Luft simuliert
    Und die Antreibende Kraft nach Betrag und Phasenlage zur Membranebewegung in der Simu hast lässt sich der Rest leicht "ankoppeln".

    Membranverformungen: langsam, langsam, Wenn erstmal der Luftdruck auf die Membrane, gegen den Antrieb bekannt ist, kann man reale Gehäuse rannehmen, die aus Erfahrung Pappmembranen überlasten und sich so empirisch dem realen Chassis nähern. Zum Beispiel das Martinbin mit dem EV15B ist als Pappenkiller bekannt.

    Wenn es mittels Deiner Simu gelingt Hörner auf eine flache Membranlast/Frequenzkurve zu trimmen, ohne Lastmaxima, ist viel gewonnen.

    Sound-Kliniks Vorschlag mit einer CB zu beginnen ist plausibel. Aber eine Bassreflexbox, die vollständig erforscht ist, jedenfalls in allen praxisrelevanten Kriterien... Musikwidergabe mit Bassreflexboxen ist unmöglich, die weitere Erforschung sinnlos und überflüssig. Ich würde mich sehr langweilen wenn Du die Luftwirbel der Ports untersuchst und simulierst. Bitte nicht damit aufhalten.


    Jetzt mal Überlegungen zu Zielsetzungen:

    Die größte Macht der Finiten Elemente beim Entwurf von BeschallungsLautsprechern sehe ich in der Simulation von Luftschnelle und Druck bei der Schallausbreitung innerhalb und außerhalb von Lautsprechern. Innerhalb gerade bei Hörnern.

    Darum spare nicht mit dem (Luft- ) Raum um die Box. In der PA- Technik sind Entfernungen von 0- 100 Meter relevant.

    Berücksichtigt der Datensatz Luft alle Kriterien des Gasgemisches Luft (Dämpfung, Vakuum, Stoßwellen/Aufsteilung) ?

    Wenn Du Basshörner, auch im Stack, mit einer 100 Meterkugel Luft drumrum visualisiert bekommst. Und die mit Mikrofon meßbaren Druckwerte übereinstimmen bist Du weit. Wenn unmessbare Effekte wie das Kribbeln der Körperbehaarung durch Luftbewegung darstellbar werden bist Du weiter.

    Die Darstellung logarithmisch auszulegen finde ich sehr plausibel. Die TeilchenAmplitude bezüglich der Körperbehaarung finde ich auch spannend.

    Gruß

    PS: An Lautsprecherchassis wird schon lange geforscht, da ist man allein durch Versuch und Irrtum schon recht weit. Die 100 Meter Halbkugel Luft ist eine vergleichsweise junge Entdeckung und in der Praxis kaum jemals vollständig vermessen.

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