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  2. Hörnli

Beiträge von Hörnli

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Hörnli
    • 24. März 2005 um 18:53

    Moin,

    :lol: ist das geil, ist das abgefahren, es klappt, ich sehe den Collapse, und das reproduzierbar. Aber der Reihe nach ! :lol:

    Das habe ich gebaut:


    Das Chassis ist der 2. Westra KF130, 4mm Polplatte, 4mm Wickelhöhe, X- Dammage nicht erreichbar. Der Knubbel auf der Membrane ist Silikon, in diesem steckt ein gefalteter Streifen Millimeterpapier, der Zeiger ist 1.5^2 Aderleitung. Die neue Reso kann ich noch nicht messen, weil ich keinen Ton unter 16 Hz dahabe und diese eher tiefer liegt.

    Ich lege also das 16 Hz Anregungssignal an, CD über 40W Homeaudio- Amp und kann mit dem Lautsprecherschalter des Amps ein und ausschalten. Ich stelle also den Pegel auf ein verträgliches Maß und lese etwa 5mm Peak to Peak an meiner Skale ab. Es zeigt sich ein leichter DC-Offset von etwa 1mm. Dann schalte ich ab, ist ja ein 19mm Pappcoil, 18 Jahre alt. Und wie ich da so ein und auschalte, fängt die Membrane auf einmal an wirre unharmonische Schwingungen von Anschlag (extrem progressive Aufhängung) zu Anschlag zu schwingen. Die 15mm die Er eben zulässt. Je nach dem wie ich die Periode beim Einschalten erwische, schwingt die Membrane entweder mit ihren 5mm Hub verträglich dahin oder brabbelt zwischen den "Anschlägen" hin und her. So wie damals der EVX180A in meinem Horn.

    Gruß

    EDIT: Bild repariert

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Hörnli
    • 24. März 2005 um 12:20

    Moin,

    @ DJ-JAJA: ist mit gerade eingefallen: eine billige Experimentierlinse aus dem Kosmoskasten oder vom Optiker hat eine definierte Krümmung und reflektiert auch ohne Spiegelschicht, oder aus ner Klopapierrolle einen Halter bauen, auf die Dustcap und den Laser durchschicken ??

    Gruß

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Hörnli
    • 24. März 2005 um 11:56

    Moin,

    @ DJ-JAJA:
    Ich habe Deinen Aufbau nicht ganz verstanden, weil:

    Ein planer Spiegel lenkt den Laserstrahl nach den "Einfallwinkel=Ausfallwinkel- Gesetz", egal wo der Strahl auftrifft ? Die Membranbewegung müsste also unvergrößert auf die Wand projeziert werden? Du hast einen Folienspiegel angebracht mit einer möglicherweise vorhandenen aber nicht definierten Krümmung !???

    Lasse Dich von mir nicht aus dem Konzept werfen, viel Spaß. Ich werde mal schauen ob mein Polyesterharz noch ok ist und mal die Membrane beschweren. Dann kann ich zwar nur Versuche rund um die Reso machen, aber hoffentlich schöööön laaaangsam zum Zuschauen.

    Gruß

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Hörnli
    • 24. März 2005 um 11:39

    Moin,

    @ SRAM:

    Zitat

    Der Trick sind nicht die Kurzschlussringe, sondern der dual-drive selber: kommt die gegensinnige Spule in das Feld der anderen, wird nicht mehr verstärkt, sondern mit voller Kraft gebremst --> das löst das Problem auf sehr elegante Art und Weise an der Wurzel (und symetrisch ist der Antrieb darüberhinaus auch noch zwangsweise )

    Und ja, die haben ein Patent drauf.



    Das mit dem symmetrischen Antrieb ist klar (PushPull mit nur einer Membrane), wobei auf dem Bild die Gesammtnullage aufgrund einer mechanischen Schlamperei verschoben ist. Selbst wenn der Antrieb korrekt in der NullLage justiert wäre, sind die Spulen relativ zu ihren jeweiligen Magnetspalt nicht in NullLage. Das kann Gründe haben.

    Mit der Patentfrage meinte ich isoliert das Anbringen einer Kurzschlußwicklung als X-Dammage- Bremse. Das wäre ja auch bei einem Einspul/Einspalt- Antrieb machbar, dann eben mit zwei Kurzschlußwicklungen.

    Gruß

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Hörnli
    • 24. März 2005 um 11:24

    Moin,

    hier möchte ich erstmal den PN Dialog zwischen text& ton und mir wiedergeben:

    text&ton:

    Zitat

    Die Auslenkung der Spule wird, wenn sie das homogene Magnetfeld verlässt, positiv nichtlinear. D.h., je grösser die Auslenkung, desto mehr Kraft entsteht.

    Warum? Da BL beim Verlassen des homogenen Magnetfeldes sinkt, sinkt auch die Gegeninduktion, welche durch den bewegten Leiter im Magnetfeld erzeugt wird. In der Folge sinkt die Impedanz, was eine erhöhte Strom- und somit Leistungsaufnahme vom Verstärker zur Folge hat.

    Ich:

    Zitat

    Das mit dem BL und der Gegeninduktion habe ich nicht begriffen, da habe ich in E-Technik nicht aufgepasst. Wieso nimmt der Strom im Voicecoil zu und warum sinkt die Impedanz, beim Verlassen des Magnetfeldes. Müsste das nicht umgekehrt sein ?


    text&ton:

    Zitat

    Wenn ein elektrischer Leiter in einem Magnetfeld bewegt wird, so wird eine Spannung induziert (so funktionieren Generatoren, z.B. auch der Dynamo). Diese Spannung wirkt der Erregerspannung (hier also der vom Verstärker anliegenden Spannung) entgegen, bremst also die Bewegung des Antriebs (hier der Schwingspule). Dies äussert sich dadurch, dass die Impedanz ansteigt -> es fliesst weniger Strom vom Verstärker durch die Spule. Vielleicht ist der Begriff der Induktionsbremse bekannt, welche bei der Bahn und z.T. bei Lastwagen verwendet werden (anstelle des Retarders).
    Bewegt sich nun die Spule aus dem Feld, so wird die durch die Bewegung induzierte Spannung kleiner, schliesslich wird hier das Magnetfeld auch kleiner. In der Folge sinkt die Impedanz, was eine erhöhte Stromaufnahme vom Verstärker zur Folge hat. Der LS zieht also mehr Strom, somit mehr Leistung vom Verstärker.
    Trotz kleiner werdendem Magnetfeld wird die Kraft nun grösser, das könnte ich Dir, sofern Du willst, sogar rechnerisch belegen.

    Ich:

    Zitat

    bleibe ich erstmal im linearen Bereich des Antriebs und betrachte die Impedanzkurve eines LS. Bei seiner Resonantfrequenz zeigt sich die höchste Impedanz, weil die Masse freiwillig schwingt. Da sie freiwillig schwingt wird der Spule die geringste Energie entzogen. Die Leitergeschwindigkeit im Magnetfeld entspricht der angelegten Spannung. Wie bei einem Elektromotor, der im Leerlauf dreht. Bremst man jetzt den Motor steigt der Strom durch Gegeninduktion, eine der Versorgungsspannung gegenläufige Spannung wird induziert. So wie das außerhalb der Resonanzfrequenz oder bei kräftigem Strahlungswiderstand ist.

    Jetzt der andere Extremwert, es ist garkein Magnetfeld da, eine Spule in freier Luft. wie Bei einem E-Motor ohne Erreger(stator)feld. Ich kenne das aus einem E-Technikversuch. ein Gleichstrommotor mit Parallelgeschaltetem Läufer und Statorwicklung dreht im Leerlauf bis zu seiner Nenndrehzahl hoch, verringert man jetzt die Spannung am Stator dreht er schneller, hat aber unter Last ein geringeres Drehmoment. Klemmt man den Stator ab und schließt ihn kurz, dreht der Motor im Restmagnetismus, hat aber 0,00 Drehmoment. Und der Läufer zieht einen hohen Strom.

    Jetzt der Extremwert beim LS die Spule befindet sich außerhalb des Luftspaltes im schwachen Streufeld. Die Impedanz wird wohl sehr niedrig sein, da hast Du Recht. Gleichstromwiderstand und ein klein wenig Induktion der Luftspule. Der Amp wird stöhnen, auch da hast Du Recht. Doch woher soll eine Kraft kommen, ist ja kein Magnetfeld da.

    Du hast geschrieben: >> Trotz kleiner werdendem Magnetfeld wird die Kraft nun grösser, das könnte ich Dir, sofern Du willst, sogar rechnerisch belegen. <<

    Nun, ich bin sicher kein Rechengenie, aber ohne Magnetfeld keine Kraft am Stromdurchflossenen Leiter, oder ?

    Mir spukt noch was anderes im Kopf herum: Das ist ja ein endstufenbelastender Vorgang, so oder so. Wenn da mal nicht TBFs Endstufenphilosophien ins Spiel kommen... .

    Alles anzeigen

    text&ton:

    Zitat

    Aaber: Wir befinden uns (respektive der Leiter der Spule) nicht völlig ausserhalb eines Magnetfeldes, dessen Stärke nimmt lediglich ab.
    Und meine Aussage war nun, dass die Kraft durch die gestiegene Stromaufnahme mehr zunimmt, als dass sie durch das schwächer gewordene Magnetfeld abnimmt - falls dies jetzt verständlich war...

    Dieser Kraft wirken natürlich die Membraneinspannung und die Luftfeder des eingeschlossenen Volumens entgegen. Sind diese aber in ihrer dämpfenden Wirkung zu schwach, so wird die Membrane regelrecht aus dem Luftspalt geschleudert.
    Diese meine (und nicht nur meine) Theorie widerspricht also der verbreiteten Idee, ein Lautsprecher schütze sich bei zu hohem Hub durch die Reduktion der Antriebskraft vor zerstörerischem Hub. Genau das Gegenteil ist der Fall! Ohne Hilfe der Membraneinspannung und/oder der Luftfeder tritt hier der Katastrophenfall ein.

    Ich:

    Zitat

    aaaahh jeetzt,ja. Und das kannst Du rechnerisch nachweisen, das die Kraft des Antriebs tatsächlich zunimmt ? Das würde ja bedeuten daß der Antrieb mehr als Linear über den Luftspalt hinaus wirkt, geradezu progressiv zunimmt. Hat das mal jemand mit dem Klippel Meßplatz gemessen ? Das die Kraft weniger stark abnimmt als ich ursprünglich annahm habe ich durchaus begriffen. Danke für die Mühe, sehr wertvoll für mich !

    Ich:

    Zitat

    Ich nehme an ich darf unseren Dialog veröffentlichen ?

    text&ton:

    Zitat

    Darfst Du ohne weiteres veröffentlichen


    Wobei mir noch was eingefallen ist jetzt wo ich das zusammengestellt habe:

    Beim EVX180A ist die Spule außerhalb des Magnetspalts allseitig von Aluminium umgeben. Diese stationären "Kurzschlußringe" verstärken den Effekt (den Strom des noch im Magnetspalt befindlichen Spulenteils ? Elektrisch betrachtet hat die Spule dieses Chassis an beiden Enden die selbe Situation. Ganz im Gegenteil zum herkömmlichen Antriebsaufbau, wo die Spule minusX den Polkern "sieht" und plusX nichts.

    Gruß

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Hörnli
    • 23. März 2005 um 18:58

    Moin,

    ich habe gerade einen Westra KF130 totgequält. Die Relevanten Daten am zerlegten Opfer gemessen : Polplattenhöhe 4mm, Spulenhöhe 4mm !, X- Dammage unerreichbar.
    Die Membrane machte etwa 15mm Hub ohne Offset bei 30 Hz Vollgas, die Spule hat das Magnetfeld also vollständig verlassen. Bei 100 Hz zeigte sich ein Offset von ca 6mm nach außen. Ein Offset war ab 70 Hz zu beobachten.

    Bei 80 Hz hörte man eine Art Schwebung und den lautesten Klirr, der Hub war größer als bei 30 Hz Vollgas. Ich vermute mal durch die Interferenz aus Anregung und Reso (oder Rückschleuden der extrem progressiven Einspannung). Zum Messen der Reso bin ich nicht gekommen (Rauchwolke). Die Schwingspule war natürlich an er Membranseite verbrannt, logisch!

    Beim nächsten mach ichs gründlicher (einen hab ich noch), Reso messen, und ich möchte die Schwingung vollständig aufzeichnen. Nur wie?, Messkarte habe ich keine. Hochgeschwindigkeitskamera auch nicht. Vielleicht mit Harz das Gewicht der Membrane so weit erhöhen, daß man mit bloßem Auge was sieht ? Das kann ich selbst. Gips hätte ich da... . :lol: Doch wie verstärke ich 1 Hz :(

    Den Offset sehe ich mit bloßem Auge. Genauer wirds mit einem kleinen weißen Punkt auf der Innenseite der Membrane und einer Millimeterpapierskale am Korb, der Winkelfehler des peilenden Auges wäre gering... .

    Mir geht es hauptsächlich um den Collapse, an Chassis mit linearem Antrieb mag ich ja noch glauben, das könnte man durch Luftspalte mit über die Länge variabler Breite erreichen. An eine genaue Justierung der Mittellage glaube ich nicht. Sobald ein Lautsprecherchassis DC-Offset macht und sei es nur das frühere Verlassen des Luftspaltes in einer Richtung, wird die Einspannung auch in diese Richtung ausleiern. Man müsste also das Chassis gezielt "einwobbeln" um ein nachträgliches Ausleiern der Membrane in eine Richtung zu reduzieren. Und dennoch bleibt das ein instabiles System. Nicht einmal JBL bringt es fertig einen klug gebauten Treiber mit präziser Nullage zu präsentieren (ich bin fundierter JBL-Hasser: Engineering top, Fertigung unterirdisch schlecht !):
    http://www.jblpro.com/pub/recording/lsr2b.pdf

    Dynamic Brake Coil, hm, haben die da ein Patent drauf?

    Gruß

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Hörnli
    • 23. März 2005 um 15:04

    Moin,

    Cyberlight:

    Zitat

    Zu dem Offset-Problem wäre es doch nicht schwierig, das mal am realen Objekt zu beobachten, anstatt lange zu philosophieren.
    Man muss ja nicht gleich bis zur Zerstörungsgrenze gehen.
    Wenn doch, gibt es sicher noch billige hifi-chassis, die man dafür verheizen kann.
    Man könnte auch jemanden fragen, der öfter mal reconed (nicht nur für sich selbst), wie oft denn das Problem überhaupt vorkommt.

    Ich mache das bestimmt nicht mehr an PA- Teilen, zumindest nicht als Versuchsaufbau (Möchte keine 300 Eus gegen X-max ballern, wenn der Collapse eintritt passiert das plötzlich.). Zum Funktionstest eines Neubaus schon, damits nicht irgendwann auf einer VA passiert. Sound-Klinik könnte ja seinen Hybriden testen und den dann als VOICE COIL DC DISPLACEMENT FOLLOWED COLLAPSE- stabil bewerben.

    Mal die Recone- Fraktion befragen, gute Idee, da ließt ja sicher der Ein oder Andere mit.

    Billigchassis ich schau mal im Keller was da rumliegt.

    Gruß

  • Elektro Voice 1824M

    • Hörnli
    • 23. März 2005 um 14:16

    Moin,

    das wird spannend. ich glaube ich habe einen, allerdings als unbeschrifteten OEM. War zusammen mit EV15B und ST350B in einer Moog Keyboardbox verbaut. In der Sentry III war auch der 1824M als Mid zusammen mit ST350B. Könnte einer sein...
    2 Stk. ST350B habe ich auch noch.
    Gibst Du mir Deine Email in PN, schicke ich Dir Bild.

    Gruß

  • Bose Tops

    • Hörnli
    • 23. März 2005 um 13:47

    Moin,

    2 Möglichkeiten:

    Digitalweiche und die nötige Entzerrung für die 802 nachbilden (mehr als eine Höhenanhebung macht der original Bosecontroller auch nicht. Da aus den 802 über 10 kHz fast nichts rauskommt, würde ich darüber nicht mehr gewaltsam anheben.

    Oder eine banale Analog(Behringer)Weiche, den Bass direkt an die Weiche. an den MidHi- Ausgang die 802 mit dem "Originalcontroller" der die Entzerrung macht. Der "Controller" ist technisch betrachtet ein HiShelf und 0,00 Euro wert.

    In beiden Fällen würde ich die Trennfrequenz an der tiefsten Frequenz festmachen bei der die 802 ohne Ar...tritt Nutzpegel macht, ausprobieren, hängt sicher auch von den Bässen und der Gesammtaufstellsituation ab.

    Wenn die 802 nicht so entsetzliche Leistungsvernichter wären.... .

    Gruß

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Hörnli
    • 23. März 2005 um 13:20

    Moin,

    Ich habs ja geahnt. Selbstverständlich werde ich PNs nicht hier Schreibberechtigter veröffentlichen:

    PN text&ton:

    Zitat

    Hi Hörnli

    Du hast von mir zwar das zweite Post drin, in welchem ich mich auf meine Theorie berufe, die Theorie allerdings fehlt.

    Und ich bin nach wie vor der Ansicht, dass meine Theorie richtig ist und den Offset erklärt. Ich kann mich natürlich auch täuschen.

    Allerdings habe ich keine Pro-Board-Schreibberechtigung, daher hier per PN.

    Grüsse

    text&ton

    Alles anzeigen

    Tschuldigung, das hole ich gerne nach, die Erklärung ist bildlich und treffend, nur das mit der Gegeninduktion habe ich nicht verstanden.

    text&ton:

    Zitat

    Erklärungsversuch:

    Die Auslenkung der Spule wird, wenn sie das homogene Magnetfeld verlässt, positiv nichtlinear. D.h., je grösser die Auslenkung, desto mehr Kraft entsteht.

    Warum? Da BL beim Verlassen des homogenen Magnetfeldes sinkt, sinkt auch die Gegeninduktion, welche durch den bewegten Leiter im Magnetfeld erzeugt wird. In der Folge sinkt die Impedanz, was eine erhöhte Strom- und somit Leistungsaufnahme vom Verstärker zur Folge hat.

    Schon hat sich die Nulllage verschoben, denn aufgrund der Position der Spule ausserhalb des homogenen Magnetfeldes, kombiniert mit der nun herrschenden elektrischen Situation (nämlich dass der Strom 90 Grad vor der Auslenkung hereilt, und 90 Grad vor maximaler Auslenkung ist ein Nulldurchgang, also kein Strom und somit KEINE elektrische Rückstellkraft). Wird dieser Ton weiter wiedergegeben, so taucht die Spule wohl wieder ein, verlässt aber auf der anderen Seite das Xmax nicht. Hingegen auf dieser Seite wird Xmax erneut überschritten, schliesslich stimmen im homogenen Magnetfeld die Antriebskräfte wieder...

    Warum bevorzugt eine Richtung? Dies hängt meiner Meinung nach davon ab, wie symmetrisch das Magnetfeld im Spalt respektive ausserhalb des Spaltes ist. Es wird also eine Richtung geben, in der sich BL schneller ändert. In diese Richtung wird der Offset gehen.

    Daher auch das Argument von Dirk Hahn, dass die dicke Polplatte der 18Sound-Chassis Xmax positiv beeinflusst.

    Stimmt's?

    Alles anzeigen

    Gruß

  • Partialschwingungen: Animiertes Java Applet

    • Hörnli
    • 23. März 2005 um 13:09

    Moin,

    Was eine Pappe so macht kann man hier beobachten:
    http://www.tbl-dresden.de/schwida/schwida_applet.html

    Gruß

  • Partialschwingungen: Animiertes Java Applet

    • Hörnli
    • 23. März 2005 um 13:09

    Moin,

    Was eine Pappe so macht kann man hier beobachten:
    http://www.tbl-dresden.de/schwida/schwida_applet.html

    Gruß

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • Hörnli
    • 23. März 2005 um 08:28

    Moin,

    ich bin geadelt worden und möchte diese Gelegenheit nutzen einem Effekt näher zu kommen, der mir schon lange auf den Nägeln brennt.

    Zunächst möchte ich zusammenfassen was schon diskutiert wurde bei >> Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ... << ab Seite 49, also hier:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=30844&postdays=0&postorder=asc&start=720

    UXL 10SB hat mich mit dem Link darauf gebracht. Ob das den URPS wirklich nicht betreffen kann lasse ich mal offen... .

    Zitat

    Das der urps nebenbei nicht unter Arbeitspunktverschiebungen leidet (DC-offset, siehe http://www.klippel.de/aura/sounds/6%…20stability.htm ), gibts obendrauf dazugeschenkt.

    Nach der Lektüre des Links ist mir siedendheiß etwas eingefallen (langer Text wichtige Stelle rot :(

    Zitat


    `85 habe ich beobachtet wie ein EV 15" in einer kleinen 15/2 BR, betrieben mit 50 Hz Netzbrumm, seine 0- Lage verlassen hat. Habs auf die MC- Ghee Endstufe (so hieß das Ding?) geschoben. Das war in einem Proberaum mit meinem ersten Mentor.

    `95 habe ich selbstberechnete 18" Hörner gebaut, als mir beim Nachbau von ELIs aufgefallen war, daß dazu verschnittfrei eine 125 cm*250cm reicht. Geschaut beim 18"JBL W-Bin, siehe da, braucht 3 Platten für 2 Bins. Seitdem waren das für mich unberechnete Prototypen. Also, damals ohne Computer, ein Horn berechnet und gebaut.
     Dann das Ding mit Sinustönen gequält. Immer wieder kam ein mir unbegreifliches Geräusch, das ich als Schwingspulenanschlag eingestuft habe. Und das bei einem Treiber mit einem X-Dammage von 50mm Peak to Peak und weit vor Endstufenclipping also weit unter 300 Watt. Ungläubig ein Loch in meine schöne neue Box gesägt und mit dem schnellsten 2K- Kleber den Deckel einer CD Hülle aufs Loch geklebt, dann noch schnell ein Modellbahn- Lämpchen an Klingeldraht gelötet, Druckkammer wieder zu.

    Was ich da gesehen habe war die beste Show der Welt. Ein Zuschauer ein Lämpchen und ein 18" mit 50mm X- Dammage, der seine Spule gegen die Polplatte knallt... . Auch dieser 18"er zeigte das Verlassen der Nullage und dann bei weiterer Pegelerhöhung... .
    Die Endstufe verdächtigt und umgepolt, die Membrane lief in die gleiche Richtung davon. Ein weiteres Loch reingebohrt mit einem Schlauch Luft reingepustet, die Druckkammer war absolut dicht.
    Dann bekam ich einen original Neutrikschreiber als Dauerleihgabe. Mitten in der Stadt ins Freie, Horn gemessen. Gingen (2 Stück 1000 Liter Truckspace 1 m^2 Mund) linear bis 55 Hz runter dann eine Stufe - 12dB kleines Plateau bei 40 Hz Abfall ( Meßabstand 10m Meßmicro in Brusthöhe). Folgerungen: Meine Druckkammer ist zu groß, die Reso muß höher und die kleinere Druckkammer hilft beim O- Lagen-Problem.
    Druckkammer verkleinert, gemessen, -6dB bei 45Hz, kein Membranbalett bei 320 Watt.
    Meine Beiden Endstufen gebrückt 1500 Watt drauf, naja man kann nicht alles haben. Dann kamen die Bullen, mit erstaunten Augen haben die mir die Reichweite meiner Basshörner mitgeteilt: 1,3 Kilometer laut Stadtplan, sie hatten über eine Stunde gebraucht mich zu finden. Danke Euch beiden für den Humor!
    Leicht enttäuscht einen 1000 Watt Treiber nur mit 300 Watt betreiben zu können habe ich die Dinger dann benutzt, gingen immerhin tiefer als ELIs.

    Zu der Zeit habe ich mal einen dieser 18"er gesehen, der seinen Luftspalt beim Versuch wieder einzutauchen nicht mehr gefunden hat. Trotz Controller. War eine BR.

    Alles anzeigen

    Jetzt noch ein paar Diskussionsfetzen aus "Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...":
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=30844&postdays=0&postorder=asc&start=750
    Ich:

    Zitat

    hab mich gerade nochmal durch den URPS- Test- Link gequält. Ollis knallen eines Chassis... . Ist die wahre Ursache eigentlich mal gefunden worden.? Wurden die mal mit Sinus gequält ?, ein Offset beobachtet ? Ariebas Chassis, wurden die getestet ? Macht womöglich Keiner Vorversuche ?



    Oliver:

    Zitat

    Bis zu einem gewissen Pegel hat der Bass das getan was er sollte nach überschreitung dessen hat ein Chassis klappernde, ploppende Geräusche gemacht. Ich habe auch mal Sinustöne mit verschiedenen Frequenzen draufgegeben und konnte das gleiche Phänomen beobachten, bis zu einem gewissen Pegel war alles ok, ging man drüber hat ein Chassis angeschlagen.

    Ich:

    Zitat

    Temporäre elektronische Musik >> e n t h ä l t << Sinustöne mit vollem Pegel !
    Mag sein, daß das eine neuere Entwicklung ist, mögen muß man es nicht, Beschallungsknecht ist man ja doch. Zudem ist das reichliche Ampen seit dem Preisverfall Mode und die 300°C-Kleber machens thermisch möglich. Doch ohne die Lösung des Problems... .
    Gib doch mal mit einer 2kW/Kanal Endstufe Sinus auf den Hybrid. Wenn Du schon nicht bohren mußt.



    Lok1414:

    Zitat

    als er die Anlage wieder in sein Lager zurückbekam, waren bei sämtliche Basstreiber zerstört, und alle auf die gleiche Art und Weise. Die Membranen haben den Lufstpalt verlassen und haben nicht mehr den Weg zurück gefunden.

    Oliver:

    Zitat

    Offset habe ich nicht beobachtet, bei mir ist es aber eher bei höheren Frequenzen aufgetreten. Hatte einen EQ zum entzerren eingeschliffen und da gabs halt so bei 80 oder 90 Hz arge Probleme wenn man da mal was reingeschoben hat

    Ich:

    Zitat

    Ariebas klirrender URPS wurde auf Undichtheiten zurückgeführt, offensichtlich war dieser dicht bis auf eine Luftverbindung zwischen den Volumen, über das nachträglich angebrachte Brett, das die nicht abdichtbaren, zur besseren Kühlung hinten herrausschauenden Magnete verschloß. Der URPS war dicht aber die einzelnen Volumen waren über diesen Weg mit einem Fließwiderstand verbunden. Da könnte das Problem begründet sein, Paranoiker haben damals sogar eine Beschichtung der Schaumsicke angeraten, ist Pappe etwa dicht ? Der an der Tanke durchgeführte Pressluft- Test hätte die großflächige Diffusion jedenfalls nicht gezeigt, 4 bar, kein Zischen, peng. Warum kein Langzeittest ?

    Lautsprecher. die aus unerklärbaren Gründen den Luftspalt verlassen wurden auch von Lok1414 beschrieben. Ich denke da sind bei einem pro- Chassis irrsinnige Kräfte nötig die Schwingspule so weit aus dem Spalt zu schleudern, daß der Rückweg danebengeht. Das ist kaum über die Ampleistung zu erklären. Nach dem was ich mit ca. 200W gesehen habe. Das war Komplett X- Dammage in meinem Fall 50 !! Millimeter.

    Ich:

    Zitat

    Ausblick: Das könnte eine neue leicht reproduzierbare Belastbarkeitsangabe ergeben.

    Bezeichnung vielleicht : Belastbarkeit Sinusburst 1s (30 Hz- xHz) gemessen in RMS- Volt.

    RMS- Volt, weil der Limiter in Controllern das zur Messung nimmt, das leicht zu messen ist und somit als Einstellhilfe für Controller benutzt werden kann. (Peakwert)



    Sound-Klinik:

    Zitat

    Wenn man dann Sinus-Signale draufgibt, könnte man eine Nullpunktverschiebung leicht sehen (.. und vielleicht sollte man "sicherheitshalber" ein Scope - DC-Kopplung ! - anschließen, um mögliche Einflüsse bei der Endstufe auszuschließen) ...

    Ja, könnte... .

    Sound-Klinik:

    Zitat

    ... stellt Euch mal vor, eine Endstufe gibt einige Sekunden einen leichten DC-Offset ab (bei "lauten" Sinustönen - durch eine "leichte" Unsymmetrie der Versorgungsspannung ...)

    Lok1414:

    Zitat

    Warum sollte die Endstufe DC liefern?
    Aber ohne nocheinmal nachzuschauen, ich meine mich zu erinnern, daß Hörnli aus eben diesem verdacht die Endstufe verpolt hat

    Lok1414:

    Zitat

    Heute komm ich mir vor wie ein Pfarrer, habe ich doch noch ein Gleichnis an der Hand: Vielliecht war der Sinuston in der Nähe, aber eben nur knapp neben der oder einem ganzzahligem Vielfachen der Resonanzfrequenz, und hat diese zum Schwingen angeregt, und beide Impulse bzw. Schwingungen addierten sich zu einem letztlich unsymmetrischem Signal? Nagut, soclhe Spelkulationen passen eher zum Erich von Dä......

    TBF:

    Zitat

    ...) das Nullagensuchgerät Problem (...) wenn dieSpule ab 10 Watt dann nochheisswird haut auch noch dieREso F ab die Membrankontrolle schindet usw... ->suchefunktion

    Ich finde nichts und bitte um Hilfe.

    TBF:

    Zitat

    Oliverurps krachen schiebe ichauf2 effekte wieaucherläutert: (...)
    b) insgesamtgüte war >0,7...09 ums malin TSP zusagen dasfürhtdazudass manselbstredend von der F genügend!!! abstand halten muss, fernerwenneinchassis "wegläuft" hat mandasproblem dass diesdann bes. aufsichaufmerksam macht insbes. GRoßsignal verhalten drum wiemehrfachgeschreibenEinbaureso >> 100 Hz und bei80 trennen dannwenig probleme im kleinstack imgroßstack druchsinkender "einbaugüte" überhauptkeine probleme dann kann manauchbequem auf200 hochgehen nurdannwirds zu laut - dassitnichtmehrbeherrschbar mit trivial limiting

    Bassti:

    Zitat

    Nimms mir nicht übel TBF, aber wenn ich Deine Beiträge lese, dann platzt mir das Auge!

    Ich sage nichts, der Mann weiß zuviel.... :? :wink:

    vsvo82:

    Zitat

    durch Volumenerhöhung der Luft in der dichten Druckkammer durch Erwärmung entsteht.....deswegen auch der mechanische Offset der Membran aus der Kammer hinaus.

    Zitat



    Also, ich habe ja mit Undichtheiten wie beschrieben experimentiert. So dicht wie möglich war immer noch am Besten. Zudem war der DC-Offset durch leisedrehen ohne Zeitverschiebung reversibel, jedenfalls wenn man sehr viel schneller als die Zeitkonstante der Undichtheit gedreht hat. Wenn könnte man bei der Gasgleichung und nichtlinearität der Luft nachdenken (Extremwerte Vakuum, Kompression)



    Pappe ist nicht dicht, jedenfalls unbeshichtete, oder?

    text&ton:

    Zitat

    Betroffen sind vor allem Chassis/Konstrukte, welche sich elektrisch und weniger mechanisch bedämpfen. Dies würde erneut meine Theorie unterstreichen.
    Nur bin ich der Meinung, der Offset wird auf diejenige Seite gehen, auf welcher die Feldstärke sich schneller verändert - Stichwort Gegeninduktion/Induktionsbremse. Denn hier wird die elektrische Dämpfung schneller abnehmen.

    Abhilfe verspricht also mechanische Bedämpfung, sei dies durch die Membraneinspannung oder das Gehäuse.

    Adam Selene aus einer PN:

    Zitat

    Zitat aus einer PN von Adam Selene :
    >> Interessant sind auch parallele Messungen von Hub, SPL und Klirr.
    Es soll ja auch einen "jump-out" Effekt geben, wenn das Coil das lin. Feld verlässt ...

    Umkippeffekte" wie Du sie schilderst habe ich auch schon gemessen, allerdings im Frequenzbereich:
    bei 41 Hz ziehmlich weit nach vorn, bei 44 Hz volle Kanne nach Innen.

    Eine Umkehr des Offsets oder eine andere prinzipielle Veränderung in Abhängigkeit vom Pegel habe ich aber noch nicht gemessen.
    So, wie ich messe, wachsen die Effekte kontinuierlich mit dem Pegel.
    Es gibt allerdings definitiv auch eine Abhängigkeit vom Verlauf, das Offset ist also mal wieder keine reine Zustandsgröße.

    Das Offset wird tendenziell kleiner bei höherem Membrangewicht und härterer Einspannung (watt Wunder ... <<

    Alles anzeigen

    Ich:

    Zitat

    Hm, ohne Recht haben zu wollen behaupte ich, daß eine "Sichtung" des Offset bei einem neuen Konstrukt unumgänglich ist. Auch die Provokation von Umkippeffekten mit fein abgestuften Sinustönen. Sonst passiert das irgendwann im Dunkel... bei zufälligen Frequenzen in der Musik. Musikalisch hat sich da Einiges entwickelt, das die Wahrscheinlichkeit erhöht.

    Ich:

    Zitat

    DC-Offset tritt bei der Resonanzfrequenz und darüber auf, besonders kritisch ist die Anregung bei doppelter Resonabzfrequenz, weil dort die Phasenverschiebung zwischen Anregung und Membrane 90° ist. Gemeint ist wohl eine CB.

    Übertragen auf andere Konstruktionen bedeutet das, immer wenn die Membrane mit erheblicher Phasenverschiebung zum Anregungssignal schwingt besteht erhöhte Gefahr.

    Aus einer PN von Adam Selene:

    Zitat

    Gut und schön, aber die von mir geobachteten und dann gemessenen (zerstörerischen) Effekte waren keinsfalls bei 2xfs, sondern eher bei 1xfs oder noch tiefer.
    Das Offset bei 2xfs war deutlich (ca. Faktor 0.25) kleiner als die bei tieferen Frequenzen. Das ist dann vieleicht ein klangliches Problem, aber keines einer Havarie.
    Aus einer PN von Adam Selene:
    Ich denke aber eigentlich auch, dass die Effekte eine Eigenschaft des Speakers sind und nicht hauptsächlich der Schallführung. Ich habe in der Richtung schon einiges probiert (Speaker umgekehrt eingebaut etc.).
    Totzdem wird es eine irgendwie geartete Interaktion geben.

    Ich als Computerdoofie denke: hier könnte man ansetzen. Manche Simu, kann den Phasengang simulieren (habe ich im Forum gelesen). Dieser Phasengang meint jedoch sicher den abgegebenen Schall. Schön wäre eine Simulation des Phasengangs der Membrane selbst.

    TBF:

    Zitat

    Urps super dicht ?
    nö bei mirfehlenschrauben teilweisen zusammengeflopckt uswe. garantiert nicht dicht immerkleine lücken -macht nix macht halt Pffffffrt im hochlastbereich

    Der Örpz hat unterhalb seiner Reso kaum Phasenverschiebung ? Und deshalb auch undicht keine Probleme ??

    Ich:

    Zitat

    Klar ist somit, daß der echte URPS das heißt eine CB die ausschließlich unterhalb der Resonanz betrieben wird keines dieser Probleme hat. Weder der Örpz von Wellenfront noch sonsteiner mit brauchbarem Output erfüllt dieses Kriterium. Nach Brain und der SRAM- Simu sinkt die Resonanz im stack von ca. 110 Hz der Einzelbox auf ca. 65 Hz im Stack. Übliche Trennung ca. 90 Hz. Somit liegt nur die zweifache Resonanzfrequenz außerhalb des Übertragungsbereiches.


    Ich finde weiter bringen mich/uns? zwei Simulationen:
    Einmal die Phasenlage der Membrane zum Anregungssignal. Bei verschiedenen Gehäuseprinzipien.
    Und eine Schwingungssimulation wie auf dieser Seite (ganz unten). wenn man die um eine Anregung die nur um die Mittellage wirkt ergänzt... .
    http://www.mathproject.de/Integralrechnung/schwingungen.htm

    Einstellungen: "Lautsprecher":s^=0,0m , D=89,1N/m , k=0. Die Frequenz der Ungezwungenen Schwingung (Reso) wird angezeigt. F=10.0N (die Kraft der Anregung) , w=1,472 2PI/s (Frequenz der Anregung). Viel Spaß beim Spielen.

    Wenn man sich jetzt noch eine progressive Membranaufhängungsfeder dazudenkt, einen nur im Bereich der Mittellage wirksamen Antrieb... .

    Intressant wären natürlich auch Berichte unerklärter Havarien.

    Gruß

    Baustelle fertig !

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Hörnli
    • 22. März 2005 um 13:12

    Moin,

    @ TBF: Zitat : >> Hörnli: einen selenium Speakerin ein horn zu pflanzen erfordert viel connections und vielknowhow und auf keinen fall höher wie 80 Hz gehen dawerdendierecht gartzig <<

    :lol: Ok, war sicher ein Mißverständniss. Hier im Forum kursieren 2 Baupläne. Das SK- Bastelhorn und einer eines ähnlichen Horns das auf einen Selenium Bauplan zurückgeht. Ich denke momentan über einen Klon nach, der ins Europalettenraster passt also 80 tief, 60*60 cm. Optimiert auf 2er Stack, nebeneinander auf dem Boden. Das ist aber ein extra Thema das ich eröffnen werde sobald das Einbinden von Bildern klappt. Also die Details nicht hier.

    Deine Infos bezüglich großer Pappen im Großsignalbetrieb möchte ich berücksichtigen.
    Gibt es Großsignal- Messungen Deines 4*10" Horns im Vergleich mit 15"/18"Hörnern ?? Ich denke dieses Thema gehört gerade noch zur richtigen Basswiedergabe.

    @ Hybrid, Örps; Hybrid, Örps; Hybrid, Örps; Hybrid, Örps; Hybrid, Örps;... .

    Ich denke nach 100000 Posts hat die absolute Mehrzahl begriffen, welches Konstrukt auf welche Veranstaltung gehört. Der Hybrid ist sicher nicht für "Harddance" Großstacks gedacht. Der Örpz sicher nicht für den Bandauftritt mit davon stark abweichenden Anforderungen. Bei kaum einem "Realworld" RnR Mix könnte der Örpz sein Können ausspielen wäre also übertrieben. Dort wollte ich als Tech, auch aus dem Grund keinen Örpz mit seiner Offenlegung aller Schwächen realer Mukkerinstrumente ( Bassrum! ). Gut gezähmte Resonatoren lassen mir genügend Gestaltungsraum und die Stativlösung bietet schnelles "OutOffTheVan"- Arbeiten, das eine gründliche Arbeit mit der Band möglich macht. 4- Wege Stacks wünsche ich mir oft, selbst auf die Mukke transportieren, aufrödeln, engineeren und dann noch gründliche Arbeit mit der Band, wo kämen wir da hin... .

    Gruß

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Hörnli
    • 21. März 2005 um 20:01

    Moin,

    @ Sound-Klinik: Zitat: >> ... und bei 2 ... 3 Hörnern pro Seite wird es dann aufgrund der weiteren Zunahme des Strahlungwiderstandes irgendwie sowieso zunehmend egal ... ... auch wenn die Einbauresonanz bei einem Horn - ohne Trichter "gesehen" - bei etwa 70 ... 80 Hz liegt, kann man damit gut leben ... <<

    Ja, so dachte ich das. :D

    Allerdings habe ich Post von Adam Selene bekommen aus der ich zitiere :
    >>Gut und schön, aber die von mir geobachteten und dann gemessenen (zerstörerischen) Effekte waren keinsfalls bei 2xfs, sondern eher bei 1xfs oder noch tiefer.
    Das Offset bei 2xfs war deutlich (ca. Faktor 0.25) kleiner als die bei tieferen Frequenzen. Das ist dann vieleicht ein klangliches Problem, aber keines einer Havarie.

    Ich denke aber eigentlich auch, dass die Effekte eine Eigenschaft des Speakers sind und nicht hauptsächlich der Schallführung. Ich habe in der Richtung schon einiges probiert (Speaker umgekehrt eingebaut etc.).
    Totzdem wird es eine irgendwie geartete Interaktion geben. <<

    Jetzt mache ich ein langes Gesicht. Schaut so aus daß das einseitige Verlassen des linearen X-Max zumindest bei Sinusanregung in die Katastrophe der chaotischen Schwingungen bis X- Dammage führt. Vielleicht das Verlassen überhaupt. Die Verlegung der Resonanz nach oben könnte helfen. Es ist mir ein unerträglicher Gedanke, daß ich ein Horn nicht ansatzweise mit voller Leistung am unteren Ende betreiben kann, wo schon ein paar Hertz drüber fast grenzenlose, nur thermisch begrenzte Leistung möglich ist.

    Ich mache demnächst 2 Themen auf. Eines zu einem "modifizierten SK-Bastelhorn/ Selenium", und ein 2tes zum "VOICE COIL DC DISPLACEMENT FOLLOWED COLLAPSE"

    Gruß

    PS: Der meiner Ansicht nach größte URPS- Nachteil ist die obere Frequenzgrenze, Es muß doch ein Chassis geben, dessen Membrane steif genug ist für den hohen Druck und dennoch bei 200 Hz keinen Membranklirr macht. Ein 10" der keine 200 Hz kann :roll:

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Hörnli
    • 21. März 2005 um 05:19

    Moin,

    @ TBF: Da haben wir zur gleichen Zeit abgeschickt. die BR haben wir sehr ähnlich beschrieben.

    Du schreibst: >> a) reso überÜbertragungsbereich, <<

    Ich habe ja keine Ahnung wo bei Deinem Örpz die Reso der Einzelbox (ein Chassis) liegt und die Reso im Stack kenne ich auch nicht, doch durch die Verschiebung nach unten im Stack liegt die sicher auch bei Deinem Örpz im Übertragungsbereich, sonst hätte der, auch im Stack, einen gänzlich unbrauchbaren Output.
    Macht aber auch nix, denn:
    Zitat: >> stack "Güte" gering - auch keinegefahr <<
    Vermuten wir mal die StackReso liegt bei 65 Hz, da ist der Strahlungswiederstand sicher schon ordentlich. Und bei höheren Frequenzen eher noch besser. Zudem kennt diese Konstruktion keine Trichterresonanzen, ist ja kein Trichter da. Also gibt es auch kein Extrarisiko durch trichterbedingte Phasenverschiebungen. Daraus ergibt sich auch Deine Erfahrung mit Undichtheiten die nach meinem Versuch schon relevant sind, aber da war das DC-Offset- Problem ja da und wurde durch (auch gezielte) Undichtheiten größer.

    Daraus ergibt sich die Überlegung:

    Wenn bei meinem Horn die Probleme durch Verringerung des Rückkammervolumens kleiner wurden, wären sie vielleicht mit noch kleinerer Rückkammer ganz weg. In SRAMs Simulation eines URPS- Vergleichbaren 10" Horns nutzt er eine gezielte Resonanz bei 48 Hz um bei 50 Hz ein klein wenig mehr Output zu erreichen. Beim SK- Bastelhorn wird dieser Effekt auch genutzt. Hier wäre eine höhere Resonanz womöglich sinnvoll. Man verliert zwar den Höcker am unteren Ende, die Frage ist jedoch ob der -6 dB-Punkt soviel weiter oben läge. Die Hubspitze bei 45 Hz würde in den Bereich der ersten Hubsenke bei 62 Hz verschoben.

    Gruß

  • aktive oder passive Entzerrung

    • Hörnli
    • 21. März 2005 um 05:14

    Moin,

    @ Bassking : :lol: Der Einfluss des "Gewusst wie" ist sehr groß. Oft größer als der Einfluß großer teurer Geräte. Oder: technische Daten einer Lautsprecheranlage sagen nichts über den Klang auf einer Veranstaltung. Its the Engineer !

    Viel Spaß mit Deiner Anlage !

    Gruß

  • aktive oder passive Entzerrung

    • Hörnli
    • 21. März 2005 um 05:14

    Moin,

    @ Bassking : :lol: Der Einfluss des "Gewusst wie" ist sehr groß. Oft größer als der Einfluß großer teurer Geräte. Oder: technische Daten einer Lautsprecheranlage sagen nichts über den Klang auf einer Veranstaltung. Its the Engineer !

    Viel Spaß mit Deiner Anlage !

    Gruß

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Hörnli
    • 20. März 2005 um 17:17

    Moin,

    @ Sound-Klinik: Die Überlegung zur BR. Nehmen wir eine CB mit Chassis und einer Einbaureso von 50 Hz. Dann ein Loch hinein, BR- Abstimmung 50 Hz. Sicher wird diese Box bei 40-60 Hz geringe Probleme mit DC- Offset haben. doch bei der besonders Kritischen Frequenz von 2*Reso also 100 Hz ? da wirkt der Resonator nicht mehr und ein geschlossenes Volumen um mittels Luftfeder dem DC-Offset entgegenzuwirken fehlt.... .

    Bei meinem Horn, bei dem ich den "VOICE COIL DC DISPLACEMENT FOLLOWED COLLAPSE" beobachtet habe war die Rückkammer zu groß, die Resonanz sinnlos zu niedrig. Doch da ist ein einseitig offenes Rohr im spiel, direkt an die Membrane gekoppelt... . Die Membrane mit der Luft im Trichter resoniert im untersten Übertragungsbereich mit der Rückkammer... .

    Gruß

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Hörnli
    • 20. März 2005 um 16:45

    Moin,

    Zitiert aus dem Link:

    http://www.klippel.de/aura/sounds/6%…20stability.htm

    >>
    Overview

    The movement of the voice coil in a magnetic field can become unstable for excitation tones above the resonance frequency. The instability has the tendency to push the coil out of the gap. Using the DIS software module (3D distortion measurement) of the Klippel Analyzer System the most critical excitation frequency is determined in order to measure the corresponding dynamically generated DC displacement. Various ways for improving the stability of the driver are discussed.

    Instability of the Motor

    Causes

    The 'Achilles' heel of the electro-dynamical transducer is the stability of the coil above the resonance frequency. We face this problem on many drivers using a short coil and a soft suspension. The natural decay of the force factor begins already at small positive and negative displacements if the overhang of the coil is low. A small coil offset or even some small disturbance produces a substantial asymmetry of the Bl(x) curve for the coil. Due to the phase relationship between current i and displacement x a new DC component will produced by the driving force F=Bl(x)*i . It increases the asymmetry of Bl(x) and pushes the coil more and more out of the gap. This unstable process continues until the suspension has produced a restoring force large enough to stop it.

    Critical Frequency

    The most critical excitation frequency fc =2*fs is about twice the resonance frequency. Here both the magnitude of current and displacement is high and the phase of the displacement is lagging by more than 90 degree behind the current.

    Critical Ratio

    The ratio between DC displacement and magnitude of the fundamental Displacement
    is a critical measure for the stability of the driver. If the value of IDC < 10 % the driver is sufficient stable.

    Remedy

    There are some ways to improve the stability of the driver


    1) 1) First of all we have to avoid any voice coil offset and have to reduce an asymmetrical geometry of the induction field B in the gap. The measurement of the large signal parameters in connection with a good FEM program for modeling the motor structure will lead to success eventually.


    2) 2) If we can not avoid the generation of a DC force we may reduce the generated DC displacement by using a suspension with a high stiffness. However, this remedy goes not to the root of the problem and will increase the resonance frequency of the driver. In many application this is not acceptable.


    3) 3) Reducing the creep factor of the suspension is a good way to have maximal stiffness at very low frequencies while having at the resonance frequency minimal stiffness.


    4) 4) Mounting the driver in a "sealed" enclosure will shift the critical frequency range to higher frequencies where the displacement is usually smaller. <<


    Zusammengefasst:

    DC-Offset tritt bei der Resonanzfrequenz und darüber auf, besonders kritisch ist die Anregung bei doppelter Resonabzfrequenz, weil dort die Phasenverschiebung zwischen Anregung und Membrane 90° ist. Gemeint ist wohl eine CB.

    Übertragen auf andere Konstruktionen bedeutet das, immer wenn die Membrane mit erheblicher Phasenverschiebung zum Anregungssignal schwingt besteht erhöhte Gefahr. Zunächst aber nur für eine Verschiebung des Schwingungsmittelpunktes (DC-Offset). Das erhöht den Klirrgrad erheblich.

    Wann Umkippeffekte / VOICE COIL DC DISPLACEMENT FOLLOWED COLLAPSE, das chaotische Schwingen der Membrane bis zum X-Dammage eintritt und warum, ist weiter unklar.

    Unklar ist auch, welche Gehäuseprinzipien den DC-Offset verstärken, welche ihn verringern.
    Noch unklarer ist welche Gehäuseprinzipien eine besonders kritische Phsenverschiebung zwischen Membranamplitude und Anregungssignal begünstigen.

    TBF erwähnte das sei schon mal im Forum diskutiert worden, ich bitte um Verweise.

    Klar ist somit, daß der echte URPS das heißt eine CB die ausschließlich unterhalb der Resonanz betrieben wird keines dieser Probleme hat. Weder der Örpz von Wellenfront noch sonsteiner mit brauchbarem Output erfüllt dieses Kriterium. Nach Brain und der SRAM- Simu sinkt die Resonanz im stack von ca. 110 Hz der Einzelbox auf ca. 65 Hz im Stack. Übliche Trennung ca. 90 Hz. Somit liegt nur die zweifache Resonanzfrequenz außerhalb des Übertragungsbereiches. Das ist der Grund, daß der ÖrpZ oberhalb 100 Hz nicht brauchbar klingt.

    Gruß

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