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Beiträge von Hörnli

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Hörnli
    • 24. Januar 2005 um 01:53

    Moin,

    @ Sound- Klinik:

    Wegen der Hybride bis 300Hz. Die Idee war verlockend für mich, da ich Tops mit erträglichem Gewicht/Packmaß schätze, 1"er bevorzuge... . Und den Mut zur Lücke (150-300Hz) zwar in der Praxis haben muß, ohne Lücke ich aber mehr Freiheit bei der Arbeit habe.

    Und so ganz klar ist mir die Unmöglichkeit nicht, wenn man den Hub ohne Gitter sehen kann. Und der Frequenzschrieb Deines 18" Hybriden zeigt auch keine grundsätzliche Nichteignung der Konstruktion auf. Die Senke bei 200 Hz ist bei der von Dir gedachten Betriebsweise ja irrelevant aber ist sie auch eine Gesetzmäßigkeit des Gehäuses?

    Das mit der Familienernährung ist verständlich und weit plausibler als die Marktlage.

    Gruß

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Hörnli
    • 24. Januar 2005 um 01:17

    Moin,

    @ Wellenfront:
    ich hatte das URPS- Vergnügen noch nicht, aber ein anderes und damit kann ich Deine These mit dem wichtigen Vergleich stützen.
    Ich hatte bei einem Bekannten vor wenigen Wochen das Vergnügen seine Heimanlage, ein Freakteil im Kw- Bereich, endlich mal mit "moderner" Popmusik aus den Charts zu hören. Diese Anlage steht zudem in einem mit Holz und Gipskarton ausgebauten Dach und schafft Diskopegel im Standgas.

    Selbst das Zeug das die gehaßte Booom- Car Fraktion hört, klingt mit einer impulstreuen (soweit das ein Nicht-URPS kann), resonatorfreien Anlage besser ( hat mir richtig Spaß gemacht :oops: )
    Es ist ein gigantisches Erlebnis wenn selbst 30 Hz Synthiebasstöne aus dem Nichts auftauchen und schlagartig wieder ins Nichts verschwinden. Das kann niemand nachvollziehen der das noch nie erlebt hat. Überhaupt mußte ich zu meiner zugegeben großen Überraschung feststellen, daß jeder Titel egal welcher Chartsrichtung gleichgut rüberkam. Der bei PA- Anlagen häufige Effekt, daß manche Titel garnicht klingen trat nicht auf.

    Fazit: Besser kein Resonator als der falsche. Wenn Die Studioabhöre des Produzenten auf einer anderen Frequenz abgestimmt war, als der Resonator der Beschallungsanlage abgestimmt ist, muß das schiefgehen.

    Es gibt sicher ein paar Gründe nicht zu URPSen (die beschreibst Du ja selbst), aber ganz sicher nicht den, daß das keinen Spaß macht.

    Gruß Hörnchen:-) :lol:

    PS Bevor jemand fragt: die Bassektion ist mit einem 10" und einem 15" je Seite und analoger Aktivweiche aufgebaut, geschlossene Gehäuse, viel Quarzsand, viel Watt, weiteres ist dem Besitzer nicht bekannt.

  • Frage zur richtigen Master EQ Einstellung

    • Hörnli
    • 22. Januar 2005 um 22:10

    Moin,

    schnell mal zwei Links zum Thema:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=30767&highlight=
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=30088

    Lesestoff !

    Gruß

  • "Basshörner drücken erst hinten richtig"

    • Hörnli
    • 22. Januar 2005 um 21:53

    Moin,

    Der Unterschied ist doch wohl die Druck/Schnelle Transformation die in einem Hornstack im Lautsprechergehäuse stattfindet. Bei einem Bassreflex LS geschieht das erst im Raum. Außerdem ist ein Mensch im Bassbereich ein komplexer Schallempfänger. Befindet man sich an einem Druckknoten schwingt die Luft in der Luftröhre und der Brustkorb wird zusammengedrückt. Befindet man sich an einem Schnelleknoten wackeln die Haare und Klamotten. Das kann niemand mit einem Meßmikrofon erfassen.

    Darum gibt es so viele "Bassreligionen".

    Gruß

  • "Basshörner drücken erst hinten richtig"

    • Hörnli
    • 22. Januar 2005 um 21:53

    Moin,

    Der Unterschied ist doch wohl die Druck/Schnelle Transformation die in einem Hornstack im Lautsprechergehäuse stattfindet. Bei einem Bassreflex LS geschieht das erst im Raum. Außerdem ist ein Mensch im Bassbereich ein komplexer Schallempfänger. Befindet man sich an einem Druckknoten schwingt die Luft in der Luftröhre und der Brustkorb wird zusammengedrückt. Befindet man sich an einem Schnelleknoten wackeln die Haare und Klamotten. Das kann niemand mit einem Meßmikrofon erfassen.

    Darum gibt es so viele "Bassreligionen".

    Gruß

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Hörnli
    • 22. Januar 2005 um 21:35

    Moin,

    @ FF :
    Irgendwo habe ich mal von Bassystemen gelesen, bei denen die Resonatoren für größere Stacks verschlossen werden. Kleines Stack mit Resonator zur Hubbegrenzung, großes Stack mit Strahlungswiderstand zur Hubbegrenzung.
    In der kaufmännischen Betrachtung sind geschlossene Systeme in der Anschaffung teuer (wirkungsgradstarke Langhuber, ein teurer Widerspruch, und Endstufenleistung ist heute zwar käuflich, kostet jedoch immer noch Geld)

    @ Holger: Bagend Stuff wird unter der Reso betrieben, sind also keine normalen CB.

    @ Sound-Klinik:
    Kannst Du Dir einen Hybriden vorstellen, in Deiner Bauweise, der bei gleichen Eigenschaften bis 150 Hz, einen erweiterten Frequenzbereich bis 300 Hz bei akzeptablen Eigenschaften aufweist? Vielleicht mit 2x12"?

    Gruß

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Hörnli
    • 22. Januar 2005 um 05:43

    Moin,

    @ Wellenfront & wora: Danke, gerne, mein Vergnügen.

    @ otto:
    Dein Setup zählt in dieser Größenordnung (ich unterstelle mal das ist das Stack einer Seite) sicher zu den PAs mit denen man arbeiten kann. Echte Hornstacks kann man in dieser Größenordnung nicht nutzen. Die SK- Hybriden geben bis 180Hz Leistung und sind in dieser Größenordnung anderen Konstrukten mindestens ebenbürtig, soviel kann ich, ohne sie gehört zu haben, schreiben. Allein der breitbandig reduzierte Hub schont sicher auch den Bereich von sage mal 100 bis180Hz. Meint: wenn der LS unten keine Hubqualen leidet, arbeitet er oben eher sauberer. Nur ein hinreichend großes Hornstack kann das theoretisch besser, wäre aber deutlich mehr Truckspace.
    Dann kommt ab 180 Hz ein Horn das bei 180Hz gar kein Horn ist. Auch die Limmer 308 kenne ich nicht, wohl aber den "Horn"typ und die Schwächen. Freude und Pegel von 300Hz bis oben. wenn man diesen Pegel im besagten Bereich auch nutzen will muß man sich im Mix mit den Schwächen von 180 bis 300Hz abfinden. In meiner Praxis bedeutet das: ich muß die 12"er kurzkleinHörner in diesem Bereich quälen. Obendrüber, das Horn arbeitet gut, läuft das Ding im Standgas. Ergo: der Spaß ist durch den Bereich 180- 300 Hz begrenzt.
    Ich habe einige Limmer 308 Diskussionen verfolgt, ist mir echt müßig ob das jetzt ab 190Hz oder ab 210 Hz tut. die können sicher auch 120Hz, ohne Pegel halt.
    Damit möchte ich keinesfalls Dein Stack geringschätzen, sondern klar sagen: in diesem Rahmen (2 Bässe, 1 Top, Packmaß, wenns anders ist klär mich auf) sicher auch für mich eher eine Spaßfabrik als andere mögliche Lösungen.

    Eine mögliche und häufig anzutreffende Lösung in dieser Größenordnung ist Bandpassbässe bis kaum 100 Hz dann 12"/2", je Stack 2x18" 1x12", 1x2". Da krieg ich nen Frust. Mit solch einem Stack kann ich nicht mehr machen als der 12"er unter diesen Bedingungen kann - nichts.

    @ all :
    Wer mal das Vergnügen hatte in diesen Bereich (gemeint ist der ganze von 60 bis 300Hz) musikalische Information zu mischen, und das auch noch an der Grenze der Leistungsfähigkeit, weiß das man den Bereich 300+Hz weniger vollpacken muß und die Stimme mehr Raum bekommt.

    Ich mag nicht immer in die 2"er flüchten müssen, die ab einem gewissen Pegel schlimm und immer schlimmer klingen und auch nur begrenzt Information übertragen können. Ständig auf der Flucht in höhere Frequenzbereiche, weil das eigentlich musikalisch richtige Band nicht kann.
    Wenn bald alles leq(A) begrenzt ist werden wir gründlicher nachdenken was für Holz wir wirklich brauchen.

    Schon wieder ein Buch, ich schaff das Thema nicht kürzer, sorry.

    Gruß

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Hörnli
    • 20. Januar 2005 um 03:55

    Moin,

    ich habe auf der ersten Seite geschrieben:

    Wobei so mancher Beschallungskaufmann, wenn er mal wieder selbst mischen muß, froh über sein mitgebrachtes Bassdrum- Sample ist

    Es ist nunmal so, daß gerade bei Impulsen, wie sie zum Beispiel die Basstrommel liefert, der oder die Resonatoren immer klangbestimmend sind. Diese schwingen immer solange bis sie ihre Energie losgeworden sind. Das kann man nicht ändern indem man an der Elektronik schraubt. Manche Techniker finden das praktisch, aber auch nur dann, wenn ihre jeweiligen Wunschboxen aufgebaut sind, die dann das Wunschsample erzeugen.
    Zudem hat kaum einer jemals eine wirklich Impulstreue PA- Bassektion erlebt. Darum verlaufen sich Diskussionen über die perfekte Basswiedergabe immer wieder. Wenn dann noch Kaufleute unter Skalierbarkeit die mechanische Eignung Stapel zu bauen verstehen... . hat man eben wieder mal 3 doppel 18" schwermembran BR/BP im Stapel wo 4 alte Martinbins schöneren Bass gemacht hätten.
    Ich finde Tiefbass, wie viele andere auch, nett und unverzichtbar. Meist würde ich dennoch gerne auf ein paar dB Tiefbassreserve verzichten um dafür mehr im Nutz/Kick/Spaßbereich zu haben. Zudem mag ich Topteile nicht mit tiefen Trennfrequenzen quälen müssen.

    Fazit: mit großer Trauer stelle ich fest, daß die Mehrzahl aller modernen PA- Aufbauten im Bereich von ca. 60Hz bis 300Hz ein Spaßdefizit haben.

    @ Kai Pirinja: Bei allzuvielen modernen Produktionen höre ich von der Fußtrommel nur das Knittergeräusch der 3" Metallfolien und ein undefiniertes Donnergrollen. Wirklich gut ist, wenn das musiklische Ereignis des Bassdrumanschlages schon allein im Bassbereich definiert ist. Wenn die Anschlagdynamik dann noch durch den Ton und nicht nur durch die Lautstärke definiert hörbar wäre... .
    Klar, das was wir gewohnt sind ist nicht die Originaltrommel und doch kann das Instrument mehr als buouomm und knirsch. Damit will ich nicht sagen, daß ich Deinen Geschmack anzweifle. :wink:

    Gruß

  • Frage zur angegebenen Leistung meiner Endstufe!

    • Hörnli
    • 28. Dezember 2004 um 05:06

    Moin,

    die "Sparversion" unterscheidet sich nur in der Weiche, Die Pro hat keine "Mittenbadewanne". 75W an einer C1 ist locker in Ordnung. Bevor die Endstufe clippt kotzt die Box schon lange. Den Ht schafft man schon mit einer 15W Endstufe ohne Clipping. Man nehme einen 20kHz Sinus, dann tuts nichtmal weh.

    treibsand: Wenn aus einer C1 20kW Tageslicht kommen ist sie overamped :lol:

    Gruß

  • Subs sehr ungünstig positioniert - was tun?

    • Hörnli
    • 27. Dezember 2004 um 19:58

    Moin,

    @ cyberlight:

    Mutig, mutig und Du hast nicht Unrecht. Bei so einer Irrsinnsaufstellung braucht es auch Irrsinnslösungen, um zu einem Sinn zu kommen.

    @ all: Ich würde jeder Bassposition ein schmales Frequenzband zuweisen. Hinreichend Leistung ist ja da. Jeweils das Frequenzband das auf der Tanzfläche Druck macht. Einfach jede Bassposition mit dem Frequenzgenerator durchprobieren und die Frequenzen die gut auf die Tanzfläche kommen notieren. Wichtig: Dort tanzen später keine Meßmikrofone. Damit wären schonmal die Auslöschungen der Lautsprecher gegenseitig weg. Dann mit Sinuston auf der jeweiligen Trennfrequenz die beste Überlappung, bezogen auf die Tanzfläche ausfrickeln. Dann die Pegel anpassen, und gut. Nicht vergessen die Tops spät genug einzustellen.

    Gruß

  • Frage zur angegebenen Leistung meiner Endstufe!

    • Hörnli
    • 27. Dezember 2004 um 19:17

    Moin,

    in der Pro- Version ist tatsächlich eine Hologenlampe drin, Extreme - keine Ahnung. Allerdings ist diese vor die ganze Box geschaltet. damit gibt es zwar eine Schutzwirkung für den Bass, der Hochtöner brennt jedoch ab bevor da was aufleuchtet. Das liegt daran, daß der Hochtöner mit seiner winzigen Schwingspule wenig (ca. 5W) aushält. Das ist bei der spektralen Verteilung der Frequenzen bei normalem Musikprogramm völlig in Ordnung. Mit Einzelinstrumenten, Samples etc. die mehr Höhen haben ist der schnell abgebrannt. Vorsicht also im Studio.

    Der Ht ist ersetzbar, jedoch kostet er fast soviel wie die ganze Box... .

    Ich schreibe das nicht um die Control mies zu machen ! In der Preislage eine konkurenzlos gute Box, habe gerade eine Nachtbar damit ausgestattet. Hält auch viel aus und ist laut.

    Kein Hochtöner ist unzerstörbar, das ist völlig normal wenn der bei Hochtonorgien und möglicherweise unhörbarem Höhenanteil in zB. Samples abraucht.

    Gruß

  • 18" austauschen in Zeck

    • Hörnli
    • 27. Dezember 2004 um 18:26

    Moin,

    @ Thomas:

    160-180, stimmt, die sicherlich zurückgesetzte Schallwand hatte ich nicht bedacht. Dann liegt die Abstimmfrequenz ein paar Hz höher, da wird ein, ohnehin empfehrenswerter, Lowcut wichtiger.

    @ BastiB: Wenn Du EV18B zum wirklich guten Preis bekommst, naja. Der Eminence aus Thomas` Vorschlag ist schon mindestens gleichwertig. Der Oberton hat einen niedrigen Qts, dadurch wird der in dem Gehäuse eher supertrocken und etwas bassschwach spielen.
    Mit den Vorschlägen von Thomas, 18Sound oder RCF, erreichst Du einen Upgrade. Mehr Belastbarkeit (mindestens doppelt), mehr Hub, bei vergleichbarem Wirkungsgrad.

    Nochwas: frisch aus dem Korton wirken alle Chassis erstmal schwach, da die Aufhängung noch nicht weichgespielt ist. Der Vergleich mit einem über Jahre weichgespielten EV18B kann zunächst enttäuschend sein.

    Gruß

  • 18" austauschen in Zeck

    • Hörnli
    • 27. Dezember 2004 um 18:26

    Moin,

    @ Thomas:

    160-180, stimmt, die sicherlich zurückgesetzte Schallwand hatte ich nicht bedacht. Dann liegt die Abstimmfrequenz ein paar Hz höher, da wird ein, ohnehin empfehrenswerter, Lowcut wichtiger.

    @ BastiB: Wenn Du EV18B zum wirklich guten Preis bekommst, naja. Der Eminence aus Thomas` Vorschlag ist schon mindestens gleichwertig. Der Oberton hat einen niedrigen Qts, dadurch wird der in dem Gehäuse eher supertrocken und etwas bassschwach spielen.
    Mit den Vorschlägen von Thomas, 18Sound oder RCF, erreichst Du einen Upgrade. Mehr Belastbarkeit (mindestens doppelt), mehr Hub, bei vergleichbarem Wirkungsgrad.

    Nochwas: frisch aus dem Korton wirken alle Chassis erstmal schwach, da die Aufhängung noch nicht weichgespielt ist. Der Vergleich mit einem über Jahre weichgespielten EV18B kann zunächst enttäuschend sein.

    Gruß

  • .:mirbittehelfen:.

    • Hörnli
    • 27. Dezember 2004 um 04:56

    Moin,

    Du zitierst blumige Katalogbeschreibungen, da muß ich lachen :lol:

    Dennoch willkommen im Forum.

    Immerhin hast Du den heiklen Teil der Anlage noch nicht gekauft, die Boxen.
    Beantworte uns ein Paar Fragen:

    Live oder Disco oder Sprache?
    Kaufst Du Stative für eine sinnvolle LS Position extra oder auch mit den 1000 Euro?
    Bist Du Bastler oder "nur" Käufer?

    Damit Du einen Eindruck bekommst lies mal hier:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=30590&postdays=0&postorder=asc&start=0

    Ich empfehle ein paar Surfnächte im Forum :wink:

    Gruß

  • Frage zur angegebenen Leistung meiner Endstufe!

    • Hörnli
    • 27. Dezember 2004 um 04:24

    Moin,

    in der Praxis, also bei Musikverstärkung ohne Dauerclipping wird der Amp kaum die angegebenen 270W ziehen, denn die Pegelspitzen sind nur kurz. Selbst bei Dauersinus am Meßwiderstand kann die Angabe stimmen.

    Vorsicht mit den Controls aber du hörst ja selbst wenn sie um Gnade bitten, der Hochtöner "verschwindet" ohne Vorwarnung. Vorsicht auch mit anderen Tönen als Musik.

    Gruß

  • 18" austauschen in Zeck

    • Hörnli
    • 27. Dezember 2004 um 03:54

    Moin,

    Wenn der Geldbeutel reicht, natürlich beide tauschen. Wenn nicht, vielleicht die Weiche im Pegel LR an den möglicherweise größeren Hub des neuen LS anpassen, wenn es Leistungsreserven bei den Endstufen gibt. Eines sollte man mit unterschiedlicher Bestückung niemals machen: die Bässe nebeneinander stellen. Im Stereosetup wird das durch unterschiedliche Raumeinflüsse links und rechts kaum auffallen. Nebeneinander kabbeln sich die LS wegen möglicherweise unterschiedlichen Phasenlagen und Pegel.

    Mit meiner Quick and Dirty Taschenrechnerformel: Vol: 200l, Portfläche Af: 190cm^2, Portlänge 20mm, ergibt sich eine ca. 45Hz Abstimmung. "Normal" also. Da kannst Du praktisch jeden 18" einbauen, bei dem "Riesenvolumen" ist das weniger heikel. Das Ergebnis könnte man simulieren wenn mans könnte.

    Original könnte ein EV18B Pro Line sein - finde keine Daten :(

    Frage ist also: solls besser/ anders klingen als original?

    Ich habe noch einen ungebrauchten Kappa 18" rumliegen. Das ist zunächst keine Empfehlung, keine Ahnung - Belastbarkeitssangabe 500W, genausowenig Hub. Ich brauche den einfach nicht mehr :wink: =>PN

    Reconen kann man den EV auch... .

    Gruß

  • 18" austauschen in Zeck

    • Hörnli
    • 27. Dezember 2004 um 03:54

    Moin,

    Wenn der Geldbeutel reicht, natürlich beide tauschen. Wenn nicht, vielleicht die Weiche im Pegel LR an den möglicherweise größeren Hub des neuen LS anpassen, wenn es Leistungsreserven bei den Endstufen gibt. Eines sollte man mit unterschiedlicher Bestückung niemals machen: die Bässe nebeneinander stellen. Im Stereosetup wird das durch unterschiedliche Raumeinflüsse links und rechts kaum auffallen. Nebeneinander kabbeln sich die LS wegen möglicherweise unterschiedlichen Phasenlagen und Pegel.

    Mit meiner Quick and Dirty Taschenrechnerformel: Vol: 200l, Portfläche Af: 190cm^2, Portlänge 20mm, ergibt sich eine ca. 45Hz Abstimmung. "Normal" also. Da kannst Du praktisch jeden 18" einbauen, bei dem "Riesenvolumen" ist das weniger heikel. Das Ergebnis könnte man simulieren wenn mans könnte.

    Original könnte ein EV18B Pro Line sein - finde keine Daten :(

    Frage ist also: solls besser/ anders klingen als original?

    Ich habe noch einen ungebrauchten Kappa 18" rumliegen. Das ist zunächst keine Empfehlung, keine Ahnung - Belastbarkeitssangabe 500W, genausowenig Hub. Ich brauche den einfach nicht mehr :wink: =>PN

    Reconen kann man den EV auch... .

    Gruß

  • Wie trennen wenn Tops "Fullrange" laufen?

    • Hörnli
    • 27. Dezember 2004 um 02:39

    Moin,

    vorstellen kann ich mir viel. Vermuten darf ich, daß bei höheren Pegeln (die in der Tenne vielleicht nicht gefahren wurden) der 15" im Top ordentlich K2 und höhere produziert, und die Mitten stark vom Basshub moduliert werden. In speziellen Fällen finde sogar ich diesen dirty- Effekt witzig. Allerdings niemals wieder wenns meine Speaker sind.
    Durch das Nachschwingen des Topteilresonators (womöglich bei 42 Hz) kann 35/50 subjektiv schon passen. Außerdem kann man bei dieser Konfiguration ohne den EQ zu bemühen eine kräftige Tiefbassanhebung fahren.
    Wenn da keine Pegelgrenzen wären... .

    Sorry übrigens, ich bin bei meinem ersten Post von einer analogen Weiche ausgegangen. Das mit dem 50 Hz Lowcut für die Tops ist durch die separat einstellbaren Trennfrequenzen jetzt mit der Weiche verwirklicht.

    Bessel, da gibt es Fans die einer Butterworthcharakteristik ein schlechtes Impulsverhalten attestieren, "they ring" (schwingen nach). Da ich kein Filtertheoretiker bin kann ich das nicht beweisen. Besselfilter arbeiten bei der Trennfrequenz flacher (breiterer Additionsbereich), soviel weiß ich.

    Hat jemand Ahnung, ob das nur für Passivweichen gilt, oder auch aktiv, oder Blödsinn ist?

    Gruß

  • Wie trennen wenn Tops "Fullrange" laufen?

    • Hörnli
    • 27. Dezember 2004 um 02:39

    Moin,

    vorstellen kann ich mir viel. Vermuten darf ich, daß bei höheren Pegeln (die in der Tenne vielleicht nicht gefahren wurden) der 15" im Top ordentlich K2 und höhere produziert, und die Mitten stark vom Basshub moduliert werden. In speziellen Fällen finde sogar ich diesen dirty- Effekt witzig. Allerdings niemals wieder wenns meine Speaker sind.
    Durch das Nachschwingen des Topteilresonators (womöglich bei 42 Hz) kann 35/50 subjektiv schon passen. Außerdem kann man bei dieser Konfiguration ohne den EQ zu bemühen eine kräftige Tiefbassanhebung fahren.
    Wenn da keine Pegelgrenzen wären... .

    Sorry übrigens, ich bin bei meinem ersten Post von einer analogen Weiche ausgegangen. Das mit dem 50 Hz Lowcut für die Tops ist durch die separat einstellbaren Trennfrequenzen jetzt mit der Weiche verwirklicht.

    Bessel, da gibt es Fans die einer Butterworthcharakteristik ein schlechtes Impulsverhalten attestieren, "they ring" (schwingen nach). Da ich kein Filtertheoretiker bin kann ich das nicht beweisen. Besselfilter arbeiten bei der Trennfrequenz flacher (breiterer Additionsbereich), soviel weiß ich.

    Hat jemand Ahnung, ob das nur für Passivweichen gilt, oder auch aktiv, oder Blödsinn ist?

    Gruß

  • Newbie-Doofheit oder echter Schweinefehler?

    • Hörnli
    • 25. Dezember 2004 um 07:38

    Moin,

    Bläser machen böse Töne, zuweilen sogar ohne Verstärkung.
    Monitore können auch übersteuern/klirren/zu laut sein und im Publikum zu hören sein.

    LRMaster kurz runter - Lärm noch da? => Bühne! => Mon Outs runter - Lärm noch da? => Musikerlärm
    ( Gitarrenamps, Becken o.Ä.)!

    Endstufen nicht voll aufgedreht => Mißtrauen => Babysitter fragen


    Gruß

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