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Beiträge von wora

  • Digico SD8 Erfahrungen?

    • wora
    • 6. Mai 2009 um 23:43

    das thema "haptik" (ich glaub so nennt man das) habe ich auch vor jahren schon angesprochen.
    (meine antwort bezieht sich jetzt nicht direkt auf das SD8, weil ich es noch nicht vor der nase hatte, sie ist eher allgemain gedacht)

    wir sind ja quasi erst in der zweiten oder dritten generation an live-digipulten.
    wenn man sich überlagt, das die entwicklung der bedienoberflächen analoger pulte (die sich heutzutage ja sehr ähneln) tatsächlich jahrzehnte gedauert hat, kann man sicher noch nicht erwarten das jetzt schon alle möglichkeiten der digipulte perfekt durchdacht sein können.
    es wird sich mit der zeit herausstellen, welche oberflächen (bzw. welche pulte) bei den usern besonders gut angenommen werden.
    dann werden sich die bedienphilosophieen langsam annähern, weil die konkurrenten auch pulte verkaufen wollen...
    das ist ein langer prozess, der mit sicherheit noch lange nicht abgeschlossen ist und der auch noch einige irrläufer produzieren wird, die der markt nicht annimmt (wie gesagt, das bezieht sich jetzt nicht auf die SD8!)

    in der zwischenzeit müssen wir als bediener leider die bittere pille schlucken, das wir möglichst viele oberflächen - zumindest rudimentär - schnell bedienen können müssen.
    richtig tief einarbeiten kann man sich dann nur in wenige systeme, denn die user fordern von jedem neuen digipult eine unmenge an funktionen und möglichkeiten, so das ein "schnell mal reinschaffen" von vornherein erfolgreich vereitelt wird.
    wer also in die tiefen des routings vordringen möchte, der muss sich zwingend mit dem jeweiligen pult auseinandersetzen, das ist klar. je leichter das pult es dem bediener aber macht, desto schneller wird es von einer grösseren zahl an benutzern akzeptiert. das ist ein spannender prozess, denn es ist nicht immer so das das bessere technische konzept gewinnt (siehe damals Video2000 gegen VHS), letztendlich entscheiden die bediener ganz wesentlich mit.

    und eines steht sicher ausser frage: wenn ein digipult auf einer VA eingesetzt wird, dann muss zumindest EINER da sein, der es beherrscht... das dies leider nicht immer zutrifft, wissen wir alle.

  • Low Budget Kompressor evtl mit Gate

    • wora
    • 6. Mai 2009 um 23:08
    Zitat von "sebastian landgraf"

    ...
    wie gesagt ich glaube euch wenn ihr sagt "166XL, der is so geil da hab ich mein ganzes rack mit voll..."


    wer hat denn sowas behauptet?

    Zitat von "sebastian landgraf"

    ...
    aber deswegen muss z.b der 266 doch nicht gleich ne krücke sein. das will mir irgendwie net in den kopf

    die tipps zu "besser kein 266" kommen allesamt von leuten mit jahrelangen erfahrungen in der profi-ecke.
    natürlich komprimiert der 266 auch ein signal, auch der günstigste behringer kann sowas. die sind aber eher was für die party-fraktion. denn wenn man viel wert auf das ergebnis legt, wird man ihn leider nicht ernsthaft empfehlen können.
    deshalb empfehlen viele hier den 166 als unterste grenze, das ist alles. von "...so geil..." ist der übrigens auch noch ein stück entfernt...

    wenn der 166 zu teuer für dich ist und du unbedingt einen kompressor brauchst, gibt es nur zwei auswege:
    - du kaufst einen noch günstigeren und nimmst in kauf, das du ihn bald ersetzen wirst
    - oder du wartest, bis du das geld zur verfügung hast

    und wie ich bereits geschrieben hatte:
    es ist allein deine entscheidung. wir können nur tipps geben.

  • Digico SD8 Erfahrungen?

    • wora
    • 5. Mai 2009 um 23:39
    Zitat von "Roger"

    ...
    Das dein Betreuer vor Ort evtl. einen Bedienfehler gemacht hat ist nix pultspezifisches...


    +1 :D

  • EV Subs

    • wora
    • 5. Mai 2009 um 23:35

    ideal wäre es, wenn alle klanginformationen aus den tops kämen. dann wäre die schallverteilung am idealsten.
    dies ist jedoch physikalisch schwierig, da für tiefe frequenzen grosse gehäuse benötigt werden, die einserseits schwer auf ein stativ zu wuchten sind und andererseits wohl auch recht unansehnlich wären, wenn sie die gleiche performance bieten wollten...
    man muss also kompromisse eingehen.
    je höher man nun zum bass hin trennt, desto eher werden grundtoninformationen nicht über das top sondern über den bass übertragen. da dieser meist auf dem boden steht, kommt ein teil der stimmen dann aus dem bass und der andere teil aus dem top...
    und vor den bässen stehen dann auch mal viele leute... bei sehr tiefen bässen sicherlich kein wirkliches problem, bei etwas höheren frequenzen bekommen wir da aber schon eine merkliche abdämpfung. das bedeutet vor der bühne klingt es zwar schön fett, weiter hinten aber zunehmend aggressiv, weil nur die höheren frequenzen über die köpfe getragen werden.
    nur mal so als theoretische betrachtung...

    es ist deshalb erst mal immer gut, wenn die tops tief genug runter gehen. je kleiner die pappen aber sind, desto eher muss signal auf den bass geroutet werden.
    lautsprecherbau ist immer verbunden mit der suche nach dem bestmöglichen kompromiss - und wenn ein kompromiss für musik gut ist, muss er sich nicht zwingend als beste lösung für eine sprachübertragung darstellen.

    ich hoffe etwas geholfen zu haben...

    AlphaC: natürlich gibt es lautsprecher, die man besser höher trennen sollte. wenn man sich allein schon mal das angebot an verschiedenen 12"ern am markt umschaut, kann man schon erkennen wie viele möglichkeiten der abstimmung es geben könnte :D

  • Low Budget Kompressor evtl mit Gate

    • wora
    • 5. Mai 2009 um 23:14

    christopher, hast du noch nicht bemerkt, das die diskussionen in die du dich einmischst fast immer gleich enden?
    glaubst du denn wirklich noch, das läge ausschliesslich an den anderen teilnehmern?

    dein beitrag hier kam genau so rüber, als würde es keine unterschiede zwischen kompressoren geben, auch wenn du es wortwörtlich nicht geschrieben hast.
    und vom prinzip her kam es schon oft genau so rüber, deshalb reagieren hier mittlerweile viele teilnehmer etwas aggressiver darauf.
    möglicherweise liest du deine eigenen beiträge einfach nicht kritisch genug, bevor du sie absendest. sie werden jedenfalls sehr oft missverstanden, dies muss logischerweise an deinen beiträgen und nicht an den antworten darauf liegen...

    ich finde es nach wie vor sehr schade, das du dein fachwissen nicht so schildern kannst, das es sich nicht wie ein persönlicher angriff anfühlt.
    also bitte ich dich einfach, deine beiträge kritischer zu prüfen, und zwar nicht auf den technischen inhalt, sondern auf einen eventuell falsch zu verstehenden ton hin.

  • Welche Mikros sind in der persönlichen Mixer/Kofferjobkiste ?

    • wora
    • 5. Mai 2009 um 22:58

    danke für diese rückmeldung, die den usern hier auch mal zeigt das nicht immer nur alles schlechtgeredet werden muss und sich sehr wohl nutzbare und interessante hinweise für die tägliche arbeit finden lassen...

  • Low Budget Kompressor evtl mit Gate

    • wora
    • 5. Mai 2009 um 22:37
    Zitat von "sebastian landgraf"

    ...also warum was teures kaufen was ich eh noch nicht bedienen kann...


    wenn du dir unbedingt den billigsten kaufen möchtest, warum fragst du dann eigentlich??
    :)

    unsere tipps gehen allesamt (mit einer ausnahme, die sich seltsamerweise völlig unverstanden fühlt) dahin, das wir sagen:
    kauf nicht den billigsten, nimm den 166er, dann hast du was zum üben UND später etwas, über das du dich nicht ärgern musst.
    und das alles für einen wirklich vernünftigen kurs!

    die entscheidung musst du dann natürlich selbst treffen

  • In Ear - Gehörschädigend?

    • wora
    • 5. Mai 2009 um 02:01

    zum thema latenz hatten wir auch 2007 schon mal ein grössere diskussion, in deren verlauf auch die problematik "inear" angesprochen wurde.
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=50&t=59899

  • EV Subs

    • wora
    • 5. Mai 2009 um 01:28
    Zitat von "krzysztof schwierz"

    ...
    Was mich da wundert: fuer den 1181 gibt es ein EQeingriff 300Hz, obwohl dieser nur bis 90Hz spielen soll - weisst jemand wozu?


    das kann eigentlich nur wegen einer heftigen resonanz sein, damit diese garantiert nicht mehr zum tragen kommt. eine andere erklärung kann es meines erachtens nach nicht geben.
    weil der filter nicht im eigentlichen übertragungsbereich liegt hat er aber recht wenig mit dem sound zu tun.

    Zitat von "krzysztof schwierz"

    ...
    Bei alle Presets spielt der Sub nur bis 90Hz - auch mit dem 12er Top - warum den so tief?...


    ganz einfach: je tiefer man trennen kann, desto besser ist das für den sound.

  • Schmale Tops für Festinstallation

    • wora
    • 5. Mai 2009 um 01:17

    hi, ich kenne die community-teile nicht, aber bei 3/4zoll-HT als frontbeschallung bei rockmusik wäre ich seeehr skeptisch ob das tatsächlich sinnvoll ist.

  • Welche 12"-1.x" Boox ist über (ziemlich) jeden Rider erhaben

    • wora
    • 5. Mai 2009 um 00:52

    wie hoch ist denn die anforderung an "ridertauglich"?
    wenn sie hoch ist, würde ich auch eher zu den kräftigeren 12"/2"-typen raten ;)
    ein paar interessante wurden ja bereits genannt, KS und GAE kann man da sicher noch aufzählen, wenn die bands nicht zu amerikanisch werden...

    nexo darf man übrigens mit einem einzelnen "x" schreiben, die haben nix mit "proxxon" zu tun :D

  • Pultvergleich digital

    • wora
    • 4. Mai 2009 um 23:37

    so, urlaub vorbei?
    es ist ja richtig ungesund für einen tontechniker, wochenlang in der sonne zu liegen!
    schliesslich halten wir uns doch recht oft bei schönstem sonnenschein in dunklen hallen auf... :D

    und überhaupt... ur-laub?
    hab ich das jetzt richtig geschrieben?
    wo findet man dieses alte laub denn überhaupt?
    wir wollten doch pulte vergleichen, wie zum henker kann man da überhaupt an sowas wie "abwesenheit" denken??
    :shock: :shock: :shock:

    :D

  • Mikro für Rednerpult

    • wora
    • 4. Mai 2009 um 23:13

    ich möchte dir jetzt nicht zu nahe treten, als notlösung würde ich das sicher akzeptieren... aber wer stellt denn dieses hässliche teil freiwillig ans rednerpult???
    also da gibt es doch wesentlich elegantere lösungen, die auch mindestens genau so gut funktionieren... siehe die anderen threads zum thema.

    wem das lesen der threads allerdings zu viel ist:
    - man kann im prinzip alle guten kleinmembran-kondensatormikros mit richtwirkung verwenden
    - man kann gute schwanenhalsmikros verwenden
    - man kann kardioid-ebenen mikrofone verwenden
    - es gibt auch ein paar sinnvolle ältere dynamische mikros (z.b. MD441, M201)
    - man kann manchmal sogar grenzflächen empfehlen (allerdings sollte dann niemand mit papier hantieren ;) )
    - und zur not geht es auch mit einem SM58!

  • Mikro für Rednerpult

    • wora
    • 4. Mai 2009 um 19:10

    Audiowerk:
    das thema hatten wir ja wirklich schon oft, aber deshalb so einen text loszulassen halte ich für überzogen.
    bevor man so angreift, sollte man vielleicht erstmal normal antworten.

  • Low Budget Kompressor evtl mit Gate

    • wora
    • 4. Mai 2009 um 18:50

    sebastian, lass dich nicht kirre machen, es bestehen sehr wohl merkliche unterschiede zwischen kompressoren.
    es ist zwar richtig wenn christopher schreibt, das man als anfänger die unterscheide noch nicht so bemerkt. aber spätestens wenn man ein bisschen gefühl dafür entwickelt hat, bemerkt man die unterschiede. und wenn man dann plötzlich einen 266 vor der nase hat, weiss man warum man ihn selbst nie gekauft hätte.
    deshalb macht es wirklich sinn, geringfügig mehr geld für kompressoren auszugeben... und für den austausch dieser erfahrungswerte gibt es dieses forum.

  • Video: Kling & Freitag Sequenza Line Array Rigging

    • wora
    • 4. Mai 2009 um 12:22

    soso, der Gert ist mal wieder im netz... servus!

    das problem kaputter rollen an der untersten box bei sehr langen arrays könnte man ja einfach lösen, in dem man für soche anwendungsfälle eine spezielle rollkonstruktion baut und diese an die unterste box montiert, kann natürlich auch abnehmbar sein.
    z.b. ein normales rollbrett, das aber einfach mehr räder hat, damit sich die last verteilen kann. auf diese idee ist wohl noch keiner gekommen...?

    das ein automatisch im richtigen winkel einrastendes system beim abbauen evtl. ein grösseres problem sein könnte, erscheint logisch. aber wenn man lange genug nachdenkt, sollte man auch dafür eine passende lösung finden können. ich kenne das system von K&F jetzt nicht aus der anwendung, vielleicht kann dazu mal jemand was sagen der es schon bedient hat.

  • Low Budget Kompressor evtl mit Gate

    • wora
    • 4. Mai 2009 um 12:09

    266 ist ne krücke, 166 ist brauchbar

  • d&b Audio T-10

    • wora
    • 4. Mai 2009 um 00:10

    nun ja, es kommt halt darauf an was man damit machen möchte.
    es gibt ja schon von anderen herstellern systeme mit 6,5", die zwar seltenst für R`n`R eingesetzt werden, aber dafür in ihren bereichen ganz hervorragend spielen.
    der wirkliche vorteil einer banane wird erst mit ausreichender länge erzielt, das ist klar. bei 3m länge werden 100Hz schon gerichtet abgestrahlt, das ist bei hornsystemen nicht mehr der fall, es sei denn sie wären ähnlich gross... in dieser grössenordnung funktioniert eine linie imho schon deutlich besser.
    aber bei kleineren systemen können hörner natürlich ihre vorteile ausspielen. allerdings wieder mit dem nachteil, das sie meist auch wie hörner klingen...

    sei´s drum:
    von so einer schnuckeligen box erwartet natürlich niemand ernsthaft, das man damit alles machen kann!
    es gibt eben kein boxensystem, das sich für alles gleich gut eignet.
    sie wird trotzdem ihre käufer finden, die sie dann richtig einsetzen.
    und sie wird auch käufer finden, die sie falsch einsetzen... aber mal ganz ehrlich: das geht auch anderen systemen so 8)

  • Leadsänger Effekt auf Monitor?

    • wora
    • 3. Mai 2009 um 23:28

    meist mische ich auch keinen hall auf die wedges. nur auf wunsch.
    und meistens wollen die musiker auch keinen haben.
    es gibt jedoch situationen mit (für uns sehr guten) sälen mit recht trockener akustik. hier kommt es ab und an mal vor, das ein sänger oder ne sängerin ein bisschen hall haben möchte, einfach damit es eben nicht zu trocken wird.
    wenn man nur schnelle sachen spielt und/oder das arrangement total zugestopft ist, benötigt man das sicher nicht. aber wenn auch mal gertagene sachen mit platz zwischen den noten kommen, dann macht ein bisschen hall auch dem musiker spass!
    und als alter sänger sag ich: ja, warum eigentlich nicht?

    wenn der hallanteil aber so laut gefahren werden muss das man in die feedbackzone kommt, dann ist irgendwo ein grundsätzliches problem vorhanden.

  • DB-Fifty Line Plus - RCF 4PRO7001A + 4x RCF 4 PRO 8001 AS

    • wora
    • 2. Mai 2009 um 01:00
    Zitat von "krzysztof schwierz"

    ...da man hier schon Stimmen dafuer hoerte, dass fuer Subs neospeaker und D-Stufen doch nicht so geeignet sein sollen...


    meinst du mit "D-Stufen" class-D amps?
    warum sollten die denn für bässe nicht geeignet sein??
    es gibt wirkungsgradmässig nix besseres und schlechte hochtonauflösung spielt bei bässen auch keine rolle.
    also würde ich hier eher das gegenteil behaupten.

    neodym-speaker in bässen finde ich dagegen auch eher uninteressant.
    das verhältniss des gewichts zum gesamtgewicht der box (viel gehäuse!) ist so gering, das die nachteile von neodym-speakern grösser sind als die vorteile durch geringes gewicht.
    anders sieht es natürlich für lautsprecher aus, die auf kopfhöhe oder darüber gebracht werden müssen. hier spielt fast jedes kilo eine rolle.

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