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Beiträge von wora

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • wora
    • 15. Februar 2009 um 01:04

    na ja, ich habe da wohl eine etwas andere sichtweise.

    ich arbeite bei dem pult grundsätzlich in der custom-ebene, weil ich meine zugriffe einfach auf einer oberfläche haben will.
    so gehen erst mal 5 fader weg, 4 für die effekte plus einem FX send. die drehpotis als fx-return-regler sind IMHO ne zumutung, damit kann ich nicht gefühlvoll arbeiten.

    die idee mit der subgruppe ist zwar nicht schlecht, aber wenn ich schon die möglichkeiten habe jeden kanal getrennt zu komprimieren, warum soll ich denn dann wieder die selben kompromisse der analogtechnik eingehen? das ist doch gerade der vorteil der digitaltechnik.
    also wenn ich 4 gesänge habe, dann nutze ich 8 kanäle, weil ich kompression nicht auf dem monitor haben will. das ist jetzt zwar bei einer gesamtanzahl von 64 kanälen nicht schlimm, aber ich verbrauche 8 fader im custom-layer...
    natürlich kann man sie auch auf einen anderen layer legen, dann muss man aber extrem aufpassen das man nicht durcheinander kommt, wenns mal wieder nen hektischen soundcheck oder gar ein feedback gibt!

    es ist einfach egal was ich mit dem pult machen will, ich muss grundsätzlich kompromisse eingehen die mir irgendwie nicht gefallen. hiermit oute ich mich also als jemand, der überhaupt nicht gerne mit diesem pult arbeitet.
    es gibt anwendungsbereiche wo der einsatz des LS9 sinn macht, ich habe ja auch ein LS9-16 auf einem rider stehen und komme da gut mit zurecht.
    aber meines erachtens wird es leider viel zu häufig für die falschen jobs eingesetzt... dieses pult heizt den qualitätsverfall bei veranstaltungen gründlich an. dafür kann das pult selber natürlich nix(!), das problem liegt bei den anwendern (ausnahmen sind natürlich ausgenommen)

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • wora
    • 14. Februar 2009 um 15:00

    ja, das ist in der tat ein bisschen ungeschickt. wenn man keinen kompressor auf dem monitor haben möchte, ist man gezwungen einen zweiten kanal zu benutzen. so gehen für 4 gesänge dann schon mal 8 kanäle weg...

  • DBX 231 Master-Potis kratzen schon

    • wora
    • 14. Februar 2009 um 14:55
    Zitat

    ...Für über 200,- Euro ist er ja nun schon nicht mehr in der "Schrott-Liga" anzusiedeln...


    hihi, ein wirklich gelungener scherz :D
    na ja, der ausdruck "schrott-liga" ist natürlich ein wenig überzogen...

    was ist denn mit den EQs, die das 10fache kosten?
    gehören die in die klasse "vergoldete esoterik"?
    oder könnte es vielleicht doch sein, das die tatsächlich besser funktionieren? :roll:

  • Setting von M7CL in LS9?

    • wora
    • 14. Februar 2009 um 14:41
    Zitat von "adler-feder"

    ...
    weiß einer, ob ich eine abgespeicherte Szene vom Yamaha M7CL im Yamaha LS9 laden kann?...


    wie bereits erwähnt handelt es sich dabei um zwei verschiedene pulte.
    sie unterscheiden sich dabei vor allem in der bedienbarkeit und der anzahl der inputs.
    beim rest bin ich mir in der tat nicht so ganz sicher ob es da grosse unterschiede gibt, die gemeinsamkeiten überwiegen eindeutig. ich habe durchaus den eindruck, das solche sachen wie die effekt- oder kompressoreinstellungen durchaus ähnlich funktionieren, aber LS9-szenen lassen sich trotzdem nicht in das M7 importieren - und anders herum natürlich auch nicht.

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • wora
    • 14. Februar 2009 um 11:26
    Zitat von "bemi"

    so ein Zufall ... War es dein Pult? ;)


    ja, es war sein pult.
    der verleiher der anlage wollte mir ein LS9 hinstellen, das ich im rider aber ausgeschlossen hatte.
    er konnte "nichts anderes organisieren", was der von mir oft kritisierten "friss oder stirb" mentalität entspricht.
    somit haben wir dann halt selber was organisiert und die firma BlueSound hatte das passende pult zufällg frei... na ja, man muss ja auch mal glück haben! 8)

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • wora
    • 14. Februar 2009 um 11:21
    Zitat von "tobias kammerer"

    Wora wird sein Pult wohl umtaufen: I Love!
    :wink:


    das ist eine verdammt gute idee!! :D

    herbert:
    wie schön, das sie uns dann auch wieder aus dem knast rausgelassen haben ;);)

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • wora
    • 14. Februar 2009 um 01:32

    so, ich komme gerade von einem gig mit ner iLive - und hatte wieder verdammt viel spass am obergeilen sound! 8)

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • wora
    • 12. Februar 2009 um 01:57
    Zitat von "bemi"

    wenn du QOS garantieren kannst, dann kannst du natuerlich ueber das Ethersoundnetz parallel TCP/IP machen ... Das A&H Protokoll kenne ich nicht, weiss nicht ob es auf Ethernet basiert oder nur die TP Verkabelung verwendet...


    na ja, es gibt dann aber auch gewisse grenzen des vertrauens.
    mir ist es egal, ob das ACE protokoll auf ethernet basiert, es ist meine wichtige verbindung zwischen pult und stagerack, und da will ich nix anderes mit im spiel haben. hier denke ich ganz einfach "safety first" :D

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • wora
    • 11. Februar 2009 um 19:14
    Zitat von "peter2802"

    Hallo Wolfgang !! :D

    Ich habe da in der Audiowelt nicht so die Erfahrung, aber im PC-Netzwerken (Ethernet über TP oder LWL-Kaper) kannst Du doch auch verschiedene Protokolle gleichzeitig fahren, z.B. TCP/IP, NetBeui und IPX/SPX.

    mfg.
    Peter


    vielleicht hab ich mich nicht korrekt genug ausgedrückt.
    man kann z.b Ethersound nicht mit Madi mischen. das ist wie PC mit Mac mischen zu wollen. das mixrack muss mit der konsole mit ein- und demselben protokoll verbunden sein, egal ob das ethersound, ACE oder Madi ist (Madi gibts wie gesagt noch nicht)
    was man allerdings im T-rack machen kann ist neben ACE noch zusätzlich eine Madi-karte einzubinden...

  • Bassaufstellung für eine breite und Gleichmäßge Verteilung

    • wora
    • 11. Februar 2009 um 13:59
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    ... Fehlerhaft wird es immer dann, wenn mehrere Subs direkt Gehäuse an Gehäuse stehen. Dann gibt es real nämlich nach hinten weniger Pegel, was sich in der Simulation überhaupt nicht zeigt.


    erstaunlich. ich hätte jetzt gedacht, das bei den langen wellenlängen die gehäusemaße verschwindend wenig ausmachen, zumindest wenn die boxen nicht in zwei reihen übereinander gestapelt sind.

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • wora
    • 11. Februar 2009 um 13:50

    man kann natürlich verschiedene protokolle nicht mischen.
    die konsolen und mixracks sollen alle zueinander kompatibel sein, das ist die aussage des herstellers.
    über welche protokolle man die dann aber miteinander verknüpft, bleibt dem user überlassen.

  • Bassaufstellung für eine breite und Gleichmäßge Verteilung

    • wora
    • 11. Februar 2009 um 12:51
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    ...
    Abschattung lässt sich ohne Weiteres simulieren. Was allerdings (noch) nicht geht sind Beugungseffekte - und das ist das eigentliche Problem bei der Simulation von Lautsprecher-Arrays.


    aber man kann schon sagen, das durch niernförmig abstrahlende bässe das problem des ungeliebten hotspots auf der bühne weitestgehend vermieden werden kann. oder hab ich das nicht richtig gelesen?
    die ideale lösung wäre somit ein gerades array(wegen platz) mit cardioidstrahlern(wegen hotspot), das man per delays krümmt (wegen öffnungswinkel).

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • wora
    • 11. Februar 2009 um 12:41
    Zitat von "tonzwerg"

    also meine erfahrung im studio ist die, dass sich der klang unserer wandler nach einführung einer externen wordclock statt der clock über die adat-signale deutlich verbessert hat. das ganze ist viel räumlicher und aufgeräumter.


    also eben das sogenannte re-clocking, das damals der toning. von pink floyd als erster rausgefunden hatte... damals gings aber um jitterprobleme bei der CD-herstellung
    hmmm, ich hätte nicht gedacht, das dies auch schon bei AES/EBU ein problem sein könnte. da sich die schnittstelle lediglich in ihren elektrischen parametern (symmetrische signalführung) und in ein paar statusbits vom S/PDIF unterscheidet, müsste es dort auch eine verbesserung durch eine externe clock geben können.

    die frage ist aber auch nochmal, ob dies für externe hallgeräte auch so wichtig ist.

  • Bassaufstellung für eine breite und Gleichmäßge Verteilung

    • wora
    • 11. Februar 2009 um 01:37
    Zitat von "klauston"

    ...
    In der Theorie kann ich ja mal alles bauen, der Veranstalter jagt mich halt dann mit einem nassen handtuch zur Tür hinaus :D:D:D:D


    in der tat.

    in der praxis ist die theorie oft praktisch nur theoretisch möglich... :D

    (hey... das war jetzt von mir :shock: !)

  • PROEL wer kennt die firma u. wie gut sind sie?

    • wora
    • 11. Februar 2009 um 00:21
    Zitat von "Kracky"

    Mit solchen Aussagen wäre ich sehr vorsichtig, grade Proel hat die letzten Jahre auf der PLS mit Ihrem LA ganz gut aufgeräumt. Proel hat den Verruf des Partyniveaus aber grade im Bereich Beschallung haben die da einen sehr guten Entwickler am Start, ich würde da nicht vorschnell urteilen!!!


    das linearray von proel habe ich auch auf der messe gehört.
    ich war durchaus überrascht., die linie hatte ein durchaus ernstzunehmendes niveau...
    wie der rest ist oder auch die zuverlässigkeit, entzieht sich allerdings meiner kenntnis.

  • Verbesserungsvorschläge / Fragen zur neuen Forensoftware

    • wora
    • 10. Februar 2009 um 23:58
    Zitat von "mringhoff"


    ich finde sie besser als vorher...


    bei mir genau das gegenteil, ich muss mir jetzt zwingend die brille aufziehen...

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • wora
    • 10. Februar 2009 um 23:56

    nun ja, pulthersteller sind vielleicht idealisten, denen sich beim blossen gedanken an eine absichtlich herbeigeführte übersteuerung der magen umdreht... 8)
    es ist also an uns tontechnikern, neue wege der effekterzeugung zu finden :D

  • Raumkorrektursystem / Digitaler Equalizer

    • wora
    • 10. Februar 2009 um 23:39

    nun ja, für einen hörplatz den man nicht verlassen darf mag so eine automatik vielleicht noch gehen. sowas gab es ja auch schon vor fast 20 jahren bei analogen equalizern, z.b. beim BSS Varicurve.

    wenn es aber "etwas mehr sein darf" oder eine ungünstige akustik vorhanden ist, gibt es keine wirklich gut funktionierende automatik.
    wenn es das wirklich in "funktionierend" gäbe, wären die systemtechs schon lange ihren job los :D;)

  • AKG DMS 700 - Serienmodell Digitales Funkmikrofon-System

    • wora
    • 10. Februar 2009 um 23:13

    4ms sind zu viel, zumindest für musikeranwendungen.
    an denke nur mal an folgendes szenario:

    2,5ms mischpult (weit verbreitete pulte)
    2ms monitor-controller
    6ms schallaufzeit vom wedge ans ohr
    und dann noch 4ms vom mikrofon?

    die angenommene grenze von 10ms ist da also schon deutlich überschritten...
    wahrscheinlich hat man genau deshalb die anwendungsgebiete von vorneherein in die reine sprachübertragung gelegt.
    dort denken viele nicht mal ansatzweise über das thema latenz nach, man denke nur mal an die im konferenzbereich weit verbreitete Audiaflex, die man erst gar nicht unter 5-6ms latenz bekommt...


    und dann die benötigte bandbreite von 200KHz. der frequenzhub einer analogen strecke gibt sich mit weniger als der hälfte zufrieden.
    da reden wir im moment alle vom drohenden entzug der sendefrequenzen, aber mit diesen teilen braucht man ja noch mehr platz im äther!
    oder lassen sich damit mehrer kanäle auf einer frequenz unterbringen? das kann ich nicht so richtig rauslesen, halte es aber für nicht so wahrscheinlich...

    und dann, oh weh, compressor und EQ im empfänger... wenn das der hobbymusiker in die hände bekommt! ;)

  • Verbesserungsvorschläge / Fragen zur neuen Forensoftware

    • wora
    • 10. Februar 2009 um 22:21

    ...die schrift wieder ein bisschen grösser machen??

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