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Beiträge von wora

  • Belastbarkeit

    • wora
    • 1. März 2008 um 06:08
    Zitat von "Jens Droessler"

    ...@ wora: Die Labs messen natürlich nur den von ihnen erzeugten Klirr. Kein Amp der Welt kann wissen, wie bleastbar die Boxen sind, die hinten dran hängen, noch wieviel Klir die Boxen in dem Moment erzeugen. ...

    seltsam, dann kann eine kleine 2x5" box also die 640W der LAB verkraften?
    halt: die box hat ja 4Ohm, da kann die 1600er sogar 840W!
    das kann ich mir jetzt wirklich nicht vorstellen.
    der amp limitierte tatsächlich, bevor der lautsprecher auch nur ansatzweise versuchte, seine kalotten loszuwerden.
    deine meinung kann ich wirklich nicht ganz nachvollziehen, irgendwie scheint da doch eine art sensing zu erfolgen... keine ahnung wie das geht, aber es scheint ja zu klappen.

    ich und ein paar kollegen nutzen seit über 10jahren diese amps und haben dank ihnen noch keine lautsprecher reconen müssen.
    na ja, einen zwischenfall gabs schon, ich sag nur zwei worte: "Fasching" und "DJ"... :shock:

    ende OT.

  • Snare: Alternativen zum SM57

    • wora
    • 1. März 2008 um 05:19

    hier ein paar daten zum vergleich:

    AE3000
    Weight 170g
    Length 115.5mm
    Max Diameter/Width 48mm


    SM57
    Weight 284g
    Length 157mm
    Max Diameter/Width 32mm


    das AE ist also deutlich leichter - und kürzer.

    die seitliche einsprache kann sowohl vor- als auch ein nachteil sein, das ist klar. meiner erfahrung nach bietet die seitliche einsprache aber sehr oft vorteile bei der positionierung. man muss sich halt ein bisschen umstellen. und natürlich gibt es sicherlich anwendungen, wo das mikro nicht passen könnte.

    es schadet übrigens nicht, bei dieser anwendung per EQ dem 3000er eine kräftige präsenzanhebung zu geben, da das mikro im gegensatz zum SM57 einen deutlich ausgewogeneren frequenzgang hat. und auch dem 57er geben die meisten kollegen ja eine anhebung in dem bereich. natürlich ist das reine geschmacksache.

    und bevor ich hier noch falsch verstanden werde:
    natürlich behaupte ich nicht, das dieses mikro das SM57 an der snare ablösen wird. ich habe lediglich gute erfahrungen damit gemacht und werde es persönlich in zukunft für diesen zweck einsetzen.

  • Kohärent abstrahlendes Bassarray

    • wora
    • 1. März 2008 um 00:05

    die sache mit der bündelung durch eine schallwand ist an sich schlüssig.
    macht sich denn das aneinanderstellen der bässe (und somit eine physikalisch geschlossene wand) auch bemerkbar, wenn keine bässe übereinander gestellt werden?
    also nur eine einfache horizontale linie vor der bühne?

    das kann ich mir bei der wellenlänge nicht richtig vorstellen.
    das dürfte doch eigentlich überhaupt keinen effekt erzeugen, die welle breitet sich vertikal gesehen einfach um die gehäuse herum aus, einen nennenswerten strahlungswiderstand dürfte man doch erst wieder ab einer wellenlänge in den aussmassen der gehäusehöhe haben, und diese frequenzen werden wiederum nicht zu den bässen geschickt, weil viel zu hoch.
    ...ist wirklich spannend... :wink:

  • Fenster verdunkeln - Möglichkeiten ???

    • wora
    • 29. Februar 2008 um 19:14
    Zitat

    Fenster verdunkeln - Möglichkeiten ???


    warte doch einfach, bis es draussen dunkel wird...
    das ist sehr effektiv, völlig unsichtbar und zudem super billig
    :D:D

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 29. Februar 2008 um 19:06
    Zitat von "schallereignissortierer"

    ...Deswegen auch die Grenzbefestigungen und Schießscharten an der Brücke, um das Eindringen der wilden Horden aus dem Süden zu verhindern?...


    sicher auch so ne sache der selbstverarschung wie damals der "anti-kapitalistische wall" der DDR, der eigentlich nur die eigenen leute an der flucht hindern sollte :D

  • Belastbarkeit

    • wora
    • 29. Februar 2008 um 18:54

    apropos limiter:
    ich benutze seit vielen jahren amps von LAB, mit den teilen kann man sich vorgeschaltete limiter sparen. die clip-limit-schaltung dieser amps ist so schlau und detektiert den klirr am ausgang des amps. somit kann man auch deutlich schwächere speaker dranhängen und den amp bedenkenlos ausfahren...

    mir ist das mal zufällig aufgefallen, als ich eine 90W box an eine LAB1600 (640W) anschloss und mit mikrofonsignal (sprache) voll ins limit fuhr, ohne das dem speaker was passierte. ich war damals sehr erstaunt.
    auf anfragen beim LAB techniker erwähnte er die klirr-detektion.

  • Kohärent abstrahlendes Bassarray

    • wora
    • 29. Februar 2008 um 17:32
    Zitat von "klauston"

    ...Natürlich darf es auch nicht unnötig zu viel sein, manche Musiker wollen das gar nicht, aber ungewohnt wenig kann auch zu Problemen führen...


    richtig.
    das problem hatte ich schon mal, als ich monitoring für eine fernseh-erprobte altherren-band machen musste. also keine anfänger sondern profimusiker. die herren beschwerten sich, das sie kein "feeling" von der PA hatten, sie wären das eben so gewohnt...

  • Funkmikro aus Auto übertragen?

    • wora
    • 29. Februar 2008 um 14:55
    Zitat

    ...könnte es sein das der Dopplereffekt hier nicht so kritisch ist...


    ich würde sagen, das die autobewegung von etwa 60km/h gegenüber den funkwellen mit annähernd lichtgeschwindigkeit (300000km/s) völlig zu vernachlässigen ist :wink:
    also probleme wegen frequenzverstimmung durch dopplereffekt werden wohl kaum ins gewicht fallen, zumal es hier auch noch um ein sendesignal mit frequenzmodulation (FM) geht...

    anders würde ich schon das problem mit der entfernung werten.
    ich hatte mal eine anwendung mit einem moderator aus einem hubschrauber heraus, wo über ein freies flugfeld (also völlig ohne störende einflüsse durch gegenstände!) gesendet werden sollte. die entfernung war nicht grösser als die erwähnten 500m, eher deutlich weniger.
    das ging auch mit aus dem heli heraushängender antenne nicht richtig.
    wir haben dann ein betriebsfunkgerät gemommen und dieses an ein mikrofon gehalten. der klang war natürlich nicht prickelnd, aber man hat alles verstanden.

    du hast geschrieben, das die fernsehjungs ihr videosignal aus dem auto übertragen. haben die denn keinen audiokanal frei?

  • LINE ARRAY Neu erfunden?

    • wora
    • 29. Februar 2008 um 14:05

    ich möchte noch anmerken, das es bei zwei chassis nebeneinander, die das selbe spektrum übertragen, natürlich immer zu interferenzerscheinungen kommt.
    aber dieses (vom hersteller selbst veröffentlichte!) interferenzchaos ist schon eine besondere erwähnung wert ;)

    weiter oben gab es ja einige positive berichte von leuten, die das system gehört haben. auf achse scheint es also ordentlich zu spielen.
    meine frage hierzu:
    sind die horizontalen defizite denn niemandem aufgefallen?

  • LINE ARRAY Neu erfunden?

    • wora
    • 29. Februar 2008 um 12:48

    dieses bild ist auch sehr aussagekräftig:

    hier kann man sehr schön die ausgeprägten horizontalen interferenzen erkennen.
    einen ausgewogenen frequenzgang gibt es demnach nur genau auf achse, ausserhalb klingt das system je nach standort anders. wenn man sich auf der horizontalen achse auch noch bewegt, ist das ganz extrem hörbar.

    wenn dies also die neue definition von "line array" sein soll, gehe ich wohl doch lieber wieder zu den hörnern zurück, denn ich will ja möglichst viele leute einigermassen gleichmässig beschallen ;)

  • Limiterberechnung für Hochtonamp

    • wora
    • 29. Februar 2008 um 12:28

    mein lieber volker, wo hast du nur immer wieder die passenden bildchen her? :wink:

  • Belastbarkeit

    • wora
    • 29. Februar 2008 um 12:22

    einen professionellen lautsprecher mit 3dB zu "überampen", was ja der doppelten leistung entspricht, macht gar nix aus.
    das einzige musikmaterial, bei dem man ein bisschen aufpassen sollte kommt von den radioprogrammen der hitsender, deren dynamik extrem eingeengt ist. da dies aber eh beschissen klingt, wenn man es extrem laut anhört, macht das wohl selten jemand ;)

    selbst extrem glattgebügelte pop-produktionen lassen noch etwas dynamik übrig, so das man im schlechtesten fall sicher von 3-6dB dynamik ausgehen kann. dann liegt man also genau bei der rms-leistung der speaker oder sogar noch etwas drunter.

    bei livemusik braucht man sich darüber dann gar keine gedanken mehr zu machen, hier liegen die dynamikwerte wesentlich höher.

    der grund, warum man die amps stärker machen kann als die speaker nominell verkraften ist folgender:
    die verstärker haben oberhalb ihrer leistungsangabe nicht mehr so arg viel luft, wenn die versorgungsspannung der transistoren ausgereizt ist, ist eben schluss mit leistung.
    im gegensatz dazu können professionelle speaker spitzenimpulse problemlos verkraften, denn da ist dann erst schluss, wenn die schwingspule aus dem luftspalt springt ;)
    das passiert aber erst jenseits der 6dB mehrangabe (im beispiel also 1400W)...


    gegen hemmungsloses aufdrehen bis zum hörbaren anstieg der klirrwerte (und damit erhöhtem risiko für die speaker) hilft aber weder die über- noch die unterdimensionierung der amps, hier sind die ohren des anwenders gefragt.


    und es gilt mal wieder:
    nix muss, alles kann...
    es ist natürlich auch eine frage des geldbeutels, stärkere amps kosten halt auch mehr geld. wenn man nicht das letzte quentchen aus seinen speakern herausholen muss, kann man natürlich auch mit kleineren amps fahren.

  • Belastbarkeit

    • wora
    • 28. Februar 2008 um 15:24

    die RMS leistung ist die wichtigste grösse, sie stellt die dauerbelastbarkeit dar. die anderen werte beziehen sich nur auf kurze impulse.

    der amp darf dann die "programm"-leistung haben.
    es ist klanglich immer vorteilhaft, wenn der amp mehr kann, denn der speaker verkraftet ja enorme impulse. wenn der amp am ende ist und an seinem limit läuft, geht das auf kosten des sounds - und vielleicht auch der chassis ;)

  • Snare: Alternativen zum SM57

    • wora
    • 28. Februar 2008 um 12:28

    was das übersprechen von der hihat angeht, so kann ich "hunterstudios" zustimmen.
    damit gibt es kein wirkliches problem.
    interessant ist, das die unvermeidliche einstreuung der HH viel angenehmer klingt als beim SM57, dort ist das ja immer ein bisschen schepperig. beim AE3000 bleibt der charakter der HH aber erhalten und beisst sich nicht mit dem sound des HH mikros, was ich als sehr nützlich ansehe.

    die in meinen fotos gezeigte montageart ist übrigens nicht verbindlich, man kann auch mit ganz normalen stativen arbeiten.

  • Snare: Alternativen zum SM57

    • wora
    • 28. Februar 2008 um 01:10

    ein riesentrumm?
    auf dem 2. bild erkennt man doch gut, das dies eben nicht so ist.
    das mikro ist insgsamt weder schwerer noch grösser als ein SM57, nur kürzer und breiter ;)
    die sache mit der klemme kann man natürlich noch überdenken, die ersten erfahrungen sind aber durchaus positiv, weshalb ich überhaupt erst auf die idee kam, das hier reinzustellen.

    ich muss also demnächst mal ein bild mit beiden mikros machen... 8)

  • Limiterberechnung für Hochtonamp

    • wora
    • 28. Februar 2008 um 00:53

    komisch, ich komme auf -5dB...

  • Octaver für Acappella Bass

    • wora
    • 28. Februar 2008 um 00:29

    zunächst einmal:
    willkommen im forum!

    der denkansatz mit dem oktaver ist durchaus interessant, wenngleich ich das anders kenne.
    die bass-sänger, mit denen ich bisher zu tun hatte, brachten von sich aus den bass ins mikro. hier muss man halt darauf achten, das man den locut fürs mikro so weit wie möglich herunterzieht und auch ein basstaugliches mikrofon verwendet.

    die verwendung eines oktavers für die stimme sollte vom fachhändler einfach so akzeptiert werden, denn es gehört schliesslich zur künstlerischen freiheit, wie man einen effekt einsetzen möchte.
    die funktion beherrschen übrigens viele multieffektgeräte, man muss nicht auf spezielle geräte zurückgreifen.

  • Snare: Alternativen zum SM57

    • wora
    • 27. Februar 2008 um 23:57

    ich hatte ja versprochen, mit bildern meinen neuen snare-favoriten zu dokumentieren...


    aber natürlich, ich weiss: das kann ja gar nicht richtig funktionieren ;)

  • Mikrofonhalterung für Flügelmikrofone

    • wora
    • 27. Februar 2008 um 23:44

    ich hatte ja versprochen, ein paar bilder zu machen.

    es gibt, wie man sieht, 2 möglichkeiten das mikro zu positionieren. natürlich wäre man mit einem schwanenhals noch flexibler, aber ich habe in den letzten wochen bei 7 gigs mit den hier abgebildeten klemmen immer eine passende montagemöglichkeit gefunden.

  • Mackie 24-8 Bus

    • wora
    • 27. Februar 2008 um 23:29

    off topic:

    Zitat von "Tonmeister"

    ... sound ist mehr American als British...


    da hab ich wohl nachholbedarf:
    was gibts denn da für unterschiede?

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