also im casedeckel einer PM4000 zu schlafen, das stell ich mir auch noch recht angenehm vor.
aber im deckel vom DM1000?
na ja, mann könnte ihn immerhin vorübergehend mal als klo benutzen...
aber lassen wir das ![]()
im ernst:
ich benutze z.b. sehr oft das SPX990.
hier habe ich die möglichkeit effekte abzuspeichern, die (je nach effektart) jeweils vor UND nach dem effektblock EQ, dynamics und verzerrer bieten. und ich nutze diese möglichkeiten auch, da kann man ganz nette sachen mit machen.
ich kenne jetzt auf anhieb kein digi-pult, mit dem ich das so einfach realisieren könnte.
natürlich könnte ich mit einem digi-pult für jeden song eine eigene einstellung programmieren. aber wer hat schon so viel zeit das für alle beteuten bands zu machen und für alle zu erwartenden pulte?
und funktioniert das dann auch in jeder halle?
dieses gerät ist jedenfalls so weit verbreitet, das ich es so gut wie immer vor der nase habe. falls mal doch keins da sein sollte, bring ich halt eins mit. aber ich komm garantiert nicht auf jeden gig mit meinem eigenen pult!
natürlich wissen wir alle, das die digi pulte kommen werden und wir uns (fast) alle damit arrangieren werden.
kein thema, darum gehts doch eigentlich gar nicht.
ich sehe uns als bediener dieser kisten in einer position, in der wir von den herstellern erwarten dürfen das sie uns das liefern was wir zum arbeiten brauchen. und dazu müssen wir natürlich auch ein paar forderungen artikulieren. wenn wir nur die schnauze halten und einfach das schlucken was uns vorgesetzt wird, warum sollten die hersteller denn dann überhaupt noch neue pulte auf den markt bringen?
die tatsache das sie das trotzdem tut zeigt doch, das sie erkannt haben das man noch einiges verbessern muss und kann.
ich unterteile unseren kollegenkreis gerne in zwei ( ganz grob gesehene) lager
1) für die die technik im vordergund steht
2) für die die musik im vordergrund steht
die ersteren haben wirklich keine probleme damit, während des gigs ständig in untermenüs rumzuklicken und kommen mit den bisherigen kisten schon recht gut klar. dabei unterstelle ich jetzt auch nicht das es deshalb schlecht klingen muss.
die zweitgenannten wollen sich bei ihrer arbeit vor allem auf die musik konzentrieren und fühlen sich von zu vielen schnörkeleien eher abgelenkt, sie brauchen einfach andere werkzeuge.
ich glaube das es sich so verhalten wird das wenn die zweite gruppe irgendwann mal zufrieden sein wird mit der performance eines digi-pultes, dann auch die erstgenannten damit zurechtkommen werden.
und erst dann haben wir einen neuen standard, mit dem alle arbeiten können - genau wie heute mit den analogen kisten.