ich nutze ab und an noch mein altes korg DRV-2000 als drum-reverb. eigentlich klingt das teil ziemlich übel, aber im mix bekomme ich damit super gute ergebnisse, deutlich besser als mit meinem SPX990...
gated-reverb effekte gehen damit auch klasse, so richtig mit ansteigendem hall der dann ganz plötzlich abgeschnitten wird... sensationell!
aber es ist mit seinen 6 verschiedenen parametern schrecklich unflexibel ![]()
Beiträge von wora
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Zitat von "Skyper"
...Grundsätzlich aber eine geniale Idee...
ist zwar ein bisschen off topic, aber die grundidee zur wave-cannon kam nicht von bose, sondern vom Ing. Leppert aus karlsruhe, der solche bassgehäuse schon zu beginn der 70er jahre gebaut hatte. nach einem viele jahre dauernden rechtsstreit (denn er hatte kein patent angemeldet) darf er sich alleine als erfinder solcher gehäuse bezeichnen.
aber wie gesagt... völlig off topic :wink: -
Zitat von "text&ton"
Hi wora
Eure BR's sind welcher Art/Marke/Abstimmung?
Weisst Du noch, wieviele davon in welcher Konfiguration für diesen Event standen?Grüsse aus der Schweiz
hi.
es wurden zwanzig LD-118 (1x18") von ritterbusch-system verwendet.
es sind BR´s mit 4 reflexrohren und einer 41Hz abstimmung- wenn ich mich nicht täusche...
die aufstellung: je seite 2x breit und 5x hoch gestapelt. -
Sound-Klinik:
kleiner widerspruch:
wir haben schon veranstaltungen mit unseren BR´s gemacht, die mit 10.000 besuchern deutlich über deiner annahme für diese systeme liegen.
und es gab sowohl vom publikum als auch von den mischern der bands zu keinem zeitpunkt auch nur die leiseste kritik an der gestellten anlage...
eher das gegenteil war der fall.
zur ergänzung: es wurde rock- und pop musik mit richtigen instrumenten gespielt, keine elektronische musik. genügend dynamik war also vorhanden

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[frotzelmodus]
wenn ich die beiträge hier so lese, dann habe ich zunehmend das gefühl vor einem jahr doch recht gehabt zu haben als ich behauptete, das das driverackPA meiner ansicht nach nicht so toll klingt... :wink:
aber damals war das natürlich nicht wahr.
wie sich die ohren doch verändern können in so einem zeitraum...[/frotzelmodus]
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nach ansicht aller antworten hier zum thema scheint es also so zu sein, das die kompaktesten und hinsichtlich ihrer größe leistungsfähigsten konstruktionen leider deutlich klangliche nachteile haben.
und die klanglich zufriedenstellendsten lösungen sind leider vom transportvolumen völlig uninteressant.
so gesehen finde ich die bassreflex-lösung am praktikabelsten.
es ist ein kompromiss aus impulstreue, frequenzumfang und packmaß.
ich meine damit natürlich die gut gelungenen BR boxen, es gibt auch wirklich miese... -
Zitat von "vsvo82"
....
Es gibt allerdings auch Klangereignisse, die durch Ihr Frequenzgemisch pegelunabhängig Brechreiz erzeugen können, abhängig von der Toleranzschwelle des Einzelnen...
... modern talking? -
schliessmuskelversagen bei 16 oder 17Hz?
ich kann mir nicht vorstellen das das stimmt.
sonst würde ja in der kirche beim spiel der großen orgel und dessen subcontra c plötzlich so ein unangenehmer duft durch die reihen ziehen...
und dann würde sich sicher keiner mehr "also sprach zahatustra" reinziehen
also wenn sowas passieren sollte, dann sicher bei noch tieferen frequenzen.
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Zitat von "GETEC"
...aber schau dass der preis für den treiber auch korrekt ist, manche rechnen dann vorher schnell 50% gewinn rein und geben dann 50% selsbtbehalt an...
meine rede... nur hab ich´s nicht so deutlich sagen wollen

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@ jim:
es verhält sich bei richtantennen so, das sich zwar nicht die gesamtleistung der antenne erhöhen lässt, aber die in eine bestimmte richtung abgestrahlte energie ist höher als bei einer rundum abstrahlenden antenne.
dies bezeichnet man als gewinn.man kann das auch vergleichen mit hornlautsprechern, die ihre energie auf einen kleineren winkelbereich bündeln.
damit kann man auch höhere energie auf einen bestimmten bereich lenken. -
meine erfahrung ist die, das ich auf unseren eigenen anlagen eigentlich nie ein gate auf der bassdrum benötige und trotzdem einen kurzen impuls ohne wummern bekomme. das klingt auch tief und fett.
gut, wenn die BD in einem dieser mit schlimmster akustik verschandelten veranstaltungssäälen gerade mal an einem dummen platzt steht kanns auch mal zum nachschwingen neigen. dann natürlich gate drauf und gut.wenn bandpässe (wie B2) zum einsatz kommen hat man aber immer das bedürfnis, die bassdrum kürzer zu machen und schleift dann ein gate ein.
ergo müssen bandpässe ein deutlich längeres ausschwingverhalten haben als BR.
das wollte ich damit sagen... -
nur mal so ganz grob und schnell:
niedrige ausgangsimpedanz -> hohe eingangsimpedanz (spannungsanpassung)
= kein spannungsabfall der quelle (im idealfall)aus- und eingangsimpedanz gleich groß (leistungsanpassung)
= spannung nur noch 50%hohe ausgangsimpedanz -> niedrige eingangsimpedanz (stromanpassung)
= spannung bricht zusammen (z.b. bei schweißgeräten) -
jetzt darf ich mal dem M zu hilfe eilen

wenn man sich die impedanz eines mikros anschaut und dagegen die eingangsimpedanz eines mischpultkanales, dann kann man sich ausrechnen um wieviel dB das signal zusammenbrechen wird bei 2 eingängen...
ich bin jetzt etwas zu faul hier die formeln zu posten, aber ich bin sicher das da nicht so viel passiert...
anders sieht es natürlich bei sehr hochohmigen ausgängen aus, die werden aber in der regel auch über Di boxen auf eine niedrigere ausgangsimpedanz gebracht und dann gibt es auch hier kein problem mehr.
natürlich gibt es durch das parallelschalten von 2 eingängen theoretische verluste, aber sie fallen gering aus.und auch wenn die kaballängen der stromversorgung zum FOH länger sind als zum monitorpult, deshalb muss es trotzdem nicht unbedingt brummen... aber es könnte brummen, deshalb sind hier übertrager klar im vorteil.
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ich möchte noch eine beobachtung einwerfen, die wieder eher was mit dem ausschwingverhalten zu tun hat:
beschaller, die üblicherweise mit bandpass-bässen arbeiten haben grundsätzlich im insert der bassdrum ein gate stecken...
stimmt, gell?

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ich habe früher mit BBE und Höfex (gabs vor dem vitalizer) experimentiert und auch tolle ergebnisse erzielen können.
im laufe der zeit ging mir die künstliche schönfärberei aber irgendwie auf den sack und ich habe dann mehr geld in die mikrofonie gesteckt, was in meinen ohren zu einem besseren effekt führte.
ich nutze solche teile heute nicht mehr und bin trotzdem sehr zufrieden. :wink: -
hallo seramis,
ich habe da einen super link für dich:
trotzdem geht nix über bücher, die man auch ohne rechneranbindung zu jeder tages- und nachtzeit verschlingen kann :wink:
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zu was soll denn der EQ eingesetzt werden?
wenn er nur klangliche korrekturen machen soll, dann würde ich ihn vor den SPL hängen. so kann man das gewünschte ergebnis noch ein bisschen forcieren.
wenn er eher zur entzerrung der lautsprechersysteme da sien soll, dann auf jeden fall hinter den SPL, um bei extremen einstellungen den vitalizer nicht zu sehr zu "reizen"...
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Zitat von "Hinzi"
ok und wie genau trenne ich das signal auf der Bühne? Brauch ich dafür ein bestimmtes Multicore oder nur ein weiters gerät für diese trennug? Vielleicht hat ja jemand einen schaltplan oder sowas für mich?!
man kann die signale in der stagebox (also da wo alle mikrokabel auf der bühne ins multicore zusammenlaufen) einfach per Y-split sowohl zum FOH als auch zum monitormixer senden.
da gibt es dann normalerweise zwei multipinanschlüsse, einen für´s multicore und den anderen für die monitorpult-auflösung.nachteile des einfachen Y-split sind evtl. auftretende brummprobleme und pegelverluste, das muss aber nicht zwangsläufig so sein.
besser ist es (wie "treibsand" schon schrieb) mittels split-übertragern (kleine trafos) die signale dann auch galvanisch getrennt zu beiden pulten zu senden. das kann ebenfalls in der stagebox passieren (die ist dann halt ein bisschen schwerer
)
pegelverluste müssen da nicht unbedingt sein, je nach wicklungsverhältnis der übertrager.
das ist also die teurere variante, die aber viel sicherer ist.Zitat von "Hinzi"
ps. ich weiß schon das die Backlines die instrumente sind aber ich meine damit das signal der instrumente was für die monitore bestimmt ist.Gruß Hinzi
... das nennt sich aber nicht "backline-signal" sondern schlicht "monitorweg" (früher gerne auch "foldback" genannt)
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dieses thema finde ich sehr interessant.
neulich ist es mir mal wieder passiert, das ich bei ner VA die (auf einem extra Aux liegenden) bandpass-woofer fast nicht benutzt habe... zum sichtlichen ärger des besitzers der anlage.
er meinte, der von mir gemischte sound wäre schlecht.
aber ich empfand die ineinander greifenden dröhnattacken der bässe sehr nervig.
man muss dazu auch sagen, das der raum ziemlich lange nachhallzeiten hatte und sein übriges dazutat...so hab ich dann weniger tiefbass gemischt, was dem gesamt-klangbild meiner meinung nach sehr gut tat.
...die musiker fanden es übrigens auch besser.was ich damit sagen will ist, das es enorm auf die hörgewohnheiten ankommt, welche art von bass als gut empfunden wird.
damit decken sich meine beobachtungen mit euren doch sehr gut.wenn man solche bandbässe mit ihren speziellen klangeigenschaften gewohnt ist, dann kennt man das irgendwann nicht mehr anders und empfindet es dann möglicherweise sogar als den einzig richtigen sound.
vor allem wenn ein name draufsteht, von dem man annimmt das es gut sein MUSS.
wobei ich wieder beim thema "perfektes marketing" wäre.
das gehört aber nicht in diesen thread.ich empfehle, sich von zeit zu zeit mal z.b. eine bassdrum in natura anzuhören, um die "richtigen" impulseigenschaften nicht zu vergessen.
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