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Beiträge von wora

  • Ewige Diskussion über Lautsprecher / warum das Rad nicht neu erfunden wird

    • wora
    • 17. Januar 2017 um 00:14
    Zitat von Sasu

    ...

    Richtig innovativ finde ich den Audiobeam bei dem Ultraschall ein Tonsignal aufmoduliert wird der durch brechung an den Luftmassen hörbar wird. Genau so alt wie die Linearray Technology aber nicht weiter entwickelt

    weil es immernoch keine nachweise darüber gibt, ob das gesundheitsschädlich sein könnte. immerhin wird hier mit erheblichen (ultra)schalldrücken gearbeitet, die man gar nicht wahrnimmt. und sowas kommt in der natur einfach nicht vor, somit gibt es auch keine erfahrungswerte.

  • Headroom?

    • wora
    • 16. Januar 2017 um 14:01
    Zitat von MMMugge
    ...

    Ich dachte es geht um ein PA System? ...

    wo steht das? :)

    ok, es steht unter amps und boxen... ich habe das nicht gesehen, die neue forumsstruktur ist in diesem punkt nicht mehr so übersichtlich wie die alte. das soll jetzt aber keine ausrede sein.

    falls das auf die reine lautsprecherwiedergabe bezogen war: hier muss man für 6dB headroom keine extra lautsprecher stellen. denn jedes professionelle beschallungssystem bietet eine gewisse impulsfestigkeit. das ist der unterschied zwischen RMS-leistung und Peak-leistung. und der beträgt in der regel min. 6dB.

    trotzdem würde ich ein beschallungssystem nicht bis an die belastungsgrenze fahren, denn das bedeutet immer auch deutlich mehr klirr.

    wenn man seine anlage wirklich sehr hoch aussteuern muss, dann ist ein vermehrter kompressoreinsatz bzw. limiting sogar pflicht in meinen ohren. denn die signalspitzen sind bei livematerial nunmal sehr hoch und können eine unlimitierte kette schnell überlasten

    gegen überdimensionierte beschallungsanlagen gibt es nur ein einziges argument: der preis.

    alle anderen argumente sprechen eindeutig für eine überdimensionierung.

    aber OK, 20dB headroom wäre dann schon etwas zu kostenintensiv, an dieser stelle gebe ich dir recht ;)

  • Definition von Profis

    • wora
    • 16. Januar 2017 um 13:56

    genau. und für diese sehr übersichtliche und meiner ansicht nach auch in vielen fällen wirklich passende beschreibung hat der gute billbo auch ein daumenzeichen von mir bekommen :)

    denn auch meine erfahrung sagt mir:

    je mehr profi, desto weniger arschloch. :P

    (sorry für das harte wort, aber mir ist einfach nichts zutreffenderes eingefallen / einschränkung: einige wenige ausnahmen bestätigen natürlich die regel!)

  • Headroom?

    • wora
    • 16. Januar 2017 um 01:19
    Zitat von MMMugge

    Ich finde das nicht abwägig zu fragen. Meiner Ansicht möchtest du +10db Headroom

    Mit +6db darf man sich schon glücklich schätzen :)

    Vom Maximalpegel aus gesehen (also dem Headroom) spielst du dann mit -10db schön entspannt dahin.

    wenn es um komprimierte dosenmusik geht, mag das ausreichen.

    aber livesignale haben in aller regel deutlich mehr dynamik zu bieten.

    deshalb plädiere ich da eher für 20dB headroom, wie im verlinkten thread auch hier und da gut begründet wurde. schaut euch doch einfach mal einen livemitschnitt mit einem beliebigen DAW programm an, da kann man schon ganz gut erahnen wie die spitzenpegel in aller regel beschaffen sind.

    zur erklärung:

    "headroom" bedeutet, das man von der normalen signalaussteuerung noch einen bestimmten reserveabstand bis zur clipgrenze einhalten sollte, um auch sehr kurzzeitige clippings zu vermeiden. man steuert sein signal also um einen bestimmten wert geringer aus, als es die maximalamplitude zulassen würde.

    insbesondere in der digitalen signalverarbeitung ist das überschreiten der maximalen amplitude mit einem enormen anstieg der verzerrungswerte verbunden.

    die maximalampitude in der digitaltechnik wird mit 0dBFS angegeben. FS steht hier für "Full Scale"

    alle normalen signalwerte haben einen negativen wert, z.b. -20dBFS liegt umgerechnet irgendwo im bereich von 0dBu (je nach apparat)

  • Electro Voice EVX 150a

    • wora
    • 15. Januar 2017 um 13:49

    warum ein chassis nicht mehr gebaut und geserviced wird, kann dir nur der hersteller wirklich sagen.

    aber vermutungen kann man durchaus selber anstellen. und ich vermute jetzt einfach mal, dass dieses chassis einfach nicht mehr nachgefragt wurde.:)

    heutzutage gibt es ja auch im lautsprecherbau gewisse moden. leider nicht immer zum vorteil des hörgenusses, aber das ist ja bekanntlich starke geschmackssache. aber heute sind eben eher "unpräzise" chassis angesagt, mit mehr K2 für den fetteren sound.

    [vermutungsmodus an] möglicherweise war dieses chassis klanglich für die moderne beschallerwelt einfach zu sauber? oder es war zu teuer in der fertigung? [vermutungsmodus aus]

    wie gesagt: die wahrheit kennt nur der hersteller.

  • Soundcraft Vi400 - Kanäle nicht da, wo sie sein sollen?!

    • wora
    • 15. Januar 2017 um 13:38

    ich hatte auch mal ein problem. bei einer Vi4 liess sich ein preamp nicht auf einen zweiten kanal patchen. der pultbesitzer selbst war absolut ratlos, und der war beileibe kein anfänger. ich habe das entsprechende file damals auf wunsch des vertriebes nach heilbronn geschickt - und nie eine antwort erhalten.

    mag aber sein, dass der vertrieb durch die verstärkung mit Jörg Kretschmer da mittlerweile besser aufgestellt ist was service angeht. mit meinen momentanen Vi-problemchen antwotet er jedenfalls immer recht schnell.

  • Ewige Diskussion über Lautsprecher / warum das Rad nicht neu erfunden wird

    • wora
    • 15. Januar 2017 um 13:06

    nein, hörner sind nun wirklich keine neue erfindung.

    aber Danley geht damit trotzdem neue wege, ich finde schon dass dies durchaus erwähnenswert ist.

    "ausgelinearrayt" hat es sich meiner ansicht nach nicht. jedes system hat seine spezifischen vorteile, auch linearrays sind da keine ausnahme ;) und es gibt da nach wie vor einige anwendungen, für die ein linearray die beste lösung ist.

    es ist in meiner erfahrungswelt nur so, dass bei kleineren beschallungen (ich sag mal so etwa unter 2000pax) so ganz langsam die erkenntnis durchsickert, das hornsysteme auch eine sehr gute alternative sein können. manchmal sogar die bessere.

    das war für mindestens eine dekade ein bisschen aus dem gedächtnis vieler kollegen verschwunden ;)

  • Richtantennen

    • wora
    • 14. Januar 2017 um 23:37
    Zitat von zegi
    ...

    1. Um ein optimales Ergebnis zu erreichen, muss man die Empfänger alle in einer Gruppe auf verschiedenen Kanälen betreiben.

    2. Wenn ich den Sender 1 auf 655.000 Mhz habe, 2 auf 656.000 Mhz, dann sind alle Frequenzen im Abstand von 1Mhz problematisch. Also 654.000, 666.000, etc.

    Wenn 2. so stimmt, wie weit geht das? Sind 667.000, 668.000 ... und alle "ganzen" Zahlen aus dem Rennen?

    zu 1. = ja, ich kenne das nicht anders.

    zu 2. = jein.

    die interferenz liegt bei 655 minus 1 und 656 plus 1. die stärksten störungen betreffen also 654 und 657MHz. jeweils +-1 MHz weiter gibt es auch noch interferenzen, aber die sind schon schwächer. und je weiter man sich von den ausgangsfequenzen weg bewegt, desto störungsfreier wird das dann.

    z.b. die 668 ist also nicht automatisch unbenutzbar.

  • Ewige Diskussion über Lautsprecher / warum das Rad nicht neu erfunden wird

    • wora
    • 14. Januar 2017 um 23:28

    ach so, ja:

    in punkto "neue wege gehen" finde ich sehr spannend, was die firma Danley Sound Labs so anbietet. das hebt sich wirklich ab.

    ich habe mal auf lautsprechern von Danley gearbeitet, es hat mir wirklich gut gefallen was da raus kam.

  • Headroom?

    • wora
    • 14. Januar 2017 um 11:00

    hier mal ein link zum thema:

    Digitalpult: wieviel "HEADROOM"?

  • D&b Q Serie

    • wora
    • 14. Januar 2017 um 10:55

    hmmm. in zwei jahren fünf einsätze.

    bekanntlich sind ja auch gebrauchte d&b systeme sehr teuer.

    lohnt sich denn da so eine investition?

  • Electro Voice EVX 150a

    • wora
    • 14. Januar 2017 um 10:52

    es gibt durchaus kollegen die das anders sehen, aber als gelernter elektroniker vermeide ich solch niedrige impedanzen strikt. bei mir ist in sachen basslautsprecher bei 4 ohm schluss.

    das erhöht die standzeit der endstufen, man braucht nicht so dicke zuleitungen und in sachen betriebssicherheit hat man bei benutzung mehrerer amps noch ein ass im ärmel, falls mal ein amp nicht so richtig will...

    zum genannten chassis kann ich leider nichts sagen.

  • Kompaktes D-Live

    • wora
    • 14. Januar 2017 um 10:31

    EDIT: antwort von mir selbst gelöscht, da kollege maccaldres schon passend geantwortet hat.

  • Klark DM8000

    • wora
    • 13. Januar 2017 um 09:28

    hach, da fällt mir gerade ein... ich hab im lager auch noch so eine Nexia mit 10inputs und 6outputs herumliegen... da kann ich jetzt also einen Klark aufkleber drauf machen ;)

  • Klark DM8000

    • wora
    • 13. Januar 2017 um 09:16

    bis vor etwa 10jahren habe ich auch einige biamp Audiaflex Systeme erstellt.

    und ja, die oberfläche kommt auch mir sehr bekannt vor. ;)

    es wäre doch sehr schade, wenn KlarkTeknik nicht mehr KlarkTeknik wäre... aber das sieht hier ganz danach aus.

    immerhin: die biamp software war immer sehr logisch aufgebaut. sie war auf jeden fall wesentlich besser gemacht als z.b. die aktuellen programme zum steuern eines BSS Soundweb.

    noch ein kleiner hinweis von mir: für livesysteme sollte man bei diesen geräten immer ein bisschen die latenzen im auge behalten.

  • Definition von Profis

    • wora
    • 12. Januar 2017 um 20:55

    hach, den Horst hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen. habe vor etwa 10jahren mal einige zeit mit ihm zusammengearbeitet. er machte monitor, ich durfte mich am foh austoben. auch damals arbeitete er am liebsten mit dem PM1D... seine lockeren monitoransagen habe ich immer sehr gemocht!

    aber er spielt eben auch in einer anderen liga.

    mit Roger konnte ich leider nie zusammenarbeiten, aber immerhin hatten wir mal eine zeitlang Kontakt. ein sehr angenehmer zeitgenosse.

    die anderen kollegen kenne ich leider nicht, gehe aber selbstredend davon aus, dass sie ebenso in der profilga spielen:):)

  • Ewige Diskussion über Lautsprecher / warum das Rad nicht neu erfunden wird

    • wora
    • 12. Januar 2017 um 19:37
    Zitat von Flugwuppich

    Bei der Markengläubigkeit gerade deutscher Techniker sehe ich für kleine, innovative Firmen für Deutschland allerdings relativ schwarz.

    das muss ich leider genau so unterschreiben. ich arbeite ja seit mittlerweile bald 20jahren mit lautsprechern eines sehr kleinen herstellers. die lautsprecher, die er entwickelt hat, sind ausnahmslos sehr gelungene schallwandler, die (wenn sie auch richtig eingesetzt werden!) auch dem teuersten material der konkurrenz paroli bieten können. interessanterweise ist es aber so, dass gerade hier in der gegend doch einige kollegen gar nichts von diesen lautsprechern halten, weil sie angeblich nicht funktionieren... ich habe mich über solche aussagen früher immer sehr geärgert, weil es nicht der realität entspricht. mittlerweile bin ich da aber ganz entspannt weil ich eben selber ganz genau weiß was meine lautsprecher können - und dass diese kollegen in aller regel sehr teure konkurrenzprodukte im lager haben. und da kann es eben einfach gar nicht angehen, dass ein so kleiner hersteller gute produkte anbietet... ;)

    meinen kunden ist es übrigens völlig egal, was auf den lautsprechern drauf steht. sie erwarten und bekommen von mir einfach immer ein möglichst optimales ergebnis zu einem fairen preis für beide seiten. und genau dafür bezahlen sie mich dann auch.

  • Kompaktes D-Live

    • wora
    • 12. Januar 2017 um 17:59
    Zitat von guma

    Ja ich habe mich jetzt über die Unterschiede zwischen S und C Serie belesen und finde das (im Gegensatz zum Dorfjugend-Vi8o) ein gelungenes legitimes downgrade.

    Interessant finde ich die gerade hier aufkommende Frage, wer was warum verzichtbar findet. Wolfgang?

    wie gesagt: die "S" bietet gegenüber der "C" die redundanzoptionen.

    für kleinere veranstaltungen ist das sicher keine wichtige option, wohl aber für größere jobs. damit bietet sich die "S" natürlich für größere oder gut bezahlte (und damit auch wichtigere) veranstaltungen an, so wie man das auch auf anhieb vermuten würde.

    die menge der kartenslots ist ebenfalls ein wichtiges unterscheidungsmerkmal.

    am FOH brauche ich da eigentlich höchstens einen slot, aber auf der bühne kann ich mir schon vorstellen, dass hier mehrere karten sinnvoll sein können. somit wäre eine gute option ein mixrack aus der S-serie und ein surface aus der C-serie. also zumindest für mich.

    dann ist es noch so, dass die surfaces der C-serie weniger analoge und digitale In und Outs haben.

    auch das kann ein wichtiges kriterium sein.

    die etwas eingeschränkten zugriffsoptionen würden mich persönlich nicht davon abhalten, eine C-serie surface zu kaufen.

  • Kompaktes D-Live

    • wora
    • 12. Januar 2017 um 15:33
    Zitat von Teddytaste
    ...

    Bei der dLive C-Klasse hat man übrigens auch keinen Poti mehr für gain, Lowcut und highcut am Display, aber dafür kann man ja den Panorama-Poti mehrfach belegen und diese Funktionen dahin legen. Vermissen wird man da nix, da bin ich mir sicher. Schade nur das ich mir nu das große Flagschiff zugelegt habe, mir hätte da die große C-Serie gereicht ....

    oh, stimmt. das hatte ich auch nicht gesehen.

    die gains lassen sich aber, wie du schon passend bemerkt hast, direkt auf die potis über den kanalfadern legen.

    da lässt sich übrigens auch der locut drauflegen, das hab ich bei meiner surface gemacht ... und wenn das geht, dann sicher auch mit dem hicut ;)

    die S-serie bietet aber immerhin volle redundanz bei den netzteilen und für die ACE verbindung zum mixrack. das gibt es bei der C-serie nicht. du musst also nicht wirklich traurig sein über deine S7000:)

    dennoch würde ich mir heute sehr wahrscheinlich auch eher die 3500er kaufen, die hat zwei bildschirme und 4 fader mehr als meine S3000 8o

    beim mixrack bleibe ich aber sicher bei meiner lösung mit der DM32, schon allein wegen der anschlussoption mit drei kartenschächten.

  • Kompaktes D-Live

    • wora
    • 12. Januar 2017 um 13:21

    ich kann es nicht testen, da ich nur eine dLive habe... aber das müsste sich hier auch per netzwerk lösen lassen. ich würde gerne mal testen, ob man zwei surfaces mit gleicher netzwerkadresse fahren kann... die müssten ja dann tehoretisch das gleiche machen. andererseits widerstrebt es mir, zwei geräte mit gleicher adresse zu betreiben.

    ich muss man markus fragen, wie man das am sinnvollsten löst.

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