beim betrachten des blockschaltbildes der GLD ist mir jetzt noch was aufgefallen:
man kann hier (wie bei der iLive auch) den abgriff für den auxweg z.b. auf post-EQ stellen, also vor dem kompressor!
das ist ein sehr nützliches mittel, die dynamik für den künstler auf den monitoren natürlich zu halten - und die kanal-kompressoren nur für den frontmix zu benutzen.
das war für mich ein kaufargument für die iLive, denn das spart meistens das doppeln von kanälen und ermöglicht trotzdem, die dynamik der einzelkanäle getrennt zu bearbeiten.
Beiträge von wora
-
-
in der iLive gibt es seit dem letzten (oder vorletzten?) update in den kompressoren die möglichkeit, das originalsignal mit dem komprimierten signal in frei wählbaren verhältnissen zu mischen. also eine möglichkeit der parallelkompression direkt in jedem kanal oder jedem mixbus.
ich nutze das tatsächlich öfter in der schlagzeuggruppe, um dort den punch ein bisschen zu verdicken. das sind aber nur nuancen, die man auf schlechten anlagen und in schlechter akustik leider gar nicht hört. und wenn die band zu laut ist, kann man das sowieso abschalten
ich weiss aber noch nicht, was man sonst so damit machen kann. die gesänge würde ich ebenfalls nicht so bearbeiten, das wär mir zu heikel. -
Zitat von "Jens Droessler"
Naja, wenn da tatsächlich Klark Hardware (mit) drinsteckt, warum soll Behringer das nicht bewerben?...
wie ich bereits angedeutet hatte:
mit dem einbringen des namens "KlarkTeknik" will man möglicherweise vom billig-image wegkommen.
da ich jedoch kaum glaube, das damit die grundsätzliche qualität der produkte auf das niveau von Klark steigen wird, wird das im laufe der zeit auch den alten markennamen herunterziehen. diese gefahr besteht zumindest.
aber das sind natürlich reine vermutungen meinerseits, man wird sehen wie sich das im laufe der jahre entwickelt.und jetzt wieder zurück zum produkt.
es kann in der tat sein, das die signalverarbeitung nicht komplett durch das iPad geschickt wird. das würde dann zumindest das problem der latenz für die "foldback"-wege (jaja, ich weiss - ein uralter ausdruck
) beseitigen. -
letztendlich wird man auch über dieses pult hier erst etwas wirklich sinnvolles schreiben können, wenn man es mal in den fingern gehabt hat...
optisch sieht es schonmal gut aus, das ist in der heutigen bildergesellschaft ja nicht ganz unwichtig. -
na ja, DPA muss es ja nicht gleich sein.
aber eben auch kein mikro für 19,90 (brutto!)
sowas ist in aller regel ein griff ins klo
-
nun ja, so wie ich das sehe wird die signalverarbeitung im iPad gemacht. und dann muss es natürlich auch digitalisiert werden.
und der grund, warum bei den kleinen gigs noch niemand nach latenz gerfagt hat ist, das dort immer noch sehr oft analog steht... und wenn digital, dann 01V oder so.
also ich finde diese frage schon relevant. -
gegen die idee hab ich ja nix gesagt

die latenzfrage dürfte allerdings interessant sein... -
die elektrischen signale, die aus den mikrofonen herauskommen, sind in der regel unsymmetrisch.
die speiseadapter symmetrieren also das signal, was für längere kabelstrecken grosse vorteile bringt.auch wenn sie nur selten eingesetzt werden, würde ich bei mikrofonen nie sparen.
das rächt sich irgendwann immer, spätestens beim nächsten feedback.
wie wäre es denn, die mikrofone einfach zuzumieten? gerade wenn man nur wenige jobs macht, kann sich das durchaus rechnen. -
Zitat von "Karel Noon"
Der Klang von Behringer Podukten war ja nicht immer dashauptproblem...
ja, nicht immer. aber ich erinnere mich an ein ganz persönliches erlebnis, als ich mal einen moderator bei einer tour-de-france veranstaltung über ein soundcraft spirit(!) laufen liess. ab der hälfte der veranstaltung wurde dann ein kleiner behringer-mischer dazwischengeschaltet (damit er seine jingles selbst einspielen konnte) und danach dachte ich, das mikro wäre kaputt... der klang seiner mikrofonstimme hatte sich so sehr verändert, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte.
nach diesem erlebnis hab ich meine kleinen behringer-mixer gegen bessere yamahas ausgetauscht.das wollte ich nur nochmal anmerken.
ende off topic. -
wie man sieht, verwendet behringer also doch die eingekauften guten namen, um seine eigenen produkte besser zu plazieren. das war von einigen bereits befüchtet worden. in zukunft wird man KlarkTeknik also mit behringer gleichsetzen... was bin ichfroh, dass ich meine alten Klark-schätzchen schon vor längerer zeit für gute preise verkauft habe

nun denn, wenn es wirklich ein gutes produkt sein sollte, das zur abwechslung auch mal richtig gut klingt, soll´s den anwendern recht sein. was mich hierbei allerdings noch interessieren würde, wäre die latenzfrage.
-
also ich schätze die sache mit dem interesse so ein, das du schon mal mit der planung beginnen kannst

problem wird wie immer die terminfindung sein - und natürlich die passende lokalität.
wer hat passende ideen? -
Zitat von "mringhoff"
TWA / Hoellstern / d&b etc.
Solange es keine Antwort über ein Budget gibt, braucht doch hier keiner ernsthaft Tipps geben.Die Aussage, daß man doch ja hier nur 1500 Besoffene beschallen muss, denen der Klang egal ist und daß die Gastronomen, die diese Anlage mieten wollen, keinen (!) Techniker benötigen, weil es zu teuer ist, lässt doch eindeutig darauf schliessen, daß das Budget im unteren vierstelligen Bereich liegt.
Also lautet die Frage doch eher: "Wie kann ich 1.500 Leute mit einer Anlage beschallen, die mich nicht mehr als 4.000,- EUR kostet, der Klang ist wurscht, Lautstärke wäre gut....?"
Läuft das nicht auf gebrauchte Chinaboxen raus? Da stelle ich mir die Frage: Muss die Frage nicht im Partyforum gestellt werden?
Wer hier noch ernsthafte Antworten darauf gibt, der hat wohl zuviel Zeit...
ebenfalls danke.
dieser beitrag trifft den nagel auf den kopf -und zwar genau mittig! -
wie gesagt, ich habe ihn verdrängt...
-
Zitat von "Wurst Werner"
... Dieser "Kontrollverlust" macht die wahnsinnig, deshalb wollen die live erst gar nicht mischen.

also der kontrollverlust (durch eine schlechte PA oder mieser raumakustik) kann auch einen livemixer durchaus mal in die ecke des wahnsinns treiben... versprochen
der unterschied vom live- zum studiomischer besteht wahrscheinlich lediglich darin, das sich erstgenannter im laufe des abends damit abfinden kann, das heute eben ein scheiss tag ist

-
wie allgemein bekannt, erzeugen wir beim nebeneinanderlegen von bässen eine starke richtwirkung.
in der mitte vor der bühne hoher basspegel, aber ausserhalb dieser linie ist quasi kein bass mehr. publikum, welches seitlich auf die bühne schaut, hört dann nur noch "telefonsound" (übertrieben ausgedrückt)
das ist nicht immer wünschenswert.abhilfe schafft das gekonnte verzögern der bässe untereinander.
damit kann man das abstrahlverhalten so eines waagerechten arrays ganz gut beeinflussen.ich weiss das ihr das alle wisst, wollte es nur nochmal erwähnen.
-
und wenn das x32 herauskommt, kann man auch wieder ein bisschen warten bis auch diese billiger wird... also was solls.
-
jens, ich bezog mich auf das zweite bild, welches meine vor tagen gemachte forderung nach richtigem fachpersonal unterstützen sollte.
wie dem auch sei: ich unterstütze die forderung, diese IMHO grossteils unsinnige diskussion ins party-pa forum zu verschieben.
denn professionell geht anders... -
mit verlaub, aber auf dem bild erkennt man, dass dieser aufbau offenbar doch nicht ganz ohne sachverstand erfolgte.
ergo waren da also möglicherweise doch fachleute am werk... -
Zitat von "rockline"
...
Ich bin gespannt ob sich im zukünftigen Diskussionsverlauf eine sachliche Meinungsstruktur zu diesem Mischpult ergeben wird?...
ja, darauf bin ich auch seeehr gespannt! -
Zitat von "concalves nuno"
...
"wora" nenn mir ein Rock/Pop Konzert oder Dj-Veranstaltung oder richtige Diskothek, bei allen mit sogenanntem Fachpersonal, wo es nicht so laut ist, dass man eine Gehörschädigung ausschliessen kann. ...
"concalves nuno", du brauchst nur mal auf eine meiner veranstaltungen zu kommen. dann kannst du deine gehörschützer mit sicherheit zuhause lassen.in diskotheken gehe ich schon lange nicht mehr, deshalb weiss ich nicht was dort so getrieben wird. aber weil das meist etwas mit DJs zu tun hat, kann ich mir schon vorstellen das da der ein oder andere laden ständig zu laute pegel fährt.
aber: soll man sich sowas WIRKLICH zum vorbild nehmen???