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Beiträge von wora

  • R72 oder T80

    • wora
    • 10. Oktober 2011 um 02:17

    ich kann dir versprechen, das du zumindest bei den musikern sehr gut damit ankommst, wenn du im soundcheck plötzlich neben ihnen stehst und sagst:
    "wie wär´s noch mit etwas mehr gitarre auf dem wedge?" ;)

  • UA 610

    • wora
    • 10. Oktober 2011 um 02:07

    ganz genau.
    früher musste einfach sorgfältiger gearbeitet werden, die überlegungen zur aufnahme wurden VORHER und nicht HINTERHER gemacht. das ist schon auch ein grosser unterschied wie ich finde.
    die tatsache, das diese geräte durchaus gut geklungen haben, geht mit dieser denkweise hand in hand und führte nur bei richtigen profis zu guten aufnahmen. heute ist es noch so ähnlich, aber durch die riesigen möglichkeiten der nachbarbeitung gibt es auch haufenweise möglichkeiten, auch aus einer etwas schlechteren aufnahme noch ein gutes endprodukt zu machen.
    wenn nur nicht immer alles so grässlich plattgebügelt werden würde, könnten wir heute auch noch grossartige aufnehmen hören... aber mein eindruck ist, das es heute davon noch viel weniger gibt als früher.

  • UA 610

    • wora
    • 9. Oktober 2011 um 01:08

    na ja, ich sag mal so:
    wer glaubt, früher hätten die leute keine ohren gehabt, der irrt gewaltig ;)

    ich habe z.b. eine aufnahme von Dave Brubeck aus 1962 (auf LP!), die stellt so manches in den schatten was heutzutage so produiert wird!
    wer weiss, ob die über so ein pult aufgenommen wurde... :wink:

  • 96 Khz in digitalen Live - Pulten

    • wora
    • 9. Oktober 2011 um 00:53
    Zitat von "stepu"

    Hallo Wolfgang,

    zur 96-vs.-48kHz Diskussion kann ich offiziell noch nichts betragen (kein "Profi"), will euch aber meine Erkenntnisse aus der Diplomarbeit nicht vorenthalten.
    Wenn du mir mal deine emailadresse gibst, schick ich Sie dir mal und dazu 3 Artikel zum Thema 24Bit+96kHz.

    96kHz wird gerne genutzt, um den Rauschanteil des digitalen Audiosignals in den nicht-hörbaren Frequenzbereich zu schiften (bummelig oberhalb von 24kHz). Das bringt aber "nur" 6dB Signal-Rauschabstand.
    Der Sprung von 16Bit auf 24Bit bringt aber pro Bit +6dB SNR, also +48db SNR. Deswegen ist vom SNR her 96kHz -ich sag es mal gelinde ausgedrückt- Latte. Die Erhöhung von 16Bit auf 24Bit war ja notwendig, weil die 16Bit (CD!)
    zwar theoretisch 96dB Dynamik verspricht, aber in der Realität durch Bearbeitung etc. nur ca. 60dB übrig blieben.
    Nimmt man 24Bit, sind das schon über 100dB Dynamik (respektive SNR).

    Natürlich hat 96kHz noch ander Effekte, ist schneller, klaut aber auch Kanäle, wie man von Yamaha weiß ; )


    Vielleicht postet du das, die Artikel, die ich vorhin ansprach sind dazu sehr empfehlenswert, weil gut verständlich und nur ne handvoll Seiten lang!


    mfg stefan putzke

    Alles anzeigen
  • Erlebnisurlaub im Schwarzwald

    • wora
    • 9. Oktober 2011 um 00:47

    danke, das sehe ich ganz genau so.
    ich darf aber anmerken, das alle gebrachten alternativvorschläge um längen ÜBER der dort dargebotenen anlage lagen, egal ob dv-dosc oder nicht... 8)

    es ist keineswegs so, das ich einfach viel zu viel fordere, dort stand de facto einfach viel zu WENIG!
    ich hab mit dieser band auch schon gigs mit 10" tops und 1x15" pro seite gemacht, und es war völlig ausreichend. aber da war der laden mit 200 gästen bereits voll! was ich damit sagen möchte: es kommt immer darauf an, welche jobgrösse man hat.
    ich bin mir jedenfalls sehr sicher, das man hier mit einer vernünftigen anlage (und sei sie auch überdimensioniert) ein wesentlich besseres ergebniss für die gäste zu wege gebracht hätte.

    das sich gute und schöne abende für die gäste nicht in deren köpfen festsetzen sondern nur schlechte, halte ich übrigens für quatsch.
    es ist sicher richtig, das "normalbürger" nicht wissen, warum sie sich so wohl gefühlt haben und ob das vielleicht sogar mit dem guten klang zu tun haben könnte.
    fakt ist aber, das sie zufriedener nach hause gehen.
    und genau DAS sollte unser ziel sein!

  • Erlebnisurlaub im Schwarzwald

    • wora
    • 8. Oktober 2011 um 12:08

    wie erwähnt war auch ein anderer, professioneller kollege vor ort. der erwähnte, das er für diese baustelle pro seite 3 dv-dosc genommen hätte. ich denke, das wäre dann ein bisschen zu viel gewesen.
    aber hier kann man ganz gut den unterschied zwischen hobbybeschaller (15"/1" pro seite - "hauptsache es kommt krach raus") und profi (3x dv-dosc pro seite - "hauptsache es geht nix schief") erkennen.
    mit den dv-dosc hätte man dort sehr wahrscheinlich ein so gutes ergebnis hinbekommen, das die gäste auch nach jahren noch von diesem erlebniss geschwärmt hätten.
    ob dir mein mix gefallen würde oder nicht, kann ich natürlich nicht beurteilen. den meisten gefällt es aber, wie ich arbeite, auch den meisten gästen. das genügt mir.

    Kracky:

    Zitat

    Aber Schwarzwald ist ja dort schon grenzwertig. Ich bin jetzt mal von Triberg oder so ausgegangen.


    dann meinst du wohl "hochschwarzwald".
    der schwarzwald fängt de facto bei ettlingen an und erstreckt sich dann entlang des oberrheins bis hinunter nach lörrach, siehe landkarte ;)

  • 96 Khz in digitalen Live - Pulten

    • wora
    • 7. Oktober 2011 um 22:59

    eben.
    wenn man mit MADI arbeitet, reduziert sich die kanalzahl bei 96kHz gleich auf die hälfte. genau das ist es, was ich unter "ressourcenfressend" verstehe.
    natürlich kann man mit 32 kanälen immer noch sehr viel machen. aber wenn´s mal nicht ausreicht, muss man doch wieder zurück auf die 48kHz.
    meine erfahrungen mit einzelspurmitschnitten in 48kHz/24Bit sind übrigens sehr gut und wurden auch schon für live-CDs von Edo Zanki verwendet (welcher bekanntermassen für seine studioarbeiten auch nicht gerade anspruchslos ist).

  • Erlebnisurlaub im Schwarzwald

    • wora
    • 7. Oktober 2011 um 21:43

    noi kracky, mir hättet oifach koi zeit g´het, ebbes umzumbaue... ausserdem isch gernsbach scho noch a stück weg ;)

    immerhin: wir haben die veranstaltung aber gerettet, so kommt das in diesem falle auch rüber.
    dafür hat auch meine mail gesorgt, die aber nicht so geschrieben war wie oben ;)

    was mich viel mehr irritiert ist eine gewisse gleichgültigkeit gegenüber solchen vorkommnissen, die selbst hier zu tage tritt.
    wenn wir selbst bei so eindeutigen angelegenheiten nicht zusammen stehen und aus einem munde sprechen, müssen wir uns nicht wundern dass uns niemand mehr ernst nimmt.

  • A&H iLive & Waves Interface

    • wora
    • 7. Oktober 2011 um 19:57

    also ich würde linkin park mit meiner iLive sofort machen ;)
    ich denke, das mischer in der oberen liga sich aussuchen können, was ihnen am besten gefällt.
    eine stufe drunter wird oft schon das genommen, was das endorsement hergibt...
    usw...

    das ist aber ein ganz anderes thema und hat mit der Waves karte nichts zu tun.

  • Erlebnisurlaub im Schwarzwald

    • wora
    • 7. Oktober 2011 um 14:23
    Zitat von "yamaha4711"

    ... Es stand eine Anlage da, die irgendwie irgendwas überträgt.
    Wenn man damit nicht kann muss man eben selbst Material mitbringen, was ja auch geschehen ist. Hat ja nicht mal was gekostet, oder?...


    da muss ich dich leider enttäuschen: natürlich habe ich mein material, auch das zusätzliche, berechnet.
    und ich habe dem veranstalter eine entsprechende infomail gesendet. normalerweise mache ich sowas nicht, aber hier war es mir einfach wichtig.

  • R72 oder T80

    • wora
    • 7. Oktober 2011 um 14:10

    ja, nur viiiel günstiger ;) ;)

    nein, scherz beiseite. die beiden pulte kann man nicht direkt vergleichen.
    iLive geht den weg der "ein-kanal-bedienung" pult, was einfach preisgünstiger zu realisieren ist als eine "viel-kanal" oberfläche. die Vi oberfläche gefällt mir zwar auch gut, aber jedes konzept hat eben seine vor- und nachteile. die übersichtlichkeit der iLive durch die farbigen und grossen kanaldisplays ist meiner erfahrung nach im moment nicht zu toppen.

  • 96 Khz in digitalen Live - Pulten

    • wora
    • 7. Oktober 2011 um 14:05

    danke an guma für das abspalten dieser diskussion von digico-thread.

    wie das beispiel mit der iLive zeigt, hat eine kleine latenz also nicht zwingend etwas mit der audio-taktrate zu tun. es hängt zwar auch damit zusammen, aber wie man sieht kann man auch mit 48kHz eine geringe latenz bei sehr guten audiowerten erreichen.

    ich bin also der meinung, das die taktrate (solange sie über 44,1kHz liegt) im livebetrieb keine wirkliche rolle spielt. hier gibt es ganz andere begrenzende parameter, man denke nur an die vergleichsweise heftigen unlinearitäten der lautsprecher und die akustikprobleme in vielen hallen.
    die wortbreite ist in unserem metier eindeutig der wichtigere parameter. die erfahrung hat gezeigt, das 24bit einen praktikablen dynamikumfang ermöglicht, der in der realität keine wünsche offen lässt.

    für mich heisst das, das ein livepult mit 48kHz/24bit wandeln muss.
    wenn es mehr ist kann das zwar nicht schaden, aber wirklich nötig ist es nicht.

  • Erlebnisurlaub im Schwarzwald

    • wora
    • 7. Oktober 2011 um 12:50

    natürlich kann ich auch anfangen, die schuld bei mir selbst zu suchen. aber bringt mich das wirklich weiter? ich hatte ja auch schon veranstaltungen, wo es genaue absprachen über das material gab und sich erst auf der VA rausstellte, das es einfach nicht korrekt war. soweas hatte ich neulich erst auf dem stadtfest Bühl, da waren PS15 als monitore versprochen, vor ort waren es dann nachbauten, die nur optisch etwas mit den Nexos gemeinsam hatten und ebenfalls zum teil kaputt waren. der dortige anbieter gehörte natürlich auch zur liga "wir sind die billigsten". klar, war ja "nur ein stadtfest"...

    wenn ich ganz ehrlich bin hatte ich in den letzten zwei wochen einfach keine zeit übrig anderen leuten nachzutelefonieren, weil ich gerade mitten im wohnungsumzug war. das bei mir die alarmglocken geläutet hatten, hatte ich ja geschrieben. aber das dann so ein pfusch dabei rauskommt, noch dazu bei einem techniker, der deutlich über 50 jahre als ist und dadurch selbst als hobbyist genügend erfahrungswerte haben sollte, das finde ich einfach unfassbar! und deshalb hab ich das hier unter "i don´t need" reingeschrieben.

  • 96 Khz in digitalen Live - Pulten

    • wora
    • 7. Oktober 2011 um 12:37

    die iLive hat auf den auxwegen 1,2ms, auf den summenausgängen sind es 1,4ms

  • R72 oder T80

    • wora
    • 7. Oktober 2011 um 12:30
    Zitat von "guma"

    Schön zu hören, dass auch andere Menschen diese "Lichtorgel" nicht unbedingt brauchen. an dieser Stelle ein ordentlicher zweiter Schirm ( oder ne Ablagefläche fürs ipad :D:D:D:D:D8) :lol: ) mit richtig auswählbarem Informationsgehalt statt "Lichtorgel -umschalt- nix" würde ich viel hilfreicher finden und jetzt bitte keine Diskussion über Bildschirme und Lichtverhältnisse.

    warum willst du denn keine diskussion darüber?
    ich weiss ja, das du eine abneigung gegen den channelstrip hast, aber du solltest nicht davon ausgehen, das diese aversion von allen technikern geteilt wird.
    die ilive kann man jedenfalls selbst im vollen sonnenlicht bedienen, die LED´s der "lichtorgel" sind ja hell genug einstellbar, auch die kanaldisplays sind dann hervorragend lesbar.
    einzig der touchscreen ist dann schwer ablesbar, was aber völlig normal ist, zumindest solange es noch keine sonnenlichttauglichen touchscreens in digitalpulten gibt. und genau das ist meine kritik an einigen anderen pulten...

    den grossen channelstrip an der T112 finde ich klasse, die übersichtlichkeit (vor allem der EQ sektion) könnte man aber noch verbessern. ich habe dazu schon eine idee weitergegeben, mal sehen ob das umgesetzt wird.

    das erste jahr mit iLive habe ich mit einer 80er verbracht, und in der tat habe ich danach noch sehr oft die dynamics direkt am schirm bearbeitet und nicht am channelstrip, zum teil mache ich das auch immer noch. ich denke das ist reine gewöhnungssache.
    wie man da genau vorgehen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. es gibt ja folgende möglichkeiten:
    -channelstrip
    -touchscreen
    -PC oder MAC per editor-software (mehrere gleichzeitig nutzbar!)
    -iPad (Mixpad)
    -iPhone (Tweak)

    und wer den channelstrip der grossen surfaces partout nicht mag, kann sich ja mehrere iPads davorstellen ;)

  • Erlebnisurlaub im Schwarzwald

    • wora
    • 7. Oktober 2011 um 02:48

    letztes wochenende:
    ein gig mit einer meiner bands (oldies), veranstaltung ist ein 50jähriges firmenfest im schwarzwald.
    veranstalter: "die beschallung wird natürlich von einem profi gestellt".
    beim vorab-telefonat stellt sich raus, das der profi normalerweise dolmetscher betreut. die beschallungsanlage sei hauptsächlich für sprachübertragung angedacht. ich sage: "dann müssen sie das bitte etwas erweitern, wir benötigen eine anlage für musikwiedergabe mit liveband."
    den rider hat er bekommen, "geht alles klar".
    nur so ein grosses mischpult hat er nicht (24 kanäle). also bringe ich meins mit, alles klar.
    meine nächste frage: "was für monitore und was für eine PA stellen sie denn?"
    er: "weiss ich noch nicht" (eine woche vor der VA)
    da war mir schon klar: ich bringe zur not mal noch mein eigenes monitoring mit. mikros kommen eh von mir. dann kann nicht so viel schief gehen.

    zwei tage vor beginn:
    da kommt ein stellplan vom veranstalter durch - das mischpult ist NEBEN der bühne geplant!
    ich erhebe einspruch - dem wird anstandslos statt gegeben, anscheinend war das vorher niemandem aufgefallen, das es mit der position probleme geben könnte... ( ;) )

    dann vor ort:
    ein parkhaus, zu beschallender bereich etwa 25x20m, deckenhöhe ca. 3,5m. die gesamtfläche, wo sich besucher aufhalten, ist sogar noch grösser (cateringbereiche, die nicht so beschallt werden müssen). die erwähnte fläche ist mit sitzbänken zugebaut, hier sollte man also etwas hören.
    die PA für diesen zweck bestand dann aus folgenden komponenten:
    2x 15"/1" von D.A.S., aufgehängt etwa über der ersten tischreihe (sprachverständlichkeit in ersten tischreihe = fehlanzeige) ich frage: "gibt es keine nearfills?" antwort:" warum?" ...
    delay: 2x 8"/1" oder sowas, ebenfalls von D.A.S. (der abstand zu den 15/1ern ist etwa eine doppelte tischreihe und damit eigentlich zu kurz)
    bässe: 2x single-15" KMT!
    ich frage mittags: "wann kommt denn die anlage für die bands?"
    antwort: "das IST die anlage!"
    ich glaube, durch meine darauf folgende antworten hab ich mirs beim beschaller verschissen... er lässt sich jedenfalls den ganzen abend nicht mehr blicken und bestellt eigens einen (wirklich)professionellen techniker, der aber mit diesem material bei der vorband auch nichts ausrichten konnte ;) mit dem hab ich mich dann sehr gut verstanden...
    während der vorband, die über das pult des anlagenstellers läuft, kracht schon der eine 15"er basslautsprecher...
    oha.

    und wo sind die versprochenen 6 monitore?
    da sind nur 4 kleine KMT monitore zu entdecken...
    oha².
    - was bin ich froh, meine Ritterbusch-böxchen in reserve dabei zu haben!
    ich entscheide, für die nahbeschallung der ersten reihe zwei der KMT wedges einzusetzen, damit man da vorne wenigstens die texte versteht. dabei stellt sich raus, das eine der beiden boxen schon kaputt ist...
    - was bin ich froh, meine eigenen böxchen für´s monitoring dabei zu haben ;)

    zum glück habe ich mein iPad mit der iLive fernsteuerung dabei, wir haben nur eine knappe halbe stunde für den kompletten bühnenumbau (der terminplan war natürlich überzogen) - im alleingang, ohne professionelle helfer. damit kann ich wenigstens die gröbsten feedback-erscheinungen beim ansprechen der mikros entschärfen.
    da die anlage unter 500Hz aber enorm kugelt und die tops auch noch in der nähe der gesangsmikros hängen, brauche ich doch mehr zeit als erhofft - der auftritt verzögert sich nochmal, obwohl wir selbst eigentlich den zeitplan unterschreiten und den umbau in weniger als einer stunde schaffen.

    ich entscheide, möglichst leise anzufangen.
    die bassgitarre und die snare brauche ich schonmal gar nicht auf der anlage, weil diese die PA ohne probleme übertönen.
    in den folgenden stunden habe ich dann mühe, wenigstens die gesänge sinnvoll über der band zu halten und einen einigermassen kompakten mix zu erzeugen.
    im ersten set verabschieden sich schon die delay-lautsprecher und geben nur noch ein jämmerliches krächzen von sich. vor der bühne ist dann ein relativ heftiger pegel, im hinteren bereich kann man sich schon problemlos unterhalten, was ja auch nicht unbedingt das falscheste ist. dazwischen ist es leider sehr bescheiden. der bassamp trägt mal wieder ganz gut, auch die snare kommt hinten gut an ;)
    die akustik ist aber wenigstens besser als ich zunächst befürchtet hatte.
    die anlage erfüllt meine negativen erwartungen aber voll und ganz!

    trotzdem schaffen wir es, das leute ein paar tische wegtragen und tanzen und spass haben! wenn ich nicht wenigstens meine technik dabei gehabt hätte, wäre selbst das schief gegangen...

    der rest der firmenfeier war übrigens hervorragend organisiert.

    verehrter beschaller aus dem schwarzwald (dessen name ich hier natürlich nicht nennen möchte):
    DERMASSEN TECHNISCH STÜMPERHAFT AUSGEFÜHRTE BESCHALLUNGEN BRAUCHT KEIN MENSCH!
    bitte versuchen sie in zukunft nicht mehr, professionell arbeitende veranstalter und bands zu verarschen und geben sie solche aufgaben statt dessen lieber an professionelle beschallerkollegen ab!
    ich habe fertig!

  • 96 Khz in digitalen Live - Pulten

    • wora
    • 6. Oktober 2011 um 23:51

    stimmt, mit einer PM5D im 96kHz modus ist die latenz mit einer iLive im 48kHz betrieb schon fast vergleichbar... ;)

  • Sauberkeit und Getränke am FOH

    • wora
    • 6. Oktober 2011 um 23:44

    ich denke nicht, das hier "immer während der show essen" gemeint war.
    in der regel kann man ja zum essen ins catering gehen.

    in ausnahmefällen (und das soll bitteschön auch so bleiben!) kann es aber schonmal vorkommen, das man nicht vom pult wegkommt.
    man denke nur mal an konzertabende, wo der veranstalter meint, es darf für das publikum keine sekunde pause geben... das bedeutet dann logischerweise auch, das es für die techniker auch keine pause geben wird. wenn das vorher bekannt ist kann man ja noch reagieren und mehr personal einfordern, aber manchmal wird man vor ort einfach mit einer geänderten zeitliste überrascht, in der plötzlich viel mehr acts auftauchen als vorher bekannt war.
    also ich hab sowas leider schon ein paarmal erlebt...
    irgendwann muss man aber auch mal was essen, dann muss das eben am pult passieren. wer schon ohne lätzchen essen kann, der wird das dann dahingehend organisieren, das die technik nicht gefährdet wird und ein einigermassen sicherer ablauf der show gewährleistet ist.
    aber wie erwähnt: das soll bitte keine normalität werden!!!

  • R72 oder T80

    • wora
    • 6. Oktober 2011 um 23:30

    TONMIKE:
    das muss ich mir nochmal gut überlegen ;)

  • R72 oder T80

    • wora
    • 6. Oktober 2011 um 14:15

    ich überlege mir auch seit längerem, meine T112 mit einem kleineren pult zu ergänzen.
    die mischgeschichte über laptop gefällt mir nicht so, das geht zwar, aber der zugriff ist mir zu langsam und der behringer USB controller ist mir einfach zu wackelig.
    für mich wäre die R72 die interessantere variante, der sprung zur T80 wäre mir nicht gross genug.
    vor allem, weil ich die bequem im "handgepäck" unterbringen könnte, was das mitreisen im bandbus deutlich vereinfachen würde. allerdings finde ich die R72 relativ teuer, sonst hätte ich sie schon längst gekauft.

    man kann die fader der T112 mit der R72 zwar nicht so einfach ersetzen, was vermehrtes umschalten in den ebenen erforderlich macht, aber wenn man auf dem system fit ist geht das mit sicherheit viel besser als mit der laptop-lösung. vor allem die guten OLED beschriftungsfelder helfen da enorm bei der übersicht in den vielen ebenen!

    für die beschriebenen industrie-jobs mit wenigen kanälen würde ich von vorneherein auf die R72 setzen. dazu noch einen laptop danebenstellen und alles ist gut.

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