...aber nicht jeder controller kann Linkwitz/Riley mit 48dB flankensteilheit... ![]()
Beiträge von wora
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+1!
ich hab zwar noch nie auf dieser TW anlage gemischt (doch, einmal - aber in schrecklicher akustik und deshalb nicht aussagekräftig), aber die grundsätzliche aussage muss ich voll unterstreichen. leider scheint der allgemeine geschmack bei bässen seit den 90ern langsam etwas in richtung "matschig" abzudriften...
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wow, so hohe flankensteilheiten?
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Zitat von "niko remy"
Da muss ich als Brillenträger strikt widersprechen. Ich persönlich suche nach einer geschlossenen Ohrumschlieenden Variante...
OK, dann ändern wir in meinem text das wort "könnte" und ersetzen es durch "geht nicht"


wenn die anforderung bezüglich "luftigkeit" nicht in den HiFi bereich gehen, dann ist ein geschlossener hörer für livejobs eindeutig die beste wahl.
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Zitat von "Jens Droessler"
...Ansonsten sehe ich es auch so: Der Gitarrist tritt sein "Gaspedal" fürs Solo und gut ist. Das erfordert aber eine vernünftige Abstimmung der Sounds untereinander, nicht nur pegelmäßig, sondern auch klanglich. Es hilft ja nichts, wenn ein Sound dermaßen lossägt, dass man 3kHz aufwärts kräftig rausdrehen muss, und der nächste Sound dann so extrem muffig klingt...
das gehört nun aber eindeutig zum thema: "shit in = shit out"

wenn ein musikant seine sounds nicht im griff hat, können wir das auch nicht wirklich ändern. wir müssen zwar unterstützen, aber ersetzen können wir seine arbeit nicht.Zitat von "Jens Droessler"
Wenn ich splitte, dann habe ich die Monitorkanal-Auxe postfader, den KAnal logischerweise nicht auf den Master oder eine Gruppe geroutet, den Fader erstmal auf 0dB. Wenn sich nun aus irgendeinem Grund was am Sound ändert, lässt sich das Ganze für die Monitore auch schnell anpassen, ohne Gain zu verstellen oder alle Monitorkanäle einzeln durchzugehen.
das halte ich jetzt mal für eine durchaus machbare idee für gesplittete kanäle, um im notfall übergreifenden zugriff zu haben. -
Zitat von "niggles"
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Der ist aber ohraufliegend, das wär (auch) für mich keine Alternative in punkto Tragekomfort und Aussenabschirmung. Und der Preis ist eine ziemliche Frechheit... :twisted:zum preis kann ich nix sagen.
aber "ohraufliegend" könnte für brillenträger in der tat die bessere variante sein. -
Zitat von "hias.h"
...Vom DT990 gibt es zwei Versionen, meintest Du den Dt 990 Pro oder den DT 990 edition?....
ich hab mir mal in den 80ern einen DT990 gekauft und war damit immer sehr zufrieden ( zum musikhören)
nach 20 jahren war er dann leider hinüber...
ob das nun ein " pro" war oder nicht, weiss ich heute nicht mehr. ich weiss nur noch, das er mir viele jahre lang gut gefallen hatte, und damals waren meine ohren definitiv besser als heute
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den M50 benutze ich nun seit ein paar jahren und bin damit sehr zufrieden. er klingt sauber und macht live genau das was ich benötige: er ist sehr stabil, kann laut (lauter als ich vertrage) und schirmt nach aussen gut ab. ausserdem sitzt er bequem und klanglich nervt nichts. das er untenrum ein ticken forscher zur sache geht, finde ich am mischpult eher hilfreich. ausserdem lässt er sich sehr kompakt zusammenfalten.
aber wenn du auf halboffene hörer mit HiFi klang stehst, solltest du dich eher in der HiFi ecke umsehen.
wie wärs denn mit DT990? den fand ich zu hause viele jahre sehr gut.geschlossene hörer werden deinen geschmack mit hoher wahrscheinlichkeit nicht befriedigen können. gerade die räumliche widergabe und die offenheit eines halboffenen hörers können sie nicht erreichen. dafür haben die halboffenen allerdings den nachteil, das sie nach aussen viel weniger abschirmen. will man sich aus irgendwelchen gründen mal einen einzelnen kanal während eines konzertes anhören, muss man sie schon sehr laut machen um feinheiten herauszuhören. ich finde hierfür geschlossene hörer am geeignetsten.
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es gibt natürlich immer wieder sondersituationen, in denen man entsprechend eingreifen und von seinen grundregeln abweichen muss, siehe gumas beispiel.
aber wenn ich selbst auf der bühne stehe, möchte ich meine dynamik über den monitor selbst überprüfen können. und das geht den meisten musikern auch so. aus diesem grunde arbeite ich (wenn es keinen separaten monitormix gibt) stets pre-fade. -
Zitat von "niggles"
Das sehen die meisten guten FoH-Mischer etwas anders; vor allem auf grösseren Bühnen oder Open Airs.
Genau dort gibts aus diesem Grund ab einem gewissen Level immer einen eigenen Monitormischer...ich bin da eher eriks meinung.
ich arbeite fast ausschliesslich mit profimusikern und meine erfahrung sagt mir, das diese jungs sich in der regel selber lauter machen, wenn sie es möchten.
in meinen augen gehört das zur künstlerischen darbietung, das der musiker nicht nur klang anbietet, sondern auch dynamik!
aber man KANN das natürlich immer so machen wie man denkt!ein separater monitormix wird dann erforderlich, wenn der FOH zu weit weg ist oder es einfach zu viele monitorwege sind, die man neben dem frontmix nicht auch noch verwalten kann... oder wenn die musiker genug geld einspielen, das man sie problemlos mit einem eigenen mixer betreuen kann.
die spieldynamik müssen sie aber selber machen. unser job ist es sie dabei zu unterstützen und ihre ideen für das publikum umzusetzen.natürlich kann man in absprache mit ihnen auch gewisse tricks umsetzen, das ist davon keinesfalls ausgenommen!
guma:
das doppeln von kanälen geht mit allen gängigen digitalpulten.
und sogar bei analogen ist das kein grösseres problem
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Zitat von "djvomght"
Die M7 wird definitiv nicht über Crossover-Kabel an Switches angeschlossen.
Gruß Jörg
das kann ich bestätigen. Yamaha geht hier keine sonderwege, die hardware richtet sich nach allgemeinem netzwerkstandard. und das bedeutet:
- wenn man ein notebook direkt ans pult anschliesst, benötigt man ein crossover kabel
- wenn man über switch oder hub geht, nimmt man ein ganz normales 1:1kabel -
zum verständnis:
man kann an das mixrack zur gleichen zeit ein surface und mehrere laptops anschliessen.
und für JEDES dieser geräte kann man sich seine eigene faderbelegung basteln, völlig unabhängig von den anderen bedienoberflächen.
diese daten müssen also in jeder bedinoberfläche separat gespeichert werden, das mixrack weiss ja nicht, was man selber haben möchte.wenn man sich mit einem laptop auf ein laufendes system aufschaltet, muss man sich also die stripbelegung in eine eigene szene schreiben. diese szene kann man nach dem erneuten verbinden mit dem system dann einfach recallen und hat dann wieder seine eigene oberfläche.
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damit liegt die latenz im rahmen von üblichen LS-controllern.
mein XTA und mein iDR4 controller liegen auch bei 2.1msfür monitor sind mir aber ganz "nackte" amps nach wie vor am liebsten. das EQing mache ich dafür direkt im pult, damit liege ich für die komplette elektronische strecke bei 1,2ms, besser geht´s im moment nicht (ausser man arbeitet komplett analog).
aber ich schweife ja schon wieder ab...
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das wäre nett.
was die latenzzeiten im monitorbereich angeht, so besteht allgemeiner konsens das diese nicht über 10ms liegen sollte, je weniger desto besser.
10ms hört sich erstmal viel an, aber man muss hier die 6ms abzeihen, die der schall von der box zum ohr benötigt... die latenzen vom digitalmixer (z.b. M7CL = 2,5ms) und anderen signalverarbeitenden gräten (hier also der controller) addieren sich zu dieser laufzeit dazu.natürlich kann man diese grenze je nach anwendung ignorieren bzw. nach oben verschieben, aber es gibt immer wieder musiker die hier sehr empfindlich reagieren und bei zu hoher latenz mit ihrem monitor einfach nicht glücklich werden.
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ich mische nun seit über 3 jahren auf iLive systemen und kann dazu sagen, das ich bislang noch nie grund zur beanstandung hatte.
will sagen: die audioqualität ist erstklassig und auf hohem niveau, oder wie sagt man so schön: "state of the art".
hier muss man sich also keine sorgen machen, es sei denn man hat keine guten musiker und keine guten mikrofone
recording mache ich seit über einem jahr mit MADI karte.
der recording rechner steht bei mir auf der bühne und wird per remote desktop über das ACE-netzwerk fernbedient.
als recording software nutze ich das RME eigene tool und samplitude11.das system ist sehr einfach einzustellen und läuft absolut zuverlässig.
ich gehe davon aus, das es mit Dante auch gut funktioniert, wenngleich ich hierzu leider keine erfahrungswerte beisteuern kann.was das thema "plugins" angeht, so hab ich da zum ausprobieren schon mal effekte per samplitude "eingepluggt"
das geht also doch
die internen effekte in der iDR sind aber so gut, das man das in der regel nicht zwingend benötigt. -
Zitat von "mathias81"
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Die Latenz der H5000, ohne dass ein FIR geladen ist, liegt wenn ich mit Smaart 6 messe bei 3,5 ms. Wenn ich mich recht entsinne waren es beim Systemrack 2,8ms ???...wenn ich mal ein bisschen vom thema abschweifen darf:
warum sind denn hier die latenzen so hoch?
die meisten -deutlich komplexeren!- digipulte haben da deutlich weniger verarbeitungszeit!
das wäre für mich ein grund diese verstärker für monitoranwendungen auszuschliessen. -
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die "paddel" (FPGA Antennen) sind für diesen zweck definitiv besser als dipol-antennen, weil sie einen gewinn in empfangsrichtung haben, der die reichweite merklich vergrössert.
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Zitat von "illuminati235"
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Jain! Ich unterstelle Dir einfach mal folgende Meinung: "Auf sowas kann man garnicht mischen - das klingt doch nicht!"
Ob ich nun das Mischpult direkt vor mir stehen hab und an echten Knöpfen drehe, oder das ganze über Midi und was weiß ich nicht noch ferngesteuert durch die Luft tue. Was ändert das? Hört man das "Gefühl am Fader" welches sich bei einem Trackpad nicht entwickelt? Je größer der Mischer, ja dicker das Multicore, je flauschiger der Teppich den ich am meinem FOH-Reich auslege, je reiner das Gold an den Toslinksteckern.... - umso besser das Ergebnis? Das sollte jeder für sich entscheiden...das mit dem unterstellen finde ich nicht schön, denn alles was du mir da unterstellst habe ich mit keinem satz gesagt.
also nochmal:
ich habe nichts von "computer verursachen schlechten klang" und auch nichts von "ich will nur mischpulte die richtig gross sind" geschrieben. bitte etwas genauer lesen, danke.Zitat von "illuminati235"
Jain außerdem weil ich nicht mein Wohlbefinden und meine Befriedigung an erster Stelle sehe, sondern das Ergebnis der gesamten Band. Ob ich dabei Biergeruch rieche oder den Schmodder von echten Fadern an den Fingern spüre - das ist mir egal.
auch hier legst du mir sachen in den mund, die ich nicht gut finde.
mir geht es keineswegs nur um das persönliche wohlbefinden, sondern um das des publikums und der band! genau das ist unser job.
wenn das publikum aber sowieso egal ist, und auch keine tiefere mischunst á la billbo´s beschreibungen erwünscht, dann kann man das natürlich auch nur mit nem laptop machen. 90% der zuhörer werden da wahrscheinlich in der tat nichts vermissen.hörmal, ich kenn mich echt aus
du würdest dich wundern, was ich in den letzten 25 jahren so alles an mischpultplätzen erlebt habe... die schlimmsten davon allerdings erst in den letzten 10 jahren! in sofern sehe ich in der tat eine schleichende verschlechterung unserer arbeitsbedingungen, die IMHO vor allem durch resignation vieler mischkollegen entstanden sind.ich gebe zu: ich bin nach wie vor ein idealist und kämpfe für gute arbeitsbedingungen.
aber ich gehe nicht mit dem kopf durch wände, ich kann mich auch anpassen und von unter der bühne einen rückkopplungsfreien mix erzeugen. das hab ich schon mehrfach bewiesen
ob das dann allerdings "state of the art" ist, wage ich zu bezweifeln...Zitat von "illuminati235"
Und wenn die Band meinen Einsatz unter den beschriebenen Umständen verlangt, dann sehe ich meine Lösung als die Effektivste. Ihr etwa nicht?
nö.
noch effektiver erledige ich solche sonderbaustellen mit dem iPad... das ist viel kleiner und leichter, reagiert hervorragend auf die fingerbewegung und ich kann sogar mehrere fader gleichzeitig schieben...
nur: das feingefühl, das man mit richtigen fadern hat (dazu zähle ich sogar die BCF2000), kann mir kein screen der welt bieten.
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zu den oben eingestellten bildern möchte ich einen kleinen kommentar abgeben.
anscheinend wird "diversity" hier mit "reichweitenvergrösserung" gleichgesetzt.
das ist aber nicht das vorrangige ziel der "divertsity"vorgehensweise.
ziel ist vielmehr, probleme mit dropouts zu minimieren, die durch eine ungeschickte positionierung der antenne zum sender, besser gesagt durch destruktive interferenzen von seitenwänden oder anderen flächen entstehen können.
da man die sender in der regel nicht ortsfest hat (sie werden ja bewegt!), kann man solche interferenzen nicht vorhersagen. hier hilft uns die diversity, da die destruktive interferenz in der regel nie an beiden antennen gleichzeitig auftritt. es handelt sich hier also vorrangig um redundanz.
natürlich vergrössert man damit automatisch auch die reichweite, aber bitte nicht so wie auf dem ersten und auf dem dritten bild.