ich hatte vor vielen jahren mal einen anderen grund, den master-EQ hinter das FOH-pult zu hängen:
der ausgang meines Varicurve klang einfach besser als der ausgang des vom club gestellten Spirit-Pultes... und damit hab ich dann 500 jobs gemacht ![]()
Beiträge von wora
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Zitat von "DirkB"
...Wenn man sich an die Richtung (aus dem Männchen kommt Signal) hält, passiert auch nichts. Wer so dämlich ist und in den XLR-Männchen an einem Leistungsverstärker rumfingert, lernt eben durch Schmerzen (ist schließlich ein roter Blitz danebengemalt)...
ähem...
also wenn schon XLR, dann sollte man den wenigstens anders herum belegen - also XLR female ist signalführend. dann hätte man zumindest einen gewissen berührungsschutz, der meiner ansicht nach heute gefordert ist - bei 100V sowieso!früher, als es noch keine speakons gab, habe ich auch XLR für lautsprecherverbindungen genommen. aber da waren auch die amps noch nicht so leistungsfähig wie heute - zumindest der grossteil davon

seit der speakon auf dem markt ist, kann man professionelle stecker für sinnvolle investitionskosten haben.
ich hatte noch nie kontaktprobleme, selbst meine ganz alten Speakons (die mit den 1,5mm inbusschrauben) funktionieren noch einwandfrei!
und heute gibt es sogar vollmetall-versionen, die nicht mehr an gardena erinnern.
ich glaube du hast eine ausgeprägte speakon-phobie
Zitat von "DirkB"...
Warum XLR in vielen Belangen überlegen ist, dazu gab es hier schon Threads. Das will ich nicht alles wiederholen...
ich erinnere mich an keine einzige diskussion hier, wo XLR als bessere verbindung für lautsprecherleitungen von einer breiten mehrheit abgenickt wurde. diese aussage ist für mich nicht nachvollziehbar. -
das sehe ich genau so.
aber es wäre schon gut, wenn wir mal ein bisschen zusammenhalten würden.
dazu eine frage von einem politischen newbie: wo findet man denn die entsprechenden ansprechpartner? -
heute wurde ein neues update der iLive online gestellt, das einen großen kritikpunkt ausgemerzt hat.
die lade- und speicherzeit für szenen konnte von A&H nun drastisch verkürzt werden.ich habe etwa 7sek für das umschalten zwischen kompletten szenen gemessen, das dürfte nun endlich schnell genug sein.
und auch das speichern geht jetzt wesentlich schneller.
wenn man dann noch ein bisschen datenmüll aus den szenen nimmt (also nicht immer gleich alle funktionen mitspeichert), geht die umschaltung sehr schnell.
damit wird also diesbezüglich der abstand zum Digico geringer, und ich darf wieder behaupten, das die iLive eines der besten am markt befindlichen systeme ist.
ich frage mich nur gerade, warum das vorher nicht so flott ging, denn ansonsten hat sich offenbar nichts verändert... -
Es gibt eine neue Firmware und einen neuen editor.
V1.82das laden von szenen geht jetzt deutlich schneller, ich hab's gleich mal getestet.
Das laden kompletter szenen dauert bei mir nur noch etwa 7sek.
damit ist man der kritik nachgekommen, das die szenenumschalterei in der iLive langsamer ging als bei anderen pulten.warum haben sie das denn nicht früher gemacht??
Nicht das ich das jetzt zwingend bräuchte, aber schaden kann's wirklich nicht. -
man muss ja nicht immer gleich das schlimmste vermuten... vielleicht bekommen wir ja eine antwort auf die sich aufgetanen fragen.
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ein problem an ridern ist auch oft, das sie ursprünglich für ganz andere locations geschrieben wurden...

ich will damit sagen, das man es oft nicht in der hand hat, WELCHEN rider die agentur zum veranstalter gesendet hat!
wie oft habe ich schon erlebt, das die technikfirma vor ort eine völlig veralteten rider hatte. für solche situationen ist beileibe nicht immer nur der bandtechniker verantwortlich.am liebsten sind mir daher die telefongespräche mit den entsprechenden technikern... obwohl man sich auf solche absprachen ganz genau so wenig verlassen kann, wie die erfahrung leider zeigt.
aber immerhin erfährt man da meistens etwas mehr über die location, als sich nur schlechte bilder und völlig veraltete techniklisten auf ungepflegten homepages anzuschauen... -
eben.
ich plädiere zum 100sten male für realistische rider.
das ganze "ich hab auch noch ne idee, was man draufschreiben könnte" oder "ich schreib immer mehr drauf als ich benötige" führt die ganze sache leider nur ad absurdum. -
genau diese fragen gingen mir auch gleich durch den kopf... :wink:
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klar, laut heisst ja nicht automatisch gleich "schlecht".
manchmal wird mit "viel laut" aber auch darüber hinweggetäuscht, das die band in wahrheit keinen druck hat - oder der techniker sich nicht anders zu behelfen weiss
man hört heute viel zu viele konzerte, bei der dem mischer die bassdrum wichtiger zu sein scheint als die bassgitarre oder gar der gesang!@klauston:
wenn man sich mal ernsthaft umschaut, mit wie wenig fachwissen die allermeisten tontechniker auch heutzutage so jonglieren, sollte es nicht weiter verwundern das hier unrealistische forderungen gestellt wurden.
und dieses fachwissen (oder "fachminderwissen") ist keineswegs nur bei bandtechnikern anzutreffen
ein hoch auf das forum, hier wird wenigstens ab und zu gutes wissen vermittelt.wenn ich nur meine eigene kleine erfahrungswelt betrachte, schätze ich min. 75% aller tontechniker so ein, das sie über das flüchtige studium eines (eines!) fachbuches nicht hinaus gekommen sind - und viele davon sind felsenfest überzeugt, das sie die besten sind und die anderen eh nur käse bauen...
na, kommt uns dieser typus nicht irgendwie bekannt vor?
ich hatte gerade im letzten jahr mal wieder eine "professionelle" verleihfirma, welche die topteile ihrer PA tatsächlich vor der bühne auf den boden gestellt hatte. ausserdem passten die mitteltöner nicht zur box... das ist jetzt natürlich ein sehr krasses beispiel, aber es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sehr sich manche techniker überschätzen.
aber das ist eigentlich ein anderes thema... :wink:wenn man also eine einigermassen realistische umsetzung der obengenannten forderungen anstrebt, werden die vermietpreise etwas höher ausfallen müssen. die konsequenz daraus ist logisch: entweder der act wird nicht gebucht - oder er muss mit einer anlage arbeiten, die den budgetrahmen erfüllt. wenn man sich irgendwo in der mitte treffen kann, ist alles in butter.
...und ob die boxen dann vor ort sinnvoll aufgestellt sind, ist wieder ein gaaanz anderes thema...
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Zitat von "Musik Paradies"
Hallo
Ich bin leider etwas später hier eingestiegen,
was meinst Du genau damit ?ganz einfach:
dieser thread wurde am 2.dezember 2010 erstellt. das ist nun schon ein halbes jahr her. möglicherweise hat es also schon eine entscheidung gegeben. und nach dieser habe ich gefragt.@klauston
ich erinnere mich an deinen beitrag.
schade, das der von mir vor jahren angestrebte vergleich der digipulte hier im forum nie stattgefunden hat. so einen richtigen blindtest hätte ich doch gerne mal mit eigenen ohren gehört.
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es ist schön, wenn du von den roland-pulten überzeugt bist.
ich persönlich bin vom iLive konzept überzeugt, aber das aufzählen der parameter erspare ich uns jetzt...
eine anmerkung:
wer die bedienung von 24 kanälen (und eventueller effekte zusätzlich) auf eine 19" oberfläche pressen muss, der muss kompromisse eingehen. daran führt kein weg vorbei.
wie der kompromiss dann praktisch ausfallen könnte, muss am ende jeder käufer für seine eigene anwendung entscheiden.die erstellung der ausgangsfrage ist nun schon ein paar monate her.
wie fiel denn die entscheidung am ende aus? -
der tipp von audiobo ist genau passend.
so etwas ähnliches nutze ich auch, allerdings weiss ich jetzt nicht mehr von welchem hersteller meine stöpsel waren... aber die teile sind wirklich klasse.
das neutrik-teil sieht ihnen sehr ähnlich. in sofern gehe ich davon aus, das sich hier ein ähnlich gutes ergebnis erzielen lässt. -
Zitat von "maverick2580"
...
Der Input Gain war ziemlich weit oben (ca. +60)
wenn man dann den Metallteil des XLR Steckers berührte
(ohne Mikrofon dran)
gab es minimalen Pegel auf dem Kanal, läßt man los
ist es weg...es ist dir aber sicherlich klar, was eine signalverstärkung von +60dB an einem offenen eingang bedeutet?

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Wenn für einen Act das entsprechende Budget bereitsteht, ist das mit heutiger Technik doch durchaus machbar...
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ich sage hierzu als gelernter funkelektroniker:
JEINerklärungsversuch:
eine kompanderschaltung hat eigentlich nur eine aufgabe:
die dynamikinformation steckt in der frequenzmodulation im frequenzhub. das ist die +/- abweichung vom frequenzmittel der unmodulierten sendefrequenz (das muss man jetzt nicht auf anhieb verstehen)
dieser hub ist auf eine bestimmtes maß begrenzt. dieses maß wurde vor langer zeit durch die damaligen anforderungen im rundfunk festgelegt und lässt technisch gesehen für eine mikrofonübertragungsstrecke nicht genügend dynamikumfang zu. der wunsch nach mehr dynamikumfang braucht also einen schaltungstrick.
und hier kommt die kompanderschaltung ins spiel:
man komprimiert zunächst die dynamik des mikrofonsignals auf das zulässige maß (max. frequenzhub), um sie dann im empfänger mit einem expander wieder auseinanderzuziehen.man kann also sagen:
- ja, die signaldynamik wird mit dem kompander-trick gegenüber dem in der übertragungsstrecke erlaubten dynamikumfang vergrössert
- nein, die signaldynamik wird nicht vergrössert, sie wird lediglich 1:1 (bei guten funkstrecken
) durch einen flaschenhals geschickt. es wäre recht sinnfrei, die signaldynamik des mikrofonsignals künstlich zu erhöhen. -
korrekt.
vor der T serie interessierten sich aber nur recht wenige für das system. und das hatte mal wieder mit dem preis zu tun, die modulare serie ist halt schon ein ganzen stückchen teurer und kommt damit in den preisbereich anderer pulte.
da es die iLive tatsächlich schon ein paar jahre mehr gibt, war da natürlich auch schon einiges an entwicklungsarbeit eingeflossen. -
nun ja, wie immer in unserem leben ist mal wieder alles FREQUENZABHÄNGIG :lol:
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man sollte vielleicht anmerken, das die negativen kammfiltereffekte mit zunehmender entferung kleiner werden, weil die winkelabweichung von den beiden schallquellen relativ zum ohr kleiner wird.
das heisst, wenn man zwei tops direkt 0° aneinander stellt, sollte man diese wirklich nur für weiter entfernte "ziele" einsetzen. zu diesem anwendungsfall passt auch die horizontal engere bündelung.andererseits hat man solche anwendungen eher seltener, besser ist es ein dafür ausgelegtes beschallungssystem zu verwenden.
ich hoffe, das man nach diesem thread nicht wie früher wieder auf haufenweise falsch gestacke pa´s stösst
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so ein verhalten ist nicht normal. es kann mal vorkommen, das bei gelinkten fadern und schnellen faderbewegungen der zweite einen kleinen augenblick nachschwingt, aber das ist auch bei anderen pulten so.
das von dir beschriebene faderzucken hatte ich in meinen fast 3 jahren mit dem system noch nicht.
ich würde daher ebenfalls empfehlen, die surface zum service zu schicken.