genau.
das pult, welches ich hier nicht mehr näher nennen möchte, gibt es beide optionen.
Beiträge von wora
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- erstens finde ich die box potthässlich
- zweitens haben sich die musiker an die interferenzen zwischen ihren wedges so sehr gewöhnt, das ich nicht glaube das sie so schnell etwas anderes haben wollen
- drittens wollen die musikerkollegen manchmal die wedges der "anderen" gar nicht so gut hören...
- viertens: will ich überhaupt, das die wedges so weit tragen und mir damit meinen frontsound noch mehr beeinträchtigen??? -
Zitat von "jbl_alex"
hey, ich empfehle wärmstens den palmer kabeltester für um die 40 euro. damit gehört sowas der vergangenheit an, kabel anstecken, durchtesten und per led anzeige ablesen ob alles oki oder eben nicht, sehr gute investition wie ich finde...
dem kann ich zu 100% zustimmen!ein kabeltester ist pflicht, wenn man selber lötet. selbst einem profi kann es mal in gedanken passieren, das er sich vertut... und ein profi überprüft seine gefertigten kabel IMMER!
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neutrik hat sich in den letzten jahrzehnten absolut bewährt, warum also was anderes nehmen?
ich weiss das dies eine sehr konservative einstellung ist, aber ich kann bei anderen herstellern keine wirklichen fortschritte gegenüber den neutrik-komponenten feststellen. -
eben: JEDE lautsprecherbox ist eine ansammlung von kompromissen!
wer etwas anderes behauptet, ist ein verkäufer
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es gibt mindestens ein mischpultsystem, das (zumindest fast) alle deine forderungen nach einem partiellen laden von einstellungen erlaubt. das können wir in meinem lager gerne mal testen.

das einzige, was dort (noch) nicht geht, ist das man beim laden der patchbay nicht auch die ausgänge überschreibt. in- und outputbelegung sind dort nämlich zusammengefasst abgespeichert.
wenn man ein bisschen nachdenkt, kommt man aber auch ohne das neuladen der patchbay aus.und dann ist da noch was:
man muss vor ort und eventl. unter zeitdruck die daten auswählen, welche man laden möchte. man kann auch anders herum vorgehen und ausklammern, was man NICHT laden möchte...
doch beides setzt zwingend vorraus, das man sich mit dem system gut auskennt!wichtig bei einem festival-setup ist in meinen augen daher zwingend, das die grund-entzerrungen und delays der einzelnen lautsprecherwege ausserhalb des pultes gemacht werden, damit sinnvolle pultfiles nicht die ganze arbeit platt machen müssen.
für ein in näherer zukunft kommendes konzert mit einer fremden iLive gehe ich mal folgenden weg:
da hab ich ein grundfile gestrickt und per mail gesendet, welches ausser der grundsätzlichen mixer-config und den kanalbeschriftungen keine weitenen einstellungen enthält. dann kann der verleiher vor ort alles reinbasteln was er will und ich schiebe dann nur noch meine szene für die band dazu. ich bin mal gespannt wie das klappt... -
es liegt in der natur von diskussionsrunden, das sich nicht alle einig sind.
am ende kommt aber (meistens jedefalls) eine einigung zustande. -
mit grösserer entfernung hört man immer mehr lautsprecher, weswegen der pegel nicht so schnell in den keller geht wie bei einem einzelstrahler, die einzelchassis addieren sich ja. das ist soweit auch klar.
und genau deswegen koppelt ein mikrofon direkt vor (oder neben) eines arrays nicht so schnell, weil es nur einen kleinen ausschnitt aller speaker hört.betreibt man einen lautsprecher mit sehr breiter horizontaler abstrahlung aber ein paar meter weg (z.b. auf der seite der bühne), wird dennoch mehr energie auf die bühne gesendet als mit einem lautsprecher, der horizontal nicht so breit stahlt. das ist doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen.
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Zitat von "Jens Droessler"
...Vollständige Addition bei Verdopplung gibt es nur, wenn sich ALLE Quellen innerhalb Lambda Halbe befinden, und zwar innerhalb Lambda Halbe über alle Quellen. Lambda Halbe als Abstand von einer Quelle zur nächsten beschreibt nur die maximale Koppelfrequenz der Linienbildung...
da bin ich ganz deiner meinung, genau so habe ich die theorie auch verstanden.
allerdings hat das jetzt mit der horizontalen abstrahlung gar nix mehr zu tun.
eine 10" direktstrahlerbox würde ich nach wie vor nicht direkt mit einem zeilenstrahler vergleichen.
das sind äpfel und birnen, weil sich die physikalischen parameter und dadurch die einsatzgebiete eindeutig unterscheiden. wenn man direktstrahler und zeilen vergleicht, MUSS man auf chancengleichheit achten. sonst ist es ja witzlos. dann könnte man auch die zeile mit einem 2x18"er vergleichen und behaupten, das das kleine ding ja überhaupt nicht drückt...
das eine einzelne 10"er pappe niemals so weit trägt wie eine zeilenkonstruktion aus 16x 3,3" sollte mittlerweile eigentlich jedem beschallungstechniker bewusst sein, der den job nicht nur zum hobby für den kleintierzuchtverein macht. -
Zitat von "klauston"
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Einzige Ansage: Wenn von den Würstchen der Musiker was überbleibt, könnt ihr später dann was abhaben...das ist ja die oberfrechheit!
jesses, bei sowas werde ich obersauer!!aber ich kann ein lied mitsingen: gestern hatte man mal wieder vergessen, ein essen für mich mitzubestellen (wir essen bei der band immer nach der show). immerhin hat man dann noch eine lauwarme suppe für mich organisiert.
andererseits tut das meiner figur ganz gut...
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Zitat von "benjamin bruns"
Sei froh, dass Du wenigstens gutes Material hast. Wenns um Budget geht steht am Ende ja meist nen HK Lukas oder irgendwelche RCF Tröten rum.
ich sehe nicht, wo da der unterschied liegt. die anlage war definitiv VIEEEL zu klein, da spielt die qualität der einzelkomponenten überhaut keine rolle.
es war jedenfalls so, das es vor der bühne laut war und man im hinteren bereich der zu beschallenden fläche gerade mal erahnen konnte, welcher song gespielt wurde. die einzige klage die vom publikum kam:
"bei uns hinten fehlt ein bisschen die präsenz..."
aber der veranstalter durfte ruhig merken, das man mit wenig budget eben nicht hexen kann.
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vom aufbau mehrerer sendeantennen in unmittelbarer nähe würde ich abraten.
eine wirklich professionelle lösung für dein problem ist der schon genannte AC3000 -
es gibt einen möglichen fehler im denkansatz.
ich hab keine zeit das ganze jetzt nachzurechnen.
doch du vergleichst eine 10" box mit einer 16x3,3" box
das ist ein deutlicher unterschied sowohl in der membranfläche als auch in der reichweite dieser systeme. es ist also ein nicht ganz fairer vergleich.
um auf eine vergleichbare reichweite zu kommen, würde man da sicher min. eine 15"er box nehmen müssen. -
IDN:
grosse messehalle in karlsruhe (fassungsvermögen etwa 15000 pax) ohne akustische massnahmen
zu beschallender bereich für die 3000 firmengäste: etwa 45mx45m
PA: 2x d&b 602 und 2x 1801 je seite, mehr gibt das budget nicht her (!!)die halle ist ein akustisches grab.
beim ersten check gestern mit konservenmusik kam gleich ein herr mittleren alters quer durch die halle gelaufen - er hatte sich ganz demonstrativ die ohren zugehalten - mit weit abgespreizten ellenbogen!
auf solche gesten reagiere ich ja schonmal ganz komisch.
er meinte dann, es wäre am anderen ende der halle (dort wurden gerade messestände gebaut) "unerträglich laut"...
und das mit vier alten 12"er direktstrahlern
hier gilt: weniger ist mehr!bei diesem gig, der heute abend stattfindet, habe ich mein pult ausnahmsweise mal freiwillig seitlich neben die bühne gestellt... in der hoffnung, das dort nicht so viele leute hinlaufen um sich zu beschweren!
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mein beileid!
sowas ist doch echt für´n ar...!
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Zitat von "Wurst Werner"
wora: Die SACler haben allerdings ganz andere Waffen im Programm, die einen schnellen Zugriff ermöglichen. Du kannst ja bei SAC bis zu 32 Fader anschließen, allerdings gibt es im SAC Forum nur imho einen User, der davon gebraucht macht. Einige Nutzen 16 oder 8 Fader, die meisten gar keine. Man braucht sie kaum, wenn man weiß, wie man in SAC navigiert. Dann ist das durchaus schnell...schneller als 01V, LS9 auf jeden Fall...
das man damit schneller ist als auf einem LS9 glaube ich auf anhieb, denn ALLES ANDERE ist schneller als diese aufs nötigste reduzierte gurke
die andere sache mit dem schnellen zugriff zweifle ich aber an. ich beherrsche die iLive software mit sicherheit deutlich schneller als SAC, weil ich sie eben gut kenne. ich denke es ist reine gewohnheit, mit welchem system man schneller ist.
die sache mit den funktionstasten hört sich aber durchaus interessant an. -
Zitat von "ThomasL"
@ wora
Ziehst Du dann 2 Ethernetkabel zum "FoH"? Über einen Ethernetbus funktioniert das mit ACE und den PL-Anet-Dingern ja nicht, oder?Viele Grüße,
Thomas
ich hatte heute meinen ersten job mit komplettem bandmix über laptop und faderbänke gemacht.
- iDR48 Mixrack
- fester rechner im mixrack-case
- 2x PL6 faderbänke
- InEar strecke für PFL
- remote-rechner mit grossem bildschirm am FOHdie remote habe ich über WLAN gemacht, der laden ist nicht sonderlich gross und das lief dann auch stabil.
allerdings hatte ich ein paar unvermutete startschwierigkeiten, bis die remote endlich lief. der vorab-test im lager war völlig problemlos gelaufen, aber live ist halt live...
mein "MuCo" habe ich also nur für das PL-Anet gebraucht. also nur eine strippe...ich bin nachhaltig beeindruckt, wie gut das funktioniert hat.
eine lösung ohne fader kann ich mir aber nicht vorstellen, sowohl die zugriffszeiten als auch das feingefühl sind nicht zu ersetzen.
einen kompletten soundcheck damit kann ich mir ebenfalls nicht vorstellen, die zugriffszeiten sind doch erheblich länger als mit richtiger hardware... man benötigt also mehr zeit.
dann gibt es nochwas: wie ich mir schon dachte, wird man von der technik doch sehr gefesselt. es ist mir gleich ein paarmal passiert, das ich nicht aufmerksam für das bühnengeschehen war. das wird mit steigender übung zwar sicher besser werden, bei diesem thema bleibe ich aber arg skeptisch.dennoch, wenn man nur eine kapelle mischt, für die man breits eine gute arbeitsgrundlage hat (wie in meinem falle), dann kann das in der tat ein problemlöser sein (platzbedarf)
wenn es gilt fremde bands zu mischen, wenig soundcheckzeit zur verfügung steht und/oder viele kanäle zu mischen sind, dann werde ich aber mit sicherheit meine T112 bevorzugen! :wink:
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ist zwar nicht ganz euer thema (SAC), geht aber in den bereich hinein.
ich habe heute meinen ersten job mit komplettem bandmix über laptop und faderbänke gemacht.
- iDR48 Mixrack
- fester rechner im mixrack-case
- 2x PL6 faderbänke
- InEar strecke für PFL
- remote-rechner mit grossem bildschirm am FOHauch ich bin nachhaltig beeindruckt, wie gut das funktioniert hat.
eine lösung ohne fader kann ich mir aber nicht vorstellen, sowohl die zugriffszeiten als auch das feingefühl sind nicht zu ersetzen.
einen kompletten soundcheck damit kann ich mir ebenfalls nicht vorstellen, die zugriffszeiten sind doch erheblich länger als mit richtiger hardware... man benötigt also mehr zeit.
dann gibt es nochwas: wie ich mir schon dachte, wird man von der technik doch sehr gefesselt. es ist mir gleich ein paarmal passiert, das ich nicht aufmerksam für das bühnengeschehen war. das wird mit steigender übung zwar sicher besser werden, bei diesem thema bleibe ich aber arg skeptisch.dennoch, wenn man nur eine kapelle mischt, für die man breits eine gute arbeitsgrundlage hat (wie in meinem falle), dann kann das in der tat ein problemlöser sein (platzbedarf)
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Zitat von "tim maier"
...
weshalb also so gereizt wora?
warum?
weil man hier immer wieder aufs neue auf datenblätter oder die physikalischen zusammenhänge hinweisen muss.
es scheint mir so zu sein, das sich nicht alle techniker mit datenblättern auseinandersetzen wollen. das wissen um die technik ist aber nun mal ein teil unseres jobs.
ich werde das gefühl nicht los, als ob man keine kritik an den ach so tollen stäbchen loswerden darf, ohne gleich als ketzer zu gelten. damit meine ich jetzt nicht im speziellen dich. es gibt heute viele kollegen die tun so als ob dies nun die bestmögliche technik ist und andere prinzipien nichts mehr wert wären. ich gehe aber so weit zu sagen, das andere techniken (z.b. hörner) in bestimmten anwendungsbereichen durchaus besser geeignet sind.ich sage:
- solche lautsprecher können ein helfer sein, ganz klar.
- man kann diese technik aber nicht überall mit dem gleichen erfolg einsetzen. es gibt eben physikalische grenzen - genau wie bei jedem anderen lautsprecherprinzip auch.es ist fakt, das die horizontale richtwirkung bei linienstrahlern (welche in der horizontalen keine doppelbestückung haben!) gering ist.
und zwar je schmäler, desto höher ist auch der frequenzbereich, bis zu dem die schallwelle um das gehäuse gebogen wird.
diese eigenschaft kann sehr nützlich sein, aber sie kann auch das genaue gegenteil bewirken.
nichts anderes habe ich gemeint. -
du würdest diese technik also wieder abschaffen, um mehr kilometergeld zu bekommen??
