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Beiträge von wora

  • Der "Druckempfängerthread"

    • wora
    • 13. Juli 2010 um 12:31

    @klauston:
    deine bildbeispiele zeigen ja schon die extreme in der beschallungstechnik.
    zum glück haben wir das nicht auf jeder bühne ;)
    im ersten bild erkannt man auch ganz gut, das die hauptenergie der kompressionstreiber des monitorings eher auf die overheads gerichtet sind als auf die ohren des zu beschallenden drummers. das ist nicht gerade optimal und würde bei kleineren bühnen und entsprechenden monitorwünschen des drummers die PA möglicherweise obsolet machen ;)


    kleines nebenthema zum thema drum-monitor:
    ich mache in den letzten jahren die erfahrung, das die drummer immer seltener ihre komplette schiessbude auf dem monitor haben wollen. "ich brauch die BD" kommt natürlich immer noch häufig vor, aber auch dies wird zunehmend seltener. das halte ich für eine sehr gute tendenz.
    in sofern kann ich die argumente von soudklinik schon nachvollziehen, nicht jeder monitor muss zwingend brachial sein.
    bei mir scheitert die kugel an der snare allerdings an den von mir genannten argumenten.


    Zitat von "Sound-Klinik"


    ...
    Anregung 1:
    Kondensator-Kugelmikro ... als Snaremikrofon - Abstand Snare/HiHat probieren !
    ...


    Die Klangänderung bei einem verschobenen Nierenmirofon sind gravierender als bei einer Kugel ... die Pegeländerungen sollten vergleichbar sein.


    meine antwort hast du ein bisschen missverstanden, das lag aber an meiner miesen formulierung. sorry.
    bei deinen antworten meine ich aber einen widerspruch zu erkennen.
    einerseits muss man auf die position achten, andererseits nicht?


    noch eine frage von mir:
    für welche zwecke werden denn sonst noch kugeln auf livebühnen eingesetzt?

  • Motiviert am Job oder frustriert??

    • wora
    • 13. Juli 2010 um 02:21

    es gibt ja immer solche und solche jobs.

    sehr gerne habe ich welche mit:
    - netten kollegen
    - guten musikern
    - toll klingenden und funktionierenden anlagen
    - guter bezahlung
    - UND gutem catering!
    ja, sowas gibt´s durchaus!! ;)

    leider gibt es auch veranstaltungen, wo es auch komplett anders herum läuft.
    am schlimmsten ist es aber immer, wenn die kollegen hintenrum gegen dich arbeiten oder dir zumindest das gefühl geben, nicht willkommen zu sein. das ist so unnötig wie ein kropf.

    wenn mehrere der letztgenannten jobs hintereinander kommen, bin ich schon mal gefrustet.
    doch zum glück gibts immer wieder tolle jobs, welche die stimmung heben.

  • Der "Druckempfängerthread"

    • wora
    • 13. Juli 2010 um 01:17
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Die Klangänderung bei einem verschobenen Nierenmirofon sind gravierender als bei einer Kugel ... die Pegeländerungen sollten vergleichbar sein.

    um ganz ehrlich zu sein: bei ganz kleinen gigs nehme ich ein Pro35 an der snare, das ist nach hinten für hohe frequenzen empfindlich... damit bekomme ich die HH noch ein bisschen mit. das ist also fast schon eine kugel-situation, nur das ich die tiefen anteile der HH damit auch ausgeblendet habe.
    doch schon bei etwas grösseren bühnen nehme ich sofort meine mir wohlbekannten mikrofone, die mir eine bessere trennung der beiden instrumente erlauben (nein, seit jahren KEIN Sm57 mehr!)
    zwei wichtige gründe:
    1. einige meiner musiker wollen die HH auf ihrem monitor - aber KEINE snare!
    2. damit kann ich effekte nur mit dem snare-signal fahren. die HH mag ich nicht immer im effekt, nur manchmal - und dann kann ich sie einfach dazumischen.

    für mich sind an dieser position also sowohl reine druckempfänger (sehr kleine location) als auch druckgradientenempfänger interessant.
    im übrigen halte ich mich nicht für jemanden, der nie experimentiert... nur wer (sinnvoll) experimentiert, kommt wirklich weiter.

    was die sache mit den lavaliers angeht:
    leider kann ich da keine öffentlichen veranstaltungsbereiche nennen. in der regel habe ich wichtige konferenzräume betreut, die nicht öffentlich zugänglich sind.
    hier habe ich in über 15jahren viele erfahrungen in der konferenzraumtechnik gesammelt.
    und es gibt hier in der tat situationen, da geht es mit kugeln nicht so gut. hier nimmt man dann ein mikro mit richtcharakteristik und wird glücklich.
    klanglich gebe ich allen recht, die sagen das kugeln (in der regel) besser klingen. aber was nützt mir das, wenn ich den frequenzgang unter umständen so arg verbiegen muss, dass es nicht mehr koppelt?
    meistens lassen sich kugeln aber gut handhaben, das will ich hier nicht unerwähnt lassen!

    ich bin mir sicher, das man bei diesem thema nicht generell sagen kann, welche die "richtige" charakteristik ist. das hängt immer von vielen faktoren ab... und "klang" ist nicht immer der allein ausschlaggebende.

  • Audix OM Serie und nasse Aussprache

    • wora
    • 13. Juli 2010 um 00:23

    ich habe auch schonmal von einem problem mit einem nassen audix gehört, welcher typ ist mir allerdings entfallen... es scheint also keine völlig abstruse geschichte zu sein, wenngleich sie anscheinend aber nur unter ganz extremen bedingungen auftritt.
    vielleicht mag sich ja der kollege dazu äussern, welcher mir seine erfahrung erzählt hat. :?: :wink:

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 13. Juli 2010 um 00:16

    mein system erlebt ja gerade seinen zweiten sommer.
    die LED´s der oberfläche kann man so hell einstellen, das man sie sogar bei direktem sonnenlicht sehr gut erkennen kann.
    einzig beim display gibt es bei sehr grosser helligkeit ableseprobleme. aber das haben ja alle pulte mit touchscreen. ich nutze in solchen fällen ein externes display, welches am laptop hängt.

    generell habe ich aber immer ein dach über dem pult, auch wenn´s nur ein einfacher pavillon ist. dies ist nicht nur fürs pult und dessen ablesbarkeit gut, sondern bei diesen wetterbedingungen natürlich auch für die eigene haut!

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 12. Juli 2010 um 14:51

    ich hatte gestern auch ein problem mit der hitze. und zwar am mixrack, welches in einer unbelüfteten ecke einer schwarz bespannten bühne stand (die temperaturen dort oben kann man sich vielleicht vorstellen).
    ein dahinter gestellter propeller hat das problem dann behoben. es war das erste mal, das ich rote balken hatte, bei mir waren es ebenfalls 62°C.

    mein surface hatte trotz der unglaublichen hitze keine probleme, ich achte aber auch streng darauf das die sonne nicht direkt draufscheint (wegen der sichtbarkeit des screens)

  • mehrere Antennen auf ein Stativ

    • wora
    • 10. Juli 2010 um 10:19

    wie meinst du das mit "galvanisch getrennt"?

  • mehrere Antennen auf ein Stativ

    • wora
    • 9. Juli 2010 um 14:50
    Zitat von "Schurik"


    (bin ich der einzige, der bei festivals nach drei mikrofonstativen betteln muss ;) )


    ganz kurz OT:
    aus diesem grunde gibt es technik-rider. dort steht drin, wie viele stative man benötigt.


    ansonsten würde ich ebenso für eine grössere räumliche trennung der sende- und empfangsantennen plädieren.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 3. Juli 2010 um 19:20
    Zitat von "Andy F."

    Am Wochenende hab ich mich ein wenig darüber geärgert , dass ich fürs Intercom extra eine XLR Leitung verlegen musste . Nachdem ich hier vom Aufsplitten des Netzwekkabels gelesen habe, dachte ich, ich versuchs mal.

    Also: Kabel gesplittet, einen Netzwerkstecker ins Surface, bzw. Mixrack, Adapter auf XLR gebastelt, Intercom dran gehängt ... funktioniert bis jetzt ohne Probleme ;)

    Andy

    ich hatte auch schonmal drüber nachgedacht, ob ich das so machen möchte.
    aber mir ist das ehrlich gesagt auch zu unsicher, die 30V versorgungsspannung übers selbe kabel zu schicken. da ist mir die gefahr von übersprechen (und damit von signalverlusten) zu hoch.

    die intercom-sache habe ich deshalb folgendermassen gereglt:
    - am FOH befindet sich eine kleine aktivbox
    - am mixrack ebenfalls eine aktivbox
    - am mixrack ist ein mikrofon mit schalter angeschlossen, das direkt die FOH box anspricht (über eine matrix)... ausserdem schicke ich dieses mikrofon auch noch auf den PFL bus, damit ich die FOH box auch mal leiser machen kann.
    - das talkback-mikro spricht (ebenfalls über eine matrix) die bühnenbox an.

    damit kann man sich mit geringem materialeinsatz sehr gut verständigen.

  • iLive Gesangskanal doppeln ?

    • wora
    • 3. Juli 2010 um 19:02

    ich greife die monitor-sends auch postEQ (preComp) ab und brauche deshalb nur noch selten gedoppelte kanäle.
    ich frage mich wirklich, warum das andere pulthersteller nicht auch so gemacht haben... für mich ist das einer DER vorteile der iLive.

    manchmal kann es trotzdem sein, das ein gedoppelter kanal für monitor sinnvoll ist.
    sag niemals nie...

  • Digitales MC Konzept

    • wora
    • 3. Juli 2010 um 18:56

    ich benutze seit über einem jahr zwei CAT6 leitungen für meine iLive, welche lediglich eine CAT5 leitung verlangt.
    für kurze verbindungen nutze ich auch CAT5 mit ethercon-stecker.
    alle ethercon stecker und -buchsen passen problemlos, sowohl CAT5 als auch CAT6 kabel kann ich miteinander kombinieren

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • wora
    • 3. Juli 2010 um 18:48

    das kann schon sein, aber er passt auch zu diesem thema.

  • die kompakten Dynamischen, eine Bestandsaufnahme

    • wora
    • 3. Juli 2010 um 18:44
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Nur bei Studioaufnahmen (da probier ich schon 'rum) ... bei Live bin ich aber Minimalist (schnell aufgebaut ... schnell "soundgecheckt" ... spielen ... schnell Gage kassieren ... schnell abgebaut ... schnell weg ...). :D


    für top40- und strassenfest-anwendungen hast du da sicher recht.

    eine snare mit einer kugel abzunehmen, würde ich live niemals probieren wollen. das hat jetzt nichts mit ignoranz zu tun, sondern mit allgemeinen erfahrungswerten. da gibt es nämlich zwei probleme:
    1. die zeit für aufbau und souncheck reicht in der regel nicht aus, die beste position für die kugel zu ermitteln.
    2. wenn der drummer während des gigs mal ans mikro kommt, hat man selten eine chance es wieder korrekt zu positionieren.
    deshalb halte ich nieren bei liveabnahme für einen guten kompromiss

    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... sofern das Publikum den klanglichen Unterschied wirklich bemerkt ... in Zeiten von MP3 und "mit dem Handy-LS musikhören" kommen mir da schon Zweifel. :?


    ich denke, man sollte nicht immer alle zuhörer über einen kamm scheren.
    wenn du nur diese erfahrungen gemacht hast, dann ist das sehr traurig. ich für meinen teil erlebe es sehr häufig, das sich leute aus dem publikum für den sound bedanken. dann hat sich die mühe doch gelohnt.

  • die kompakten Dynamischen, eine Bestandsaufnahme

    • wora
    • 28. Juni 2010 um 12:06

    hast du es denn jemals probiert?

    es kommt erstens sehr auf die snare an, ob man mit dem oberen-mikrofon noch etwas vom teppich hört. die meisten sind diesbezüglich eher einfach zu handhaben, es gibt aber auch "mufflige" snares.
    das gösste problem des abnehmens von oben ist aber, das wenn man mehr teppich haben möchte auch gleichzeitig die übersprechende hihat mit verstärkt. dies kann man mit einem bottom-mikro recht effizient umgehen.

    in kleineren beschallungssituationen spielt das natürlich meist keine grosse rolle, aber je grösser die bühne wird, desto interessanter wird auch das bottom-mikrofon.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • wora
    • 28. Juni 2010 um 11:58

    was ich wohl nicht mehr machen wede:
    einen kollegen den soundcheck und den mix der ersten songs machen zu lassen, weil er das gestellte pult vermeintlich viel schneller bedienen kann als ich (SD8).
    ich dachte das wäre in diesem falle eine gute methode, wir hatten nur 15min. für bandaufbau, mikrofonierung und monitor-soundcheck.
    leider konnte er das pult offensichtlich auch nicht schneller bedienen, er benötigte 3 songs bis sein sound stand - und ich benötigte die nächsten 3 songs, um den sound wieder so umzubauen das er zur musik passte ;)
    zudem waren die kanäle unnötigerweise über 3 bänke verstreut, so das man oft zwischen den bänken umschalten musste.
    somit werde ich wohl auch für das SD8 meine files zu hause vorbereiten...

  • die kompakten Dynamischen, eine Bestandsaufnahme

    • wora
    • 28. Juni 2010 um 09:47

    na ja, manche snare lebt mit einem bottom-mikro erst so richtig auf. damit kann man schon schöne ergebnisse erreichen, wenngleich es wirklich nicht immer nötig ist. das kommt auch ein bisschen auf die anwendung und die musik an.

  • iLive T112 + IDR Lüfter

    • wora
    • 27. Juni 2010 um 23:43

    ja, die lüfter sind temperaturgeregelt.
    ich finde aber auch, das sie etwas leiser sein könnten, zumindest die im Mixrack.
    das surface ist relativ leise, da ist z.b. das mackie onyx analogpult lauter. :wink:

    im realen umfeld hatte ich mit den mixrack-geräuschen bisher aber keine probleme.
    bei superleisen geschichten könnte ich mir aber schon vorstellen, das es stören könnte. wenn man solche anwendungen hat, muss man sich halt gedanken machen wie man das lösen kann.

  • Wechselwirkung zwischen Mikro und Lautsprecher

    • wora
    • 27. Juni 2010 um 15:51
    Zitat von "klauston"


    Aber erfahrungsgemäß haben auf den meisten Bühnen die Künstler ( zumindest was ich kenne, ) großteils eben 58er in Verwendung
    Gefolgt von Manchmal Sennheiser, Audix und Audiotechnika

    das stimmt mit sicherheit, das SM58 ist auch nach wie vor ein praxistaugliches mikrofon, ich nehme es auch gerne.
    nach meinem urlaub will ich die idee von Dave Rat aufgreifen und meine mikros mal so testen wie er das gemacht hat. ich denke da wird es sicher ein paar aha-effekte geben.

    meine erfahrungen mit dem KM 105 sind übrigens die gleichen wie bei vielen hier.
    meiner ansicht nach ist dieses mikro für jazz und sparsame mikrofonierungen super.
    für laute bühnen finde ich es aber weniger geeignet.

  • iLive Gesangskanal doppeln ?

    • wora
    • 27. Juni 2010 um 11:32
    Zitat von "tillerb"


    Main Vocal war Mixrack Input 21 . Habe dann am Surface Kanal 23 strip-set up aufgerufen und hier dann mixrack 21 angelegt.

    ich denke du hast den kanal 21 per strip-setup zweimal auf die oberfläche gelegt (den strip von kanal23 mit kanal21 überschrieben)
    dann hast du natürlich EINEN kanal zweimal in einer bank aufliegen, was natürlich nicht so viel sinn macht.

    wenn du zwei unterschiedliche kanäle für das selbe eingangssignal haben möchtest, dann musst du dem kanal 23 einfach den preamp von kanal 21 zuweisen.
    das macht man im preamp-fenster.
    strip-setup benutzt man nur, um seine kanäle nach wunsch auf der oberfläche zu plazieren.

    eine weitere fehlermöglichkeit:
    wenn der kanal21 mit dem kanal23 gegangt ist, dann reagiert der (bei den gegangten parametern) natürlich gleich.

  • Wechselwirkung zwischen Mikro und Lautsprecher

    • wora
    • 27. Juni 2010 um 11:10

    das ist doch ganz einfach:
    wenn eine band ein endorsement hat, dann muss sie die mikros auch selbst mitbringen (wenn sie der verleiher nicht eh schon hat). es kann keiner verlangen, das man sich als verleiher alle mikrofone der welt auf lager legt.

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