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Warum nehmt ihr nicht Kisten mit eurem Logo drauf und das ganze etwas größer?
... weils nicht meine Kisten sind! :wink:
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Warum nehmt ihr nicht Kisten mit eurem Logo drauf und das ganze etwas größer?
... weils nicht meine Kisten sind! :wink:
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Zu 3.: Hängt doch sehr stark von der Umsetzung ab: Am Bahnsteig des Frankfurter Hauptbahnhofes sind viele Lautsprecher angebracht, die senkrecht nach unten strahlen, wie eine Dusche. Sie beschallen nur einen kleinen Bereich, erhöhen nicht viel den Diffusschall, es wird kein Delay benötigt, geringe Lautstärke, hohe Verständlichkeit, usw.
Richtig, das funktioniert dort auf den Bahnsteigen sehr gut (im Gegensatz zum Querbahnsteig, wo in 10 m Höhe BOSE 802 hängen - aber zum Glück funktioniert ja nur jeder zweite ... *g*). Allerdings ist der Hbf Frankfurt kein Raum, der als statistisch zu bezeichnen ist. Daher greift das übliche Modell (überall gleiches Diffusfeld etc.) nicht mehr. Die vielen kleinen Lautsprecher sind hier gar nicht in der Lage das große Volumen überhaupt anzuregen und auch das Diffusfeld nimmt mit Entfernung zur Quelle ab (google: Peutz).
Wenn du den Hbf Frankfurt kennst, dann kennst du auch sicherlich den Hbf Mainz. Dort habe ich für den Nord- und den Süd-Flügel auch verschiedene Varianten durchprobiert. Viele kleine abgependelte Systeme mit wenig Directivity, wenige Systeme mit hoher Directivity in der Decke (7 m) und sogar nur ein einziges großes Horn (EV MH640) mit sehr hoher Directivity. Alle Varianten brachten für die Sprachverständlichkeit ein ähnliches Ergebnis - wer hätte das gedacht? Entschieden hab ich mich dann (hauptsächlich aus optischen Gründen) für die Variante mit wenigen Systemen in der Decke, die dann aber ein hohes Q haben.
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Und Delay, wurde aber schon erwähnt.... Erhöht den Direktschall am Zuhörer
... ja, am Zuhörer, der von diesem Delay-Lautsprecher direkt erfasst wird. Und was ist mit den Zuhörern, die in den ersten Reihen sitzen?! Dort erhöht sich der Diffusschallpegel! :?
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Grundsätzlich gibt´s ja 2 Strategien: den Raumhall zu erschlagen, sprich PA so laut, daß der Direktschall bis zum Zuhörer kommt, Nachhall übertönt wird.
Oder dezentral, also mit geringer Lautstärke, den Raumhall möglichst wenig anregen. Ist kein Geräusch da, entsteht ja auch kein Nachhall. Zudem der Vorteil, Lautsprecher ist dichter am Zuhörer, dadurch wieder mehr Direktschall.
Langsam, langsam - also ich zähle mal alle Möglichkeiten auf:
1. Einfach lauter machen?
Bringt überhaupt keine Verbesserung! Der Diffusschallpegel steigt im gleichen Maße wie der Direktschallpegel - das Verhältnis bleibt konstant.
2. Lautsprecher näher an den Zuhörer bringen?
Funktioniert ganz hervorragend! Mit jeder Halbierung des Abstandes gibts 6 dB mehr Direktschall (der Diffusschall bleibt konstant!). Wir verbsssern also das Verhältnis von Direkt- zu Diffusschallpegel: gewonnen! Allerdings wird die Pegelverteilung auf der Hörfläche sehr viel ungleichmäßiger - direkt am Lautsprecher zu laut, weiter weg zu leise.
3. Mehr Lautsprecher einbringen?
Bringt so einfach auch keine Verbesserung. Es wird zwar der Direktschall in den Bereichen, die jeweils vom Lautsprecher erfasst werden, erhöht, aber es erhöht sich auch der gesamte Diffusschall.
4. Was ist mit der Richtwirkung der Lautsprecher?
Volltreffer! Gute Bündelungseigenschaften (Q) der Lautsprecher sind ein ganz wichtiger Punkt (jede Verdoppelung des Q gibt 3 dB mehr Direktschall). Dadurch wird der Direktschall erhöht, aber das Diffusfeld wird nicht erhöht.
5. Und dann ist da ja noch der Raum ...
Der Raum mit seinen Eigenschaften ist es ja schließlich der uns durch den Nachhall und das daraus entstehende Nachhallfeld (oder Diffusfeld) die Sprachverständlichkeit verschlechetert. Absorption einbringen schlägt sich direkt in einer Verbesserung des Verhältnisses von Direkt- zu Diffusschall wieder (Verdoppelung der äquivalenten Absorptionsfläche Sa verringert das Nachhallfeld um 3 dB). Dabei ist es übrigens weitestgehend egal, wo sich diese Absorption im Raum befindet (wenn ich keine diskreten Echos bekämpfen möchte).
Es ist durchaus so, dass 1/r bei modernen Line-Arrays gilt. Es gibt aber einen wichtigen Umstand zu verstehen: Dieses Phänomen ist stark frequenzabhängig, d.h. zu hohen Frequnenzen ist dieser Effekt weitaus ausgeprägter. Daher ist ein Curven des Arrays vonnöten.
Bei einem gecurvten Line-Array wird "1/r" gewissermaßen nur dazu benutzt die Energie über die Distanz zu bringen; kurz vorm Erreichen der Hörfläche findet der Übergang zu "1/r²" statt. Andernfalls wäre das Spektrum für verschiedene Entfernungen nicht konstant.
Es ist also ein ganz wichtiger Punkt, dass kein einziger Zuhörer im Nahfeld (1/r) sitzt!
Alter Hut - gibts bei McCauley schon ewig:
http://www.linearray.com/overview_mline.htm (übrigens eine sehr schöne Seite)
.. und natürlich jetzt mit dem KUDO mit jedem Element universell einstellbar:
http://www.l-acoustics.com/anglais/press047.htm
http://www1.production-partner.de/magazin/1204/magazin.htm
Die Effekt-Returns haben ja auch noch einen 4-bandigen EQ. Du könntest also gewissermaßen einen Effekt opfern und alle Kanäle post auf selbigen routen (einfaches Hall-Programm mit Zeit 0 einstellen o.ä.). Wichtig ist natürlich, dass die Kanäle nicht mehr direkt auf den Master geroutet sind.
Wenn das nicht reicht könntest du auch noch den 2. Effektweg vergewaltigen. Dazu einfach den 1. Effekt vom Master runterrouten und im Effekt 2 den Effekt 1 voll reindrehen.
BTW: Beim Rumspielen bin ich auf ein Effekt-Programm namens "Multi.Filter" gestoßen. Scheinen 3 semiparametrische Filter zu sein; allerdings gibt es kein Gain sondern einen Parameter "Level" mit Werten von 0 - 100 und einen Parameter "Reso." mit Werten von 0 - 20. Bin irgendwie nicht ganz draus schlau geworden, was die machen - weiß jemand mehr?
Die Idee hatte ich auch schon mal - dachte es wäre eine Marktlücke und man könnte mit 48V-Glühlämpchen viel Geld verdienen. Ob des geringen Stroms, den die meisten Pulte liefern können, trat allerdings bald Ernüchterung auf ... :?
Ein Clippen der Endstufe bedeutet, dass der maximale Spannungshub erreicht (bzw. überschritten) ist. Durch eine höhere Kapazität der Elkos kann diese Spannung nicht erhöht werden - lediglich die "Spannungsstabilität" kann verbessert werden. Man spricht von einem "härteren" Netzteil - die Spannung bleibt also bei voller Belastung länger stabil.
Ein Clippen der Endstufe bedeutet, dass der maximale Spannungshub erreicht (bzw. überschritten) ist. Durch eine höhere Kapazität der Elkos kann diese Spannung nicht erhöht werden - lediglich die "Spannungsstabilität" kann verbessert werden. Man spricht von einem "härteren" Netzteil - die Spannung bleibt also bei voller Belastung länger stabil.
Bei Helmholtz spielt die Länge des Tunnels eine maßgebliche Rolle - und die tendiert beim geöffneten Autofenster ja gegen 0. :?
Bei Helmholtz spielt die Länge des Tunnels eine maßgebliche Rolle - und die tendiert beim geöffneten Autofenster ja gegen 0. :?
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Beim Auto ist es halt nix anderes, Wind streicht and er Fensteröffnung vorbei udn macht Ton. feddich. Um das zu verhindrn, einfach ein 2. Fenster 'n Stück weit aufmachen, dann findet ein Druckausgleich statt und gut is.
Falsch, dann ist es eine ungedeckte Pfeife und die Frequenz rutscht eine Oktave höher! :lol:
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Beim Auto ist es halt nix anderes, Wind streicht and er Fensteröffnung vorbei udn macht Ton. feddich. Um das zu verhindrn, einfach ein 2. Fenster 'n Stück weit aufmachen, dann findet ein Druckausgleich statt und gut is.
Falsch, dann ist es eine ungedeckte Pfeife und die Frequenz rutscht eine Oktave höher! :lol:
Die Frequenz lässt sich mit der Formel der so genannten gedeckten Pfeife (eine Seite geschlossen) berechnen:
f = c / (2 * Lambda)
Mit einer Fahrzeugbreite von 1,50 m ergibt sich die Frequenz zu
f = (344 m/s) / (2 * 1,50 m) = 115 Hz
Die Frequenz lässt sich mit der Formel der so genannten gedeckten Pfeife (eine Seite geschlossen) berechnen:
f = c / (2 * Lambda)
Mit einer Fahrzeugbreite von 1,50 m ergibt sich die Frequenz zu
f = (344 m/s) / (2 * 1,50 m) = 115 Hz
Vielen Dank soweit - Geräte also immer möglicht nah an die Haupttruss und dort saven.
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Das andere: Phase ist Zeit !!! (Und man braucht viel Zeit, um sie zu verstehen).
Hoho, Tomy als Philosoph! ![]()
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Was mich irritiert ist, dass die Anzeige des Sinuspeaks bei normaler Einstellung (also Referenssignal rechts und Meßmikrosignal links) dann einen nach unten zeigenden Peak darstellt!? ...
Bei Verwendung von Musik als Signal ist das nicht so.
Wie Tomy schon sagte, ist die Anzeige abhängig vom Pegelverhältnis der beiden Signale. Könnte es sein, dass dein Musiksignal am am Referenzeingang "lauter" ist als der Sinus aus dem Generator - das empfangene Mikrosignal also einmal kleiner und einmal größer ist als das Referenzsignal?
Hm, und zum Informationsgehalt der Phase ...
Nun ganz allgemein könnte man sagen, dass eigentlich das Ideal gar keine Phase wäre - was gewissermaßen bedeutet, dass alle Frequenzen "zur gleichen Zeit" wiedergegeben werden. Bei Mehrwegsystemen (FIR-Filterung mal ausgeschlossen) entstehen aber allein schon durch die Filter zur Frequenztrennung Phasendrehungen. Meist kommt dann durch die Gehäusekonstruktion noch mehr Phasendrehung hinzu. Diese Phasenrehungen sind unumgänlich. Wichtig ist einzig, dass der Verlauf der Phase keine Sprünge aufweisen soll.
Die Messung der Phase ist mit Smaart übrigens nicht so einfach, da in der Regel viel Raumanteil "mitgemessen" wird - und der verursacht wildeste Phasendrehungen, welche die des Lautsprechers meist gar nicht mehr erkennen lassen.
Uiii, schon 1000 Beitäge?! :shock: Danke! :lol:
Nochmal zum Verständnis: Ich meine das, was man eigentlich immer sieht - ein 1,20 m langes Rohr quer oben auf eine (waagerechte) 4-Punkt-Traverse geschraubt und am Ende des Rohres dann ein Scheinwerfer ö.ä. (damit man von der Traverse besser dran kommt zum Einleuchten).
Ich möchte den Glaubenskrieg zwischen MLS und Sweep nicht wieder schüren, aber mir viel neulich ein eindeutiger Vorteil von MLS gegenüber Sweeps auf: Das Messen von dynamischen EQs.
Ein Controller mit einem dynamischen EQ ist kein zeitinvariantes System - und somit misst man mit Sweeps im Grunde nur Hausnummern (auch weil der dynamische EQ häufig noch gar nicht angesprochen hat). Beim Messen mit MLS und einem genügend langen Stimulus bzw. einer großen Anzahl Mittelungen, wird quasi der eingeschwungene Zustand erreicht und schlußendlich der dynamische EQ erfasst (Erreichen des Threshold natürlich vorausgesetzt).
Ohnehin ist nach meiner Erfahrung bei den meisten Systemen der Frequenzgang bei unterschiedlichen Pegeln alles andere als konstant. Es ist also stets ratsam die Messung mit einem Pegel vorzunehmen, der dem späteren Nutzungsbedingungen entspricht. (Ein weiterer Punkt pro MLS, da sich hier beispielsweise ein dB(A)-Wert weitaus einfacher einstellen lässt.)
Desshalb erfährt Smaart bei mir sowas wie eine Renaissance - da ist der dynamische EQ dann nämlich mit Sicherheit (und auch im richtigen Verhältnis!) berücksichtigt.
Wie ist es eigentlich mit einer Pipe oder einem kurzen Stück BiLite, dass man mit 2 Gerüstschellen ortogonal auf eine 4-Punkt-Truss schraubt? Wenn da die Schelle, die auf Zug belastet wird, das Zeitliche segnet, schmiert mir das ganze ja unter u.U. ab!