Zitat von "Ansch"
Weit genug weggehen mit dem Mikrofon, dann wirkt sich der Pegelunterschied nicht mehr so aus.
Ne, 3° daneben sind 3° daneben, ob in 2 m Entfernung oder in 10 m.
Zitat von "Ansch"
Weit genug weggehen mit dem Mikrofon, dann wirkt sich der Pegelunterschied nicht mehr so aus.
Ne, 3° daneben sind 3° daneben, ob in 2 m Entfernung oder in 10 m.
Warum der Waveguide im Q so heißt, habe ich mich auch immer gefragt. Vom Aufbau her sehe ich da nämlich gar keinen Bezug. Die Form ähnelt ein wenig der Hälfte eines WST-Waveguides von L-Acoustics. Kann man sich vorstellen wie ein langes plattes Horn, wo jemand von der Seite mit der flachen Hand eine Delle reingedrückt hat. Vorne dran sieht es dann wieder aus, wie ein normales CD-Horn.
Den wesentlichen Einfluß haben hier die räumlichen Ausmaße des Arrays (bzw. des Clusters).
Je größer eine Schallquelle (und ein Line-Array kann man als eine einzige Quelle betrachten) ist, desto stärker bündelt sie den Schall und desto weiter ausgedehnt ist das so genannte Nahfeld. Der nominelle Öffungswinkel stellt sich erst im Fernfeld ein.
Wichtig ist, dass diese beiden Effkte stark frequenzabhängig sind - beide Effekte sind umso stärker, je höher die Frequenz ist.
Vertikales Abstrahlverhalten einer Linienquelle
Nah- und Fernfeld einer Linienquelle
Dieses Verhalten gilt übrigens ganz allgemein für alle Schallquellen. Auch ein einzelnes Tief/Mittelton-Chassis verhält sich so. Hier ist das Nahfeld zwar vernachlässigbar klein, aber die stärkere Bündelung zu hohen Frequenzen ist durchaus ein Thema. Daher werden 12-Zöller oft schon recht tief getrennt, obwohl sie (on axis) unter rein klanglichen Aspekten noch viel höher laufen könnten.
Etwas ausführlicher habe ich das hier dargestellt.
Bei dBm ist die Bezugsgröße Milliwatt (mW) und nicht Milliampere (mA)!
(Sehr wichtig, da hier ja mit 10*log gerechnet wird!)
Der Schalldruckpegel (dBSPL, oder mit A-Bewertung dBA) bezieht sich auf die Hörschwelle, die per Definition bei 20 Micropascal (µPA) liegt.
Zitat von "bassdee"Alles anzeigen
Hallo Volker,Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort im PA-Forum! Ich hoffe das ist in Ordnung wenn ich Dir auf diesem Weg noch eine Frage zu dem Thema stelle…
Ist folgende Annahme richtig (Schmerzgrenze, Temperatur, Luftfeuchtigkeit mal außen vor):
Topteil mit einem horizontalen Abstrahlwinkel von 60°, 140dB bei 1W/1m
Habe das Bild leider nicht ins Forum einfügen können, deshalb die Frage per Mail…
Vielen Dank schon mal im Voraus!
PS: Falls Du noch Infos in digitaler Form zum Thema hast, würde ich mich freuen wenn Du sie mitschicken kannst!Gruß,
Bastian
Abgesehen davon, dass die gestrichelte Linie natürlich rund sein müsste, ist das vollkommen richtig.
Als Faustformel kann man sich merken, dass in 30 m Entfernung etwa 30 dB weniger ankommen.
Wie oben schon angedeutet, kann man aber den (vertikalen) nominellen Abstrahlwinkel nutzen, um über große Distanzen gleichmäßig zu beschallen:
Durch das so genannte Entfernungsgesetz erhöht sich der Schalldruckpegel bei einer Halbierung der Entfernung um 6 dB.
Der vordere Zuhörer hat aber zur Hauptabstrahlachse einen Winkel, der dem halben nominellen Abstrahlwinkel entspricht, wodurch der Pegel hier genau so groß ist wie am hinteren Zuhörer, der sich auf der Hauptabstrahlachse befindet.
Zur Erinnerung: Der nominelle Abstrahlwinkel ist der Winkel im Polardiagramm, der von den beiden Punkten
eingeschlossen wird, an denen der Pegel gegenüber der Hauptabstrahlachse um 6 dB geringer ist.
Der JBL DSC 280 ist ein BSS FDS-388.
Zitat von "Conrad"
Dieses Gerät ermöglicht Ihnen mit seiner automatischen Messbereichswahl und der voreingestellten Parameter eine schnelle und einfache Schallpegelmessung mit linearer Frequenzbewertung (dBC). Ideal zur einfachen Messung von Umweltgeräuschen oder anderen Schallquellen.
Das lässt ja einen gewissen Mangel an Verständnis des Schreibenden erahnen, was mich hoffen ließ, dass das Teil zumindest flat und evtl. doch sogar A-bewertet messen kann.
Im Display wird stets dBC angezeigt. Umschalten lässt sich das Teil nicht.
Super, danke! Da wollen wir doch mal sehen, ob wir das nicht in dem kleinen Ding unterbringen können ... ![]()
Das Abstrahlverhalten ändert sich mit zunehmender Entfernung überhaupt nicht (wie gesagt, Line-Arrays und größere Cluster ausgenommen). Das gilt für alle Frequenzen und demnach ist auch der Frequenzgang über die Entfernung konstant - und zwar in alle Raumrichtungen.
Polardiagramme (oder auch Isobaren und Daten-Balloons) gelten für alle Entfernungen.
Der Pegel nimmt mit 6 dB pro Verdoppelung der Entfernung zum Lautsprecher ab (Entfernungsgesetz). Erst bei großen Distanzen (so ab 50 m) macht sich die Luftabsorption bemerkbar. Das aber auch nur im Hochtonbereich und mit wenigen dB pro 100 m.
Wenn jemand beispielsweise sagt "das Top geht nur 30 m weit" dann stützt sich diese Aussage meist auf Erfahrungswerte dessen, der so spricht. Und dieser Erfahrung liegen im Wesentlichen zwei Punkte zugrunde:
1. Die Position der Tops ist oft nur unwesentlich höher als die Köpfe der Zuhörer (damit gilt im Zuhörerbereich fast direkt das Entfernungsgesetz, erst wenn die Tops wesentlich höher kommen, kann durch den Abstrahlwinkel die Zuhörerfläche gleichmäßiger beschallt werden - nach vorne nimmt der Pegel somit nicht mehr so stark zu).
2. Es herrscht ein gewisser Störgeräuschpegel. Durch den Pegelverlust über die Entfernung wird das Nutzsignal irgendwann vom Störgeräuschpegel übertönt.
Weiß ich nicht, aber ich bin mal so frei und zitiere den besagten Kasten hier:
ZitatAlles anzeigenBerechnen von Limitern
Von Volker HoltmeyerUm die Lautsprecher vor Überlastung zu schützen, haben Controller in jedem Ausgangsweg einen Limiter. Dieser Limiter muss natürlich genau auf die angeschlossene Endstufe und den entsprechenden Lautsprecher angepasst werden. Der wichtigste Parameter des Limiters ist der Schwellwert (engl. Threshold). Dieser muss speziell berechnet werden, was zunächst vielleicht etwas schwierig erscheint.
Daher wollen wir einmal überlegen, was dieser Schwellwert eigentlich macht. Er sorgt schlicht dafür, dass die Ausgangsspannung des Controllers limitiert wird. Die Ausgangsspannung des Controllers ist gleichzeitig freilich die Eingangsspannung der Endstufe. Endstufen haben eine feste so genannte Spannungsverstärkung (engl. Voltage Gain), und damit wird auch die Spannung, welche die Endstufe ausgibt und die letztlich am Lautsprecher anliegt, limitiert. Wenn wir nun also wüssten, wie hoch die Spannung am Lautsprecher maximal werden darf, wäre alles gut. Doch unglücklicherweise findet man diese Spannung in keinem Datenblatt der Welt.
Was man jedoch findet sind Angaben zur elektrischen Belastbarkeit in Watt – also eine Leistung. Wichtig ist hier einzig und allein die Dauerbelastbarkeit oder „RMS-Leistung“. Die Programmbelastbarkeit (meist doppelt so hoch) und Spitzenbelastbarkeit (meist vier Mal so hoch) interessieren uns nicht. Eine Leistung ist immer abhängig von der Spannung und dem Widerstand bzw. der Impedanz (quasi ein frequenzabhängiger Widerstand). Die nominelle Impedanz findet sich ebenfalls im Datenblatt des Lautsprechers und liegt meist bei 8 Ohm.
Der eine oder andere wird es vielleicht schon ahnen – mit der nominellen Impedanz und der Dauerbelastbarkeit können wir berechnen, welche maximale Spannung unser Lautsprecher dauerhaft verträgt. Dazu multiplizieren wir einfach die Leistung und die Impedanz und ziehen anschließend die Wurzel. Bei 100 Watt und 8 Ohm wäre das beispielsweise
U = SQR(100 W * 8 Ohm) = 28,2 V
Nun werden die meisten Werte in der Elektroakustik aber als logarithmisches Maß in dB angegeben und beziehen sich auf eine Bezugsgröße, weil das bei großen Wertebereichen etwas handlicher ist. Spannungen beziehen sich oft als dBu auf den Wert 0,775 Volt. Auch der Threshold des Limiters wird in der Regel in dBu eingestellt. Wir müssen also die Spannung, die unser Lautsprecher maximal verkraftet, in dBu umrechnen.
20*log(28,3 V / 0,775 V) = 31,2 dBu
Wir haben jetzt also die Spannung in dBu, welche die Endstufe maximal abgeben darf.
Wie zuvor schon angedeutet, stehen (ganz unabhängig von der Endstufenleistung) die Ausgangsspannung und die Eingangsspannung einer Endstufe immer in einem festen Verhältnis – beschrieben durch den Voltage Gain. Was liegt bei einem Verhältnis zweier Größen näher, als dieses als logarithmisches Maß auszudrücken? Daher findet sich der Voltage Gain im Edstufendatenblatt auch meist nicht als bloßer Faktor sondern als dB-Wert.
Und nun zeigt sich, wie schön einfach das Rechnen mit dB-Werten ist. Denn um den Threshold des Limiters zu berechen, müssen wir nur den Voltage Gain der Endstufe von der maximalen Lautsprecherspannung subtrahieren. Bei einem Voltage Gain von 34 dB (50fache Verstärkung) wäre das beispielsweise
31,2 dBu - 34 dB = -2,8 dBu
Der Threshold des Limiters ist also auf -2,8 dBu einzustellen.
Aufpassen muss man allerdings, wenn der Wert des Thresholds größer ist als die Eingangsempfindlichkeit (engl. Sensitivity) der Endstufe (diese liegt meist bei 1,4 Volt). Dann wäre es nämlich möglich, dass die Endstufe übersteuert wird. In diesem Fall ist die Endstufe eigentlich zu klein, um die Lautsprecher voll auszufahren und der Threshold sollte auf die Sensitivity der Endstufe eingestellt werden.
Im Grunde ist das der Pofessional-Systems-Beitrag in einer etwas komprimierten und für Tools-Leser optimierten Form. :wink:
Vor einigen Tagen flatterte ein Mailing von Conrad aus meinem Briefkasten - darin der neue SL-50. Da ich schon lange auf der Suche nach einem sehr kompakten Schallpegelmesser bin, habe ich - auch in Anbetracht des überschaubaren Preises von knapp 25,- € - nicht lange gezögert und das Ding bestellt.
Um's gleich vorweg zunehmen: Die Aussage im Katalog, dass nur dBC gemessen werden kann, ist leider korrekt. Damit disqualifiziert sich das Gerät leider für 90% aller Anwendungen.
Ansonsten wäre der SL-50 eine echte Alternative zum "RadioShack". Vor allem ist er nochmal eine ganze Ecke kleiner und lässt sich tatsächlich mal in die Hosentasche stecken. Ebenfalls sehr schön ist das hinterleuchtete Display. Und auch der 1/2" breite Kopf ist praktisch, um einen Kalibrator (z.B. Voltcraft 326) aufzustecken.
Wirklich schade, dass nicht dBA gemessen werden kann! Aber vielleicht findet sich ja ein pfiffiger Bastler und entwickelt eine Modifikation für den SL-50. Hat hier im Forum nicht mal jemand eine Hand voll R und C gepostet, mit denen man die A-Kurve nachbilden kann?
Danke für die Blumen - gern gescheh'n! ![]()
Wer aufmerksamer PA-Forums-Leser ist und eins und eins zusammenzählen kann, dem fällt es sicher nicht schwer zu ahnen, wer den Artikel geschrieben hat ... :roll:
Man muss unterscheiden zwischen einem Clipping der Eingänge des Amps und einem Clipping der Endstufe selbst, dann nämlich wenn die Endstufe ihre maximale Spannung erreicht hat.
Zitat von "HippeliPA"Kann sein das dir die Ausgangsanzeigen nur den Headroom bis Limit anzeigen. Hebe mal das Limit an, dann werden die Lampen schon blinken.
Das ist richtig, viele Controller definieren die Skala der Ausgangswege so, dass 0 dB dem Threshold des Limiters entspricht. Er muss daher aber den Threshold niedriger wählen, damit die Anzeige mehr ausschlägt.
Carsten, mag ja sein, dass Du kein großer Schreiber bist, aber wenn Dir geholfen werden soll, solltest Du Dich zumindest bemühen so zu schreiben, dass man Dich verstehen kann. Deinem letzten Posting tät das ein oder andere Satzzeichen ganz gut zu Gesichte stehen ... :wink:
Zitat von "sven adelaide"In einem alten Thread habe ich gelesen ,dass man die Vocals auf eine Subgruppe legen kann und von da aus über den sub out in den alesis midiverb 4 und dann zurrück in einen Kanalzug der auf den Master geroutet ist .Ist das soweit richtig?und gibt es noch weitere oder bessere Möglichkeiten Effekte auf die Stimmen zu bekommen?
Da würde ich doch das Midiverb lieber in den Insert der Subgruppe einschleifen und die Gruppe dann direkt auf den Master routen.
EDIT: Da biste ja im gleichen Moment selbst drauf gekommen ...
Zitat von "elbiz0"-Grundsätzlich sollte die Endtufe schon etwas mehr Leistung haben als die Boxen. -
etwas, aber nicht das doppelte oder?
Doch, idealerweise sollte die Leistung der Endstufe doppelt so hoch sein wie die Dauerbelastbarkeit des Lautsprechers.
Mehr zum Thema gibt es hier.