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  2. Adam Selene

Beiträge von Adam Selene

  • 100V Übertrager an Transistor Endstufen?!

    • Adam Selene
    • 3. August 2003 um 20:59
    Zitat von "hansk"

    Im Tieftonbereich wirkt er fast wie ein Kurzschluß.


    Gilt (oberhalb von 30Hz) nur bei Sättigung des Kerns. Und dass liegt an den tw. zu kleinen Kernen, die Verwendet werden. Im Kleinsignalverhalten sieht (und mißt) man ein fast ideales Verhalten. Deshalb ist ein (relativ hoher, z.B. 60Hz/2. o. 3. Ordnung) HP sinnvoll. Mit 100V Anlagen will man ja meist keine Tiefbassorgien feiern :wink:

    Zitat

    Dadurch bekommt man im Übertrager einen Tiefpass 2. Ordnung.


    In der Tat, die Ringkerne bringen bei 20kHz 1 bis 3 dB weniger Pegel als spezielle 100V Übertrager. Der TP 2. Ordnung scheint also meist irgendwo oberhalb der 20kHz zu liegen zu kommen. Aber wie gesagt: Das sollte man nachmessen, genau wie den el. Klirrfaktor bei max. Pegel.
    100V ist aber meist wirklich Sprachbeschallung. Da fallen -3dB bei 20kHz nicht so ins Gewicht.
    Die Induktivität sollte natürlich nicht zu groß sein. Bei NT-Trafos mit 2 prim. und 2 sek. Wicklungen sollte man diese deshalb parallel und nicht in Reihe schalten.

    Übrigens habe ich gerade vor 5min 100V Audioübertrager der 200W-Klasse von Talema in der Hand gehabt. Das sind auch Ringkerne, also nix mit verschachtelten Blechen.

    Adam

  • Vertretbares Groupdelay bei br-Konstrukten

    • Adam Selene
    • 3. August 2003 um 19:44

    Steht auf Seite 1 und 2.

    "Lautsprecher und Lautsprechergehäuse für HiFi" von H. H. Klinger (ISBN 3-7723-1053-2) schildert es auch recht anschaulich, verweist auch noch auf "Linear Distorsion" von D. Preis im JAES 24 (1978) S. 346 ff.

    Adam

  • Vertretbares Groupdelay bei br-Konstrukten

    • Adam Selene
    • 3. August 2003 um 19:44

    Steht auf Seite 1 und 2.

    "Lautsprecher und Lautsprechergehäuse für HiFi" von H. H. Klinger (ISBN 3-7723-1053-2) schildert es auch recht anschaulich, verweist auch noch auf "Linear Distorsion" von D. Preis im JAES 24 (1978) S. 346 ff.

    Adam

  • 100V Übertrager an Transistor Endstufen?!

    • Adam Selene
    • 3. August 2003 um 19:33

    Oder richtig fette Amps nehmen, die die 100V "von sich aus" bringen (Brücke). Ist evtl. günstiger als Gebastel, wenn man T-Amps nimmt.
    Dann aber aus Sicherheitsgründen immer "Ground-Lift" betreiben.

    Adam

  • 100V Übertrager an Transistor Endstufen?!

    • Adam Selene
    • 3. August 2003 um 19:33

    Oder richtig fette Amps nehmen, die die 100V "von sich aus" bringen (Brücke). Ist evtl. günstiger als Gebastel, wenn man T-Amps nimmt.
    Dann aber aus Sicherheitsgründen immer "Ground-Lift" betreiben.

    Adam

  • günstige Platinen (Einzelstücke)

    • Adam Selene
    • 2. August 2003 um 23:26

    25DM?
    Gebohrt?
    Ohne CAD-Daten?

    Ganz klar: Die sind verhungert :)

    Adam

  • günstige Platinen (Einzelstücke)

    • Adam Selene
    • 2. August 2003 um 23:26

    25DM?
    Gebohrt?
    Ohne CAD-Daten?

    Ganz klar: Die sind verhungert :)

    Adam

  • Vertretbares Groupdelay bei br-Konstrukten

    • Adam Selene
    • 2. August 2003 um 23:20

    Wobei man ja nicht alles auf den bösen Subwoofer schieben darf.
    Ein bei 100Hz getrennter (LR4) Satellit OHNE Subwoofer macht ja auch schon 5ms GD.
    Daran muß der Subwoofer - egal was es für einer ist - ja "anknüpfen".

    An UXL: Ich komme bei Linkwitz-Riley 100Hz (HP o. TP, ist egal) auf ein GD von 5ms. Du redest von 10ms. Täusche ich mich - oder Du?

    Adam

  • Vertretbares Groupdelay bei br-Konstrukten

    • Adam Selene
    • 2. August 2003 um 23:20

    Wobei man ja nicht alles auf den bösen Subwoofer schieben darf.
    Ein bei 100Hz getrennter (LR4) Satellit OHNE Subwoofer macht ja auch schon 5ms GD.
    Daran muß der Subwoofer - egal was es für einer ist - ja "anknüpfen".

    An UXL: Ich komme bei Linkwitz-Riley 100Hz (HP o. TP, ist egal) auf ein GD von 5ms. Du redest von 10ms. Täusche ich mich - oder Du?

    Adam

  • 100V Übertrager an Transistor Endstufen?!

    • Adam Selene
    • 2. August 2003 um 21:19

    Die meisten (natürlich passenden) Ringkerntrafos eignen sich fast so gut wie spezielle Audio-100V-Übertrager - zu einem Bruchteil des Preises. Da kommt man aber nicht ohne Messungen (F.-gang, Klirrfaktor etc.) zu Gewißheit.

    Ansonsten ein Tip: falls auch mal Musik (und nicht nur Sprache) drüber läuft einen HP vorm Amp verwenden, damit die Übertrager nicht in die Sättigung getrieben werden. Dabei würde die Impedanz, die der Amps "sieht" schlagartig sinken.

    Adam

  • 100V Übertrager an Transistor Endstufen?!

    • Adam Selene
    • 2. August 2003 um 21:19

    Die meisten (natürlich passenden) Ringkerntrafos eignen sich fast so gut wie spezielle Audio-100V-Übertrager - zu einem Bruchteil des Preises. Da kommt man aber nicht ohne Messungen (F.-gang, Klirrfaktor etc.) zu Gewißheit.

    Ansonsten ein Tip: falls auch mal Musik (und nicht nur Sprache) drüber läuft einen HP vorm Amp verwenden, damit die Übertrager nicht in die Sättigung getrieben werden. Dabei würde die Impedanz, die der Amps "sieht" schlagartig sinken.

    Adam

  • Vertretbares Groupdelay bei br-Konstrukten

    • Adam Selene
    • 2. August 2003 um 20:49

    Stimmt, die el. Filter habe ich vergessen.
    Da kämen dann also nochmal ca. 10ms bei 30Hz für den HP dazu sowie ca. 10ms über den ges. Übertragungsbereich für den TP.
    Ich weiß allerdings nicht mehr, ob das nicht in beiden Fällen GD-mäßig auf 0 korregiert war. Vermutlich aber nicht.
    Also waren es warscheinlich 0 zu ca. 40ms.
    Das GD-Maximum der Box lag bei 40Hz.

    Da habe ich auch noch ein kleines Verständnisproblem:
    Da ja (nach ausnahmsweise fast einstimmer Meinung aller hier sich Äussernden) - der überwiegende (und wichtigste) Teil des Basscontents über ca. 50Hz liegt - stört dann nicht ein GD, dessen Maximum bei z.B. 35Hz liegt weniger als ein gleich großes, dessen Maximum bei 50Hz oder drüber liegt?
    (Z.B. hat die oben beschriebenen Box bei 50Hz nur noch ein GD von 11ms, das dazu gehörige HP-Filter (Subsonic) eines von 6ms.)
    Das würde gegen die tw. ja sehr beliebten kompakten Systeme mit hohem Wirkungsgrad und einer Eckfrequenz von über 50Hz sprechen, oder?

    Adam

  • Vertretbares Groupdelay bei br-Konstrukten

    • Adam Selene
    • 2. August 2003 um 20:49

    Stimmt, die el. Filter habe ich vergessen.
    Da kämen dann also nochmal ca. 10ms bei 30Hz für den HP dazu sowie ca. 10ms über den ges. Übertragungsbereich für den TP.
    Ich weiß allerdings nicht mehr, ob das nicht in beiden Fällen GD-mäßig auf 0 korregiert war. Vermutlich aber nicht.
    Also waren es warscheinlich 0 zu ca. 40ms.
    Das GD-Maximum der Box lag bei 40Hz.

    Da habe ich auch noch ein kleines Verständnisproblem:
    Da ja (nach ausnahmsweise fast einstimmer Meinung aller hier sich Äussernden) - der überwiegende (und wichtigste) Teil des Basscontents über ca. 50Hz liegt - stört dann nicht ein GD, dessen Maximum bei z.B. 35Hz liegt weniger als ein gleich großes, dessen Maximum bei 50Hz oder drüber liegt?
    (Z.B. hat die oben beschriebenen Box bei 50Hz nur noch ein GD von 11ms, das dazu gehörige HP-Filter (Subsonic) eines von 6ms.)
    Das würde gegen die tw. ja sehr beliebten kompakten Systeme mit hohem Wirkungsgrad und einer Eckfrequenz von über 50Hz sprechen, oder?

    Adam

  • Vertretbares Groupdelay bei br-Konstrukten

    • Adam Selene
    • 1. August 2003 um 13:15

    Die meisten Simulatoren rechenen z.B. auch den Abstand der Box heraus (was sinnvoll ist).
    Eigentlich hat eine 1m entfernte Box ja ein Grund(-group-)delay von 2.9 ms. Der Bezugszeitpunkt des Ohrs kann aber immer nur das erste Schallereignis sein.

    Adam

  • Vertretbares Groupdelay bei br-Konstrukten

    • Adam Selene
    • 1. August 2003 um 13:15

    Die meisten Simulatoren rechenen z.B. auch den Abstand der Box heraus (was sinnvoll ist).
    Eigentlich hat eine 1m entfernte Box ja ein Grund(-group-)delay von 2.9 ms. Der Bezugszeitpunkt des Ohrs kann aber immer nur das erste Schallereignis sein.

    Adam

  • Syrincs??

    • Adam Selene
    • 1. August 2003 um 11:06

    Also, auf Achse sollte man schon sitzen, da gebe ich Dir recht.
    Aber dass die Raumreflexionen stärker oder "schlimmer" angeregt werden halte ich für ein Gerücht.
    Ich empfinde es genau umgekehrt. Durch die starke vert. Richtwirkung (was ja die Vorderseite der selben Medaille ist) tritt der Raum sehr stark in den Hintergrund. Wenn ich davor sitze und die Augen schließe, "sehen" mmeine Ohren sehr wenig vom Raum In nicht besonders bedämpften Räumen vorteilhaft. Die Stereoabbildung ist für so kleine Böxchen gut.

    Adam

  • Syrincs??

    • Adam Selene
    • 1. August 2003 um 00:39
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ein Problem der Syrincs ist das Pseudo-D'Appolitto. Das verzerrt die zeitliche Ebene.


    ???
    Wie funktioniert das denn?

    :wink: Und immer dran denken: Ein "P", zwei "L", ein "T". Ich muß auch immer überlegen ...

    Adam

  • GAE Director BASS

    • Adam Selene
    • 1. August 2003 um 00:28

    Jetzt versteh ich was Du meinst! Die Diskussion um 2 Tunnel oder 1 Tunnel doppelter Fläche, die Länge und die Korrekturfaktoren.
    Aber auch das bleibt sich bei der Büchse gleich. "2 kleine Tunnel" meinte im Zusammenhang der Korrekturfaktoren "2 kleine Tunnel mit erheblichen Abstand", sonst würden ja SRAMs Halbkugeln so nicht da sein.
    Wenn Du in dern Director-Bass auf halber Höhe ein 3 mm Alublech einschieben würdest, würde sich NICHTS Erhebliches verändern.
    Bleibt das Problem der wandnahen Tunnel und ihrer K.-Faktoren. Und da hilft nur messen wirklich: 3 Tunnellängen, 3 Abstimmfrequenzen, 3 Frequenzgänge ... und Du kannst alle Zwischenstufen interpolieren.

    Adam

  • GAE Director BASS

    • Adam Selene
    • 1. August 2003 um 00:28

    Jetzt versteh ich was Du meinst! Die Diskussion um 2 Tunnel oder 1 Tunnel doppelter Fläche, die Länge und die Korrekturfaktoren.
    Aber auch das bleibt sich bei der Büchse gleich. "2 kleine Tunnel" meinte im Zusammenhang der Korrekturfaktoren "2 kleine Tunnel mit erheblichen Abstand", sonst würden ja SRAMs Halbkugeln so nicht da sein.
    Wenn Du in dern Director-Bass auf halber Höhe ein 3 mm Alublech einschieben würdest, würde sich NICHTS Erhebliches verändern.
    Bleibt das Problem der wandnahen Tunnel und ihrer K.-Faktoren. Und da hilft nur messen wirklich: 3 Tunnellängen, 3 Abstimmfrequenzen, 3 Frequenzgänge ... und Du kannst alle Zwischenstufen interpolieren.

    Adam

  • GAE Director BASS

    • Adam Selene
    • 31. Juli 2003 um 23:39

    Ach so, ja! Die Symmetrielinie. Da ging´s aber nicht um´s Kaputtgehen, sondern um Resonanzen. Da habe ich gesagt, dass es für alle Moden ab 2 egal ist, ob es in einer exakt symmetrischen Box ein Trennbrett auf der Symmetrielinie gibt. Hab´aber auch gesagt, dass das in der Praxis wumpe ist, weil bei einer klassischen Doppel-15er mit starkem Antrieb die Resonanz zwischen Chassis und Rückwand BEI WEITEM die garstigste ist. Schon wegen maximaler Auskoppelung über die Tunnel und die Pappen, denke ich. Ehe man diese Resonanz über die Tiefe der Box nicht (einigermaßen) in den Griff gekriegt hat, braucht man über die anderen nicht nachdenken. Das gilt aber für Einzel-15er genauso.

    Adam

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