Wie ist denn bei B&C das Xmax und das Xvar definiert?
Beim 18TBX ist ja Schwingspul-Höhe 25mm und Gap-Höhe 12mm.
Dabeikommt dann ein Xmax von 9mm und ein Xvar von 11mm raus.
Ich denke doch mal, dass die 11mm nicht Xcrash sind ...
Adam
Wie ist denn bei B&C das Xmax und das Xvar definiert?
Beim 18TBX ist ja Schwingspul-Höhe 25mm und Gap-Höhe 12mm.
Dabeikommt dann ein Xmax von 9mm und ein Xvar von 11mm raus.
Ich denke doch mal, dass die 11mm nicht Xcrash sind ...
Adam
Wie ist denn bei B&C das Xmax und das Xvar definiert?
Beim 18TBX ist ja Schwingspul-Höhe 25mm und Gap-Höhe 12mm.
Dabeikommt dann ein Xmax von 9mm und ein Xvar von 11mm raus.
Ich denke doch mal, dass die 11mm nicht Xcrash sind ...
Adam
L12P_400_? Oder L12P_300_?
ei letzterem findest Du die offiziellen Daten auf der RCF-HP.
L12P400 hab´ ich noch nie gehört.
Adam
L12P_400_? Oder L12P_300_?
ei letzterem findest Du die offiziellen Daten auf der RCF-HP.
L12P400 hab´ ich noch nie gehört.
Adam
Sag´ ich doch, dass abgerundete Tunnelenden gut sind!
Adam
Tja, mit dem Erstellen von ASCII-Exporten hat der tthorsten echte Schwierigkeiten ...
Der letzte "ASCII"-Export, den er mir geschickt hat bestand aus 8MB Binärdaten ![]()
Mit dem Mikros mache ich es so, dass ich das zu bewertende Mic und das Referenzmic einfach aneinanderstrapse (Kabelbinder, gleicher Ø vorausgesetzt). Dieses "Doppelmic" wird dann axial auf einen LS gerichtet, der natürlich sehr breitbandig arbeiten muß, also möglichst 20Hz bis 20kHz mit min. 20dB über jedem Störpegel. Der Trick ist, die Speakerachse GENAU zwischen die beiden Mics zeigt. Dann mit dem Referenzmic Referenz-FFT machen und mit dem anderen eine vergleichende (ATB-Slang). Macht man es so, solle man die Werte auf eine log. Skale interpolieren. Alternativ gehen auch zwei Sinusmessungen und extern die Differenz bilden (kleines Prog. schreiben).
Adam
An UXL:
Ein Unterschied in der Abstimmfrequenz von einer Oktave steht glaube ich nicht zur Debatte. Selbst ein Unterschied von drei Halbtönen ist in diesem Zusammenhang sehr viel (ca. 40Hz zu 48Hz). Das ein Hochpass (egal ob LS oder elektrischer) eine Oktave über seiner Eckfrequenz kein hohes GD mehr hat ist klar.
Die Zahlenwerte für die Erkennbarkeit des GD hattest Du schon einmal in einer anderen Diskussion genannt. Was ich dabei nicht nachvollziehen kann, ist, dass unser Gehör im Bereich unter 100Hz in der Lage sein soll, ein relatives GD von 1/4 Periode zu bemerken und als unangenehm (oder zumindest unnatürlich) wahrzunehmen, im Mittelton (welcher Frequenzbereich soll das genau sein?) eines von etlichen Perioden aber angeblich nicht wahrnehmen kann. Wohlgemerkt in dem Bereich, in dem das Gehör am "aufmerksamsten" ist und am meisten Informationen beschafft!
Hast Du dazu eine Quelle? Wie wurden diese Zahlen ermittelt?
Adam
An UXL:
Ein Unterschied in der Abstimmfrequenz von einer Oktave steht glaube ich nicht zur Debatte. Selbst ein Unterschied von drei Halbtönen ist in diesem Zusammenhang sehr viel (ca. 40Hz zu 48Hz). Das ein Hochpass (egal ob LS oder elektrischer) eine Oktave über seiner Eckfrequenz kein hohes GD mehr hat ist klar.
Die Zahlenwerte für die Erkennbarkeit des GD hattest Du schon einmal in einer anderen Diskussion genannt. Was ich dabei nicht nachvollziehen kann, ist, dass unser Gehör im Bereich unter 100Hz in der Lage sein soll, ein relatives GD von 1/4 Periode zu bemerken und als unangenehm (oder zumindest unnatürlich) wahrzunehmen, im Mittelton (welcher Frequenzbereich soll das genau sein?) eines von etlichen Perioden aber angeblich nicht wahrnehmen kann. Wohlgemerkt in dem Bereich, in dem das Gehör am "aufmerksamsten" ist und am meisten Informationen beschafft!
Hast Du dazu eine Quelle? Wie wurden diese Zahlen ermittelt?
Adam
Super!
Auch dass etwas, was auf meinem Schirm wie ein Reingelb aussieht, als Farbnamen "Limonade" trägt :lol:
Aber orange fehlt zum 70er Revival ...
Adam
Super!
Auch dass etwas, was auf meinem Schirm wie ein Reingelb aussieht, als Farbnamen "Limonade" trägt :lol:
Aber orange fehlt zum 70er Revival ...
Adam
Der ist dem 4550 sehr ähnlich. Minimal glatter, wenn man dem Papier-Katalog glauben kann. Viel ist es aber wirklich nicht (vieleicht hatte der Graphiker auch nur eien Kaffee weniger getrunken). Und wie alle Neos wird er ein Stückchen teurer sein. Und der Motor wird schneller warm.
Adam
Der ist dem 4550 sehr ähnlich. Minimal glatter, wenn man dem Papier-Katalog glauben kann. Viel ist es aber wirklich nicht (vieleicht hatte der Graphiker auch nur eien Kaffee weniger getrunken). Und wie alle Neos wird er ein Stückchen teurer sein. Und der Motor wird schneller warm.
Adam
Zitat von "JF"Genauso wie ich das Wasserfalldiagramm nach Perioden und nicht in ms für aussagekräftiger halte!
Allerdings!
Adam
Zitat von "JF"Genauso wie ich das Wasserfalldiagramm nach Perioden und nicht in ms für aussagekräftiger halte!
Allerdings!
Adam
Zitat von "TomyN"Er meinte elektronisches Groupdelay gut, da dGD/dF = 0, ...
Wie soll dass denn gehen? Das GD ist keinesfalls frequenzunabhängig, egal ob wir von einem simolen Hochpass oder einem Allpass reden!
Das wäre ja eine reine Verzögerungsleitung.
Adam
Zitat von "TomyN"Er meinte elektronisches Groupdelay gut, da dGD/dF = 0, ...
Wie soll dass denn gehen? Das GD ist keinesfalls frequenzunabhängig, egal ob wir von einem simolen Hochpass oder einem Allpass reden!
Das wäre ja eine reine Verzögerungsleitung.
Adam
An tbf:
Wusste nicht, dass es zwei verschiedene Arten GD gibt, das böse GD der BR-Boxen und das gute GD von Elektronik. Das macht´s natürlich kompliziert. Ich dachte immer, GD sei definiert als die Ableitung der Phase nach der Zeit.
An Uwe 1:
"Reverb" ist der falsche Begriff, "Laufzeit" ebenfalls.
Der Effekt ist folgender: schickt man in ein System, bei dem die Ableitung der Phase ungleich Null ist gleichzeitig zwei Tonbursts unterschiedlicher Frequenz, so brauchen sie unterschiedlich (<- Das ist das Wichtige!) lange, um das System zu passieren. Auf diese Weise wird dann z.B. bei einer BD attack und sustain getrennt. Hörbar ist das tatsächlich (egal ob elektronisch oder mechanisch). Wo der Grenzwert liegt, ab dem es nervt? Kommt sicherlich auch auf die Hörumgebung an. Oft schwingen angeregte Raummodi um Größenordnungen langsamer ein und aus als der LS (>> 100ms keine Seltenheit), dann ist es wumpe, was für ein GD der LS hat.
Digital entzerren lässt sich das, ist aber in den "Consumer-Controlern" nicht vorgesehen. Ist auch nicht unkritisch, da man ja aus Mangel an negativer Zeit immer nur auf das langsamste Signal entzerren kann. Das heißt, man hat dann zwar ein GD von Null, dafür aber eine "Grundlaufzeit" (nicht die Rechenzeit, die kommt noch dazu), die grob dem max. GD (in ms) im beabsichtigtem Übertragungsbereich entspricht.
An JF:
Wenn Du schreibst, dass (ein wenig) "zu tief" abgestimmte BRs besser klingen, so liegt das m.E. nicht am GD, das wird nähmlich bei höherem fb sogar kleiner - jedenfalls, wenn man es in ms ausdrückt.
Normiert man es auf die Frequenz (also GD in Perioden), sieht die Sache anders aus.
Die Frage, ob eine solche Normierung nicht eventuell sinnvoll ist und den menschlichen "Hörmechanismen" besser gerecht wird hatte ich hier schon mal gestellt, zu einer abschliessenden Antwort ist es aber nicht gekommen (was Wunder ...).
Ein GD von 20ms bei 50Hz heißt, dass das Signal 1 Perode zu spät kommt.
Ein GD von 20ms bei 100Hz heißt, dass das Signal 2 Perioden zu spät kommt.
Volkstümlich gesprochen.
Adam
An tbf:
Wusste nicht, dass es zwei verschiedene Arten GD gibt, das böse GD der BR-Boxen und das gute GD von Elektronik. Das macht´s natürlich kompliziert. Ich dachte immer, GD sei definiert als die Ableitung der Phase nach der Zeit.
An Uwe 1:
"Reverb" ist der falsche Begriff, "Laufzeit" ebenfalls.
Der Effekt ist folgender: schickt man in ein System, bei dem die Ableitung der Phase ungleich Null ist gleichzeitig zwei Tonbursts unterschiedlicher Frequenz, so brauchen sie unterschiedlich (<- Das ist das Wichtige!) lange, um das System zu passieren. Auf diese Weise wird dann z.B. bei einer BD attack und sustain getrennt. Hörbar ist das tatsächlich (egal ob elektronisch oder mechanisch). Wo der Grenzwert liegt, ab dem es nervt? Kommt sicherlich auch auf die Hörumgebung an. Oft schwingen angeregte Raummodi um Größenordnungen langsamer ein und aus als der LS (>> 100ms keine Seltenheit), dann ist es wumpe, was für ein GD der LS hat.
Digital entzerren lässt sich das, ist aber in den "Consumer-Controlern" nicht vorgesehen. Ist auch nicht unkritisch, da man ja aus Mangel an negativer Zeit immer nur auf das langsamste Signal entzerren kann. Das heißt, man hat dann zwar ein GD von Null, dafür aber eine "Grundlaufzeit" (nicht die Rechenzeit, die kommt noch dazu), die grob dem max. GD (in ms) im beabsichtigtem Übertragungsbereich entspricht.
An JF:
Wenn Du schreibst, dass (ein wenig) "zu tief" abgestimmte BRs besser klingen, so liegt das m.E. nicht am GD, das wird nähmlich bei höherem fb sogar kleiner - jedenfalls, wenn man es in ms ausdrückt.
Normiert man es auf die Frequenz (also GD in Perioden), sieht die Sache anders aus.
Die Frage, ob eine solche Normierung nicht eventuell sinnvoll ist und den menschlichen "Hörmechanismen" besser gerecht wird hatte ich hier schon mal gestellt, zu einer abschliessenden Antwort ist es aber nicht gekommen (was Wunder ...).
Ein GD von 20ms bei 50Hz heißt, dass das Signal 1 Perode zu spät kommt.
Ein GD von 20ms bei 100Hz heißt, dass das Signal 2 Perioden zu spät kommt.
Volkstümlich gesprochen.
Adam
Inwieweit das GD hörbar ist, kann jedeR für sich ausprobieren, indem man sich mit einigen OPs einen kaskadierten (an tbf: hier stimmt der Ausdruck) reinen Allpass höherer Ordung aufbaut. Der verändert der F-gang nicht, macht aber GD (fast) soviel man will. Dann noch einen Umschalter, und man kann zwischen unverändertem Signal und "mit Group Delay" umschalten.
Bin gespannt, wer was hört. Blinder A/B Vergleich ist wie immer sinnvoll, also jemand anders umschalten lassen (oder auch nicht) und raten, welche Schalterstellung es gerade ist.
Übrigens enthät nahezu jede systemspezifische aktive Frequenzweiche Allpässe und mithin das böse GD. Spinnt mann den Gedanken weiter, müsste man eigentlich zu dem Schluss kommen, dass "Universalweichen" á la Beringer besser sind als angepasste Systemweichen, da sie weniger GD produzieren, weil sie keine Allpässe enthalten.
Adam
Inwieweit das GD hörbar ist, kann jedeR für sich ausprobieren, indem man sich mit einigen OPs einen kaskadierten (an tbf: hier stimmt der Ausdruck) reinen Allpass höherer Ordung aufbaut. Der verändert der F-gang nicht, macht aber GD (fast) soviel man will. Dann noch einen Umschalter, und man kann zwischen unverändertem Signal und "mit Group Delay" umschalten.
Bin gespannt, wer was hört. Blinder A/B Vergleich ist wie immer sinnvoll, also jemand anders umschalten lassen (oder auch nicht) und raten, welche Schalterstellung es gerade ist.
Übrigens enthät nahezu jede systemspezifische aktive Frequenzweiche Allpässe und mithin das böse GD. Spinnt mann den Gedanken weiter, müsste man eigentlich zu dem Schluss kommen, dass "Universalweichen" á la Beringer besser sind als angepasste Systemweichen, da sie weniger GD produzieren, weil sie keine Allpässe enthalten.
Adam